Kurzkritik: Saltburn

Drama, 2023

Regie: Emerald Fennell; Darsteller: Barry Keoghan, Jacob Elordi, Rosamund Pike

Worum gehts?
Um die Freundschaft der Oxford-Studenten Oliver (Keoghan) und Felix (Elordi) während der gemeinsam auf dem dekadenten Landsitz von Felix‘ Familie verbrachten Semesterferien. Oliver bemüht sich, all seinen Gastgebern zu gefallen, muss aber schnell erkennen, dass das unmöglich ist…

Was soll das?
„Saltburn“ erinnert psychologisch an „Der Talentierte Mr. Ripley“, und stellt die Freundschaft der beiden Studenten in den Vordergrund. Dass die Beziehung der beiden nicht ganz auf Augenhöhe geführt wird ist von Beginn an offensichtlich – der Film führt am Ende aber auch noch eine zusätzliche Dimension ein, die das Geschehen in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Taugt das was?
Grundsätzlich ja. Der Film ist unterhaltsam, opulent ausgestattet, sehr stark gespielt und bietet einige bemerkenswerte Szenen, bei denen intensives Fremdschämen angebracht ist. Der letzte Akt – den man ohne Spoiler nicht genauer besprechen kann – führt „Saltburn“ dann in eine überraschende Richtung. So richtig überzeugt hat mich diese aber nicht, der Film verhebt sich etwas an seinen Ambitionen – und stellt sich selbst ein Bein.

Wo kann ich das gucken?
Bei Amazon Prime.

7/10