Kurzkritik: The French Dispatch

Comedy/Drama, 2021

Regie: Wes Anderson; Darsteller: Benicio Del Toro, Lea Seydoux, Jeffrey Wright, Adrien Brody, Frances McDormand, Timothee Chalamet, Steve Park

Worum gehts?
Die Rahmenhandlung dreht sich um eine fiktive Zeitschrift, in der US-Journalisten über (eine leicht verzerrte Version von) Paris und Frankreich schreiben. „The French Dispatch“ besteht im Wesentlichen aus drei verfilmten Reportagen, die sich wiederum um einen ungewöhnlichen Künstler und seine Muse, einen studentischen Aktivisten und seine Mentorin sowie um eine etwas skurrile Entführung drehen – und ihrerseits in kleine Rahmenhandlungen eingebettet sind.

Was soll das?
Wie immer bei Wes Anderson ist das nicht so leicht zu beantworten. Man muss seinen Stil, die Verspieltheit, das Gekünstelte und den schrägen Humor mögen, um Spaß dran haben zu können, was einem der Regisseur hier vorsetzt.

Taugt das was?
Freunde des Regisseurs werden den Film lieben, alle anderen können ihn getrost ignorieren. Ich gehöre zu den Fans, und entsprechend ging mir mächtig das Herz auf. Das Star-Ensemble ist unfassbar gut, die Sets und Szenerien absolute Hingucker, und die Stories kleine Feuerwerke aus Dialogwitz, Irrsinn und Anspielungen. Selten sind 107 Minuten Film so schnell vergangen wie hier. Herrlich.

Wo kann ich das gucken?
Im Kino.

9/10

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