Kurzkritik: Keine Zeit zu Sterben

Action/Thriller, 2020

Regie: Cary Joji Fukunaga; Darsteller: Daniel Craig, Lea Sedoux, Lashana Lynch, Ana de Armas, Rami Malek, Ralph Fiennes, Jeffrey Wright

Worum gehts?
Nach einem Intro, dass unmittelbar an die Handlung von „Spectre“ anknüpft, treffen wir James Bond zunächst im Ruhestand an. Der ist natürlich nicht von Dauer, und so schließt sich 007 bald dem Kampf von CIA und MI6 an – es geht um einen geheimen Kampfstoff, der möglicherweise dem Verbrechersyndikat SPECTRE in Hände gefallen ist…

Was soll das?
„Keine Zeit zu Sterben“ konzentriert sich stark auf alles, was dem von Craig verkörperten Bond in den vorigen Filmen „persönlich“ widerfahren ist. Dazu gehören nicht zuletzt die Figuren an seiner Seite, insbesondere aus dem Vorgängerfilm „Spectre“ (von denen einige wiederum schon seit „Skyfall“ dabei sind). Neu dabei sind Doppelnull-Agentin Nomi (Lashana Lynch) und Rami Malek als Bösewicht Safin.

Taugt das was?
Ja, in vielerlei Hinsicht kann man das so sagen. Der Film ist äußerst stylish und spannend, verbindet dabei in bester Bond-Tradition elegant viele sehenswerte Locations, in denen dann packende Actionszenen stattfinden (die allerdings zum Teil ein bisschen zu lang geraten sind). Daniel Craig spielt grandios auf, seine Bondfigur war von Beginn an anders als die vorigen Verkörperungen, und das Investment in eine ‚echtere‘ Figur zahlt sich deutlich aus. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, wobei einige Onliner etwas platt geraten sind. Den neuen Bösewicht wiederum – inklusive seiner Backstory – fand ich ziemlich mau. Und auch über das Ende kann man mindestens geteilter Meinung sein, dazu dann mehr in einem eigenständigen Beitrag…

Wo kann ich das gucken?
Im Kino.

8/10

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