Kurzkritik: Ready Or Not (Auf die Plätze, fertig, tot)

Comedy/Horror, 2019

Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett ; Darsteller: Samara Weaving, Adam Brody, Andie McDowell, Henry Czerny

Worum gehts?
Alex, Spross einer immens reichen Unternehmerfamilie, und Grace heiraten auf dem herrschaftlichen Anwesen von Alex‘ Eltern. Noch in der Hochzeitsnacht erlebt Grace einen herben Schock. Ein altmodisches Initiierungsritual der Familie stellt sich als tödliche Hetzjagd heraus – und ihre Rolle ist die der Gejagten.

Was soll das?
„Ready Or Not“ ist mehr Komödie als Horrorfilm, nicht nur weil die Splatter-Elemente so grotesk überzogen sind, dass man (wenn man denn kann) einfach drüber lachen muss. Die Story ist ganz offensichtlich nur ein Mittel zum Zweck und taugt dazu einwandfrei. Das Tempo ist hoch, die Dialoge spitz, als heimlicher Hauptdarsteller dient das viktorianische Herrenhaus, in dem fast die komplette Handlung spielt.

Taugt das was?
Jep. „Ready Or Not“ erzählt seine Story mit viel Witz und optischer Opulenz, präsentiert ein halbes Dutzend absolut spleeniger Figuren und hat sichtlich Spaß an seiner überzogenen Story. Letzteres gilt auch für die Darsteller. Hauptdarstellerin Samara Weaving wiederum gelingt es, Grace als Kämpferin wider Willen zu verkörpern, ohne die Figur der Lächerlichkeit preiszugeben. Für Freunde von schwarzhumoriger Horror-Kost eine deutliche Empfehlung.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

4/5

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