Kurzkritik: Ozark (Staffel 3)

Drama/Krimi, 2020

Creators: Bill Dubuque, Mark Williams; Darsteller: Laura Linney, Jason Bateman, Julia Garner, Janet McTeer, Tom Pelphrey

Worum gehts?
Wendy und Marty Byrde haben es geschafft – sie besitzen ein Casino. Oder besser, sie betreiben eines, um für das Kartell Geld zu waschen. Bald steht erneut das FBI auf der Matte, Wendys Bruder bittet um Asyl und Anwältin Helen verbringt mit ihrer Tochter den Sommer am ‚Lake of the Ozarks‘.

Was soll das?
Die dritte Staffel knüpft relativ nahtlos an die vorige an. „Ozark“ bleibt sich thematisch und inhaltlich auch nach zweijähriger Sendepause treu. Die große Frage war, ob die Serie aus ihrem relativ ausgereizten Setting noch mal etwas herausholen kann, ohne komplett die Glaubwürdigkeit zu verlieren…

Taugt das was?
Ja. Die dritte Staffel hat nicht nur die Stärken der Show (Atmosphäre, Figurenentwicklung, Darsteller) behalten, sondern diese noch ausgebaut. Sie verbindet mehrere spannende, zum Teil auch überraschende Handlungsstänge, in denen die exzellenten Darsteller groß aufspielen können. Mit jeder Folge steigt die Spannung, und „Ozark“ enttäuscht auch beim Finale nicht. In dieser Qualität kann es gern weitergehen – und gern auch schon nächstes Jahr.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

5/5

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