Kurzkritik: The Dead Don’t Die

Zombie-Komödie, 2019

Regie: Jim Jarmusch; Darsteller: Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, Chloe Sevigny

Worum gehts?
Eine Kleinstadt in den USA erlebt den Ausbruch einer Zombie-Epedemie. Ein Grund dafür scheint das (fiktive, auf die Trump-Regierung zielende) „Polar Fracking“ zu sein, in dessen Folge die Erdrotation verrückt spielt (oder so was in der Art)…

Was soll das?
Jim Jarmusch bietet eine ganz Reihe seiner prominenten Lieblingsschauspieler in einem für ihn ungewöhnlichen Genre auf. Seine Handschrift als Regisseur ist dabei nicht zu übersehen, „The Dead Don’t Die“ kommt gewohnt lakonisch daher und lässt sich viel Zeit für seine schrulligen Figuren.

Taugt das was?
Nur bedingt. Ich bin durchaus Fan von Jarmusch, aber „The Dead Don’t Die“ fehlt der besondere Reiz, der Filme wie „Ghost Dog“, „Broken Flowers“ oder „Only Lovers Left Alive“ ausmacht. Gerade im Vergleich mit letzterem fällt auf, dass es einer überzeugenden Idee fehlt, dem Genre einen besonderen Touch zu verleihen. Trotzdem ist der Film recht kurzweilig und lustig geworden – vielleicht wollte Jarmusch hier auch einfach mal nur albern sein..

3/5

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