Kurzkritik: Sicario – Day of the Soldado

Thriller, 2018

Regie: Stefano Sollima; Darsteller: Josh Brolin, Benicio Del Toro, Isabela Moner, Catherine Keener

Worum gehts?

Wie schon im ersten Teil um die Drogenkartelle Mexikos, und den Versuch von US-Politik und -Behörden, sie wirksam zu bekämpfen. Emily Blunt ist nicht mehr dabei, dafür rückt der von Josh Brolin gespielte Agent Graver in den Mittelpunkt.

Was soll das?

„Day of the Soldado“ beginnt mit einigem Getöse (in Form von Terroranschlägen), in deren Folge Graver eine geheime Task Force anführt, bei der auch Alejandro (Del Toro) wieder dabei ist. Die Mission ist riskant und heikel – und beinhaltet auch die Entführung einer Minderjährigen…

Taugt das was?

Ja, für Thrillerfreunde ist der Film einen Blick wert. Handwerklich und optisch stimmt fast alles, die Spannung speist sich oft einfach aus dem Gefühl des Zuschauers, dass jederzeit etwas Unerwartetes passieren kann. Das war schon beim Vorgänger so, auch wenn die Actionszenen hier etwas dominanter sind.

Doch obwohl mit Taylor Sheridan der gleiche Drehbuchautor verantwortlich zeichnet, erreicht „Day of the Soldado“ nicht das gleiche Niveau. Ein paar Ungereimtheiten beim Setting etwa haben mich gestört (ich werde hier aber nicht spoilern).

Del Toro und auch Brolin machen ihre Sache sehr gut, auch die neuen Darsteller brauchen sich nicht zu verstecken. Trotzdem macht sich die Abwesenheit von Emily Blunt, und damit einer weiblichen Heldin im Mittelpunkt, schmerzlich bemerkbar.

3/5

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