Filmkritik: The Cold Light of Day

The Cold Light Of DayThriller, USA 2012

Regie: Mabrouk El Mechri; Darsteller: Henry Cavill, Sigourney Weaver, Bruce Willis

Beim gemeinsamen Segel-Urlaub in Spanien wird Will Shaws (Cavill) Familie urplötzlich entführt. Wie es scheint ist sein Vater (Willis) all die Jahre nicht im „diplomatischen Dienst“ gewesen, sondern bei der CIA. Nun muss Will tun, was die Geiselnehmer verlangen, um seine Familie zu retten. Der Plot beginnt an der Mittelmeerküste und spielt anschließend in Madrid, wo Will mit einer Gefährtin alles daran setzt, einen von den Kidnappern verlangten Koffer in seine Gewalt zu bringen. Dabei kommt ihm immer wieder die Agentin Jean (S. Weaver) in die Quere.

The Cold Light of Day“ bedient sich bei allerlei Vorbildern der letzten Jahre, nicht zuletzt bei Liam Neesons Überraschungshit „Taken“. Doch die vor europäischer Kulisse abgefilmte 0815-Thrillerstory nimmt nie Fahrt auf. Schlicht zu unspektakulär ist der Plot, zu unscharf und banal die Figurenzeichnung, zu hölzern die Schauspieler (mit Ausnahme von Willis und mit Abstrichen Sigourney Weaver, deren Rolle einfach schlecht ist) und zu ideenlos  Inszenierung und Dialoge. Ein paar schöne und sehenswerte Einstellungen und Actionsequenzen gelingen Regisseur Mabrouk El Mechri in den 90 Minuten Laufzeit, aber das ist einfach nicht genug, um das Publikum ernsthaft für diese schmale Kost zu interessieren.

2/5

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