Filmkritik: Machete Kills

Machete Kills PosterAction/Comedy, USA 2013

Regie: Robert Rodriguez; Darsteller: Danny Trejo, Demain Bichir, Amber Heard, Michelle Rodriguez, Meld Gibson

Um es gleich vorweg zu sagen: „Machete Kills“ ist definitiv ein Film für einen gemeinsamen Film- bzw. Kinoabend. Da darf gelacht und zwischendurch auch mal gequatscht werden, so wäre es im Sinne des Erfinders. Krankheitsbedingt habe ich den Film allein und mit einem Pfefferminztee bewaffnet gesehen, was das Vergnügen sicher ein wenig geschmälert hat.

Regisseur Robert Rodriguez schickt hier zum zweiten mal Danny Trejo als zerknitterten, bärenstarken Ex-‚Federale‘ (mexikanischer Antidrogen-Cop) Machete in den Ring. Seine Mission bekommt er vom US-Präsidenten (gespielt von Charlie Sheen) höchstpersönlich. Er soll den übergeschnappten Drogen-Boss Mendez (Demian Bichir) zur Strecke bringen – denn der hat eine Atombombe in seinen Besitz gebracht.

Das Szenario ist genau so over-the-top wie im ersten Teil, ein paar lustige Ideen und Cameo-Auftritte (Lady Gaga, Cuba Gooding, Jr.) kommen dazu, auch die trashige Splatter-Ästhetik ist bis zum Anschlag aufgedreht. So macht „Machete Kills“ sicher allen Fans der Figur Spaß, ohne allerdings starke neue Impulse setzen zu können. Die Gewaltorgie aus CGI-Blut, halbnackten Girls und waghalsigen (und albernen) Stunts und Ballereien geht schnell vorbei und unterhält ordentlich.

3/5

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