Kurzkritik: The North Water

Drama, 2021

Regie: Andrew Haigh; Darsteller: Jack O’Conell, Colin Farrell, Stephen Graham

Worum gehts?
Eine Walfang-Expedition führt anno 1859 das Leben grundverschiedener Männer zusammen. Sumner (O’Connell) ist ein Indien-Veteran der britischen Armee, Drax (Farrell) ein finsterer Geselle und Harpunier, Brownlee (Graham) der Kapitän des Schiffes, und mit zwielichtigen Auftraggebern im Bunde.

Was soll das?
„The North Water“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ian McGuire aus dem Jahr 2016, entstanden als Co-Produktion von AMC und BBC2. Die Mini-Serie – und vermutliche auch die Vorlage – ist vor allem als (Schauspiel-)Duell der beiden Hauptfiguren konzipiert, erzählt dabei aber natürlich auch viel Zeitgeschichtliches.

Taugt das was?
Ja, das tut es. Die Story ist spannend, die Ausstattung hochklassig und die Darsteller überzeugend. Einiges erinnert (zunächst) an die erste Staffel von „The Terror“, doch „The North Water“ nimmt letztlich ein ganz andere Richtung. Der Plot wird recht geradlinig entwickelt – mit einer entscheidenden Ausnahme. Insgesamt niveauvoll und für Freunde historischer Dramen definitiv einen Blick wert, jedoch ohne den ganz großen „Wow“-Faktor.

Wo kann ich das gucken?
Das ist scheinbar noch unklar, da weder AMC noch die BBC in Deutschland auf dem Markt sind. Ich bin sicher, die Show wird bald bei Netflix, Prime oder Sky landen – einfach mal hier prüfen…

7/10

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