Kurzkritik: Reminiscence – Die Erinnerung stirbt nie

Sci-Fi/Drama, 2021

Regie: Lisa Joy; Darsteller: Hugh Jackman, Thandiwe Newton, Rebecca Ferguson

Worum gehts?
Nick (H. Jackman) bietet seinen Kunden eine Methode, alte Erinnerungen neu zu durchleben. Als er sich in eine Klientin (R. Ferguson) verliebt, die ihn plötzlich sitzen lässt, macht er sich auf die Suche nach ihr – und forscht dafür ausgiebig auch in den eigenen Erinnerungen.

Was soll das?
„Reminiscence“ erzählt einen Neo-Noir-artigen Krimi-Plot, eingebettet in eine dystopische Zukunft, in der große Teile Floridas überschwemmt sind. Die vielen Rückblenden und die damit einhergehende verschachtelte Erzählweise sollten angesichts des Titels niemanden überraschen…

Taugt das was?
Leider eher nein. Ein paar gute Ansätze und Stimmungen können nicht darüber hinweg täuschen, dass Plot und Figuren eher hölzern daher kommen. Dazu scheitert „Reminiscence“ bei dem Versuch, die eigentliche Handlung mit der arg lückenhaft skizzierten, vom Klimawandel bestimmten Zukunft zu einem stimmigen Gesamtbild zu verbinden. Am Ende reicht es gerade so für knapp zwei Stunden Unterhaltung, letztlich aber scheitert der Film an den eigenen (ehrenwerten) Ambitionen. Schade.

Wo kann ich das gucken?
Im Kino und vermutlich bald bei einem der großen Streaming-Anbieter (hier prüfen).

6/10

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