Kurzkritik: No Sudden Move

Drama/Krimi, 2021

Regie: Steven Soderbergh; Darsteller: Benicio Del Toro, Don Cheadle, Kieran Culkin, Jon Hamm, David Harbour

Worum gehts?
Detroit im Jahre 1954. Drei ungleiche Gangster werden angeheuert, einen vermeintlich einfachen Job zu erledigen. Doch nichts läuft wie geplant, während die wahren Hintergründe einiger Beteiligter die Ereignisse bald in ein ganz neues Licht tauchen…

Was soll das?
„No Sudden Move“ liefert eine ordentliche Portion Suspense, die klar die Handschrift ihres Regisseurs trägt. Kühl, analytisch, pointiert und stylish, getragen von einer All-Star-Besetzung liefert der Film einen cleveren Plot mit reichlich unerwarteten Wendungen – wenngleich man das Unerwartete förmlich von der ersten Minute an erwartet.

Taugt das was?
Ja, das tut es. Mir fehlten allerdings in all der Cleverness ein bisschen das Herz und die Seele des Films. Das ist nicht ungewöhnlich bei Soderberghs Filmen, hier aber deutlich ausgeprägter als sonst. In einem an starken Filmen immer noch eher armen Jahr war es dennoch ein lohnenswertes Vergnügen.

Wo kann ich das gucken?
Aktuell in Deutschland wohl noch nicht – gut möglich, dass HBO Max sich den Film für den Start des Dienstes hierzulande aufspart… (Hier prüfen, ob diese Info noch aktuell ist.)

7/10

PS: Die Bilder sehen am Rande oft nicht nur verzerrt aus – sie sind es wirklich, weil Soderbergh alte (aka „authentische“) Weitwinkellinsen eingesetzt hat.

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