Kurzkritik: Teheran

Thriller/Drama, 2020

Creators: Dana Eden, Maor Kohn; Darsteller: Niv Sultan, Shaun Toub, Shervin Alenabi, Navid Negahban

Worum gehts?
Der israelische Geheimdienst plant eine Mission in Teheran. Im Zentrum steht eine junge Agentin Tamar, die dafür in das Rechenzentrum eines Kraftwerks eindringen soll. Als dabei jemand stirbt überschlagen sich die Ereignisse. Tamar taucht unter, doch ein iranischer Agent ist ihr auf den Fersen.

Was soll das?
Die Serie stürzt sich quasi „auf Arbeitsebene“ in das Treiben der Geheimdienste im Nahen Osten. Dabei ist die Serie tatsächlich recht unpolitisch, wobei das iranische Regime grundsätzlich deutlich schlechter wegkommt als der Staat Israel. Der Show geht es aber vor allem um die Agenten im Feld und ihre Mission. Neben falschen Identitäten, Erpressungsversuchen, Doppelagenten, und Kollateralschäden unter Zivilisten wird auch die komplizierte Familiengeschichte einiger Figuren thematisiert.

Taugt das was?
Unbedingt. Von der der ersten Folge an ist „Teheran“ extrem spannend und legt ein hohes Tempo vor. Parallel werden aber auch die Figuren mit Bedacht eingeführt und entwickelt, so dass sich unterhalb der spannenden Thrillerhandlung auch ein glaubwürdiges Drama entfalten kann. Ich hoffe schwer, dass die erste Staffel hier nur der Auftakt war – eine Bestätigung dazu steht seitens der Produzenten bisher allerdings noch aus.

Wo kann ich das gucken?
Bei Apple TV+.

5/5

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