Kurzkritik: Ray Donovan (Staffel 7)

Drama/Krimi, 2019

Creator: Ann Biderman; Darsteller: Liev Schreiber, Eddie Marsan, Kerris Dorsey, Pooch Hall

Worum gehts?
Der Donovan-Clan wird von der Vergangenheit eingeholt, während eine Polizistin nicht aufgibt, die Cop-Killer des letzten Staffel-Finales zu jagen.

Was soll das?
„Ray Donovan“ besinnt sich auf seine Stärken und konzentriert sich auf die Hauptfiguren. Natürlich nicht ohne zahlreiche neue Handlungsstränge aufzumachen, von denen die meisten jedoch eher nach innen gerichtet sind – mitten rein in die vielen schwelenden Konflikte, die Ray, Terry, Butchie, Daryll, Bridget und Micky untereinander und mit sich selbst austragen.

Taugt das was?
Ja, wer der Serie bis hierhin die Treue gehalten hat, der wird nicht enttäuscht werden. Liev Schreiber und der Rest des starken Ensembles sind mit ihren Rollen inzwischen so sehr verwachsen, dass sich „Ray Donovan“ – trotz der nicht enden wollenden Gewalt, aus deren Mitte sich der Clan nicht lösen kann – zu einem ernsthaften und nuancierten Drama entwickelt hat.

Sonst noch was?
Ich habe die komplette Staffel über geglaubt, dass dies die finale Staffel von „Ray Donovan“ ist. Und wähnte die Serie auf dem Weg zu einem guten Finale… Nun wird es wohl noch eine achte Staffel geben, nach der es dann aber auch vorbei sein sollte. Die Show hat es bereits einmal geschafft, sich neu zu erfinden – doch inzwischen haben die Figuren ein echtes Finale verdient.

Wo kann ich das gucken?
Hier.

4/5

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