Kurzkritik: Shaft

Krimikomödie, 2019

Regie: Tim Story; Darsteller: Samuel L. Jackson, Jesse T. Usher, Richard Roundtree, Alexandra Shipp

Worum gehts?
Der Freund eines schüchternen FBI-Datenanalysten J.J. (Usher) stirbt angeblich an einer Überdosis. Gemeinsam mit Sasha, seiner Flamme aus Kindheitstagen nimmt er die Ermittlungen auf. Und muss bald – weil die Spur ins raue Milieu von Drogendealern in Harlem führt – seinen Vater, Ex-Cop John Shaft, um Hilfe bitten…

Was soll das?
„Shaft“ anno 2019 ist eine Fortsetzung des im Jahre 2000 erschienen Remakes, in dem Sam Jackson die von Richard Roundtree berühmt gemachte Figur des John Shaft verkörperte. Hier sind die beiden nun als Großvater/Vater dabei, als Sohn John Shaft Junior ist Jesse T. Usher neu mit von der Partie.

Taugt das was?

Ja, „Shaft“ ist eine gefällige und kurzwelige Krimikomödie. Die Dialoge sind lustig bis albern, die Story ist bekloppt, aber angemessen. Die Macher sind sichtlich bemüht, den Zeitgeist von #MeToo und politischer Korrektheit mit Humor auf ihre etwas aus der Zeit gefallenen Helden prallen zu lassen. Insgesamt ist das aber alles zu handzahm, um eine echte Message zu haben.

3/5

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