Kurzkritik: The Beach Bum

Comedy/Drama, 2019

Regie: Harmony Korine; Darsteller: Matthew McConaughey, Isla Fisher, Snoop Dogg

Worum geht’s?
Moondog (McConaughey) ist ein Freigeist und Poet, mit einer Vorliebe für Frauenklamotten. In wilder Ehe, ohne jegliche Verpflichtungen und finanziell (über seine Ehe) bestens versorgt, genießt er in Key West, Florida ein Leben aus Drogen, Sex und Strandpartys.

Was soll das?
An einem Plot ist „The Beach Bum“ ganz offensichtlich nicht interessiert, der Film setzt auf Stimmungen, Dialoge, traumhafte Bilder und ausgefallene Charaktere. Eine innere Heldenreise gibt es trotzdem, die allerdings nicht weniger chaotisch ausfällt als die Lebensweise der Hauptfigur.

Taucht das was?
Auch wenn es durchaus Spaß macht McConaughey dabei zuzuschauen, wie er sich mit spürbarem Enthusiasmus in der Rolle des Moondog verliert, ist „The Beach Bum“ nur bedingt zu empfehlen. Gerade im Vergleich mit Korines großartigem Generationsporträt-meets-Gangstermärchen „Springbreakers“ fällt auf, dass es dem Film an erzählerischen Ideen mangelt. Jenseits der (absolut sehenswerten) schillernden Oberflächen gibt es nicht sonderlich viel zu entdecken – und so hat man nach 90 Minuten Laufzeit auch längst genug gesehen…

3/5

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