Kurzkritik: A Star Is Born

Musik-Drama, 2018

Regie: Bradley Cooper; Darsteller: Bradley Cooper, Lady Gaga, Sam Elliott

Worum geht’s?
Der depressive, dem Alkohol verfallende Country/Rockstar Jackson entdeckt das Gesangs- und Songwriter-Talent der jungen Ally. Bald landen die Beiden gemeinsam auf einer Bühne – und nicht nur da… Während Abbys Karriere einen steilen Verlauf nimmt verliert sich Jackson in seinen zahlreichen Dämonen, die ihre Beziehung vor eine Zerreißprobe stellen.

Was soll das?
Die Geschichte eines Mentors, der sich in seinen Schützling verliebt, wurde erstmals 1937 verfilmt (damals unter Schauspielern). Schauspieler Bradley Cooper hat den Stoff für sein Regiedebüt modernisiert – mit sich selbst in der Hauptrolle.

Taugt das was?
Jein. „A Star is Born“ hat seine berührenden Momente (den wohl besten und bereits berühmtesten erstaunlich früh), und liefert eine insgesamt authentisch wirkende Schilderung seines Milieus. Doch die ganz große Tiefenschärfe entwickeln die Figuren – trotz unbestreitbarer Chemie zwischen den Cooper und Lady Gaga –  leider nicht. Es bleibt größtenteils bei einer handwerklich gelungenen Nummernrevue, die wohl vor allem Fans der beiden Hauptdarsteller begeistern wird.

3/5

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