Kurzkritik: Avengers – Infinity War

Action/Fantasy, 2018

Regie: Anthony & Joe Russo; Darsteller: Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo

Worum gehts?

Die „Avengers“ sammeln sich für die finale (na ja, nicht finale, eher vorletzte) Schlacht gegen Oberbösewicht Thanos. Der will eine Reihe magischer Steine in seinen Besitz bringen, die ihm zu unendlicher Macht verhelfen.

Was soll das?

Die „Avengers“ und die „Guardians of the Galaxy“ werden hier zusammengeführt, insgesamt tummeln sich knapp drei Dutzend Figuren aus dem Marvel-Universum in diesem Film. Das ganze wird natürlich fortgesetzt (kommenden April), inwiefern der kurz vorher erscheinende Film „Captain Marvel“ hier mit zugehört kann ich nicht sagen…

Taugt das was?

Jein. „Infinity War“ reiht eine Action-Szene an die nächste, für einen richtigen Plot ist keine Zeit. Der Humor immerhin stimmt, sehenswerte Bilder sind auch einige dabei, und viele Figuren machen weiterhin Spaß. Beim schier endlosen Finale kämpfen verschiedene Helden an drei Fronten gleichzeitig, was der Film auch parallel zeigt. Wobei mir mal wieder aufgefallen ist, wie lame ich diese Art von „Showdown“ finde, die bei Marvel allerdings leider zum Standard gehört.

Sonst noch was?

Ich habe mir den Film nur angesehen, weil es so warm war, dass ich meinem Gehirn eine Pause gönnen wollte. Das hat ziemlich gut funktioniert. Wobei ich die fürchterlich abgedroschene und einfallslose Weltbeherrschungs-Story schon ziemlich ärgerlich fand – da hatten einige Vorgängerfilme deutlich mehr zu bieten. Und die große Überraschung am Ende hatte so ein Geschmäckle…als wäre sie nur bedingt ernst gemeint.


2/5

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