Kurzkritik: The Fate of the Furious

The Fate of the Furious FilmplakatAction, USA 2017

Regie: F. Gary Gray; Darsteller: Vin Diesel, Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez, Charlize Theron, Jason Statham

Es verwundert nicht wirklich, dass es mit dieser höchst erfolgreichen Reihe auch nach dem Tod von Hauptdarsteller Paul Walker weitergeht. Dessen Figur Brian wurde schließlich in dem (vor seinem Ableben erst halb fertig gedrehten) siebten Teil sehr gelungenen verabschiedet, und nun muss die Show weitergehen.

Mit Vin Diesel, Dwayne Johnson, Jason Statham, Ludacris und Michelle Rodriguez sind große Teile der bekannten Crew wieder an Bord, neu hinzu kommt unter anderem Charlize Theron. Obwohl sich der inzwischen achte Teil wenig von seinen letzten drei Vorgängern unterscheidet fällt doch auf, dass Paul Walker fehlt. Und dass Scott Eastwood (ebenfalls neu dabei) kein Ersatz ist, wobei der sicher auch nicht als solcher eingeplant war.

Insgesamt kann „The Fate of the Furious“ die Fans der Reihe – wer sonst zieht sich den 8. Teil der einer Action-Filmreihe rein – sicher gut bei Laune halten. Die Story ist ausreichend, die Action kracht höchst ordentlich, alles wird fürchterlich übertrieben, ist aber auch nicht ganz ernst gemeint, und der bunte Figuren-Mix funktioniert weiterhin.

Doch ihren Zenit hat die Reihe, die 2009 mit dem vierten Teil quasi neu gestartet wurde, nun doch merklich überschritten (ich würde rückblickend die Teile 5 und 6 zum Zenit erklären). Den Produzenten und auch den Stars dürfte das herzlich egal sein, solange der Rubel rollt. Und wer Lust auf blödsinnige, laute, auf Hochglanz gebürstete Action-Unterhaltung hat, der wird nicht enttäuscht werden. Nur auf das bisschen echten ‚Spirit‘, den die „Fast & Furious“ mal hatten, muss man mittlerweile getrost verzichten können. Oder eben gleich auf den ganzen Film.

3/5

 

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