Kurzkritik: Dark Places

Filmplakat: Dark PlacesDrama/Thriller, Frankreich/USA/GB 2015

Regie: Gilles Paquet-Brenner; Darsteller: Charlize Theron, Nicolas Hoult, Christina Hendricks, Chloe Grace Moretz, Corey Stoll

In aller Kürze: Unglaubwürdiger Thriller, der für die reißerische Roman-Vorlage keinen passenden erzählerischen Ansatz findet.

Worum gehts? Mit 8 Jahren hat Libby Day zusehen müssen, wie ihr Bruder Ben ihre Familie ermordet – aufgrund ihrer Aussage muss Ben ins Gefängnis. 30 Jahre später ist Libby ein Wrack und pleite, in ihrer Verzweiflung nimmt sie das Geld eines ominösen „Kill Clubs“ an, der mit ihr gemeinsam Bens Unschuld beweisen will…

Die gute Nachricht: Durchaus stimmungsvoll und mit einigen ‚unterhaltsamen‘ Twists.

Die schlechte Nachricht: Die Figuren werden vom Plot getrieben, nicht anders rum – immer ein schlechtes Zeichen. Die Inszenierung mischt ungeschickt Rückblenden und Gegenwart, entwickelt dabei nur selten Spannung (die Rückblenden sind noch besser als die Story der Gegenwart). Die Auflösung ist total bescheuert.

Wer diesen Film mochte kann einen Blick riskieren:
„Jack Reacher“

2/5

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