Nebenbei gesehen – „Demolition“

Demolition_FilmplakatFinanzjongleur Davis (Jake Gyllenhaal) findet durch einen Trauerfall zu sich selbst, beendet schrittweise sein luxuriöses, aber lethargisches und fremdbestimmtes Leben und beginnt noch einmal ganz von vorn. Gut gespielt kann der Film als Drama nur bedingt überzeugen, da er trotz einiger starker Nebenfiguren keine echte Durchschlagskraft entwickelt und seine Botschaft wenig subtil verpackt.

Die Story scheint um die Idee von Davis‘ Drang, Dinge auseinander zu nehmen um ihren „wahren Kern“ zu entdecken, herum geschrieben worden zu sein – doch die darin enthaltene Gesellschaftskritik erscheint wenig glaubwürdig. Trotz dieser Schwächen ein durchaus gelungener Versuch, einen Blick hinter die Fassade der modernen westlichen Wohlstandsgesellschaft zu werfen.

3/5

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