Kurzkritik: Midnight Special

 

Midnight Special FilmplakatDrama/Sci-Fi/Thriller, USA 2016

Regie: Jeff Nichols; Darsteller: Michael Shannon, Joel Edgerton, Kirsten Dunst, Adam Driver

Zwei Männer und ein Kind flüchten mit dem Auto durch den Südwesten der USA. Die Polizei und sogar das Militär ist ihnen auf den Spuren, die Nachrichten berichten landesweit. Aber nur langsam lässt „Midnight Special“ sein Publikum wissen, was eigentlich gespielt wird.

Das Szenario hat man so ähnlich durchaus schon mal im Kino gesehen. Das besondere liegt hier darin, dass der Film einen Spagat zwischen ernstem Drama und klassischem Unterhaltungskino versucht – und dieser fast durchweg gelingt.

Mit Elementen aus Fantasy bzw. Science-Fiction, Road Movie, Thriller und Familiendrama geht „Midnight Special“ einen eigenen Weg. Gut dosiert setzt er visuelle Effekte ein, die das Geschehen bereichern, ohne den dramatischen (und mysteriösen) Szenen die Show zu stehlen.

Für ein Mainstream-Publikum ist der Film sicher nichts, dafür erwartet er vom Publikum zu viel Geduld, liefert zu wenige Erklärungen oder Schock-Effekte. Wer sich auf den Film einlässt, ohne diese Dinge zu erwarten, wird ziemlich sicher seine Freude an „Midnight Special“ haben.

4/5

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