Kurzkritik: The November Man

The November Man (Poster)Thriller, USA 2014

Regie: Roger Donaldson; Darsteller: Pierce Brosnan, Luke Bracey, Olga Kurylenko

Aus der Reihe „Filme, die die Welt nicht braucht“ kommt dieser Agententhriller mit Ex-Bond Pierce Brosnan in der männlichen und Ex-Bondgirl Olga Kurylenko in der weiblichen Hauptrolle. Peter Deveraux (Brosnan) ist ein Ex-Agent, der von seinem ehemaligen Chef für einen einmaligen Auftrag reaktiviert wird. Doch der Auftrag in Moskau geht mächtig schief – am Ende steht Deveraux verdutzt und mit gezogener Waffe seinem ehemaligen Junior-Partner gegenüber.

Es entwickelt sich ein solider Agentenfilm-Plot, in dem Alice Fournier (Kurylenko) eine entscheidende Rolle zukommt. Ein russischer Ex-General mit Dreck am Stecken, der in die Politik gewechselt ist, beseitig unangenehme Spuren aus seiner Vergangenheit. Alice ist der entscheidende Link zu einem besonders düsteren Kapitel darin – und westliche Geheimdienste sind daran ebenso interessiert wie der General selbst.

„The November Man“ hat alles, was zu einem soliden Film dieses Genres gehört. Er macht nichts verkehrt, aber auch nichts besonders gut. Weil einem manches doch verdammt bekannt vorkommt schwingt hin und wieder ein B-Movie-Touch mit, was dem (überschaubaren) Vergnügen jedoch keinen Abbruch tut. Brosnan hat sichtlich Freude an seiner „neuen“ Agentenrolle, die übrige Besetzung erreicht nur Mittelmaß. Insgesamt ist der Streifen nur für Fans zu empfehlen.

3/5

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