Kurzkritik: Dark Winds (Staffel 4)

Drama/Thriller, 2026

Creator: Graham Roland; Darsteller: Zahn McClarnon, Jessica Matten, Kiowa Gordon, Franka Potente

Die vierte Staffel von „Dark Winds“ führt die bekannten Hauptfiguren Joe, Jim und Bern(adette) allesamt auf große innere Sinnsuche. Aber auch – im Rahmen eines scheinbar sehr komplexen Plots – nach Los Angeles, wo sie nach einem von der „Rez“ verschwundenen Mädchen suchen.

Mir hat diese Staffel deutlich besser gefallen als die vorige, die Mischung aus persönlichem Drama, kritischer Beleuchtung der jüngeren Vergangenheit (der 70’s-Look ist einfach weiterhin ein Knaller) und Krimihandlung ist wieder ein Stück runder geworden.

Von Beginn an mit packender Spannungskurve, trotzdem eher gemächlich und in gewohnt großartigen Bildern erzählt bin ich lediglich mit Franka Potente als auftragsmordender Nazi-Enkeltochter Irene nicht so richtig warm geworden. Zu Beginn umgibt die Figur noch eine mysteriöse, dunkle Strahlkraft, am Ende wird sie zur grotesken Karikatur und damit entgültig zum Fremdkörper.

Insgesamt trotzdem unbedingt eine Empfehlung für alle, die bisher ihre Freude an „Dark Winds“ hatten.

Wo kann ich das gucken?
Deutscher Streaming-Start offenbar noch unklar; hier prüfen.

8/10