Kurzkritik: Cold Pursuit

Thriller/Drama, 2019

Regie: Hans Petter Moland; Darsteller: Liam Neeson, Laura Dern, Tom Bateman

Worum gehts?
Der Sohn eines Schneepflug-Fahrers wird von einem Freund in einen Drogendeal verwickelt, und kommt dabei ums Leben. Doch sein Vater ist nicht einfach ein Schneepflug-Fahrer … sondern Liam Neeson! Und so beginnen sich die Reihen der Schuldigen (ein Drogenboss aus Denver und seine Schergen, dazu die Konkurrenz vom nächsten Indianer-Reservat) sehr bald zu lichten…

Was soll das?
“Cold Pursuit” ist offensichtlich ein Rache-Film. Allerdings einer, der zumindest im Vergleich zu anderen “Liam Neeson hat einen Hals”-Filmen relativ viel Zeit auf die Einführung (und in den meisten Fällen das Ableben) von Nebenfiguren verwendet.

Taugt das was?
Visuell überzeugt das weitgehend, und auch die vielen guten Nebendarsteller sind eine positive Überraschung. Allerdings läuft es schlussendlich auf die bekannte Formel hinaus. Relativ schnell wird klar, dass “Cold Pursuit” nicht wirklich an den psychologischen Aspekten der Story interessiert ist, sondern – trotz des erzählerisch anständigen Niveaus – einen “Liam Neeson hat einen Hals”-Plot für Fans dieses Genres ausgestaltet. Das ist unterhaltsam und wird Fans nicht enttäuschen.

3/5

PS: Keine Ahnung, ob das norwegische Original (vom selben Regisseur) andere Qualitäten hat. Weiss das jemand?

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