Kurzkritik: Dragged Across Concrete

Thriller/Drama, 2018

Regie: S. Craig Zahler; Darsteller: Mel Gibson, Vince Vaughn, Tory Kittles

Worum gehts?
Zwei wegen übertriebener Brutalität gegen einen Drogendealer suspendierte Cops fühlen sich schlecht behandelt. Sie schmieden den Plan, einem Gangster sein Geld abzunehmen, statt ihn einzubuchten.

Was soll das?
„Dragged Across Concrete“ ist ein etwas anderer Cop-Thriller. Der Film verwendet vergleichsweise viel Zeit in die Einführung seiner Figuren, und nimmt erst nach etwa zwei Dritteln seiner 158 Minuten Laufzeit richtig Fahrt auf. Auch die blutige Handschrift des Regisseurs vom Kult-Western „Bone Tomahawk“ ist klar zu erkennen.

Taugt das was?
Durchaus, ja. Der Film entwickelt große Spannung, gerade weil er gnadenlos und lang mit der Kamera „draufhält“. Es gibt recht wenig Action (abgesehen vom Finale), und auch keine dauernden Wendungen. Handwerklich passt das soweit, auch die Darsteller überzeugen. Doch echter dramatischer Tiefgang fehlt, ebenso wie überzeugende Gesellschaftskritik – womit „Dragged Across Concrete“ in vieler Hinsicht dann doch nur ein überlanger Cop-Thriller ist..

3/5

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