Filmkritik: “Catch .44″

Posted in KenntKeinMensch, Laaaangweilig! on Dezember 9th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Catch .44Die Produzenten von “Catch .44″ müssen gewusst haben, wie deutlich man dem Film seine Vorbilder ansieht. Die Vorbilder wiederum haben eines gemeinsam – sie stammen alle von Quentin Tarantino. Die Zeitsprünge kommen aus “Pulp Fiction”, das zentrale Blutbad aus “Reservoir Dogs”, die dauerquatschende und streitende Runde junger Frauen aus “Death Proof”. Die Frage ist, ob niemand sehen wollte, dass “Catch .44″ diese Filme mehr schlecht als recht kopiert. Oder ob man sich darauf verlassen hat, dass diese Stilelemente eine junge Zielgruppe auch dann ansprechen, wenn sie so gänzlich ohne Eigenleistung dargeboten werden.

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Filmkritik: “Colombiana”

Posted in Allgemein on Dezember 9th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

ColombianaDie US-Schauspielerin Zoe Saldana wurde als Neytiri in “Avatar” bekannt, war da allerdings hinter Animation und Makeup (sie spielt ja eine Na’vi) versteckt. In “Colombiana” braucht sie keine solche Verkleidung, der Film positioniert sie als weltliche Action-Heldin in einem Szenario, dass für gewöhnlich Männern vorbehalten ist. Als kleines Mädchen muss Cataleya in Bogota mit ansehen, wie ihre Eltern im Auftrag von Drogenbaron Don Luis erschossen werden. Mit zarten acht Jahren schwört sie den Killern blutige Rache.

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Filmkritik: “Hanna”

Posted in Kranker Scheiss, Nuck Chorris on Dezember 7th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

HannaIrgendwo in der Nähe des Polarkreises, in einem klirrend kalten weißen Nadelwald, lernt man in “Hanna” die Titelfigur kennen. Ein blondes, schlankes Mädchen, das gerade mit Pfeil und Bogen einen Elch erlegt hat. Hanna (Saoirse Ronan, bekannt aus “Atonement”) lebt dort allein mit ihrem Vater Erik (Eric Bana), und das offenbar schon sehr lange. Musik kennt sie nur vom Namen her, der Anblick eines Flugzeugs versetzt sie in helle Aufregung – Hanna ist offensichtlich keine gewöhnliche 16-Jährige.

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Filmkritik: “In Time – Deine Zeit läuft ab”

Posted in Allgemein on Dezember 5th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

In Time - Deine Zeit läuft abDer neue Film von “Gattaca”-Regisseur Andrew Niccol ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch misslungene Filme Spaß machen können. “In Time” hat einige gute Ideen – und die sind bei Science-Fiction-Filmen ja besonders wichtig. Nur dass er es leider nicht schafft, diese Ideen stilsicher und stimmig zu entwickeln. Trotzdem macht er Spaß und bietet flotte Unterhaltung; man muss nur die weniger überzeugenden Szenen mit viel gutem Willen einfach gleich wieder vergessen.

Im Szenario von “In Time” hat Lebenszeit das Geld als Währung abgelöst. Jeder Mensch wird 25 Jahre alt, dann stoppt die biologische Uhr – es gibt also auch keine alten Menschen in dieser Welt. Aber nur wer sich durch Arbeit (oder Diebstahl) genug neue Zeit verdient, kann auch weiterleben. Wer kein neues Guthaben bekommt, für den läuft die Zeit sprichwörtlich ab. So passiert es gleich zu Beginn des Films, um dem Publikum diese unschöne Logik zu verdeutlichen.

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Filmkritik: “Larry Crowne”

Posted in Laaaangweilig! on Dezember 4th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Larry CrowneTom Hanks und Julia Roberts in einem Film – vor 10 oder 15 Jahren wäre das sicherlich ein großer Hit gewesen. Doch schon “Charlie Wilson’s War”, in dem ebenfalls beide gemeinsam vor der Kamera standen, war kommerziell nicht sonderlich erfolgreich. Bei der Kritik schnitt der Film schon besser ab, ich selbst zähle ihn zu Hanks besten Filmen.

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Filmkritik: “Puncture” (DVD Premiere)

Posted in KenntKeinMensch on Dezember 1st, 2011 by edzehard – Be the first to comment

PunctureChris Evans war zuletzt in “Captain America – The First Avenger” zu sehen, als Superheld also. In seinem neuen Film spielt er – auch im Vergleich zu früheren Rollen – eine völlig andere Figur. Mike Weiss ist Anwalt, und mit seinem Partner Paul Danziger (Mark Kassen) auf Schadensersatz-Fälle spezialisiert. Weiss ist ein sehr guter Anwalt, der im Stande ist, seine Fälle messerscharf zu analysieren. Er ist außerdem aber auch ein großer Freund aller möglich Drogen – Kokain, Heroin, Pot, Pillen. Irgendwas braucht er immer, um den Motor am laufen zu halten.

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Filmkritik: “Our Idiot Brother”

Posted in KenntKeinMensch, Selten so gelacht! on November 29th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Our Idiot BrotherPaul Rudd ist hierzulande kein sonderlich bekannter Schauspieler. In Filmen wie “The 40 Year Old Virgin” spielte er Nebenrollen, im gar nicht so verkehrten (und von ihm selbst geschriebenen) “Role Models” auch mal eine Hauptrolle. In “Our Idiot Brother”, einer charmanten Independent-Komödie um einen unverbesserlichen Gutmenschen, ist er nun in seiner bisher besten Rolle zu tun – als Idiot.

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Filmkritik: “Fright Night”

Posted in KenntKeinMensch on November 29th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Fright NightSpätestens seit dem Erfolg der “Twilight”-Filme sind Vampire im Kino wieder schwer im Kommen. Hier in Form eines Remakes, das Original von 1986, ebenfalls “Fright Night” mit Namen, kenne ich allerdings nicht. Die Story ist laut imdb.com in den Grundzügen die gleiche: Ein Teenager stellt fest, dass sein neuer Nachbar ein Vampir ist. Aber keiner will dem armen Kerl glauben und er muss sich also allein mit dem Blutsauger auseinandersetzen.

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Filmkritik: “Eine offene Rechnung” (“The Debt”)

Posted in KenntKeinMensch on November 29th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

http://www.fileserve.com/file/fCTSby3Als großer Fan von Agentenfilmen habe ich mich sehr auf “Eine offene Rechnung” gefreut. Und der Film hat mich nicht enttäuscht, er bietet so ziemlich alles, was man vom Genre erwarten kann. Die Handlung beginnt in Israel anno 1997 und setzt gleich erstmal ein Ausrufezeichen in Form eines unerwarteten Selbstmords. Dann aber – bevor das Publikum genau weiss, was es damit auf sich hat – setzt erstmal eine etwa einstündige Rückblende ein.

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Filmkritik: “Der Gott des Gemetzels”

Posted in Großes Kino!, Kranker Scheiss, Selten so gelacht! on November 28th, 2011 by edzehard – 1 Comment

Der Gott des GemetzelsEiner der besten Filme des Jahres 2011 ist gleichzeitig einer der kürzesten. Gerade mal knapp 80 Minuten benötigt Roman Polanski in “Der Gott des Gemetzels” (Originaltitel “Carnage”) für eine extrem bissige Komödie um den ganz alltäglichen Wahnsinn im Leben zweier Ehepaare. Der Film basiert auf einem Theaterstück und beschränkt sich räumlich komplett auf eine Wohnung New York City, in der die Longstreets die Cowans empfangen um ein Problem aus der Welt zu räumen.

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Filmkritik: “Cowboys & Aliens”

Posted in Laaaangweilig! on November 26th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Cowboys & AliensDass ein Film namens “Cowboys & Aliens” ziemlicher Quatsch sein könnte, vielleicht sogar sein muss, ist keine Überraschung. Der Trailer und die so simple wie potentiell lustige Idee einer Mischung aus Western und Sci-Fi haben dennoch Erwartungen in Richtung spaßiger Actionfilm mit Star-Besetzung geweckt. Daniel Craig spielt Jake Lonergan, der zu Beginn des Films ohne Erinnerung an die jüngere Vergangenheit in der Wüste Arizonas aufwacht. Am Arm trägt er ein merkwürdig überdimensioniertes Armband aus Metall – was es damit auf sich hat erfahren wir in der ersten Actionszene.

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Filmkritik: “Zwei an einem Tag” (“One Day”)

Posted in Geht so... on November 24th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Ein bißchen ist mir glaube ich der Blick auf diesen Film verstellt, mehr noch als bei anderen Roman-Verfilmungen vielleicht. Aber fangen wir von vorne an: “Zwei an einem Tag” handelt von Emily (Anne Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess), die sich am Ende ihrer Studienzeit in Edinburgh kennen lernen. Beinahe hätten die beiden eine Beziehung angefangen, aber der Zeitpunkt ist schlecht gewählt. Dexter, ein selbstbewusster Junge aus gutem Hause, geht erst einmal ins Ausland, Emily zieht es nach London.

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Filmkritik: “The Devil’s Double”

Posted in Großes Kino!, KenntKeinMensch, Kranker Scheiss on November 17th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

The Devil's DoubleUdai Hussein war der älteste Sohn von Saddam Hussein, dem langjährigen Diktator des Irak. Wie sein Vater hat auch Udai u.a. aus Gründen der Sicherheit einen Doppelgänger gehabt, womit dann auch der Titel des Films erklärt wäre. “The Devil’s Double” erzählt die Geschichte von Latif Yahia, Udais Doppelgänger, und basiert dabei auf dessen Memoiren. Die allerdings werden – laut Wikipedia – von einigen Seiten angezweifelt, was für den Film allerdings von untergeordneter Bedeutung ist. Denn die Story ist gut.

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Filmkritik: “Die Haut in der ich wohne”

Posted in Kranker Scheiss on November 14th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Die Haut in der ich wohneBei Filmen von Pedro Almodovar ist es ein bisschen wie mit denen von Woody Allen. Die besseren gehören meist zu den besten des Jahres, die weniger guten sind immer noch sehenswert. “Die Haut in der ich wohne” ist leider einer der weniger guten Filme des spanischen Meisters. Nicht, dass es nicht ein paar großartige Szenen und insgesamt eine spannende Idee dahinter gäbe – aber so richtig überzeugen kann der Film nicht.

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Filmkritik: “Anonymous”

Posted in Großes Kino! on November 11th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Anonymous FilmposterRoland Emmerichs Filme hatten bisher mit Leben und Werk von William Shakespeare eher wenig zu tun. Der in Hollywood seit vielen Jahren erfolgreiche deutsche Regisseur ist bekannt für Special-Effects-Spektakel wie zuletzt “2012″ oder “The Day After Tomorrow”, in denen es gerne mal um das Ende der Welt geht. Mit “Anonymous” wagt Emmerich nun etwas ganz anderes. Der Film erzählt die “wahre Geschichte” des berühmtesten Dichters der Welt – des Mannes, den wir als William Shakespeare kennen.

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