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	<title>Edzards Filmriss</title>
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	<description>DER Filmblog. Alles andere is Quatsch!</description>
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		<title>Filmkritik: Gone</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kenne Schauspielerin Amanda Seyfried seit ihrem ersten Auftritt in der Serie &#8220;Veronica Mars&#8221;, was schon eine ganze Weile her ist. Seitdem hat sie in vielen Kinofilmen mitgewirkt, aber so richtig glücklich war ihre Rollenwahl dabei eher nicht. Sie war Megan Fox&#8217; Sidekick in dem schrägen Teenie-Quatsch &#8220;Jennifer&#8217;s Body&#8220;, spielte &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/05/filmkritik-gone/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/gone-film-poster.jpg" rel="lightbox[7884]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7887" title="Gone" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/gone-film-poster-201x300.jpg" alt="Gone" width="201" height="300" /></a>Ich kenne Schauspielerin Amanda Seyfried seit ihrem ersten Auftritt in der Serie &#8220;Veronica Mars&#8221;, was schon eine ganze Weile her ist. Seitdem hat sie in vielen Kinofilmen mitgewirkt, aber so richtig glücklich war ihre Rollenwahl dabei eher nicht. Sie war Megan Fox&#8217; Sidekick in dem schrägen Teenie-Quatsch &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2010/03/jennifers-body-dvd/">Jennifer&#8217;s Body</a>&#8220;, spielte die Hauptrolle in dem langweiligen Horror-Märchen &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2011/06/red-riding-hood-unter-dem-wolfsmond/">Red Riding Hood</a>&#8221; und war bei &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/in-time-deine-zeit-lauft-ab/">In Time</a>&#8221; an der Seite von Justin Timberlake einem unstimmigen Drehbuch ausgesetzt. Die große Ausnahme war der Welterfolg des Abba-Musicals &#8220;Mamma Mia&#8221; und das gelungene Remake &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2010/12/chloe-dvd/">Chloe</a>&#8220;. &#8220;Gone&#8221; gehört leider nicht zu den Ausnahmen, der Film ist ein blödsinniger Thriller auf B-Movie-Niveau.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Jill (Seyfried), die vor zwei Jahren Opfer einer Entführung wurde. Am Ende konnte sie vor ihrem Peiniger fliehen, doch die Sache hat einen Haken. Weil sie der Polizei nur vage Angaben zu ihrem Entführer und dem Versteck irgendwo im Wald machen konnte kann die Sache nie aufgeklärt werden. Nicht wenige Menschen glauben, dass Jill sich alles nur ausgedacht hat – immerhin war sie früher mal in psychiatrischer Behandlung. Eines Tages kommt Jill nach Hause und ihre Schwester ist verschwunden. Sofort sieht sie das Werk ihres damaligen Entführers in dem Verschwinden, doch die Polizei ist nicht überzeugt und Jill macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrer Schwester.</p>
<p>Während die Polizei ihrerseits hinter Jill her ist geht die Hinweisen nach, das zum Zeitpunkt der vermeintlichen Entführung ein Transporter vor ihrem Haus stand. Das ganze wird immer wirrer und gipfelt in einem selten dämlichen Finale, bei dem ein Großteil der Schauspieler (zu Recht) ziemlich bedröppelt dreinblickt. Seyfried, die in fast jeder Einstellung zu sehen ist, gibt sich redlich Mühe, ihrer Figur Glaubwürdigkeit zu verleihen. Doch Rehäugigkeit und Körpereinsatz nützen nichts, wenn der Plot so plump und bekloppt ist. In Rückblenden ist manchmal Jills eigene Entführung zu sehen, wohl um ihren unbedingten Willen zu erklären, ihre Schwester zu retten – als müsse das erklärt werden.</p>
<p>Spannung ist bei &#8220;Gone&#8221; Mangelware, weil der Film die Chance auslässt, die psychische Verfassung seiner Hauptfigur ernsthaft in Frage zu stellen. Wes Bentley und Daniel Sunjata spielen Polizeibeamte, deren Rollen so belanglos sind, dass man sie auch direkt streichen könnte. Jennifer Carpenter (&#8220;Dexter&#8221;) ist als Jills Kollegin Sharon zu sehen, auch sie bekommt nicht eine bemerkenswerte Szene. Von der wenig plausiblen Ausgangssituation bis zum Schluss kommt der Film auf eine Handvoll unterhaltsamer Szenen und baut ebenso oft mal einen echten Spannungsmoment ein. Unter dem Strich ist das definitiv zu wenig um wenigstens kurzweilig zu unterhalten. Man muss Amanda Seyfried schon sehr, sehr gern haben, um an diesem Murks Spaß zu haben.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Filmkritik: Das gibt Ärger (This Means War)</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action/Abenteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Regisseur, der sich McG nennt, ist nicht gerade bekannt für anspruchsvolles Kino. Seine beiden &#8220;Charlie&#8217;s Angels&#8221;-Filme waren laute, bunte Spektakel ohne Substanz (die dem Stoff natürlich ohnehin abgeht), sein &#8220;Terminator: Salvation&#8221; war nett anzusehen, doch es mangelte an Stimmung und vor allem einer guten Story. Man sollte also nicht &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/05/filmkritik-das-gibt-arger-this-means-war/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/das-plakat-von-das-gibt-aerger.jpg" rel="lightbox[7871]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7877" title="Das gibt Ärger (This Means War)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/das-plakat-von-das-gibt-aerger-221x300.jpg" alt="Das gibt Ärger (This Means War)" width="221" height="300" /></a>Der Regisseur, der sich McG nennt, ist nicht gerade bekannt für anspruchsvolles Kino. Seine beiden &#8220;Charlie&#8217;s Angels&#8221;-Filme waren laute, bunte Spektakel ohne Substanz (die dem Stoff natürlich ohnehin abgeht), sein &#8220;Terminator: Salvation&#8221; war nett anzusehen, doch es mangelte an Stimmung und vor allem einer guten Story. Man sollte also nicht zu viel erwarten, wenn man sich &#8220;Das gibt Ärger&#8221; ansieht, zumal die Handlung des Films schlichtweg bescheuert ist.</p>
<p>Zwei CIA-Agenten, die einen Außeneinsatz in Hongkong vermasselt haben, bekommen von ihrer Vorgesetzten eine Denkpause im Büro in Los Angeles verordnet. FDR (Chris Pine, &#8220;Star Trek&#8221;) ist ein Playboy aus reichem Hause, sein Kollege und bester Freund Tuck (Tom Hardy, &#8220;Inception&#8221;) ist Brite und von seiner Frau Katie geschieden, die immer noch glaubt er arbeite als Reisekaufmann. Zufällig und unabhängig voneinander treffen die beiden auf die schicke Lauren (Reese Witherspoon ,&#8221;Walk the Line&#8221;) und sind sofort verknallt. Als sie herausfinden, dass sie hinter derselben Frau her sind, verabreden sie einen fairen Kampf um Laurens Herz, die sich ihrerseits zwischen den beiden charmanten Kerlen nicht so recht entscheiden kann&#8230;</p>
<p>Aus dem fairen Kampf wird schnell eine bittere, mit allen Mitteln der Spionage-Kunst geführte Schlacht, in der sich FDR und Tuck nichts schenken – die Dates des jeweils anderen werden konsequent sabotiert. Gemeinsam sind die beiden sich nicht zu schade, Laurens Wohnung mit Wanzen und Kameras auszustatten, um zu erfahren, wer gerade in ihrer Gunst vorne liegt und was sie für Vorlieben hat. Mal abgesehen von den vielen Ungereimtheiten des Szenarios ist an &#8220;Das gibt Ärger&#8221; vor allem ärgerlich, wie wenig sich der Film mit seinen Figuren beschäftigt. Pine, Hardy und Witherspoon sind hier reine – zugegeben attraktive – Oberflächen, die der kruden Logik der Story folgen und lahme Klischees bedienen. Warum die drei Schauspieler bei dem Mist zugesagt haben bleibt ein Rätsel.</p>
<p>Eine Rahmenhandlung gibt es auch noch, Til Schweiger spielt einen nicht näher definierten Bösewicht, der Tuck und FDR ans Leder will. Auch hier gibt sich der Film keine Mühe, sowas wie Spannung aufzubauen, Schweiger guckt ein paar mal böse und wird am Ende platt gemacht, fertig. Weil die zentrale Dreiecksgeschichte nur in wenigen Szenen überzeugen kann schleppt sich &#8220;Das gibt Ärger&#8221; die meiste Zeit mehr schlecht als recht dahin. Für einen Actionfilm ist er zu albern, für eine romantische Komödie zu platt. Das Ergebnis ist ein B-Movie auf RTL2-Niveau, wo er sicher in ein, zwei Jahren auch häufiger mal laufen wird.</p>
<p>2/5</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Underworld – Awakening (gesehen in 2D)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 15:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action/Abenteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem Kate Beckinsale in Teil drei der Reihe (&#8220;Rise of the Lycans&#8221;) ausgesetzt hat, ist sie nun als Selene im vierten Teil wieder dabei. Wohlwissend, dass sich kaum jemand an die Handlung (wenn man sie so nennen will) der ersten beiden Filme erinnern würde, fasst &#8220;Awakening&#8221; sie zu Beginn noch &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/05/filmkritik-underworld-awakening-gesehen-in-2d/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/UNDERWORLD-AWAKENING-poster.jpg" rel="lightbox[7857]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7860" title="Underworld – Awakening" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/UNDERWORLD-AWAKENING-poster-203x300.jpg" alt="Underworld – Awakening" width="203" height="300" /></a>Nachdem Kate Beckinsale in Teil drei der Reihe (&#8220;Rise of the Lycans&#8221;) ausgesetzt hat, ist sie nun als Selene im vierten Teil wieder dabei. Wohlwissend, dass sich kaum jemand an die Handlung (wenn man sie so nennen will) der ersten beiden Filme erinnern würde, fasst &#8220;Awakening&#8221; sie zu Beginn noch einmal kurz zusammen. Aber ganz ehrlich: wen hat schon jemals die Story für die Vampire-gegen-Werwölfe-Saga begeistert? Ebenso beliebig wie bei den Vorgängern ist sie auch hier wieder. Selene wird von ihrem geliebten Michael getrennt als die Menschheit von der Existenz von Werwölfen und Vampiren erfährt – und ein Blutbad anzettelt. Sie verbringt offenbar 12 Jahre im Vampir-Eisfach eines geheimen Labors der Regierung. Als sie daraus flüchten kann hat die Menschheit den Kampf gegen die Lykaner und Vampire offenbar gewonnen.</p>
<p>Bald trifft Selene auf den Vampir David (Theo James), gemeinsam finden die beiden ein Mädchen namens Eve. Und wie kann es anders sein, irgendwas ist besonders an Eve, vielleicht ist sie gar der Schlüssel um das Blatt zu wenden. Letztlich war mir die Handlung von vorn herein egal, aber &#8220;Awakening&#8221; bietet wirklich so wenig an, dass ich dem Film fast nur bei Actionszenen meine volle Aufmerksamkeit geschenkt habe. Wer die Stimmung der &#8220;Underworld&#8221;-Filme immer mochte und Kate Beckinsale gerne im hautengen Kostüm Menschen und Werwölfe niedermetzeln sieht, der wird dem Film noch irgendwas abgewinnen können. Für alle anderen ist die Akte wahrscheinlich ohnehin längst geschlossen, und das völlig zurecht. Handwerklich ist das alles solide, die Tricks sind gut, aber das ewige Geballer in irgendwelchen Katakomben hat schon was nervtötendes und mit den Figuren weiss die Reihe ohnehin nichts anzufangen.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Filmkritik: Chronicle – Wozu bist du fähig?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 17:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action/Abenteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Handkamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich die Zusamenfassung der Handlung von &#8220;Chronicle&#8221; gelesen habe, war ich mir fast sicher, den Film nicht sehen zu wollen. Die las sich in etwa so: Drei Highschool-Freunde kommen unverhofft zu Superkräften, haben eine Weile ihren Spaß damit – bis einer der drei quasi &#8216;die dunkle Seite der Macht&#8217; &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/05/filmkritik-chronicle-wozu-bist-du-fahig/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/chronicle_ver5.jpg" rel="lightbox[7849]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7852" title="Chronicle – Wozu bist Du fähig?" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/chronicle_ver5-202x300.jpg" alt="Chronicle – Wozu bist Du fähig?" width="202" height="300" /></a>Als ich die Zusamenfassung der Handlung von &#8220;Chronicle&#8221; gelesen habe, war ich mir fast sicher, den Film nicht sehen zu wollen. Die las sich in etwa so: Drei Highschool-Freunde kommen unverhofft zu Superkräften, haben eine Weile ihren Spaß damit – bis einer der drei quasi &#8216;die dunkle Seite der Macht&#8217; entdeckt und es zum Zerwürfnis und zum Kampf gegeneinander kommt. Befürchtet hatte ich einen Film, der nur auf Teenies zielt und irgendwie albern wird. Doch mir hat das kurze Spektakel wirklich Spaß gemacht, und dass obwohl es fast komplett mit der Handkamera gefilmt wurde.</p>
<p>Andrew ist ein etwas verlorener Teenager, in der Schule ein Außenseiter, der ständig mit einer Kamera alles filmt. Er liefert damit also den Großteil des Materials. Sein Kumpel Matt ist ein entspannter Kiffer, Steve hingegen ein ambitionierter Kerl, der bei der Wahl des Präsidenten der Schülervertretung kandidiert. Gemeinsam entdecken sie in einem Wald ein Loch im Boden, worin eine Art leuchtendes Gestein zu finden ist. Kaum sind die drei da raus stellen sie fest, dass sie plötzlich Dinge bewegen können, ohne sie anzufassen. Mit diesen Fähigkeiten albern sie erstmal nur herum, aber auf eine Art und Weise, dass es eine Freude ist ihnen dabei zuzusehen.</p>
<p>Langsam aber sicher steigern sie ihre Kräfte, und damit fangen auch die Probleme an. Denn, wie etwa aus den &#8220;Spider-Man&#8221;-Filmen bekannt, solche Kräfte bringen Verantwortung mit sich, der einer der drei offenbar nicht gerecht werden kann. &#8220;Chronicle&#8221; erzählt in seinen 83 Minuten Laufzeit geradlinig eine ziemlich fantastische (im Sinne vom weit hergeholte) Story, aber wegen der guten Darsteller und der überzeugenden Effekte – bei einem Budget von nur $ 12 Mio. – kommen kritische Hintergedanken kaum auf. Die Mischung aus Teenie-Drama, Superhelden und einer ordentlichen Portion Humor geht erstaunlich gut auf, der Film liefert beste Unterhaltung.</p>
<p>Ich bin kein großer Fan von Filmen, die besonders realistisch rüberkommen wollen indem sie so tun, als wären sie von den handelnden Personen selbst gefilmt worden. Auch &#8220;Chronicle&#8221; weist an dieser Stelle ein paar Schwächen auf, die aber insgesamt nicht weiter ins Gewicht fallen. Die Grundidee ist gut genug, die Umsetzung ebenfalls. Sicher kein Film, über den man noch in Jahren sprechen wird, aber einer der Spaß macht – wenn man sich auf die etwas naive Prämisse des Films einlassen mag.</p>
<p>4/5</p>
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		<title>Filmkritik: The Grey – Unter Wölfen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 16:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action/Abenteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Alaska]]></category>
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		<description><![CDATA[Er spielte schon in &#8220;Star Wars&#8221; und &#8220;Batman Begins&#8221;, aber erst mit &#8220;Taken&#8221; von 2008 hat Liam Neeson eine etwas wunderliche Wandlung zum Actionhelden begonnen – im zarten Alter von damals 56 Jahren. Jüngstes Ergebnis dieser Tatsache ist &#8220;The Grey&#8221;, ein Abenteuer-Thriller, der komplett in Alaska spielt. Neeson spielt den &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/05/filmkritik-the-grey-unter-wolfen/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/the-grey-movie-poster-21.jpg" rel="lightbox[7840]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7843" title="The Grey – Unter Wölfen" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/the-grey-movie-poster-21-194x300.jpg" alt="The Grey – Unter Wölfen" width="194" height="300" /></a>Er spielte schon in &#8220;Star Wars&#8221; und &#8220;Batman Begins&#8221;, aber erst mit &#8220;Taken&#8221; von 2008 hat Liam Neeson eine etwas wunderliche Wandlung zum Actionhelden begonnen – im zarten Alter von damals 56 Jahren. Jüngstes Ergebnis dieser Tatsache ist &#8220;The Grey&#8221;, ein Abenteuer-Thriller, der komplett in Alaska spielt. Neeson spielt den Witwer und Jäger Ottway, der auf einer entlegenen Ölfördereinrichtung Wölfe erlegt, die das Team dort bedrohen könnten. Auf dem Flug zum Heimatbesuch stürzt die Maschine ab, Ottway und eine Handvoll Kollegen überleben den Sturz. Mitten in der Wildnis Alaskas finden sie sich umgeben von einem Rudel aggressiver Wölfe, die den &#8216;Eindringlingen&#8217; sofort auf die Pelle rücken.</p>
<p>Wie gut, dass mit Ottway ein Expert dabei ist, der sich mit der wilden Spezies auskennt. Doch die Schutzmaßnahmen am Flugzeug erweisen sich bald als nicht ausreichend, und die Männer sind gezwungen mit ihren letzten Habseligkeiten in die eisigen Wälder zu flüchten. &#8220;The Grey&#8221; erzählt vom Kampf der Gruppe ums Überleben in der feindlichen Umgebung, die einzige &#8216;Nebenhandlung&#8217; besteht aus Rückblenden, in denen Ottway von seiner Frau träumt. Weil auf abgelegenen Ölfördereinrichtungen nun mal nur harte Kerle arbeiten ergibt sich ein recht rauer Umgangston, der aber bald einer überlebenswichtigen Gruppendynamik weicht.</p>
<p>Im Grunde ist es mit &#8220;The Grey&#8221; ganz simpel, what you see is what you get. Wer Spaß dran hat, einer versprengten Gruppe von Männern auf der Flucht vor einem Rudel Wölfe zuzusehen, der bekommt genau das geboten. Der Film ist blutig und brutal, bietet einige spannende Sequenzen, atemberaubende Landschaftsaufnahmen und gute Schauspieler. Der Sound des Films hat mich persönlich etwas fertig gemacht, mir waren die Effekte – gerade im Vergleich zu den Stimmen – viel zu laut. Andere Leute freuen sich aber sicher darüber, in ihrem heimischen Wohnzimmer (oder im Kino) echtes Alaska-Feeling auf die Ohren zu bekommen. Ein handwerklicher solider Überlebenskampf, doch gerade im Vergleich mit dem ähnlichen, aber vielschichtigeren &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2011/03/essential-killing/">Essential Killing</a>&#8221; einfach sehr eintönig.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Filmkritik: Shame</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 16:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kranker Scheiss]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Fassbender]]></category>
		<category><![CDATA[Shame]]></category>
		<category><![CDATA[Steve McQueen]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Fassbender ist der Schauspieler der Stunde, er war zuletzt in &#8220;X-Men: First Class&#8220;, &#8220;A Dangerous Method&#8220;, &#8220;Jane Eyre&#8221; und &#8220;Haywire&#8221; zu sehen. Alles Filme, die bei der Kritik gut ankamen, und zumindest im Falle von &#8220;X-Men&#8221; auch beim Publikum. &#8220;Shame&#8221; zielt auf eine kleinere Zielgruppe, Fassbenders zweite Zusammenarbeit mit &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/05/filmkritik-shame/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/shame-poster1.jpg" rel="lightbox[7829]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7836" title="Shame" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/shame-poster1-210x300.jpg" alt="Shame" width="210" height="300" /></a>Michael Fassbender ist der Schauspieler der Stunde, er war zuletzt in &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2011/09/x-men-erste-entscheidung/">X-Men: First Class</a>&#8220;, &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/02/filmkritik-eine-dunkle-begierde/">A Dangerous Method</a>&#8220;, &#8220;Jane Eyre&#8221; und &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/04/filmkritik-haywire/">Haywire</a>&#8221; zu sehen. Alles Filme, die bei der Kritik gut ankamen, und zumindest im Falle von &#8220;X-Men&#8221; auch beim Publikum. &#8220;Shame&#8221; zielt auf eine kleinere Zielgruppe, Fassbenders zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Steve McQueen (&#8220;Hunger&#8221;) erzählt schonungslos die Geschichte eines Sexsüchtigen, der zunehmend an seinem Alltag verzweifelt. Brandon Sullivan (Fassbender) ist ein gutaussehender, beruflich erfolgreicher Single in New York City, der zwanghaft Befriedigung braucht – egal ob mit wahllosen Fremden, Prostituierten, bei Pornos oder mit hübschen Eroberungen. Emotionen vermag er kaum zu verspüren, ausgenommen jener, die dem Film seinen Titel gab.</p>
<p>McQueen inszeniert den Film konsequent als Fallstudie, in der neben Brandon nur die Figur seiner Schwester Sissy (Carey Mulligan) so etwas wie Tiefe gewinnt. Die ist zu Brandons Mißfallen bei ihm zu Besuch, was zu einigem Streit und pikanten Situationen führt. Gespielt ist das von Fassbender mutig und mit vollem Körpereinsatz, selbiges gilt für Carey Mulligan. &#8220;Shame&#8221; lädt ein, sich mit der Hauptfigur irgendwie zu identifizieren, weil der Film komplett aus seiner Sicht geschildert ist. Niemand urteilt über Brandon, kaum jemand weiß von seinen inneren Dämonen, die er nach außen hin meist gut verbergen kann.</p>
<p>Weil &#8220;Shame&#8221; kaum Hoffnungsschimmer aufzeigt und sich Brandon fast gleichförmig in einer Abwärtsspirale befindet ist der Film recht schwer verdaulich. In sich ist er schlüssig gemacht, widmet er sich seinem Thema rein als Beobachter. Das bringt eine gewisse Faszination mit sich, aber es fehlt eine eigene Position. Die würde sich von selbst ergeben, wenn der Film Brandons Vergangenheit behandeln und damit eine mögliche Erklärung für seine Sucht liefern würde. Das aber findet nicht statt, seine Krankheit und sein Leiden wird lediglich auf klinische Art begleitet. Filmisch eine interessante Erfahrung, darstellerisch grandios gespielt, doch am Ende ist der Film so emotionslos wie seine Hauptfigur. Zu empfehlen ist er daher nur Menschen, die im Kino auch gerne mal mitleiden.</p>
<p>3/5</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: The Avengers</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action/Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Captain America]]></category>
		<category><![CDATA[Hulk]]></category>
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		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Thor]]></category>

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		<description><![CDATA[Der All-Star-Film des Marvel-Universums ist mit Spannung erwartet worden, immerhin tummelt sich darin eine bisher nicht da gewesene Menge an Superhelden. Das hätte locker daneben gehen können, doch &#8220;The Avengers&#8221; überzeugt als witziges und aufregendes Action-Spektakel, das von der ersten Minute an Spaß macht. Verantwortlich dafür zeichnet vor allem Joss &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/05/filmkritik-the-avengers/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/newavengersposter.jpg" rel="lightbox[7812]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7818" title="The Avengers" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/05/newavengersposter-202x300.jpg" alt="The Avengers" width="202" height="300" /></a>Der All-Star-Film des Marvel-Universums ist mit Spannung erwartet worden, immerhin tummelt sich darin eine bisher nicht da gewesene Menge an Superhelden. Das hätte locker daneben gehen können, doch &#8220;The Avengers&#8221; überzeugt als witziges und aufregendes Action-Spektakel, das von der ersten Minute an Spaß macht. Verantwortlich dafür zeichnet vor allem Joss Whedon (Erfinder der TV-Serien &#8220;Buffy&#8221; &amp; &#8220;Firefly&#8221;), der das Drehbuch schrieb und Regie führte – und dabei fast alles richtig gemacht hat.</p>
<p>Der Bösewicht der Story ist Thors Bruder Loki (Tom Hiddleston), der die Erde mit einer außerirdischen Armee erobern will, um Rache an Thor zu nehmen. Der Schlüssel zum Plan ist ein Tesserakt, das Energie produziert und den Angreifern als Portal zum Planeten Erde dienen soll. Gleich zu Beginn des Films fällt es Loki und seinen Schergen in die Hände, woraufhin Captain Fury (Samuel L. Jackson) die Helden-Truppe aus Captain America (Chris Evans), Iron Man (Robert Downey, Jr.), Thor (Chris Hemsworth), Hulk (Mark Ruffalo) und Black Widow (Scarlett Johansson) zusammentrommelt. Kaum befinden die sich jedoch in einem Raum, wird klar, dass die &#8220;Avengers&#8221; als Team auf anhieb nicht sehr gut funktionieren (&#8220;We&#8217;re not a team. We&#8217;re a time-bomb!&#8221;), sondern sich auch gerne gegenseitig an die Gurgel gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-7812"></span>Der Plot schweisst sie natürlich letztlich doch noch zusammen, soviel darf verraten werden. Die große Stärke des Films ist insgesamt weniger die Story als Ganzes, sondern die sehr guten Teile, aus denen sie zusammengesetzt ist. Fast jede Action-Sequenz macht richtig Laune, die Spezialeffekte sind äußerst gelungen. Dazu kommen Dialoge, die vom Wortwitz her auch aus der Feder von Quentin Tarantino stammen können, was ausdrücklich als Lob gemeint ist. Auch die Schauspieler sind in bester Spiel-Laune, allen voran Robert Downey, Jr.. Der einzige Neuling im Ensemble ist Mark Ruffalo als Hulk, zwei frühere Hulk-Filme mit Edward Norton und Eric Bana konnten nicht recht überzeugen. Ruffalo erfindet die Rolle ganz nebenbei ein wenig neu und sorgt so für den bisher überzeugendsten Leinwand-Hulk.</p>
<p>Die 3D-Effekte sind ebenfalls gut gelungen, zumal der bekannte Effekt des etwas verdunkelten Bildes nicht so stark ist wie bei anderen Filmen. Die knapp fünf Euro Aufpreis sind trotzdem happig, denn in 2D macht der Film sicher fast genaus so viel Spaß. Mit 142 Minuten ist &#8220;The Avengers&#8221; lang geraten, ohne dabei aber störende Längen aufzuweisen. Ein paar Szenenübergänge sind nicht ganz sauber, was aber auch fast der einzige Makel ist. Der Plot beinhaltet ständige Bewegung: kein Wunder, schließlich ist die Zentrale der Superhelden ein fliegender Flugzeugträger. Die Chemie zwischen den Figuren und Schauspielern stimmt, der Comedy-Faktor ist hoch (in etwa auf &#8220;Iron Man&#8221;-Niveau), ohne dass der Film im Klamauk versinken würde. Insgesamt eine absolut runde Sache, ein großartiges, mitreißend-unterhaltsames Stück Popcorn-Kino.</p>
<p>5/5</p>
<p>PS: Dass es am Ende eine Atomwaffe ist , die den Angriff der fiesen Aliens abwehrt, wird einigen Zuschauern sauer aufstoßen, darf aber als Schönheitsfehler bezeichnet werden, weil der Ton ansonsten nicht kriegs- und militärverherrlichend ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Happy New Year (New Year&#8217;s Eve)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 16:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laaaangweilig!]]></category>
		<category><![CDATA[Müllhaufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach derselben kommerziellen Logik, die zum Valentinstag eine romantische Komödie namens &#8220;Valentine&#8217;s Day&#8221; in die Kinos brachte gab es zu Sylvester letzten Jahres &#8220;Happy New Year&#8221;. Das Konzept sieht vor, zwei Dutzend Top-Stars zu verpflichten, die dann als Ensemble in vielen kleinen Love-Stories irgendwie zusammen finden. In dem Kessel Buntes, &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/04/filmkritik-happy-new-year-new-years-eve/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/04/new-years-eve-movie-poster.jpg" rel="lightbox[7803]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7808" title="Happy New Year (New Year's Eve)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/04/new-years-eve-movie-poster-202x300.jpg" alt="Happy New Year (New Year's Eve)" width="202" height="300" /></a>Nach derselben kommerziellen Logik, die zum Valentinstag eine romantische Komödie namens &#8220;Valentine&#8217;s Day&#8221; in die Kinos brachte gab es zu Sylvester letzten Jahres &#8220;Happy New Year&#8221;. Das Konzept sieht vor, zwei Dutzend Top-Stars zu verpflichten, die dann als Ensemble in vielen kleinen Love-Stories irgendwie zusammen finden. In dem Kessel Buntes, so das Kalkül, findet schon jeder was, das gefällt. Tatsächlich klingt die Besetzung recht eindrucksvoll, aber was helfen große Namen, wenn das Drehbuch nur blutleere, langweilige Rollen vorsieht?</p>
<p>Um mal ein paar Beispiele zu geben, was in &#8220;Happy New Year&#8221; so passiert: Die Rahmenhandlung ist das traditionelle &#8220;Ball Drop&#8221;-Fest am Times Square, bei dem um Mitternacht ein leuchtender Ball vom Dach gelassen wird. Einige Figuren haben direkt damit zu tun, etwa Hilary Swank, die den ganzen Zirkus drumherum erstmalig leitet. Oder auch Katherine Heigl als Küchenchefin, deren Ex-Freund ein von Jon Bon Jovi gespielter Schmuserocker ist, der seine Ex unbedingt wiedergewinnen will und dessen Auftritt zum Jahreswechsel das Highlight der Veranstaltung sein soll.</p>
<p><span id="more-7803"></span>Halle Berry mischt am Krankenbett eines sterbenden Robert De Niro mit, Sarah Jessica Parker hat Probleme mit ihrer flügge gewordenen Tochter, Zac Efron versüsst einer vom Alltag frustrierten Michelle Pfeiffer den Tag, Ashton Kutcher gibt einen Sylvester-Muffel, der mit seiner schicken Nachbarin im Fahrstuhl festsitzt. Die traurige Krönung des Ganzen sind zwei Pärchen (u.a. Til Schweiger und Jessica Biel), die unbedingt die ersten Eltern des neuen Jahres werden wollen und versuchen, ihr Kind punktgenau um kurz nach Mitternacht zu bekommen.</p>
<p>KEINE dieser Geschichten &#8211; und es gibt noch mehr davon &#8211; macht wirklich Spaß, ist tatsächlich romantisch oder  kann sonst irgendwie glänzen. Die besten sind plump und akzektabel, die schlimmsten haben extrem hohen Fremdschämfaktor. Abgerundet wird &#8220;Happy New Year&#8221; durch einen unfassbar rührseligen Soundtrack, der schon nach wenigen Minuten ganz gehörig nervt. Natürlich macht es keinen Sinn von dem Film irgendwas anderes als stromlinienförmige Unterhaltung zu erwarten, aber die könnte ja wenigstens (zum Teil) tatsächlich unterhaltsam sein, und nicht so fürchterlich peinlich.</p>
<p>1/5</p>
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		<title>Filmkritik: Haywire</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action/Abenteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Seuchenthriller &#8220;Contagion&#8221; hat Regisseur Steven Soderbergh mit &#8220;Haywire&#8221; einen Thriller gedreht, der ganz auf seine Hauptdarstellerin Gina Carano zugeschnitten ist. Die ist hauptberuflich Mixed-Martial-Arts-Kämpferin und daher in der Lage, äußerst überzeugend kräftige Typen umzuhauen. Gleich zu Beginn des Films bekommt sie es mit Channing Tatum zu tun, auch &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/04/filmkritik-haywire/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/04/haywire_ver3.jpg" rel="lightbox[7791]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7798" title="Haywire" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/04/haywire_ver3-207x300.jpg" alt="Haywire" width="207" height="300" /></a>Nach dem Seuchenthriller &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/filmkritik-contagion/">Contagion</a>&#8221; hat Regisseur Steven Soderbergh mit &#8220;Haywire&#8221; einen Thriller gedreht, der ganz auf seine Hauptdarstellerin Gina Carano zugeschnitten ist. Die ist hauptberuflich Mixed-Martial-Arts-Kämpferin und daher in der Lage, äußerst überzeugend kräftige Typen umzuhauen. Gleich zu Beginn des Films bekommt sie es mit Channing Tatum zu tun, auch handfeste Prügeleien mit Michael Fassbender, Ewan McGregor, Antonio Banderas und einigen namenlosen Schergen sind Teil des Programms.</p>
<p>&#8220;Haywire&#8221; beginnt mit Mallory Kane (Carano), die sich in einem Diner in Upstate New York mit ihrem Kollegen Aaron (Tatum) trifft. Schon bald fliegen zwischen den zwei Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsunternehmens die Fetzen, Mallory flüchtet mit dem verängstigten Zivilisten Scott in dessen Auto. Auf der Fahrt mit unbekanntem Ziel erzählt sie dem jungen Mann, was sie in den letzten 10 Tagen erlebten hat. In Rückblenden erfährt der Zuschauer so, dass Mallory im Auftrag eines US-Geheimdienstes einen Auftrag in Barcelona erledigt hat, die angebliche Rettung eines Chinesen. Doch schon bei ihrem nächsten Job in Dublin wenig später wird klar, dass ihr Chef (und Ex-Freund) Kenneth (McGregor) nicht mit offenen Karten gespielt hat. Mallory steht mit dem Rücken zur Wand, ihr einziger Verbündeter scheint Coblenz (Michael Douglas), ein Agent der Regierung zu sein.</p>
<p><span id="more-7791"></span></p>
<p>Soderbergh hat erkannt, dass er eine so fähige Kämpferin (und ihre gut mitprügelnden Kollegen) filmen kann, ohne durch Schnitte, Montagen oder andere Tricks künstlich für Aufregung sorgen zu müssen. Die Bewegungen und Choreographien sind sehenswert und ungewöhnlich, obwohl die Kamera meist ziemlich klassisch drauf hält. Soderbergh übertreibt es ein wenig mit der kühlen Optik und dem noch cooleren Soundtrack, aber funktionieren tut &#8220;Haywire&#8221; trotzdem. Der Thrill ist allerdings rein technisch und sehr abgeklärt, nur selten kommt echte Spannung auf. Man versteht schnell, nach welcher Logik der Film funktioniert. Emotional bewegt &#8220;Haywire&#8221; eher weniger, die Figuren sind in erster Linie da, um den Plot zu bevölkern und voranzutreiben.</p>
<p>Für Fans des reinen Bewegungskino – wie etwa zuletzt &#8220;<a title="zur Filmkritik" href="http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/hanna/">Hanna</a>&#8221; – ist &#8220;Haywire&#8221; eine Freude, der Film verschreibt sich kompromisslosen Zweikämpfen aller Art und kommt komplett ohne am Computer entstandene Effekte aus. Mit gut 90 Minuten ist er auch nicht zu lang geraten, denn die geradlinige Art kann auf Dauer eben auch recht eintönig wirken. Nicht jeder Kniff der Story ist gelungen, aber als puristisches Genre-Kino mit Star-Besetzung weiss der Film unter dem Strich dennoch zu überzeugen.</p>
<p>4/5</p>
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		<title>Filmkritik: Juan of the Dead</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[KenntKeinMensch]]></category>
		<category><![CDATA[Kranker Scheiss]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie muss ich bei &#8220;Juan of the Dead&#8221; immer an das Wort &#8216;Alleingstellungsmerkmal&#8217; denken. Denn mal im Ernst – wer hat schon mal einen kubanischen Zombie-Film gesehen? Eben. Der Film feierte in den letzten Monaten Erfolge auf den Film-Festivals Toronto, Sitges, Rio, Miami und Havanna und ist nun auch bei uns &#8230;<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/04/juan-of-the-dead/" class="more-link"><span>Read more &#8594;</span></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7782" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/04/JuanoftheDead.jpg" rel="lightbox[7781]"><img class="size-medium wp-image-7782" title="Juan of the Dead" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/04/JuanoftheDead-212x300.jpg" alt="Juan of the Dead" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Juan of the Dead (Poster: Pandastorm Pictures)</p></div>
<p>Irgendwie muss ich bei &#8220;Juan of the Dead&#8221; immer an das Wort &#8216;Alleingstellungsmerkmal&#8217; denken. Denn mal im Ernst – wer hat schon mal einen kubanischen Zombie-Film gesehen? Eben. Der Film feierte in den letzten Monaten Erfolge auf den Film-Festivals Toronto, Sitges, Rio, Miami und Havanna und ist nun auch bei uns im Kino zu bewundern. Hauptfigur Juan (Alexis Diaz de Villegas) ist ein entspannter Lebenskünstler, dessen friedliches Leben auf dem sozialistischen Eiland von einer Zombie-Epidemie empfindlich gestört wird. Im Staatsfernsehen werden die Untoten als &#8220;von den USA bezahlte Dissidenten&#8221; bezeichnet, doch Juan und seinem Kumpel Lazaro ist schnell klar, dass das großer Quatsch ist.</p>
<p>&#8220;Juan of the Dead&#8221; mischt Klamauk, Drama, witzige und blutrünstige Metzeleien mit einer ordentlichen Portion Systemkritik, die allerdings auch hin und wieder von nostalgischem Patriotismus unterwandert wird. Das wird dem Film geholfen haben, nicht der Zensur zum Opfer zu fallen. Während in Havanna zunehmend die Zombies das Straßenbild bestimmen machen sich Juan und seine Gang in bester &#8220;Ghostbusters&#8221;-Manier als Zombie-Jäger selbstständig. Erst als die Übermacht der Untoten zu groß wird denken die unfreiwilligen Filmhelden an die Flucht – natürlich mit einem Floß in Richtung Miami.</p>
<p><span id="more-7781"></span></p>
<p>In vielen Nebenhandlungen und Dialogen (Juans ausgewanderte Tochter ist zu Besuch in Havanna, Lazaros Sohn träumt von einer Weltreise) geht der Film auf die gegenwärtige Lage in Kuba ein, ohne jedoch offensichtlich politisch motiviert zu sein. Wer mal in Havanna gewesen ist und die Mixtur aus Verfall und Lebensfreude, Stillstand und blühendem Leben erlebt hat, wird vieles davon wieder finden.</p>
<p>Schon weil Havanna so ein ungewöhnlicher Schauplatz für einen Zombiefilm ist wirkt &#8220;Juan of the Dead&#8221; erfrischend anders als viele andere Streifen des Genres. Die Tricks erreichen, was das Blut und abgetrennte Gliedmaßen angeht, das Niveau westlicher Produktionen, ein paar am Computer gemachte Effekte sind nicht ganz so gelungen, stören aber das Gesamtbild nicht sonderlich. Nicht jede Szene des Films ist ein Volltreffer, aber die allermeisten Ideen sind nicht nur gut, sondern auch gekonnt umgesetzt. Wer das Genre mag, sich für Kuba interessiert oder einfach mal Lust auf cineastische Abwechslung hat ist mit &#8220;Juan of the Dead&#8221; bestens bedient.</p>
<p>4/5</p>
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