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	<title>Edzards Filmriss</title>
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	<description>DER Filmblog. Alles andere is Quatsch!</description>
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		<title>Filmkritik: The Rum Diary</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kranker Scheiss]]></category>
		<category><![CDATA[Hunter S. Thompson]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Rico]]></category>
		<category><![CDATA[Romanverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf keinen anderen Film habe ich länger gewartet als auf diese Verfilmung von Hunter S. Thompsons Frühwerk &#8220;The Rum Diary&#8221;, das erst 1998 erstmalig veröffentlicht wurde. Knapp 10 Jahre dauerte es von der ersten konkreten Idee einer Adaption bis zum fertigen Film. Johnny Depp spielt darin zum zweiten mal (nach &#8220;Fear &#38; Loathing in Las [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/the-rum-diary-movie-poster.jpg" rel="lightbox[7338]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7350" title="The Rum Diary" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/the-rum-diary-movie-poster-200x300.jpg" alt="The Rum Diary" width="200" height="300" /></a>Auf keinen anderen Film habe ich länger gewartet als auf diese Verfilmung von Hunter S. Thompsons Frühwerk &#8220;The Rum Diary&#8221;, das erst 1998 erstmalig veröffentlicht wurde. Knapp 10 Jahre dauerte es von der ersten konkreten Idee einer Adaption bis zum fertigen Film. Johnny Depp spielt darin zum zweiten mal (nach &#8220;Fear &amp; Loathing in Las Vegas&#8221;) ein Alter Ego des 2005 verstorbenen Autors, diesmal mit dem Namen Paul Kemp. Kemp ist ein erfolg- und zielloser Schriftsteller, der im Jahre 1960 mangels Alternativen eine Stelle als Redakteur beim <em>San Juan Star</em> in Puerto Rico antritt.</p>
<p>Die Zeitung ist bei seiner Ankunft in einem erbärmlichen Zustand, sie dient nur dazu den urlaubenden US-Amerikanern ein geschöntes Bild der realen Zustände in Puerto Rico zu vermitteln. Die meisten Mitarbeiter sind verkrachte Existenzen, viele davon Alkoholiker. Kemp passt also eigentlich ganz gut rein, immerhin beschreibt er seine Trinkverhalten gegenüber dem cholerischen Chefredakteur Lotterman (Richard Jenkins) als &#8220;on the upper end of social&#8221; – was deutlich untertrieben ist.</p>
<p><span id="more-7338"></span></p>
<p>Die Story &#8211; falls man von einer sprechen will, im eigentlichen Sinne gibt es genau wie im Buch nur eine mehr oder minder lose Abfolge von Ereignissen &#8211; kreist um den aalglatten Immobilien-Heini Sanderson (Aaron Eckhart), der Kemp als PR-Autoren für ein Hotel-Projekt auf einer abgelegenen Insel engagieren will. Was den aber viel mehr interessiert ist Sandersons schöne junge Freundin Chenault (Amber Heard). Im Laufe des Films gibt zudem einige Alkohol- und Drogenexzesse, bei denen Kemp und seine Zeitungskollegen Bob Sala (Michael Rispoli) und Moberg (Giovanni Ribisi) bei den örtlichen Polizisten aneinander geraten.</p>
<p>Ein Problem des Films ist es, dass seine Vorlage eher ein Stimmungsbericht ist, der die innere Entwicklung des Autors wiedergibt, als ein &#8216;richtiger&#8217; Roman. Während Thompsons Abneigung gegen das US-Establishment und seine radikale Version des Amerikanischen Traums in &#8220;Fear &amp; Loathing in Las Vegas&#8221; klar im Zentrum stehen sind sie in &#8220;The Rum Diary&#8221; eher am Horizont zu erahnen. Dadurch fehlt dem Film eine klare Richtung, was vor allem am Ende deutlich wird, denn statt mit einem echten Finale klingt der Film eher unspektakulär aus.</p>
<p>Leider kann ich mich im Detail nicht mehr genau an die Handlung im Buch erinnern, aber mir scheint als wären ein paar Entwicklungen etwas geglättet worden (um Kemp sympathischer erscheinen zu lassen), einige andere dagegen zugespitzt (um für mehr Action zu sorgen). Man kann es Regisseur und Drehbuchautor Bruce Robinson nachsehen, er bleibt insgesamt nah genug an der Vorlage dran, hat dabei aber Schwierigkeiten die Balance zwischen komischen und ernsten Elementen zu wahren.</p>
<p>Dass Johnny Depp es sich nicht hat nehmen lassen, noch einmal eine von Thompsons Figuren zu spielen überrascht nicht wirklich. Immerhin war er in &#8220;Fear &amp; Loathing in Las Vegas&#8221; in der Form seines Lebens und zudem mit dem Autor in dessen letzten Jahren freundschaftlich verbunden. Doch zu 100 Prozent passt er nicht die Rolle, schon weil er 15 Jahre nach Raoul Duke eine weniger extreme Version des gleichen Charakters spielt – die zudem eigentlich mindestens fünf Jahre jünger sein müsste als Duke. Immerhin geht Depp (inzwischen 48 Jahre alt) immer noch als junger Mann um die 30 durch und spart sich auch &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; das Zurückfallen in die frühere Rolle.</p>
<p>Der anderen Schauspieler sind gut besetzt, überzeugen können vor allem Richard Jenkins, Michael Rispoli und Aaron Eckhart – wobei ihren Rollen eine echte Entwicklung letztlich versagt bleibt. Amber Heard hingegen sieht zwar unbestritten sehr gut aus, aber irgendwie fehlt ihr das gewisse Etwas. Vielleicht liegt das aber auch am Drehbuch, dass sie fast ausschließlich als Sexbombe präsentiert und Kemps bei aller körperlichen Zuneigung schwieriges Verhältnis zu ihr ausblendet (zumindest habe ich das vom Roman so in Erinnerung).</p>
<p>&#8220;The Rum Diary&#8221; wendet sich ziemlich deutlich in erster Linie an Fans von &#8220;Fear &amp; Loathing in Las Vegas&#8221;, die sich sicher freuen Johnny Depp mal wieder politisch unkorrekt agieren zu sehen. Der Film ist eine ähnlich abenteuerliche Irrfahrt, wenn auch weniger schrill und psychedelisch. Als Nummernrevue, die am Rande auch Themen wie journalistischen Ethos oder Haifisch-Kapitalismus behandelt, funktioniert er sehr gut, auch ein paar großartige Jokes und Dialoge im klassischen Thompson-Stil bereiten Freude. Erst am Schluss geht dem Geschehen merklich die Luft aus, hier offenbart der Film seine eigene (ziemlich werktreue) Ziellosigkeit, ebenso wie die seiner Figuren.</p>
<p>4/5</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmklassiker: &#8220;Sherlock Jr&#8221; &amp; &#8220;The General&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmklassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Buster Keaton]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilmklassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Während hierzulande wohl jeder Charlie Chaplin kennt ist sein ewiger Rivale Buster Keaton nur wenigen ein Begriff. Dabei war Keaton in den 1920er Jahren ein großer Star, der bei seinen Filmen nicht nur vor der Kamera stand sondern meist auch Drehbuch und Regie übernahm. Wegen seines stoischen Gesichtsausdrucks wurde er auch &#8220;The Great Stone Face&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/The_General_poster.jpg" rel="lightbox[7322]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7332" title="The General" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/The_General_poster-144x300.jpg" alt="The General" width="144" height="300" /></a>Während hierzulande wohl jeder Charlie Chaplin kennt ist sein ewiger Rivale Buster Keaton nur wenigen ein Begriff. Dabei war Keaton in den 1920er Jahren ein großer Star, der bei seinen Filmen nicht nur vor der Kamera stand sondern meist auch Drehbuch und Regie übernahm. Wegen seines stoischen Gesichtsausdrucks wurde er auch &#8220;The Great Stone Face&#8221; genannt. Soweit ich das nach zwei Filmen sagen kann hat Keaton gerne &#8211; ähnlich wie Chaplin &#8211; gutmütige, etwas tollpatschige Loser gespielt, die über sich hinauswachsen.</p>
<p><span id="more-7322"></span></p>
<p><strong>Sherlock Jr (1924)</strong></p>
<p>Hier spielt Keaton einen armen Kerl, der in einem Kino als Filmvorführer und Mädchen für alles arbeitet. Er träumt davon, Detektiv zu werden – tatsächlich erfüllt sich dieser Wunsch auch nur im Traum. &#8220;Sherlock Jr&#8221; hat eine Menge großartiger Jokes und abgefahrener Szenen zu bieten, auch ein paar eindrucksvolle Stunts. Wie Keaton sich selbst als vermeintlich cleveren Meisterdetektiv erträumt und in was für eine temporeiche Farce er dabei gerät ist aller Ehren wert. Und natürlich gewinnt er am Ende die Frau seines Herzens – auch wenn er nicht so genau weiss wie er damit umgehen soll&#8230;</p>
<p><strong>The General (1926)</strong></p>
<p>Buster Keatons bis dahin ambitioniertester und teuerster Film &#8220;The General&#8221; gilt heute als einer der besten, die je gemacht worden sind. Sein Pech: damals fiel der Film bei der Kritik und auch beim Publikum durch. Keaton verlor seine kreative Freiheit und schloss sich gezwungenermaßen dem Studio MGM an.</p>
<p>Im Film spielt er den Eisenbahnführer Johnny Gray in den Südstaaten, gerade als der Bürgerkrieg in den USA ausbricht. Weil sein Beruf auch in Kriegszeiten unverzichtbar ist lässt man ihn nicht in die Armee eintreten. Das ist dumm für Johnny, denn seine Angebetete macht ihm klar: ohne Uniform braucht er ihr nicht mehr unter die Augen zu treten.</p>
<p>In der Folge gerät Johnny mitten in eine vom Norden geplante Operation, bei der ihm seine Lokomotive (namens &#8220;The General&#8221;) geklaut wird. Wagemutig nimmt er die Verfolgung bis tief ins Feindesland auf und schafft es nach vielen Gefechten und Schwierigkeiten auch, sie zurückzugewinnen. Quasi nebenbei &#8211; und in der Tat eher zufällig &#8211; rettet er die Frau seiner Träume (wobei er sogar eine Unifirm trägt, allerdings die falsche) und führt die Konföderierten Truppen zu einem Erfolg auf dem Schlachtfeld.</p>
<p>Unterlegt mit einem herrlich enthusiastischen Soundtrack (die Version von Carl Davis), der mir gar nicht mehr aus dem Kopf gehen will, ist &#8220;The General&#8221; Abenteuerfilm, Komödie und Kriegsfilm in einem. Das Tempo ist &#8211; auch aus heutiger Sicht &#8211; sehr hoch, die spannende Story und die flotten Verfolgungsfahrten können sich sehen lassen, ebenso die Stunts. Von allen Stummfilmen die ich kenne ist &#8220;The General&#8221; bisher mein Favorit, mal sehen ob da noch einer rankommt&#8230;</p>
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		<title>Filmkritik: The Artist</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Selten so gelacht!]]></category>
		<category><![CDATA[Oscars]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt fast jedes Jahr zur Oscar-Saison einen Film, der irgendwie anders ist und den deshalb (oder trotzdem) alle mögen. Vor ein paar Jahren war das &#8220;Slumdog Millionaire&#8221;, letztes Jahr &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;, dieses Jahr ist es &#8220;The Artist&#8221;. Und das verwundert auch nicht wirklich, als Stummfilm anno 2012 hat er ein Alleinstellungsmerkmal, dass anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/the-artist-poster.jpg" rel="lightbox[7305]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7314" title="The Artist" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/the-artist-poster-225x300.jpg" alt="The Artist" width="225" height="300" /></a>Es gibt fast jedes Jahr zur Oscar-Saison einen Film, der irgendwie anders ist und den deshalb (oder trotzdem) alle mögen. Vor ein paar Jahren war das &#8220;Slumdog Millionaire&#8221;, letztes Jahr &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;, dieses Jahr ist es &#8220;The Artist&#8221;. Und das verwundert auch nicht wirklich, als Stummfilm anno 2012 hat er ein Alleinstellungsmerkmal, dass anderen Filmen abgeht.</p>
<p>Der Film des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius erzählt die (fiktive) Geschichte des Stummfilm-Stars George Valentin (Jean Dujardin). Man schreibt das Jahr 1927, in dem Valentin auf dem Höhepunkt seines Erfolgs ist. Zufällig lernt er die junge Schauspielerin Peppy Miller (Bérénice Bejo) kennen, die beiden flirten intensiv miteinander – aber Valentin ist (unglücklich) verheiratet. Die beiden verlieren sich wieder aus den Augen. Peppy arbeitet sich zum neuen Star in Hollywood empor, für Valentin geht es bergab. Der Tonfilm ist groß im Kommen, doch der Star will von den <em>Talkies</em> nichts wissen.</p>
<p><span id="more-7305"></span></p>
<p>Ob &#8220;The Artist&#8221; ein außergewöhnlich guter Stummfilm ist kann ich nicht so genau sagen, ich habe in meinem Leben vorher <a title="zur Rubrik &quot;Filmklassiker&quot;" href="http://www.edzards-filmriss.de/category/filmklassiker/">erst drei gesehen</a>. Sicher ist, dass der Film witzig und rührend ist, und seine Hauptdarsteller äußerst charmant. Jean Dujardin kann mit dem <em>kompletten</em> Gesicht lächeln, aber auch vortrefflich Trübsal blasen. Bérénice Bejo schmeisst sich mit Hingabe in klassische Hollywood-Stummfilmposen, lacht, tanzt und leidet – verleiht ihrer Figur dabei aber auch eine sehr sympathische Bescheidenheit.</p>
<p>Das Drehbuch strotzt vor Witz und Einfällen, schafft es aber, dass die eigentliche Geschichte darüber nicht in den Hintergrund gedrängt wird. In zwei kurzen (und großartigen) Szenen setzt bei &#8220;The Artist&#8221; kurz normaler Ton ein, ansonsten ist ein schöner Soundtrack zu hören. Weil der nicht einmal besonders laut läuft und der Film einige absolut stille Momente hat, sitzt man im Kino häufiger mal da und traut sich kaum zu rühren – geschweige denn Chips zu knabbern.</p>
<p>Das Bildformat von 4:3 ist heutzutage sehr ungewöhnlich, passt aber natürlich ins historische Bild. Die Bilder wurden technisch ein bißchen auf alt getrimmt, etwas verwaschen und nicht ganz gestochen scharf, auch das sicher eine Verneigung vor der Ära, die &#8220;The Artist&#8221; so liebevoll portraitiert.</p>
<p>Ob diese gelungene Hommage einen Oscar verdient hat, darüber wird in Hollywood längst gestritten. Denn für einige Kritiker besitzt er zuwenig Anspruch und Tiefe, um für den größten Preis der Branche in Frage zu kommen. Mir persönlich ist diese Debatte recht egal – der Film bietet perfekte Unterhaltung, mehr muss wie ich finde auch nicht (immer) sein. Und wenn man sich die Oscar-Gewinner der letzten Jahre anguckt wird ohnehin schnell klar, dass keineswegs immer die besten Filme &#8211; oder die für die Entwicklung des Kinos bedeutendsten &#8211; gewonnen haben.</p>
<p>4/5</p>
<p>PS: Da ich gestern Buster Keatons &#8220;The General&#8221; gesehen habe, und den Film (von 1926!) ein ganzes Stück besser fand als &#8220;The Artist&#8221; gibts einen Punkt weniger als die ursprünglichen 5/5.</p>
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		<title>Filmkritik: Eine dunkle Begierde</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geht so...]]></category>
		<category><![CDATA[C.G. Jung]]></category>
		<category><![CDATA[Cronenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Fassbender]]></category>
		<category><![CDATA[Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Knightley]]></category>
		<category><![CDATA[Mortensen]]></category>

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		<description><![CDATA[Regisseur David Cronenberg (&#8220;A History of Violence&#8221;) erzählt in seinem neuesten Film von der komplizierten Beziehung zwischen Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse und Carl Gustav Jung, dem Begründer der analytischen Psychologie. Jung, gespielt von Michael Fassbender, behandelt die junge, an hysterischen Anfällen leidende Russin Sabina Spielrein (Keira Knightley), unter Anwendung von Freuds psychoanalytischen Methoden. &#8220;Eine Dunkle Begierde&#8221; verfolgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/A-Dangerous-Method-poster.jpg" rel="lightbox[7287]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7302" title="Eine Dunkle Begierde (A Dangerous Method)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/A-Dangerous-Method-poster-202x300.jpg" alt="Eine Dunkle Begierde (A Dangerous Method)" width="202" height="300" /></a>Regisseur David Cronenberg (&#8220;A History of Violence&#8221;) erzählt in seinem neuesten Film von der komplizierten Beziehung zwischen Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse und Carl Gustav Jung, dem Begründer der analytischen Psychologie. Jung, gespielt von Michael Fassbender, behandelt die junge, an hysterischen Anfällen leidende Russin Sabina Spielrein (Keira Knightley), unter Anwendung von Freuds psychoanalytischen Methoden. &#8220;Eine Dunkle Begierde&#8221; verfolgt die Wege der drei Hauptfiguren über einige Jahre, bis kurz vor dem Ersten Weltkrieg.</p>
<p>Zu Beginn des Film wird Spielrein wird in eine Klinik gebracht, in der Jung sie behandelt. Er ist sich sicher, dass die Ursache für die Leiden seiner hübschen Patientin in ihrer Vergangenheit zu finden sind und beginnt eine Gesprächstherapie. Weil die bald Wirkung zeigt bessert sich Spielreins Befinden, sie ist bald nicht nur Patientin von Jung, sondern auch seine Assistentin – und später auch Geliebte. Gleichzeitig lernt Jung den berühmten Sigmund Freud kennen, mit dem er einen intensiven Austausch bezüglich von psychoanalytischen Methoden und Zielen.</p>
<p><span id="more-7287"></span></p>
<p>Ob &#8220;A Dangerous Method&#8221; (Originaltitel) seinem Thema sachlich gerecht wird kann ich nicht beurteilen, meine Kenntnisse sind da recht begrenzt. Um ehrlich zu sein wäre es mir auch ziemlich egal, wenn nur ein interessanterer, überzeugenderer und spannenderer Film dabei rausgekommen wäre. &#8220;Eine dunkle Begierde&#8221; leidet (zu Beginn) am Overacting von Keira Knightley, die ein beeindruckendes Repertoire an Grimassen und Körperzuckungen offenbart. Doch woran und warum sie so leidet, wie sie leidet, bleibt unklar. Da helfen auch die vielen Worte, die darüber gewechselt werden, nicht aus.</p>
<p>Ohnehin wird im Film viel geredet, was angesichts des Themas auch nicht verwundert. Doch viele bemerkenswerte Dialoge sind nicht dabei. Auch Michael Fassbender (&#8220;X-Men: First Class&#8221;) als Jung ist nicht sehr überzeugend, vielleicht ist es auch die Rolle/Figur selbst. Er wird als sachlicher, disziplinierter und intelligenter Mann portraitiert, der scheinbar keine Ecken und Kanten hat. Nicht mal seine Rollenspiele und Seitensprünge mit Spielrein machen ihn menschlicher, er wirkt wie ein Fremdkörper, im Film und in seiner Welt.</p>
<p>Viggo Mortensen ist als Sigmund Freud schon überzeugender, hat aber auch weniger &#8216;dramatische&#8217; Szenen. Freud ist eine Ruhepol im Szenario, eine weise und im Vergleich zu Jung etwas pessimistische Gestalt – aber auch schon fast wieder eine Karikatur davon. Die intellektuelle Brillanz der beiden Figuren überstrahlt dabei alle Zwischentöne.</p>
<p>Die Story geht sachlich und ohne größere Höhepunkt ihren Gang, frei von Cronenbergs sonst oft messerscharfen Beobachtungen über menschliche (Ur-)Ängste. Wobei diese Ängste natürlich da sind, aber &#8211; anders als in seinen übrigen Filmen &#8211; sind sie nicht Subtext, sie müssen nicht erahnt werden. Stattdessen werden sie ganz offen angesprochen, die Figuren legen sie ganz nüchtern freiwillig offen (oder entdecken ihre Existenz). Das ist nicht ohne Reiz, immerhin ist da von interessanten Abgründen die Rede. Aber für einen spannenden Film taugt dieser Ansatz nicht.</p>
<p>Es mag sein, dass die Zeit und das Milieu, in der &#8220;Eine Dunkle Begierde&#8221; spielt, von strengen Umgangsformen und Höflichkeit geprägt war. Da hätte es dem Film gut getan, wenn er auch mal einen Blick auf das Leben der normalen Menschen geworfen hätte. Leider spielt er quasi komplett in den Praxen, Kliniken und Villen seiner hochgebildeten Hauptfiguren. Einzig der Auftritt von Vincent Cassel als Otto Gross, einem erklärten Anhänger Freuds, der in Jungs Klinik seine Kokainsucht behandeln lässt, haucht dem Film vorübergehend Lebendigkeit ein.</p>
<p>Man darf davon ausgehen, dass Cronenberg mit voller Absicht einen sehr trockenen Blick auf die Geschehnisse gewählt hat. Mal davon ausgehend, dass &#8220;Eine Dunkle Begierde&#8221; inhaltlich (nicht historisch) korrekt ist, erzählt er auch eine sehr interessante Geschichte. Für einen Spielfilm, oder besser für ein Drama, fehlt es aber an Überraschungsmomenten.</p>
<p>3/5</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Moneyball&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[KenntKeinMensch]]></category>
		<category><![CDATA[Baseball]]></category>
		<category><![CDATA[Brad Pitt]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vorweg zu sagen: wer mit Mannschaftssport im weiteren Sinne nichts am Hut hat, der kann sich &#8220;Moneyball&#8221; getrost sparen. Der Film kreist nur um ein Thema, und das ist Baseball – hierzulande nicht gerade ein Volkssport. Er erzählt based on a true story die Geschichte eines Team-Managers, der mithilfe eines unbekannten Statistik-Genies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/moneyball-movie-poster-02-550x814-472x700.jpg" rel="lightbox[7049]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7059" title="Moneyball" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/moneyball-movie-poster-02-550x814-472x700-202x300.jpg" alt="Moneyball" width="202" height="300" /></a>Um es gleich vorweg zu sagen: wer mit Mannschaftssport im weiteren Sinne nichts am Hut hat, der kann sich &#8220;Moneyball&#8221; getrost sparen. Der Film kreist nur um ein Thema, und das ist Baseball – hierzulande nicht gerade ein Volkssport. Er erzählt <em>based on a true story</em> die Geschichte eines Team-Managers, der mithilfe eines unbekannten Statistik-Genies den Sport für immer verändern will. Als charismatischer Chef der Oakland Athletics ist Brad Pitt zu sehen, Philip Seymour Hoffman spielt den Trainer (mit eindrucksvoller Killer-Plautze) und Jonah Hill den Yale-Absolventen, dessen Theorien und Formeln das Spiel revolutionieren.</p>
<p><span id="more-7049"></span></p>
<p>Billy Beane (Pitt) hat mit seinem Team gerade eine erfolgreiche Saison hinter sich. Doch seine drei besten Spieler sind nun Free Agents geworden – und suchen sich neue Arbeitgeber, bei denen mehr Geld zu verdienen ist als bei den chronisch klammen &#8220;Athletics&#8221;. Mit dem bescheidenen Budget neue Spieler von ähnlicher Qualität zu holen ist eine Illusion, was Beane mächtig frustriert. Bei Verhandlungen über einen Spieler-Tausch mit den Cleveland Indians lernt er den jungen Spiel-Analytiker Peter Brand (Jonah Hill) kennen und verpflichtet ihn als Assistenten– der Beginn einer aufregenden Saison.</p>
<p>&#8220;Moneyball&#8221; wurde von Regisseur Bennett Miller (&#8220;Capote&#8221;) zurückhaltend inszeniert, nicht die Spiele selbst stehen im Vordergrund (auch wenn es durchaus einige Baseball-Szenen zu sehen gibt), sondern die Macher im Hintergrund. Der Film wirft einen recht gnadenlosen &#8211; aber nicht bösartigen &#8211; Blick auf das Geschäft hinter den Kulissen, auf Spieler, die wie Vieh hin und her verkauft und getauscht werden. Beane selbst ist da keine Ausnahme, er hat nur einen anderen Plan als seine Kollegen. Ein paar Szenen, die ihn mit seiner Tochter und Ex-Frau zeigen sind eindeutig dazu gedacht, der Figur ein &#8216;normales&#8217;, menschliches Antlitz zu geben &#8211; von großem Belang sind sie letztlich aber nicht.</p>
<p>Wie eingangs bereits erwähnt: ohne Interesse und am besten Begeisterung für Mannschaftssport im Allgemeinen funktioniert der Film nicht. Da kann man sich genau so gut eine Live-Übertragung eines Spiels angucken. Für Sportfreunde sieht das schon ganz anders aus, denn erstens ist die Geschichte von &#8220;Moneyball&#8221; historisch interessant, zweitens gelingt es dem Film hervorragend die Emotionen, die im Spiel sind, einzufangen. Als erklärter Nicht-Fachmann im Bereich Baseball kann ich anmerken, dass man die Regeln des Spiels nur ungefähr kennen muss, um zu verstehen, worin die Sensation besteht, die Brandt aus seinen Daten herausliest.</p>
<p>Bei der Besetzung hat &#8220;Moneyball&#8221; ebenfalls alles richtig gemacht. Pitts jungenhafter Charme passt wunderbar zum ambitionierten Team-Manager, Jonah Hill &#8211; sonst eher im Komödienfach zuhause &#8211; überzeugt als stilles, schüchternes Genie in einer etwas fremden Welt von Alpha-Tieren. Philip Seymour Hoffman spielt den wortkargen Trainer der Mannschaft (der von Beanes Plan alles andere als überzeugt ist) mit stoischer Ruhe und dabei am Rande einer Parodie. Der Film erfindet in keiner Weise das Rad neu, aber er findet einen weitgehend unprätentiösen Weg, seine Geschichte zu erzählen. Wer sich für diese interessiert, der wird nicht enttäuscht.</p>
<p>4/5</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmklassiker: &#8220;Nosferatu&#8221; (1922)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmklassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Murnau]]></category>
		<category><![CDATA[Nosferatu]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste deutsche Stummfilm der IMDB Top 250 ist F.W. Munraus &#8220;Nosferatu&#8221;. Der Film basiert auf Bram Stokers &#8220;Dracula&#8221;, doch weil die Produzenten die Rechte am Buch nicht hatten tragen die Charaktere andere Namen. Die Grundzüge der Story sind gleich geblieben, wobei in &#8220;Nosferatu&#8221; der Vampir noch die Pest im Gepäck hat – soweit ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/Prana_Filmplakat_Nosferatu.jpg" rel="lightbox[7281]"><img class="alignleft size-full wp-image-7283" title="Nosferatu (Filmplakat des Films Nosferatu der Produktionsgesellschaft Prana Film GmbH)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/Prana_Filmplakat_Nosferatu.jpg" alt="Nosferatu (Filmplakat des Films Nosferatu der Produktionsgesellschaft Prana Film GmbH)" width="200" height="285" /></a>Der erste deutsche Stummfilm der IMDB Top 250 ist F.W. Munraus &#8220;Nosferatu&#8221;. Der Film basiert auf Bram Stokers &#8220;Dracula&#8221;, doch weil die Produzenten die Rechte am Buch nicht hatten tragen die Charaktere andere Namen. Die Grundzüge der Story sind gleich geblieben, wobei in &#8220;Nosferatu&#8221; der Vampir noch die Pest im Gepäck hat – soweit ich weiss ist das nicht Teil des &#8216;Originals&#8221;.</p>
<p><span id="more-7281"></span></p>
<p>Aus heutiger Sicht ist der Film ziemlich anstrengend, auch wenn ein paar immer noch bemerkenswerte Szenen drin sind, und manchmal auch großartige Musik. Die vielen Zwischentitel und vor allem die Briefe sind zum Teil nicht gut lesbar, was dem Detailsverständnis natürlich nicht sehr zuträglich ist. Die Grundzüge der Geschichte versteht man aber auch so. Die Zwischentitel beinhalten zudem sehr lustige altmodische Formulierungen, da ist von einem &#8220;Todesvogel&#8221; die Rede, von &#8220;der Bekümmerten&#8221; und dergleichen mehr.</p>
<p>Mein Zwischenfazit nach gerade mal drei Stummfilmen lautet: die Slapstickfilme von Chaplin (und hoffentlich auch von Buster Keaton, dessen Filme als nächstes dran sind) sind sehr viel leichter verdaulich als die europäischen Stummfilme. Ich zumindest finde das expressionistische Spiel der Darsteller immer irgendwie befremdlich und komisch, die ständig neu aufbrausende Musik nervig. Es ist einfach gegen die Gewohnheit, die Story zwischen den Szenen &#8216;lesen&#8217; zu müssen. Immerhin, Schreck ist herrlich <em>creepy</em> als Orlock, und die Bildungslücke ist auch geschlossen&#8230;</p>
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		<title>Sherlock (BBC &#8211; Season 2)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Benedict Cumberbatch]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Freeman]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist auch die zweite Staffel von BBCs &#8220;Sherlock&#8221; bereits komplett gelaufen – sind eben auch wieder nur drei Folgen gewesen. In der ersten Folge &#8220;A Scandal in Belgravia&#8221; geht es recht wild zu. Bestimmt wird die Folge von Sherlocks Beziehung zu Irene Adler, die im Besitz pikanter Fotos von Mitgliedern der königlichen Familie ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/sherlock-bbc-2.jpg" rel="lightbox[7266]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7271" title="Sherlock (BBC - Season 2)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/sherlock-bbc-2-218x300.jpg" alt="Sherlock (BBC - Season 2)" width="218" height="300" /></a>Nun ist auch die zweite Staffel von BBCs &#8220;Sherlock&#8221; bereits komplett gelaufen – sind eben auch wieder nur drei Folgen gewesen. In der ersten Folge &#8220;<strong>A Scandal in Belgravia</strong>&#8221; geht es recht wild zu. Bestimmt wird die Folge von Sherlocks Beziehung zu Irene Adler, die im Besitz pikanter Fotos von Mitgliedern der königlichen Familie ist und &#8211; in bester Moriarty-Tradition &#8211; ein perfides Spiel mit dem Detektiv zu spielen scheint. Insgesamt eine sehr etwas zerfahrene Angelegenheit, die aber dennoch gut unterhält.</p>
<p><span id="more-7266"></span></p>
<p>Weiter geht es mit &#8220;<strong>The Hounds of Baskerville</strong>&#8220;, einer Neu-Erzählung des Klassikers. Holmes und Watson ermitteln in einer geheimen Forschungsanlage der Regierung, in deren Nähe ein junger Mann vor gut zwanzig Jahren traumatische Erfahrungen gemacht hat. Die große Frage dabei: gibt es ein (gentechnisch gezüchtetes) Monster in Baskerville, oder gibt es keins? Tatsächlich sieht auch Holmes ein Ungeheuer und zweifelt schon an seinem Verstand. Eine – für die Verhältnisse der Serie – liebevoll-altmodische Erzählung, die vor allem mit einigen cleveren Horror-Effekten überzeugt.</p>
<p>In der dritten Folge &#8220;<strong>The Reichenbach Fall</strong>&#8221; dann der große Auftritt von James Moriarty (Andrew Scott). Holmes&#8217; Gegenspieler, der schon am Ende der ersten Staffel auftrat, trumpft groß auf und bricht gleichzeitig in die Bank von England, ein Gefängnis und den Tower ein. Dabei klaut er nicht mal etwas, sondern lässt sich bereitwillig verhaften. Natürlich ist das nur die halbe Wahrheit und Sherlock sieht sich bald extrem in die Enge getrieben. Nur ein Geistesblitz kann ihm noch helfen – denn Moriarty bedroht nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner (wenig zahlreichen) Freunde&#8230;</p>
<p>Die Qualitäten der ersten Staffel sind weiterhin präsent: Benedict Cumberbatch spielt Holmes als arroganten Sonderling ohne Umgangsformen, der seinen Mitmenschen gerne verletzende (für das Publikum aber nicht unkomische) Sprüche an den Kopf knallt. Und natürlich dominieren sein messerscharfer Verstand, sein umfassendes Wissen und sein photographisches Gedächtnis das Geschehen. Martin Freeman gibt den Dr. Watson als sympathischen und treuen Sidekick, dem die Marotten von Holmes aber hin und wieder deutlich zu weit gehen. Das Ende der Staffel ist ein echter Knaller – ich bin gespannt, wie das in den <a title="zum Artikel" href="http://www.bbc.co.uk/news/entertainment-arts-16573066">kommenden Episoden</a> aufgelöst wird.</p>
<p>PS: Die Schwächen der Show, namentlich die irgendwie aus dem Nichts kommenden Fälle und die nicht immer stimmige Balance zwischen Ernst und Kasperei, sind ebenfalls erhalten geblieben. Ebenso meine Ansicht, dass sie dem Vergnügen von &#8220;Sherlock&#8221; insgesamt nichts anhaben können.</p>
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		<title>Filmklassiker: &#8220;The Kid&#8221; (1921)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmklassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Der älteste Film in der Imdb-Liste der 250 besten Filme aller Zeiten ist Charlie Chaplins &#8220;The Kid&#8221;. Darin spielt Chaplin den bekannten namenlosen Tramp, mit dem lustigen Hut auf dem Kopf, dem zerrissenen Frack und den viel zu großen Schuhen. Zu Beginn des Films entledigt sich eine junge Mutter ihres Neugeborenen, weil sie sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/Chaplin_1917_Zoller.jpg" rel="lightbox[7257]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7259" title="Charlie Chaplin in der Rolle des Tramp (1917)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/Chaplin_1917_Zoller-206x300.jpg" alt="Charlie Chaplin in der Rolle des Tramp (1917)" width="206" height="300" /></a>Der älteste Film in der Imdb-Liste der 250 besten Filme aller Zeiten ist Charlie Chaplins &#8220;The Kid&#8221;. Darin spielt Chaplin den bekannten namenlosen Tramp, mit dem lustigen Hut auf dem Kopf, dem zerrissenen Frack und den viel zu großen Schuhen. Zu Beginn des Films entledigt sich eine junge Mutter ihres Neugeborenen, weil sie sich nicht in der Lage wähnt sich um das Kind zu kümmern. Über einige lustige Umwege landet das Kind in den Armen von Chaplins Tramp – und weil gerade ein Polizist in der Nähe ist, wird er es auch nicht mehr los.</p>
<p><span id="more-7257"></span></p>
<p>Fünf Jahre später leben die beiden immer noch zusammen und erwirtschaften mit kleinen Gaunereien ihren bescheidenen Lebensunterhalt. Es ist eine Freude ihnen dabei zuzusehen, auch weil sich der Film so kompromisslos hinter diese beiden armen Schlucker stellt – egal welchen Blödsinn sie anzetteln. Der Film spielt gekonnt mit den Emotionen der Zuschauer, denn trotz aller Komik ist die Story (im positiven Sinne) rührend erzählt und spart gegen Ende nicht mit dramatischen Rückschlägen, die den Tramp und seinen Ziehsohn heimsuchen.</p>
<p>Neben der großartigen Musik, die das komplette Spektrum der Emotionen herrlich untermalt (und zum Teil verstärkt) fällt vor allem auf, dass Jackie Coogan als &#8220;The Kid&#8221; mit circa 6 Jahren schon schauspielerische Größe zeigt. Und was muss das für eine Zeit gewesen sein, als der <em>klassische Kinoheld</em> ein kleinwüchsiger, bettelarmer Tramp war – das komplette Gegenteil heutiger (Action-)Kino-Stereotypen.</p>
<p><a title="Weitere Artikel zu Filmklassikern." href="http://www.edzards-filmriss.de/category/filmklassiker/">Mehr Artikel aus der Reihe &#8220;Filmklassiker&#8221;</a>.</p>
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		<title>Deutscher Kinostart von &#8220;The Rum Diary&#8221; steht fest&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 16:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fear and Loathing in Las Vegas]]></category>
		<category><![CDATA[Hunter S. Thompon]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[Rum Diary]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The Rum Diary&#8221; wird am 2. August 2012 in Deutschland anlaufen. Damit wird der Film (in dem Johnny Depp zum zweiten Mal in einer Hunter S. Thompson-Verfilmung zu sehen ist) hierzulande fast ein Jahr später laufen als etwa in den USA oder Großbritannien, wo er letzten Herbst startete. Man könnte Verleiher Wild Bunch fast dankbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/The-RUm-Diary-Banner-Poster.jpg" rel="lightbox[7261]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7263" title="The Rum Diary" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/The-RUm-Diary-Banner-Poster-300x224.jpg" alt="The Rum Diary" width="300" height="224" /></a>&#8220;The Rum Diary&#8221; wird am 2. August 2012 in Deutschland anlaufen. Damit wird der Film (in dem Johnny Depp zum zweiten Mal in einer Hunter S. Thompson-Verfilmung zu sehen ist) hierzulande fast ein Jahr später laufen als etwa in den USA oder Großbritannien, wo er letzten Herbst startete. Man könnte Verleiher Wild Bunch fast dankbar sein, dass er überhaupt noch anläuft – offenbar wurden für die Rechte Mondpreise aufgerufen, obwohl &#8220;The Rum Diary&#8221; in den USA nicht sonderlich gut lief. Trotzdem bleibt nun die Frage, ob man wirklich bis August warten will, oder sich einfach fünf Monate vorher (am. 5. März) bei Amazon.co.uk die BluRay bestellt. So oder so – als Fan des Buches kennt man nun seine Optionen&#8230;</p>
<p>PS: Wer nicht weiss, wovon eigentlich die Rede ist: Hier geht es zum <a title="Trailer bei apple.com" href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/therumdiary/">Trailer von &#8220;The Rum Diary&#8221;</a>.</p>
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		<title>Abseits der Blockbuster: Kinovorschau 2012</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2012/01/abseits-der-blockbuster-kinovorschau-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Listen]]></category>
		<category><![CDATA[Trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Blockbuster-Vorschau 2012 habe ich vor ein paar Tagen schon rausgehauen, widmen wir uns nun den weniger teuren, aber nicht weniger viel versprechenden Produktionen. Nicht alle werden noch in diesem Jahr in Deutschland anlaufen, einige wird dasselbe Schicksal erwischen wie jüngst &#8220;The Rum Diary&#8221; mit Johnny Depp: Es findet sich kein Verleih, der die aufgerufenen Preise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="zur Liste" href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/01/blockbuster-vorschau-2012/">Blockbuster-Vorschau 2012</a> habe ich vor ein paar Tagen schon rausgehauen, widmen wir uns nun den weniger teuren, aber nicht weniger viel versprechenden Produktionen. Nicht alle werden noch in diesem Jahr in Deutschland anlaufen, einige wird dasselbe Schicksal erwischen wie jüngst &#8220;The Rum Diary&#8221; mit Johnny Depp: Es findet sich kein Verleih, der die aufgerufenen Preise bezahlt und der Film bleibt erstmal ohne Release. Oft ist der Film dann schon in den USA oder Großbritannien auf BluRay erschienen (siehe auch &#8220;The Road&#8221; oder &#8220;London Boulevard) bevor er dann verspätet auch hier veröffentlicht wird.</p>
<p>Bei einigen Streifen darf man sich aber recht sicher sein, dass sie ohne zu große Verzögerung in die hiesigen Kinos kommen, denn Filme von Oliver Stone etwa, auch von David Cronenberg oder Woody Allen werden ihren Weg schon finden.</p>
<p><span id="more-7175"></span></p>
<p>Nicht ganz so sicher bin ich mir da bei &#8220;<strong>Detachment</strong>&#8220;, dem jüngsten Film von &#8220;American History X&#8221;-Regisseur Tony Kaye. Adrien Brody spielt darin einen Lehrer, der täglich mit seinem Job zu kämpfen hat. Einen<a title="zum Trailer" href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/detachment/"> Trailer gibt es bereits</a>, an Brodys Seite spielen u.a. Christina Hendricks, James Caan, Lucy Liu und Bryan Cranston.</p>
<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/01.jpg" rel="lightbox[7175]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7238" title="Cogan's Trade (Copyright: The Weinstein Co.)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/01-300x199.jpg" alt="Cogan's Trade (Copyright: The Weinstein Co.)" width="300" height="199" /></a>Ganz sicher in die Kinos kommen wird dagegen &#8220;<strong>Cogan&#8217;s Trade</strong>&#8220;, aus dem einfachen Grund weil Brad Pitt die Hauptrolle spielt. Die Roman-Vorlage hat unter Gangsterkrimi-Fans Kultstatus, mal sehen was Regisseur Andrew Dominik (&#8220;The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford&#8221;) draus macht. Trailer und Starttermin gibt es noch nicht.</p>
<p>Woody Allen hat mit &#8220;<strong>Nero Fiddled</strong>&#8221; seinen ersten Film in Rom gedreht, mit dabei sind Jesse Eisenberg, Roberto Begnini, Ellen Page, Alec Baldwin, Penelope Cruz und &#8211; glaubt man Imdb.com &#8211; auch Allen selbst. Über die Story habe ich noch nichts gehört, aber was macht das schon – Allens liebste Themen sind ja bekannt. Wenn es gut läuft wird er im Herbst bei uns die Kinos kommen.</p>
<p>Der Brite Martin McDonagh hat vor ein paar Jahren mit &#8220;In Bruges&#8221; einen herrlichen kleinen Gangsterfilm inszeniert. In &#8220;<strong>Seven Psychopaths</strong>&#8221; arbeitet er wieder mit Colin Farrell zusammen, die Story fasst Imdb.com folgendermaßen zusammen: &#8220;A screenwriter gets caught up in his pal&#8217;s dog-kidnapping plot.&#8221;. Neben Farrell spielen auch Tom Waits(!), Woody Harrelson, Bond-Girl Olga Kurylenko, Sam Rockwell und Christopher Walken mit. Klingt gut, wie ich finde&#8230;</p>
<p>Über Wes Andersons neuen Film &#8220;<strong>Moonrise Kingdom</strong>&#8221; habe ich mich vor kurzem <a title="zum Trailer" href="http://www.edzards-filmriss.de/2012/01/trailer-online-moonrise-kingdom/">hier</a> schon zu Wort gemeldet. Dem habe ich (noch) nichts hinzuzufügen&#8230;</p>
<p>Alfonso Cuaron hat mit &#8220;Children of Men&#8221; bereits im Science-Fiction-Genre gearbeitet, in das er nun mit<strong> &#8221;Gravity&#8221; </strong>zurückkehrt. Der Film hat eine bewegte Produktionsgeschichte hinter sich, ist nun aber bereits abgedreht. Die Hauptrolle spielt &#8211; und das ist in meinen Augen eine potentiell schlechte Nachricht &#8211; Sandra Bullock, die als im All gestrandete Astronautin darum kämpft, wieder zur Erde zurückzukehren.Ebenfalls mit von der Partie ist George Clooney, der den in 3D gedrehten Film bereits mit &#8220;2001 &#8211; A Space Odyssey&#8221; verglichen hat.</p>
<p>Einen Starttermin hat nun auch Walter Salles&#8217; Adaption von Jack Kerouacs Kultroman &#8220;<strong>On the Road</strong>&#8220;. Der Film, hochkarätig besetzt u.a. mit Viggo Mortensen, Kirsten Dunst, Kristen Stewart und Steve Buscemi, wird am 4. Oktober in Deutschland anlaufen. Zumindest ist das laut IMDB.com geplant, tatsächlich kann sich der Termin auch noch ändern. Aber offenbar gibt es bereits einen Verleih, das ist ja schon mal viel wert. Um ehrlich zu sein habe ich das Buch nie zuende gelesen und kann also nur bedingt sagen worum es geht. &#8220;On the Road&#8221; ist ein Schlüsselwerk der Beatniks, spielt um das Jahr 1950 und handelt von zwei jungen Männer und ihren Gefährtinnen, die auf der Suche nach der Verwirklichung ihrer Träume kreuz und quer durch die USA fahren.</p>
<p>Ziemlich abgefahren klingt die Story von &#8220;<strong>Looper</strong>&#8220;, dem neuen Projekt von &#8220;Brick&#8221;-Regisseur Rian Johnson. Darin geht es um einen Auftragskiller (Joseph Gordon-Levitt) in Diensten der Mafia – der seinen Morde per Zeitreise in der Zukunft begeht. Bis er eines Tages auf sich selbst (in der Zukunft gespielt von Bruce Willis) angesetzt wird. Bei Zeitreisen bin ich ja immer sofort dabei, auch wenn die meisten Filme zum Thema nicht viel taugen&#8230;</p>
<p>Bei &#8220;<strong>Cloud Atlas</strong>&#8221; handelt es sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Tom Tykwer (&#8220;Lola Rennt&#8221;) mit den &#8220;Matrix&#8221;-Masterminds Larry und Andy Wachowski. Die drei haben gemeinsam das Drehbuch geschrieben (auf der Basis des Romans von David Mitchell) und auch Regie geführt. Die Story lässt sich nicht so einfach zusammenfassen, zumindest finde ich nirgendwo eine prägnante Plot-Outline. Mit Halle Berry, Tom Hanks und Hugh Grant sind ein paar große Namen dabei, ich bin erstmal gespannt auf den ersten Trailer.</p>
<p>&#8220;Blue Valentine&#8221;-Regisseur Derek Cianfrance  arbeitet in &#8220;<strong>The Place Beyond the Pines</strong>&#8221; erneut mit Ryan Gosling zusammen. Der spielt offenbar einen Motorrad-Stuntman, der ein krummes Ding dreht – das erinnert sicher nicht nur mich ziemlich an &#8220;Drive&#8221;. Sei es drum, neben Gosling sind Bradley Cooper, Eva Mendes und Rose Byrne dabei, der Film sollte es also auch in Deutschland in die Kinos schaffen&#8230;</p>
<p>Oliver Stone könnte mit &#8220;<strong>Savages</strong>&#8221; mal wieder einen Publikumserfolg landen. In dem Thriller um zwei junge Pot-Dealer im Clinch mit mexikanischen Drogenkartellen spielen viele große Namen mit, unter anderem Salma Hayek (als Kartell-Chefin), Benicio Del Toro (als Hitman), Uma Thurman, John Travolta und Emile Hirsch. Im Mittelpunkt stehen aber drei Jungschauspieler, nämlich Blake Lively, Aaron Johnson und Taylor Kitsch. Die Romanvorlage stammt von don Winslow, der Stoff ist wie gemacht fürs Kino &#8211; ich freue mich drauf. Kinostart: 27. September</p>
<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/cosmo.jpeg" rel="lightbox[7175]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7237" title="Cosmopolis" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/cosmo-212x300.jpg" alt="Cosmopolis" width="212" height="300" /></a>Ich habe David Cronenbergs letzten Film &#8220;Dunkle Begierde&#8221; letzten Jahr verpasst und werde ihn also nachholen müssen. Auf sein nächstes Werk &#8220;<strong>Cosmopolis</strong>&#8221; bin ich trotzdem schon sehr gespannt, u.a. weil mir das Buch eigentlich unverfilmbar scheint. Der Film zeigt 24 Stunden im Leben eines jungen Investment-Gurus, in deren Verlauf dessen Leben eine radikale Wende nimmt. &#8220;Twilight&#8221;-Bleichgesicht Robert Pattinson spielt die Hauptrolle, an seiner Seite wirken Paul Giamatti und Juliette Binoch.</p>
<p><strong><em>Und dann noch zwei beinahe-Blockbuster am Ende des Jahres&#8230;</em></strong></p>
<p>Quentin Tarantino wird Ende 2012 &#8220;Django Unchained&#8221; ins Kino bringen, auch von diesem Projekt habe ich hier <a title="zum Artikel" href="http://www.edzards-filmriss.de/2011/06/update-tarantinos-django-unchained/">schon mal berichtet</a>. Die Besetzung steht bereits, gedreht wird angeblich in Kürze. Und am 27. Dezember werden wir dann erleben dürfen, wie sich Tarantino über das Western-Genre hermacht. Bock drauf!</p>
<p>Baz Lurmann, Regisseur von &#8220;Romeo &amp; Juliet&#8221; und &#8220;Moulin Rouge&#8221; hat seine Neuverfilmung von F. Scott Fitzgeralds &#8220;<strong>The Great Gatsby</strong>&#8221; bereits abgedreht. Als großer Fan des Romans freut mich das einerseits. Andererseits gehört Luhrmann nicht gerade zu meinen Lieblingsregisseuren und als Quasi-Musical will ich die Geschichte ganz sicher nicht inszeniert sehen. Aber warten wir ab, wie die ersten Trailer aussehen&#8230;</p>
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