Edzards Filmriss

DER Filmblog. Alles andere is Quatsch!

Category Archives: Filmtrailer

Neuer Film von “Moon”-Regisseur Duncan Jones

Der Trailer zu “Source Code” ist gerade erschienen, und ich muss sagen der Film sieht nicht uninteressant aus. Die Story erinnert an “Deja vu”, weil ebenfalls ein Terroranschlag und Zeitreisen vorkommen, allerdings ist das Geschehen hier einen Tick ‘nerdiger’, wie ja schon der Titel erahnen lässt.

Jake Gyllenhaal spielt einen Soldaten, der im Rahmen eines geheimen Militärprogramms in den Quellcode (oder auch die Matrix) der Realität eingeschleust werden kann und so die letzten Minuten im Leben eines anderen Menschen erleben kann. Dadurch soll er einen Anschlag aufklären oder gar verhindern, ich habe den Trailer lieber ausgemacht für den Fall, dass er alles Wissenswerte ausplaudert. Ich erwartete eher unterhaltsames Spektakel als wirklich großes Kino, “Source Code” wird voraussichtlich im nächsten Frühjahr bei uns anlaufen.

Neue Trailers… [Update]

Cowboys & Aliens

Ja, der Titel ist ernst gemeint. In “Cowboys & Aliens” treffen Cowboys auf Aliens, und also auch das Western- auf das Science-Fiction-Genre. Klingt nach Trash, ist aber immerhin hochkarätig besetzt. Daniel Craig und Harrison Ford sind in den Hauptrollen zu sehen, Regie führt Jon Favreau (“Iron Man”) und Steven Spielberg ist als ausführender Produzent beteiligt. Die Story kreist um einen Mann, der irgendwie mit den Aliens im Bunde ist (oder war) und einen Colonel, der ihm auf den Fersen ist.

Schauplätze sind – dem Trailer nach zu urteilen – sowohl ein typisches Western-Kaff als auch ein Raumschiff. Das ganze basiert, wie sollte es anders sein, auf einer Graphic Novel von 2006, ist aber immerhin weder Remake, Fortsetzung oder Prequel, dafür muss man dieser Tage ja schon dankbar sein. Im August 2011 soll das Spektakel in die deutschen Kinos kommen.

Green Lantern

Ryan Reynolds hat es geschafft zum Star zu werden, ohne einen einzigen bemerkenswerten Film gedreht zu haben. Sag ich mal so. Allerdings hat er mit Scarlett Johansson eine bemerkenswerte Schauspielerin geheiratet, das hat sicher geholfen…

Zu seinen Filmen: “Wolverine” war nicht schlecht, aber auch nicht großartig, auch Reynolds Rolle als Wade Wilson nicht. Die Rom-Com “The Proposal” mit Sandra Bullock war im Rahmen der Möglichkeiten ganz gut, aber auch nicht weiter bemerkenswert. Dann war er noch in “Smoking Aces” dabei, der Spaß gemacht hat, ohne zu begeistern. Und offenbar hat Reynolds in “Blade 3″ mitgespielt, den ich mir damals lieber gespart habe… Gute Kritiken gab es allerdings für “Buried”, den muss ich auf DVD nachholen und dann meine Aussage gegebenenfalls revidieren.

Egal. Nun ist Reynolds der Star der Big-Budget-Comic-Verfilmung “The Green Lantern”. Die Vorlage kenne ich nicht, der Trailer sieht okay aus. Es gibt viel CGI, die üblichen One-Liner und einen kleinen Einblick in die Story. Mit dabei sind außerdem Blake Lively (“The Town”), Mark Strong (“Sherlock Holmes”) und Peter Sarsgaard (“Garden State”). Trotzdem bin ich nicht so sicher, ob ich mir das Spektakel nächsten Sommer im Kino ansehen werde. Comic-Adaptionen der herkömmlichen Machart habe ich eigentlich längst satt..

Red Riding Hood

Ebenfalls nicht so meine Art von Film wird wohl dieser Werwolf-Streifen werden. Ein mittelalterliches Dorf wird von einem solchen Biest heimgesucht, es scheint aus den eigenen Reihen zu stammen. Parallel gibt es da wie es im Trailer aussieht noch eine zentrale Romanze zwischen Amanda Seyfried (“Jennifer’s Body”) und Newcomer Shiloh Fernandez. Fans des Monster-Genres können sich immerhin auf Gary Oldman freuen, der den Film mit seiner Anwesenheit beehren wird.

Country Strong

Vor einem Jahr war das kleine Country-Music-Drama “Crazy Heart” auf einmal ‘everybody’s darling’. Am Ende gewann Hauptdarsteller Jeff Bridges gar einen Oscar dafür. Auch 2011 wird es wieder einen Beitrag zum Genre geben, in “Country Strong” spielt Gwyneth Paltrow eine Sängerin, die nach Rückschlägen einen Comeback-Versuch wagt. Für die nötige Authenzität soll dabei US-Countrysänger Tim McGraw sorgen, als deren Manager und Ehemann.

Die Macher des Films scheinen es ernst zu meinen, der Trailer verspricht (oder droht mit) einer Menge Drama. Ich bin gespannt, ob Paltrow (und “Gossip Girl”-Newcomerin Leighton Meester) ihre Gesangsszenen vernünftig meistern können. Es klingt im Trailer nicht verkehrt, trotzdem ist “Country Road” nicht unbedingt meine große Hoffnung für das kommende Kinojahr. Ein Country-Drama alle fünf bis zehn Jahre würde mir reichen…

How Do You Know

Die gute Nachricht zuerst: Wie schon in “As Good As It Gets” spielt in “How Do You Know” Jack Nicholson unter der Regie von James L. Brooks. Hooray! Allerdings ist es nur eine Nebenrolle, im wesentlichen ist der Film eine romantische Komödie um ein ‘love triangle’. Dies besteht aus Reese Witherspoon (als Frau um die 30 auf der Suche nach dem Kerl fürs Leben), Owen Wilson (als ihr unreifer Boyfriend) und Paul Judd (als sympathischer Pechvogel mit treuem Hundeblick).

In den USA wird der Film zu Weihnachten gestartet, hierzulande wohl später. Der Trailer sieht – unter den gegebenen Umständen – gar nicht schlecht aus, trotzdem gilt wie schon bei “Country Strong”: es ginge zur Not auch ganz ohne… Sollte der Film überraschenderweise was taugen braucht man sich ja auch nicht beschweren..

Unknown

Schon sehr viel eher nach meinem Geschmack scheint mir dieser Thriller zu sein. Liam Neeson spielt einen Arzt, der nach einem Autounfall (er crasht mit seinem Taxi von der Oberbaumbrücke in die Spree!) in Berlin aus dem Koma aufwacht. Seine Frau (January Jones, “Mad Men”) erkennt ihn danach nicht nur nicht wieder, ein anderer Mann hat seine Identität angenommen. Wer treibt da ein falsches Spiel ist also die Frage…die der Trailer fast schon zu gut beantwortet (also besser nicht bis zum Ende gucken).

Neben Diane Krüger sind auch andere bekannte Schauspieler des deutschen Kinos dabei, etwa Stipe Erceg (“Die Fetten Jahre Sind Vorbei”)und Bruna Ganz (“Der Untergang”), auch Frank Langella (“Frost/Nixon”) spielt mit. Dass die Handlung in Berlin spielt ist natürlich nicht uninteressant. Auch wenn die Entscheidung, in Berlin und Babelsberg zu drehen, sicher eher finanzielle Gründe hatte als dass man das Flair der Stadt für den Film gebraucht hätte. Anfang 2011 kommt “Unknown” in die deutschen Kinos. Sofern der Film sich bis dahin keinen Ruf als Rohrkrepierer erwirbt guck ich mir den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch an..

“Battle: Los Angeles” – Trailer Online [Update]

Es ist bei diesem Film mal nicht Roland Emmerich, der Los Angeles kaputt macht, es ist sein Kollege Jonathan Liebesman. Der ist eher für Horrorfilme bekannt, etwa das “Texas Chain Saw Massacre”-Prequel, was mir aber nach diesem Trailer ziemlich egal war. Das sieht nach einem ordentlichen Action- und Weltuntergangs-Streifen aus, vor allem wenn die Stimmung des Trailers in den fertigen Film gerettet werden konnte. Bei uns wohl im April 2011 im Kino zu sehen…

Update: Die musikalische Untermalung des gelungenen Trailers kommt von hier…

Oscars 2011 – Die möglichen Kandidaten und wann sie bei uns anlaufen…

Wie jedes Jahr laufen in den USA zum Ende des Jahres die Filme an, in die Studios und Verleiher die größten Oscar-Hoffnungen setzen. Man will den Zeitraum zwischen Filmstart und Oscar-Verleihung im Februar 2011 klein halten, damit der Film der Academy noch frisch in Erinnerung ist. Bei uns in Deutschland sind viele dieser Filme erst im Februar oder März zu sehen, weil man dann den möglichen Oscar-Hype in die Kampagne zum Start einbringen kann und sich mehr Zuschauer erhofft.

Deshalb sind von den bisherigen Kandidaten nue wenige, wie etwa David Finchers “The Social Network“, hierzulande schon angelaufen. Der Film mit den “500 000 000 Freunden” hat auch so sein Publikum gefunden, wenngleich er nicht eben Rekorde gebrochen hat (ca. $ 80 Mio. Einspiel in den USA, ca. 850 000 Besucher in Deutschland).

Auch “Inception” darf auf eine Nominierung hoffen, denn der Blockbuster überzeugte nicht nur das Publikum sondern auch recht einstimmig die Kritiker. Und Roman Polankis “The Ghost Writer“, der bereits im Frühjahr lief, sollte nicht übersehen werden. Zwar wird Polanski nicht in die USA reisen können, das hat die Academy aber auch nicht daran gehindert ihn für den “Pianisten” auszuzeichnen.

Hier nun also die Zusammenstellung der Streifen, die für die Oscars gehandelt werden, bei uns aber noch nicht zu sehen sind.

  • True Grit (Trailer)
    Die Coens haben einen Western gedreht, und zwar ein Remake des gleichnamigen Films von 1969. Statt John Wayne und Konsorten sind Jeff Bridges, Matt Damon und Josh Brolin dabei, der Trailer sieht auch richtig gut aus, und wenn die Coens mal keine Komödie drehen sind ihre Filme ja gerne mal Oscar-Material. Bei uns wird der erste echte Coen-Western immerhin nur wenige Wochen nach US-Start anlaufen, nämlich am 13. Januar, VOR der Oscar-Verleihung. Soweit der bisherige Plan…
  • The Fighter (Trailer)
    Alle paar Jahre ist ein Film über einen Boxer mit in der Verlosung, dieses mal “The Fighter”, mit Mark Wahlberg und Christian Bale in den Hauptrollen. Inszeniert von “Three Kings”-Regisseur David O. Russell schildert er die – natürlich auf wahren Begebenheiten beruhende – Story von Mickey “Irish” Ward, der in den 90er Jahren ins Profi-Boxen einstieg. Ich habe für meinen Teil irgendwie genug solcher Filme gesehen, und werde wenn überhaupt auf die DVD warten. Deutscher Kinostart bisher nicht bekannt…
  • Black Swan (Trailer)
    Noch weniger Interesse als an Box-Filmen habe ich generell an Tanz-Filmen. “Black Swan” spielt in der Ballett-Szene, kann aber immerhin mit Darren Aronofsky als Regisseur und Natalie Portman als Hauptdarstellerin punkten. Ob das reicht um mich zum Gang ins Kino zu motivieren kann ich so aus dem Stehgreif nicht beantworten. Bis zum 20. Januar ist noch Zeit zum hin und her überlegen…
  • The King’s Speech (Trailer)
    Der britische König Georg VI. steht im Mittelpunkt dieses schwer Oscar-verdächtigen Historiendramas. Colin Firth spielt den König, der unerwartet auf dem Thron landet (weil sein älterer Bruder eine Bürgerliche heiratet) und feststellen muss, dass sein Sprachfehler bei der Amtsführung eher hinderlich ist. Weil aber ein Weltkrieg um die Ecke guckt (der Zweite) arbeitet er an seinen Redekünsten, bis er das Volk begeistern kann. Oder so ähnlich. Wie gesagt, das klingt schwer nach Oscar-Alarm, ein Monarch, eine Behinderung, ein Weltkrieg, das Wohl der Menschheit, alles drin. Deutscher Kinostart ist noch unbekannt, ich habe es ehrlich gesagt auch nicht so eilig mit dem Streifen.
  • 127 Hours (Trailer)
    Anno 2009 hat Regisseur Danny Boyle mit “Slumdog Millionaire” mächtig abgeräumt, daher ist sein nächster Film quasi automatisch ein Kandidat. In “127 hours” geht James Franco als Bergsteiger in einem Canyon verschütt und muss ums Überleben kämpfen. Dabei lässt er sein bisheriges Leben Revue passieren, der Film wird also reich an Rückblenden sein. Der Trailer sieht nicht schlecht aus, ob das Ganze tatsächlich einen spannenden Film ergibt kann Ende Februar in den hiesigen Kinos erkundet werden.
  • Blue Valentine (Trailer)
    Auf dem Sundance-Festival hat das Spielfilm-Debut von Derek Cianfrance zwar keinen Preis gewonnen, aber wohl doch für Aufsehen gesorgt. Ryan Gosling und Michelle Williams spielen ein junges Paar, das auf und ab ihrer Beziehung ist Thema des Films. Gestraft mit einem “NC 17″-Rating (wohl wegen einer zu realistischen Sex/Gewalt-Szene) wird der Film nicht unbedingt viel Geld einspielen, könnte aber als Darling der Kritiker und Independent-Freunde einen Platz auf dem von 5 auf 10 Nominierungen gewachsenen Zettel mit den Kandidaten für den besten Film finden…
  • Hereafter (Trailer)
    Clint Eastwoods Filme gehen bei den Oscars selten leer aus, “Gran Torino” und “Invictus” waren da zuletzt eher die Ausnahmen als die Regel. In seinem aktuellen Drama, das in den USA schon angelaufen ist, geht es um Thema Sterblichkeit und Berührungen mit den Tod/Jenseits. Matt Damon spielt die Hauptrolle, an seiner Seite dabei ist unter anderem Cecil De France. Klingt nicht unbedingt nach einem ‘Must-see’, gespannt bin ich trotzdem, wie sich der alte Haudegen in diesem Metier so schlägt. Bei uns ab Ende Januar im Kino.
  • Biutiful (Trailer)
    Alejandro Gonzales Innaritu hat sich mit “Amores Perros”, “21 Grams” und “Babel” einen Namen in Hollywood und der restlichen Filmwelt gemacht. In seinem neuen Film irrt Javier Bardem als an Krebs erkrankter Vater durch Barcelona, verzweifelt bemüht seinen Kinder eine Perspektive zu hinterlassen. Der Jury in Cannes war das einen Darsteller-Preis wert, und ich denke das könnte ein sehenswerter Film werden. Zumal Inarritu zum ersten Mal in Europa gedreht hat…

Nic Cage gibt Gas und hat nen Hals…

In “Drive Angry 3D” spielt Cage einen Vater, der den Tod seiner Tochter rächen will. Irgendwie ist auch noch der Teufel mit dabei, oder zumindest William Fichtner als dessen rechte Hand. Der Trailer sieht nach ordentlicher Action aus, Cage heizt mit einem alten Musclecar quer durch die USA und lässt seine Shotgun sprechen. Ob sich das ganze in der 3D-Version und also im Kino lohnt ist unklar, muss aber auch erst im Februar entschieden werden, wenn der Film bei uns startet…

“London Boulevard” – Trailer online

William Monahan hat sich in Hollywood einen Namen als Drehbuchautor gemacht, unter anderem hat er “The Departed” und “Kingdom of Heaven” geschrieben. Nun gibt er sein Regiedebut mit dem Thriller “London Boulevard”, der Ende November zunächst in Großbritannien anlaufen wird. Colin Farrell spielt einen Ex-Knacki, der sich in einen jungen Filmstar (Keira Knightley) verliebt. Dabei gerät er in Konflikt mit einem Boss der Londoner Unterwelt, im Trailer sieht das vielversprechend aus.

Ebenfalls vielversprechend ist die Besetzung, neben den genannten Stars sind Ray Winstone, Stephen Graham, Ben Chaplin, und David Thewlis dabei. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Bruen, den ich mir von Amazon mal kommen lassen werde, sobald die Paperback-Version wieder verfügbar ist. Bleibt zu hoffen, dass sich bald ein Verleih und ein Termin für einen Deutschlandstart findet, der Herbst kann durchaus noch ein paar Highlights vertragen.

Also ich persönlich…

… bin ja immer für einen guten Thriller zu haben. Und “The Debt” könnte einer sein. In dem Film von John Madden geht es um ein Team von Mossad-Agenten, dass anno 1965 einen NS-Verbrecher töten soll. 30 Jahre später taucht eben jener wieder auf – obwohl er doch eigentlich tot sein sollte. Das ganze spielt logischerweise auf zwei Zeitebenen, als Schauspieler mit dabei sind Tom Wilkinson, Helen Mirren und Ciaran Hinds, in jungen Jahren gespielt von Martin Czokas, Jessica Chastain und Sam Worthington. Hier gehts zum Trailer, einen Starttermin gibt es zwar nicht, “The Debt” sollte aber einen (Kino-)Verleih finden…

“The King’s Speech” – Trailer online

“The King’s Speech” wird überall schon als Oscar-Kandidat gehandelt, obwohl er bisher nur auf Festivals zu sehen war. Bei uns hat der Film, in dem Colin Firth als King Georg VI sein Stotterproblem in den Griff bekommen muss, noch keinen Starttermin. Hier gehts zum Trailer. Ich könnte wetten man wartet beim Verleih (Senator) tatsächlich erstmal ab, ob der Film ein paar Nominierungen bekommt und lässt ihn dann im Februar anlaufen. Immer das gleiche Spiel mit den Oscar-Anwärtern…

“The Next Three Days”: Trailer online

In Paul Haggis’ (“L.A. Crash”) neuem Film spielt Russell Crowe einen Ehemann, dessen Frau wegen Mordes im Gefängnis landet. Sein Leben liegt plötzlich in Trümmern, doch er glaubt an die Unschuld seiner Frau und macht sich – mit allen Mitteln – daran, die Situation in den Griff zu bekommen. So richtig Lust auf mehr macht der Trailer irgendwie nicht, in die Kategorie “verrät den ganzen Film” gehört er auf den ersten Blick auch. Einen Starttermin für Deutschland gibt es noch nicht, was in diesem Fall gut zu verschmerzen ist…

Coen-Brüder: “True Grit”-Trailer online

Und hier ist er also, der erste Trailer des “True Grit”-Remakes der Coen-Brüder, mit Jeff Bridges, Josh Brolin, Matt Damon und Barry Pepper. Sieht gut aus (und verrät nicht zuviel), ich musste ein bißchen an “O Brother Where Art Thou” denken, wohl wegen der Musik. Nun werden wir uns also gedulden müssen, bis der erste Western aus dem Hause Coen im Januar 2011 anläuft. Vielleicht gucke ich zur Einstimmung mal das Original mit John Wayne – aber vielleicht auch nicht…

Trailer, Trailer, Trailer

Fragt mich nicht warum, aber gestern war großer Trailer-Release-Tag. Am ehesten mit Spannung erwartet wurde der zu “The Tourist“, dem Thriller von “Das Leben der Anderen”-Regisseur Donnersmarck, mit Angelina Jolie und Johnny Depp in den Hauptrollen. Der Film basiert von der Idee her auf dem französischen Streifen “Anthony Zimmer” und sieht interessant aus – ob man den Trailer wirklich bis zum Ende sehen muss ist eine andere Frage. Würde ich nicht durch die Vorlage wissen worum es geht, es wäre mir die ein oder andere Information zuviel.

Casino Jack” wiederum erzählt die Geschichte des (realen) US-Lobbyisten Jack Abramoff, der mit allerlei fadenscheinigen Polit-Deals irgendwann doch auffliegt. Der Film hatte gerade Premiere beim Flimfestival von Toronto, insbesondere Hauptdarsteller Kevin Spacey soll großes leisten darin – das lässt der Trailer in der Tat auch erahnen. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.

Wie hier schon vor einigen Wochen erwähnt hat Tony Scott mit “Unstoppable” einen weiteren Film mit einem Zug und Denzel Washington in der Hauptrolle gedreht. An dessen Seite agiert zudem Chris Pine (der neuen Kirk aus “Star Trek”), die beiden haben es mit einem unbemannten Zug zu tun, der durch einen Ballungsraum rast und gestoppt werden soll. Irgendwie eine krude Geschichte für einen Actionfilm, ich bin gespannt wie (oder ob) Scott aus der Nummer einen echten Thriller macht. Der Trailer sieht okay aus, verspricht aber eine ordentliche Portion Pathos…

Und zu guter letzt können wir einen ersten (und in vielen Fällen auch gleich abschließenden) Blick auf “The Fighter” werfen, ein Drama mit Mark Wahlberg als Boxer auf der Suche nach dem großen Erfolg. Christian Bale spielt seinen Bruder, das ganze erinnert an “Rocky” und andere Film aus der Welt ds Boxens. Ich würde das Projekt gleich wieder vergessen, doch mit David O. Russell (“Three Kings”) führt kein Unbekannter die Regie, und auch der erste Trailer verleitet nicht zum davon laufen…

Clint Eastwoods “Hereafter” – Trailer online

Nachdem ich mit “Invictus” zum ersten mal seit langer Zeit einen Film von Eastwood ignoriert habe (Sportfilme sind ja mal gar nicht meins, ein absolut überflüssiges Genre!) bin ich gespannt, wie das nächste Werk des Altmeisters ausfallen wird. Den Trailer von “Hereafter” gibt es hier zu sehen, meine Eindrücke sind gemischt.

Einerseits sieht es nach großem Drama aus – und mit Matt Damon, Cecile De France und anderen stimmt auch die Besetzung -, andererseits ist das Thema (der Tod und das mögliche Leben danach) durchaus ein Kandidat für mächtig rührseliges, schlimmstenfalls gar übertrieben sentimentales Kino. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Eastwood schon weiss, was er da macht. Bei uns soll der Film übrigens im Januar 2011 anlaufen.

“I’m Still Here” – Trailer zu Joaquin-Phoenix-Doku online

Ich habe es in den Medien ehrlich gesagt nur bedingt mitbekommen, aber Joaquin Phoenix hat sich in den letzten Jahren offenbar vom seriösen Schauspieler zum vollbärtigen, vollschlanken Zausel mit Hip-Hop-Ambitionen entwickelt. Sein Schauspiel-Kollege Casey Affleck hat einen Film aus dieser Metamorphose gemacht, hier geht es zum Trailer dazu. Sieht, wie sagt man, interessant aus…

Neue Trailer: “Due Date” und “Black Swan”

Ich habe noch keine Zeit gefunden mir sie anzusehen, aber deshalb muss ich diese Trailer ja niemandem vorenthalten. Da wäre zum einen “Black Swan”, ein Drama aus dem Ballett-Milieu. Klingt nicht so wirklich nach meiner Art von Film, doch weil Darren Aronofsky Regie geführt hat und er mit u.a. Natalie Portman, Vincent Cassel und Winona Ryder auch interessant besetzt ist werde ich zumindest dem Trailer mal zwei Minuten meiner Zeit schenken.

“Due Date” hat ebenfalls eine Menge bekannte Gesichter zu bieten, etwa Robert Downey Jr, Juliette Lewis, Jamie Foxx und Alan Arkin, dazu der durch “The Hangover” bekannt gewordene Zach Galifianakis. Gute Komödien sind ja ein sehr seltenes Vergnügen, mal sehen ob “Due Date” sich diese Bezeichnung verdient (zum Trailer).

PS: Der Trailer zu “Black Swan” sieht interessant aus, wenn auch ein bißchen nach “DVD reicht auch”, “Due Date” macht einen recht konventionellen Eindruck und ist auch eher was für zuhause…

Neue Trailer: “Howl” und “Stone”

Biopics sind nicht so meins, aber in diesem Fall mache ich vielleicht eine Ausnahme. In “Howl” ist James Franco als US-Beatnik-Autor Allen Ginsberg zu sehen, und der Trailer sieht gut aus. Mit David Straithairn (“Good Night, and Good Luck) und Jon Hamm (“Mad Men”) wurden genau die richtigen Schauspieler-Typen für einen in den 50er Jahren angesiedelten Film engagiert. Der Film lief auf der Berlinale, einen regulären Starttermin gibt es noch nicht..

Außerdem frisch aus dem Ei geschlüpft ist der Trailer zu “Stone“, einem mit Robert De Niro, Edward Norton und Milla Jovovich hochklassig besetzten Drama. Norton spielt einen Häftling, der mit seiner Frau (Jovovich) ein perfides Spiel mit seinem Bewährungshelfer (De Niro) beginnt. Das könnte richtig Potential haben, oder auch die Reihe der zuletzt eher enttäuschenden Filme von Norton und De Niro fortsetzen. Der Trailer gibt da nur bedingt Auskunft, ist aber auch kein Grund zur Panik…