<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Edzards Filmriss &#187; Nuck Chorris</title>
	<atom:link href="http://www.edzards-filmriss.de/category/nuck-chorris/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.edzards-filmriss.de</link>
	<description>DER Filmblog. Alles andere is Quatsch!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 14:43:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Real Steel&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2012/01/filmkritik-real-steel/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2012/01/filmkritik-real-steel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 14:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[Boxen]]></category>
		<category><![CDATA[Hugh Jackman]]></category>
		<category><![CDATA[Quatsch]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=7156</guid>
		<description><![CDATA[Die USA in naher Zukunft. Boxkämpfe zwischen Robotern begeistern die Massen. Mittendrin in der Branche steckt Ex-Boxer Charlie (Hugh Jackman), den das Glück allerdings schon lange verlassen hat. Und als hätte er nicht schon genug Sorgen steht plötzlich auch noch sein 11-jähriger Sohn Max auf der Matte. Das Szenario von &#8220;Real Steel&#8221; ist gelinde gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/real-steel-international-poster-01.jpg" rel="lightbox[7156]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7161" title="Real Steel" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/real-steel-international-poster-01-202x300.jpg" alt="Real Steel" width="202" height="300" /></a>Die USA in naher Zukunft. Boxkämpfe zwischen Robotern begeistern die Massen. Mittendrin in der Branche steckt Ex-Boxer Charlie (Hugh Jackman), den das Glück allerdings schon lange verlassen hat. Und als hätte er nicht schon genug Sorgen steht plötzlich auch noch sein 11-jähriger Sohn Max auf der Matte.</p>
<p>Das Szenario von &#8220;Real Steel&#8221; ist gelinde gesagt ziemlicher Quatsch. Die Roboter werden gefeiert wie Rockstars, obwohl sie anders als in &#8220;Transformers&#8221; keine eigenen Persönlichkeiten sind, sondern &#8216;nur&#8217; von Menschen gesteuerte Blechhaufen. Ihnen beim Boxen zuzusehen ist keine sonderlich aufregende Sache (auch wenn die Effekte sehr gut gemacht sind), deshalb ist &#8220;Real Steel&#8221; als Action-Film ein Reinfall. Wenn überhaupt funktioniert er als Kinderfilm, denn die Vater-Sohn-Beziehung ist so ziemlich die einzige, die der Film ernsthaft entwickelt.</p>
<p><span id="more-7156"></span></p>
<p>Es überrascht daher auch nicht, dass Steven Spielberg als Executive Producer mitgewirkt hat – die Story trägt seine Handschrift. Für Erwachsene ist &#8220;Real Steel&#8221; leider weniger geeignet als andere Filme ähnlicher Bauart (&#8220;Super 8&#8243;), einfach weil das Szenario zu unglaubwürdig ist um sich mitreißen zu lassen. Die Story erzählt von Charlies (und Max) Neuanfang als &#8220;Trainer&#8221; eines Roboters und bedient sich bei vielen Vorbildern, vor allem bei Sport-Dramen wie &#8220;Rocky&#8221; und Action-Blödsinn wie &#8220;Over the Top&#8221; mit Sylvester Stallone.</p>
<p>Wie Hugh Jackman es schafft, in Mitten dieses albernen Blödsinns eine ernste Miene aufzusetzen wird sein Geheimnis bleiben. Mit seiner ironiefreien Darstellung stellt er sich in den Dienst der Story, was auch für die anderen Darsteller gilt. Richtig genießen kann man &#8220;Real Steel&#8221; und seine vielen Boxkämpfe wohl nur als Kind, die Schauwerte reichen trotz der schönen Bilder und starken Effekte nicht aus um ältere Semester bei der Stange zu halten. Man muss dem Film lassen, dass er seine (eigentliche) Zielgruppe sicherlich begeistern wird. Durch die FSK-Freigabe &#8220;Ab 12&#8243; wird er die aber wohl nur über Umwege erreichen.</p>
<p>3/5</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2012/01/filmkritik-real-steel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/filmkritik-sherlock-holmes-spiel-im-schatten/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/filmkritik-sherlock-holmes-spiel-im-schatten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 14:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[Selten so gelacht!]]></category>
		<category><![CDATA[Guy Ritchie]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Harris]]></category>
		<category><![CDATA[Jude Law]]></category>
		<category><![CDATA[Noomi Rapace]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Downey Jr]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock Holmes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6982</guid>
		<description><![CDATA[Vor zwei Jahren erfand Regisseur Guy Ritchie die populäre Detektiv-Figur Sherlock Holmes neu – als Helden eines Actionfilms. Gespielt von Robert Downey Jr. wandelte sich die Spürnase vom brillanten, spleenigen Denker zum extravaganten Alpha-Tier mit exzellenten Nahkampf-Techniken. Die Rechnung ging auf, der Film war bei Kritik und Publikum ein Erfolg, auch wenn Puristen mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/holm__oPt.jpg" rel="lightbox[6982]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6985" title="Sherlock Holmes - Spiel im Schatten" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/holm__oPt-205x300.jpg" alt="Sherlock Holmes - Spiel im Schatten" width="205" height="300" /></a>Vor zwei Jahren erfand Regisseur Guy Ritchie die populäre Detektiv-Figur Sherlock Holmes neu – als Helden eines Actionfilms. Gespielt von Robert Downey Jr. wandelte sich die Spürnase vom brillanten, spleenigen Denker zum extravaganten Alpha-Tier mit exzellenten Nahkampf-Techniken. Die Rechnung ging auf, der Film war bei Kritik und Publikum ein Erfolg, auch wenn Puristen mit dem &#8220;neuen&#8221; Holmes sicher so ihre Probleme hatten. Ganz ähnlich lässt sich das auch für den zweiten Teil sagen, der die Action-Schraube noch ein wenig fester anzieht und vor allem als Spektakel mit viel Klamauk überzeugt.</p>
<p><span id="more-6982"></span></p>
<p>Holmes ist in &#8221;A Game of Shadows&#8221; (Originaltitel) dabei herauszufinden, was der bösartige Professor James Moriarty (Jared Harris) im Schilde führt. Er verdächtigt ihn als Mastermind hinter einer Anschlagserie zu stecken, die anno 1891 Europa an den Rand eines Krieges geführt hat. Moriarty und Holmes begegnen sich dabei auf Augenhöhe, der Professor weiss, wer ihm da auf den Fersen ist, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen muss erstmal wieder der arme Watson (Jude Law) leiden, denn dessen Flitterwochen geraten in den eskalierenden Konflikt und sind beendet, bevor sie überhaupt angefangen haben.</p>
<p>Der Film beginnt in London und führt seine Figuren dann (meist mit dem Zug, zuweilen auch zu Pferde) quer durch Europa, bis zum Finale in den Schweizer Alpen. An der Seite von Holmes und Watson kämpft auch die Wahrsagerin Simsa (Noomi Rapace), deren Bruder in den finsteren Plot von Professor Moriarty verstrickt ist. Mit einer klassischen Detektivgeschichte hat das bunte Treiben nicht viel gemeinsam, &#8220;Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten&#8221; ist eher eine rasante Actionkomödie, in der lediglich ein paar der bekannten Genre-Zutaten zu finden sind.</p>
<p>Anders als noch im ersten Teil ist hier die Story (und die Frage nach der Auflösung derselben) nicht mehr das bestimmende Element. Der Weg ist eindeutig das Ziel. Regisseur Guy Ritchie lebt seine Vorliebe für dynamische Prügelszenen, Zeitlupen und markige Sprüche aus, in einer Actionszene fährt er gar das komplette Arsenal einer Waffenfabrik auf – inklusive Artillerie.</p>
<p>Auf der einen Seite ist es schade, dass der Film im Vergleich zum Vorgänger an Atmosphäre und auch Spannung verloren hat und sich nur selten eine Denkpause gönnt. Wem schon der erste Teil zu schrill und klamaukig war, der wird an &#8220;Spiel im Schatten&#8221; keine rechte Freude haben. Die gute Nachricht ist, dass der Film ganz hervorragend (und auch recht niveauvoll) zu unterhalten weiss. Er ist witzig, glänzt mit einfallsreichen Details und vielen guten Figuren – unter ihnen auch Stephen Fry als Sherlocks großer Bruder Mycroft Holmes.</p>
<p>Downey Jr. und Jude Law sind bereits ein eingespieltes Team, die ihre Chemie aus dem ersten Teil schadlos herüber gerettet haben. Nur weil man ihnen gerne zusieht kann die aberwitzige Geschichte funktionieren, die Strahlkraft ihrer Figuren hält den Laden zusammen. Jared Harris glänzt als Moriarty, wenngleich die Story aus dieser Figur sicher nicht das Maximum herausgeholt hat. Ein bisschen erinnert die Machart des Films an den jüngsten &#8220;Mission: Impossible&#8221;. Der Schwerpunkt liegt auf Bewegung, Action und dem humorvollen Spiel mit den Figuren. Wenn zwei so vergnügliche Stunden Film dabei rauskommen kann man den Machern kaum böse sein&#8230;</p>
<p>4/5</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/filmkritik-sherlock-holmes-spiel-im-schatten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Mission: Impossible – Phantom Protokoll&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/mission-impossible-phantom-protokoll/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/mission-impossible-phantom-protokoll/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 18:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[action]]></category>
		<category><![CDATA[Agentenfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Jeremy Renner]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Cruise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6937</guid>
		<description><![CDATA[Warum wir hier in Deutschland den inzwischen vierten &#8220;Mission: Impossible&#8221;-Teil nicht unter dem Originaltitel &#8220;Ghost Protocol&#8221; serviert bekommen, sondern als &#8220;Phantom Protokoll&#8221;, weiss ich nicht so recht. Sei es drum, viel wichtiger ist, dass der Film locker der beste aus der Reihe ist seit Brian De Palma anno 1996 den ersten Teil inszenierte. Obwohl &#8220;Ghost [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Mission-Impossible-Ghost-Protocol-Poster.jpg" rel="lightbox[6937]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6946" title="Mission Impossible - Phantom Protokoll" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Mission-Impossible-Ghost-Protocol-Poster-202x300.jpg" alt="Mission Impossible - Phantom Protokoll" width="202" height="300" /></a>Warum wir hier in Deutschland den inzwischen vierten &#8220;Mission: Impossible&#8221;-Teil nicht unter dem Originaltitel &#8220;Ghost Protocol&#8221; serviert bekommen, sondern als &#8220;Phantom Protokoll&#8221;, weiss ich nicht so recht. Sei es drum, viel wichtiger ist, dass der Film locker der beste aus der Reihe ist seit Brian De Palma anno 1996 den ersten Teil inszenierte. Obwohl &#8220;Ghost Protocol&#8221; nicht ohne Schwächen ist gehört er zu den besten Action- und Agentenfilmen der letzten Jahre und ist gleichzeitig (neben &#8220;Hangover 2&#8243;) der beste Blockbuster des laufenden Jahres.</p>
<p>Der Film beginnt rasant mit einer Agenten-Operation in Budapest, gefolgt von einem spektakulären Gefängnis-Ausbruch in Moskau, einem nicht minder spektakulären Einbruch im Kreml, der verheerende Folgen hat – und damit geht es für Top-Spion Ethan Hunt (Tom Cruise) erst richtig los. Sein Team besteht aus dem Computer-Spezialisten Benji (Simon Pegg, der für eine Menge Lacher sorgt), Agentin Jane (Paula Patton) und Brandt (Jeremy Renner), einem Geheimdienst-Analysten. Ihre Mission ist keine geringere als das Verhindern eines globalen Atomkriegs, den Terroristen mithilfe gestohlener russischer Abschuss-Codes auslösen wollen.</p>
<p><span id="more-6937"></span></p>
<p>Cruise, der als Produzent bei der Reihe entscheidenden Einfluss ausübt, hat sich mit Regisseur Brad Bird den richtigen Mann ins Boot geholt – obwohl der vorher &#8216;nur&#8217; Trickfilme inszeniert hat, namentlich &#8220;The Incredibles&#8221; und &#8220;Ratatouille&#8221;. &#8220;Ghost Protocol&#8221; ist rastloses und überraschend witziges Bewegungskino, dass haarsträubende Stunts und Verfolgungsjagden mit für den die Filmreihe typischen Verwirrspielen um die wahre Identität von Freund und Feind verbindet. Der fast vollständige Verzicht auf am Computer generierte Spezialeffekte ist ein großes Plus, der Film verlässt sich auf solide bis atemberaubende Stunts und Actionszenen.</p>
<p>Von der dramatischen Form her orientiert sich der Film durchaus am ersten Teil, er lässt sich recht ähnlich in größere Story-Blöcke aufteilen. Moskau, Dubai, Bombay, dazwischen nur das nötigste, um die Story am Laufen zu halten. Das funktioniert vor allem deshalb, weil man sich für alle drei Stationen richtig gute (Action-)Szenen ausgesucht hat, die klassische Agentenfilm-Motive aufgreifen und charmant variieren. Weil die Szenen in Bombay nicht ganz das Niveau von Moskau und Dubai erreichen machen die ersten etwa 90 Minuten von &#8220;Ghost Protocol&#8221; etwas mehr Spaß als das Finale. Aber das heisst keinesfalls, dass das Ende nicht funktionieren würde.</p>
<p>Mit Jeremy Renner als Brandt führt die Reihe einen überzeugenden neuen Agenten ein, eine gute Entscheidung von Cruise, nicht als alleiniges Alpha-Tier unterwegs zu sein. Dass Cruise es auch schafft seine Figur ein wenig auf die Schippe zu nehmen fällt ebenfalls positiv auf. Paula Patton ist als toughe Agentin gut besetzt, Simon Pegg funktioniert glänzend als &#8216;<a title="zum Wikipedia-Artikel 'comic relief'" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Comic_Relief_(Stilmittel)">comic relief</a>&#8216; und Computer-Nerd vom Dienst.</p>
<p>Eine Schwäche des Films ist dagegen die Story selbst, allerdings nur insofern, als dass sie vor lauter Rastlosigkeit und Konzentration auf die vier Agenten keine Zeit (und/oder keine Lust) hat, sich ernsthaft mit dem Bösewicht zu beschäftigen. Der ist deshalb eher ein klassischer McGuffin, was sicher besser ist als eine schlecht entwickelte Figur. Der Humor des Films ist ein großes Plus, fällt aber der recht düsteren Geschichte natürlich ein wenig in den Rücken &#8211; auch das ist aber nicht tragisch.</p>
<p>Am Ende macht &#8220;Ghost Protocol&#8221; die Tür zu einem fünften Teil weit auf, was aber niemanden wirklich überraschen wird. Und in dieser Form können Cruise und Kollegen auch sehr gerne wiederkommen. Bevor es soweit ist werden die Macher des neuen Bond-Films (&#8220;Skyfall&#8221; kommt im November 2012) hoffentlich auf ähnlichem Niveau nachlegen können – einen trockenen Streifen wie &#8220;Quantum of Solace&#8221; wird man ihnen sicher nicht mehr so einfach vergeben&#8230;</p>
<p>4/5</p>
<p>PS: Ich habe die 2D-Fassung des Films gesehen, gut möglich dass zumindest die Szenen am Wolkenkratzer &#8220;Burj Khalifa&#8221; in 3D noch besser funktionieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/mission-impossible-phantom-protokoll/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Drive&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/drive/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/drive/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 17:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Brooks]]></category>
		<category><![CDATA[Carey Mulligan]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Hendricks]]></category>
		<category><![CDATA[Ron Perlman]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Gosling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6864</guid>
		<description><![CDATA[Der Däne Nicolas Winding Refn ist durch die Filme &#8220;Bronson&#8221; und &#8220;Valhalla Rising&#8221; bekannt geworden, die ich jedoch beide nicht gesehen habe. Wenn sie allerdings an die Virtuosität von Refns neuem Film &#8220;Drive&#8221; herankommen, dann hole ich das sicher noch nach. Ryan Gosling spielt hier einen wortkargen Stunt-Fahrer und Kfz-Mechaniker, der seine Fahrkünste gegen entsprechendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling1.jpg" rel="lightbox[6864]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6875" title="Drive" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling1-202x300.jpg" alt="Drive" width="202" height="300" /></a>Der Däne Nicolas Winding Refn ist durch die Filme &#8220;Bronson&#8221; und &#8220;Valhalla Rising&#8221; bekannt geworden, die ich jedoch beide nicht gesehen habe. Wenn sie allerdings an die Virtuosität von Refns neuem Film &#8220;Drive&#8221; herankommen, dann hole ich das sicher noch nach. Ryan Gosling spielt hier einen wortkargen Stunt-Fahrer und Kfz-Mechaniker, der seine Fahrkünste gegen entsprechendes Kleingeld auch Gaunern zur Verfügung stellt. Parallel will Werkstattbesitzer Shannon (Bryan Cranston) ihn als Fahrer in einem Stockcar-Team einsetzen. Doch dafür muss er sich erstmal von seinem zwielichtigen Partner Bernie (Albert Brooks) eine Stange Geld leihen&#8230;</p>
<p><span id="more-6864"></span></p>
<p>&#8220;Drive&#8221; beginnt langsam und atmosphärisch mit der namenlosen Hauptfigur hinter dem Steuer eines Fluchtwagens. Nur punktuell nehmen diese (trotzdem sehr spannenden) ersten Szenen mal richtig Fahrt auf, was insgesamt für die knappe erste Stunde des Films gilt. Wir sehen den &#8216;Driver&#8217; wie er stoisch und ein bißchen schüchtern seinen Jobs nachgeht, wie er seine neue, hübsche Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und ihren kleinen Sohn kennenlernt und mit den beiden einen kleine Ausflug macht.</p>
<p>Die sich andeutende zarte Romanze zwischen den beiden, von Gosling und Mulligan ganz wunderbar zurückhaltend, nur in Andeutungen und Blicken gespielt, bekommt jedoch bald einen Dämpfer. Irenes Ehemann (Oscar Isaac) wird recht plötzlich aus dem Gefängnis entlassen, und seine Ex-Gauner-Kollegen wollen eine alte &#8220;Schuld&#8221; bei ihm eintreiben. Wohin das weitere Geschehen genau führt will ich hier mal offen lassen, wer den Trailer kennt weiss, dass sich die Situation recht dramatisch und actionreich zuspitzen wird.</p>
<p>Nachdem &#8220;Drive&#8221; die Exposition der Story gemächlich und stimmungsvoll erzählt hat drückt er schließlich ganz mächtig auf das Gaspedal. Dass er dabei nicht den Faden verliert oder in zwei ungleiche Teile zerbricht ist die große Leistung von Drehbuch und Regie. Denn auch wenn der Film endgültig vom leisen Drama zum rasanten Thriller mit vielen explosiven Momenten geworden ist bleibt sich die Inszenierung mit dem Sinn für wenig Worte, großartigem Soundtrack und äußerst stylischen Bildern treu. Auch die Charaktere bleiben interessant und werden nicht zu Marionetten der Story &#8211; auch wenn hier die ein oder andere (glaubwürdige) Überraschung lauert&#8230;</p>
<p>Kühl, zurückhaltend, dabei aber sehr intensiv &#8211; ein wenig habe ich bei dem Film an Michael Manns &#8220;Collateral&#8221; denken müssen, auch an Soderberghs &#8220;The Limey&#8221;, an &#8220;Bullitt&#8221; (schon wegen der Autos) und &#8220;Le Samurai&#8221; erinnert der Film hin und wieder. Trotzdem ist er ein originelles und eigenständiges Werk. Besonders der Ton des Films, aber auch die exzellenten Darsteller und das schlüssige, elegante Drehbuch heben &#8220;Drive&#8221; aus der Masse der vielen kleinen Action- und Gangstergeschichten heraus.</p>
<p>Durch die ziemlich euphorischen Reaktionen aus Cannes im Frühjahr habe ich schon recht hohe Erwartungen gehabt, die der Film tatsächlich noch übertroffen hat. Für Menschen, die Gewalt im Kino nicht so gerne sehen, ist &#8220;Drive&#8221; definitiv nicht geeignet. Für alle anderen gibt es einen visuell umwerfenden und packenden kleinen Thriller zu sehen, dem man nur zu gerne all die Zeit gibt, die er sich nimmt. Und das sind leider nur etwa 100 Minuten&#8230;</p>
<p>5/5</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/drive/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Hanna&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/hanna/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/hanna/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 19:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kranker Scheiss]]></category>
		<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6762</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwo in der Nähe des Polarkreises, in einem klirrend kalten weißen Nadelwald, lernt man in &#8220;Hanna&#8221; die Titelfigur kennen. Ein blondes, schlankes Mädchen, das gerade mit Pfeil und Bogen einen Elch erlegt hat. Hanna (Saoirse Ronan, bekannt aus &#8220;Atonement&#8221;) lebt dort allein mit ihrem Vater Erik (Eric Bana), und das offenbar schon sehr lange. Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/MPW-57685.jpeg" rel="lightbox[6762]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6767" title="Hanna" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/MPW-57685-201x300.jpg" alt="Hanna" width="201" height="300" /></a>Irgendwo in der Nähe des Polarkreises, in einem klirrend kalten weißen Nadelwald, lernt man in &#8220;Hanna&#8221; die Titelfigur kennen. Ein blondes, schlankes Mädchen, das gerade mit Pfeil und Bogen einen Elch erlegt hat. Hanna (Saoirse Ronan, bekannt aus &#8220;Atonement&#8221;) lebt dort allein mit ihrem Vater Erik (Eric Bana), und das offenbar schon sehr lange. Musik kennt sie nur vom Namen her, der Anblick eines Flugzeugs versetzt sie in helle Aufregung &#8211; Hanna ist offensichtlich keine gewöhnliche 16-Jährige.</p>
<p><span id="more-6762"></span></p>
<p>Warum Erik mit seiner Tochter in der Einöde wohnt und sie zu einer brandgefährlichen Kriegerin ausbildet, das erfährt man im Film nach und nach. Es hat mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun, mit Hannas verstorbener Mutter und einer Frau namens Marissa. Die wird gespielt von Cate Blanchett und arbeitet für die CIA. Kaum verlassen Vater und Tochter ihre einsame Blockhütte ist sie den beiden auf den Fersen.</p>
<p>Der Film von Joe Wright ist in erster Linie sehr stylisches und dynamisches Bewegungskino. Die Kampfszenen (es gibt viele davon) sind von einem explosiven Soundtrack unterlegt, die Kamera selbst ist viel in Bewegung. Die Inszenierung setzt auf die Wucht der Bilder, dazu hat man viele beeindruckende Schauplätze gewählt, von einer unterirdischen Geheimdienst-Station über einen riesigen Containerhafen bei Nacht bis zum stillgelegten Spreepark in Berlin.</p>
<p>Die Rechnung geht auf, &#8220;Hanna&#8221; ist ein packender Film geworden, eine geschickte Mischung aus den &#8220;Bourne&#8221;-Filmen und &#8220;Leon &#8211; Der Profi&#8221;. Die Story an sich ist nicht ohne ein paar Macken und geht zuweilen over-the-top, auch die Kräfte seiner Heldin sind quasi übermenschlich. Aber der Film ist nun mal ein modernes Action-Märchen, bei der Psychologie und Logik zwar eine Rolle spielen, aber eine untergeordnete.</p>
<p>Die Hautdarsteller sind allesamt überzeugend, wenn sie auch ein paar der schwächeren Szenen nicht wirklich retten können. Von den Nebendarstellern überragt vor allem Tom Hollander als vor sich hin pfeifender Auftragskiller. Weil Hanna außerhalb der Zivilisation aufgewachsen ist, hat sie &#8211; trotz ihrer exzellenten Kampfkünste &#8211; einen unschuldigen Blick auf die Welt. Daraus zieht der Film ein paar starke Momente, etwa während ihrer kurzen Freundschaft mit einer gleichaltrigen Engländerin.</p>
<p>Im Mittelteil geht dem Film für eine knappe halbe Stunde ein wenig die Luft aus, und das Ende ist leider insgesamt nicht sonderlich überzeugend. Doch die spannenden und überzeugenden Szenen überwiegen deutlich. &#8220;Hanna&#8221; ist ähnlich wie die Filme von Tarantino Kino auf der Meta-Ebene, ein Spiel mit Versatzstücken des Kinos und der Kraft der Bilder. Äußerst nett anzusehen, aber nicht sonderlich tiefgründig &#8211; trotz der &#8220;Wolfskind&#8221;-Thematik.</p>
<p>4/5</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/hanna/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Conan der Barbar&#8221; (2011)</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/11/conan-der-barbar-2011/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/11/conan-der-barbar-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[Arnie]]></category>
		<category><![CDATA[Conan]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6543</guid>
		<description><![CDATA[Braucht die Welt ein Remake des Arnie-Klassikers &#8220;Conan&#8221;? Die Antwort liegt auf der Hand, denke ich. Aber was hilft das, der Film ist ja nun da. Und tatsächlich ist er gar nicht schlecht geworden. Das Remake ist ein gut gemachter &#8211; wenn auch reichlich primitiver &#8211; actionreicher Abenteuerfilm der gewalttätigen Sorte. Das Original ist berühmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/11/conan.jpg" rel="lightbox[6543]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6548" title="Conan der Barbar Remake 2011" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/11/conan-202x300.jpg" alt="Conan der Barbar Remake 2011" width="202" height="300" /></a>Braucht die Welt ein Remake des Arnie-Klassikers &#8220;Conan&#8221;? Die Antwort liegt auf der Hand, denke ich. Aber was hilft das, der Film ist ja nun da. Und tatsächlich ist er gar nicht schlecht geworden. Das Remake ist ein gut gemachter &#8211; wenn auch reichlich primitiver &#8211; actionreicher Abenteuerfilm der gewalttätigen Sorte.</p>
<p>Das Original ist berühmt für die wenigen Dialoge, die es braucht um seine Geschichte zu erzählen. Die ersten zwanzig Minuten kommt der Film ohne ein einziges gesprochenes Wort aus. Nun war Arnie, zumal am Beginn seiner Karriere, aber ohnehin ein Schauspieler, der mit wenig Worten auskam.</p>
<p><span id="more-6543"></span></p>
<p>Jason Momoa, sein Nachfolger in der Titelrolle, muss schon um einiges mehr Text aufsagen. Das gelingt ihm gar nicht schlecht, wobei natürlich für die Rolle als Barbar auch kein Charakterdarsteller notwendig ist. Sondern eine echte Kante, die sich ordentlich prügeln kann. &#8220;Conan der Barbar&#8221; erzählt in Grundzügen eine ähnliche Geschichte wie das Original, wobei ich mir fast sicher bin, dass einiges dazu gedichtet wurde.</p>
<p>Ist auch egal. Bei der Produktion des Films wurde nicht gespart, Ausstattung und Special-Effects sind durchaus auf der Höhe der Zeit. Ich bin ja selber kein großer Freund des Fantasy-Genres, doch zum Glück werden dessen Elemente recht  sparsam eingesetzt. Ein bißchen Zauberei gehört dazu, es überwiegen aber eher altmodische Actionszenen.</p>
<p>Das Tempo ist anders als im Original recht flott. Nachdem der junge Conan am Anfang des Films erleben muss, wie sein ganzes Dorf ausgelöscht wird, geht es ohne Umwege dann mit seinem Rachefeldzug los. Die Details lasse ich hier mal weg, der Handlung wegen sollte man sich &#8220;Conan der Barbar&#8221; nicht ansehen. Wer aber einen blutigen Abenteuer-Film mit einem halbnackten Muskelprotz in der Hauptrolle sehen möchte dürfte auf seine Kosten kommen. Das Zeug zum Kultfilm hat diese Version aber nicht, es fehlt ganz einfach der umwerfend stumpfe Charme des Originals.</p>
<p>Knapp: 3/5</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/11/conan-der-barbar-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Bunraku&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/bunraku/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/bunraku/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 19:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[KenntKeinMensch]]></category>
		<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[Kill-Bill-für-Arme]]></category>
		<category><![CDATA[Sin-City-in-Scheisse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6472</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich den Trailer zu &#8220;Bunraku&#8221; gesehen hatte schrieb ich hier vor ein paar Wochen, der Film sei was für all jene, die auf Fortsetzungen von &#8220;Sin City&#8221; oder &#8220;Kill Bill&#8221; warten. Doch so richtig stimmt das leider nicht, denn der Film ist trotz einiger guter Einfälle letztlich zu belanglos und erreicht das erzählerische Niveau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/Bunrakuposter.jpg" rel="lightbox[6472]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6479" title="Bunraku" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/Bunrakuposter-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>Nachdem ich den Trailer zu &#8220;Bunraku&#8221; gesehen hatte schrieb ich hier vor ein paar Wochen, der Film sei was für all jene, die auf Fortsetzungen von &#8220;Sin City&#8221; oder &#8220;Kill Bill&#8221; warten. Doch so richtig stimmt das leider nicht, denn der Film ist trotz einiger guter Einfälle letztlich zu belanglos und erreicht das erzählerische Niveau von Tarantinos und Rodriguez&#8217; Filmen nicht im Ansatz.</p>
<p><span id="more-6472"></span></p>
<p>&#8220;Bunraku&#8221; entwickelt ein Szenario, in dem die Menschheit nach vernichtenden Kriegen den Schusswaffen abgeschworen hat. Gekämpft wird nur noch im kleineren Rahmen, mit Schlagstöcken, Schwertern oder sonstigen Martial-Arts-Techniken. Die Handlung spielt in einer namenlosen Stadt, in der ein legendärer Gangsterboss namens Nicola (Ron &#8220;Hellboy&#8221; Perlman) das Sagen hat. Zwei schlagfertige Fremde (gespielt von Josh Hartnett und dem japanischen Sänger Gackt Camui) legen sich mit Nicola und seinen Schergen an &#8211; zunächst unabhängig voneinander und aus unbekannten Motiven.</p>
<p>Der Look des Films ist extrem künstlich, bestimmt von kräftigen Farben und dem massiven Einsatz von Spezial-Effekten. Kamerafahrten quer durch die Stadt, Trickfilm-Sequenzen und Farbfilter kommen zum Einsatz, die Kostüme haben mich am ehesten an &#8220;Dick Tracy&#8221; erinnert (falls sich an den noch jemand erinnern kann). Die Rechnung geht visuell schon einigermaßen auf, für Schauwerte ist gesorgt. Die vielen Kampfszenen sind gut choreographiert, setzen aber keine neuen Maßstäbe, so dass sie auf Dauer eher ermüden.</p>
<p>Doch das Hauptproblem von &#8220;Bunraku&#8221; (der Titel bezeichnet eine antike Form japanischen Theaters) ist die müde Story, die Western-, Samurai- und Comic-Elemente vermischt, vom Niveau her aber auch aus einem Ego-Shooter stammen könnte. Josh Hartnett spielt einen namenlosen einsamen Rächer mit Hut, Gackt Kamui einen ebenso namenlosen Samurai, Woody Harrelson einen &#8211; man ahnt es schon &#8211; namenlosen Barkeeper. Einzig die von Demi Moore gespielt Kurtisane hat einen Namen verpasst bekommen, die Leibwächter von Nicola tragen immerhin Nummern.</p>
<p>Ein paar schöne Szenen und auch nette Einfälle sind durchaus vorhanden. Doch wegen der Geheimniskrämerei um die namenlosen Charaktere und des nervigen Off-Kommentars, in Verbindung mit der etwas zähen Geschichte, schafft es &#8220;Bunraku&#8221; nicht, sein Publikum für seine Story und Figuren zu begeistern, oder wenigstens zu interessieren. Man kann sich diese epische Rache-Story schon ansehen, findet aber im Laufe des Films nicht wirklich viele Gründe, die dagegen sprechen, ihn einfach wieder auszumachen.</p>
<p>2/5</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/bunraku/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Captain America &#8211; The First Avenger&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/captain-america-the-first-avenger/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/captain-america-the-first-avenger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 19:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[Avengers]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6445</guid>
		<description><![CDATA[Langsam habe ich sie alle durch, die Comic-Adaptionen des Jahres 2011. Mit &#8220;Captain America&#8221; kam tatsächlich noch ein recht guter Beitrag dabei rum. Der Film ist keine cineastische Offenbarung, macht aber mehr Dinge richtig als die meisten seiner Genre-Kollegen. &#8220;Captain America&#8221; ist der letzte Marvel-Held, der dem Publikum mit einem eigenen Film vorgestellt wird, bevor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/captainamerica.jpg" rel="lightbox[6445]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6450" title="Captain America" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/captainamerica-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a>Langsam habe ich sie alle durch, die Comic-Adaptionen des Jahres 2011. Mit &#8220;Captain America&#8221; kam tatsächlich noch ein recht guter Beitrag dabei rum. Der Film ist keine cineastische Offenbarung, macht aber mehr Dinge richtig als die meisten seiner Genre-Kollegen. &#8220;Captain America&#8221; ist der letzte Marvel-Held, der dem Publikum mit einem eigenen Film vorgestellt wird, bevor im Mai nächsten Jahres in &#8220;The Avengers&#8221; die Marvel-Superhelden die Strähle kreuzen.</p>
<p><span id="more-6445"></span></p>
<p>Hauptdarsteller Chris Evans hat bereits Comic-Erfahrung, er war in den beiden &#8220;Fantastic Four&#8221;-Filmen als &#8220;Human Torch&#8221; dabei. Hier jedoch ist er zunächst als extrem kleines und schmächtiges Kerlchen namens Steve Rogers zu sehen, dass sich anno 1942 bemüht von der US-Army für den Kampf gegen Nazi-Deutschland rekrutiert zu werden. Doch bei der Musterung fällt eine halbe Portion wie er natürlich durch. Da Evans eigentlich eher ein klassischer Hollywood-Adonis ist als ein gebrechlicher Gnom behilft sich der Film hier mit äußerst gelungenen Effekten.</p>
<p>Überhaupt weiss der Anfang zu gefallen. Rogers wird vom deutschstämmigen Arzt Erskine (gespielt von Stanley Tucci)  in ein geheimes Regierungsprogramm aufgenommen, an dessen Ende er per Injektion mit Superhelden-Kräften ausgestattet wird. Aus dem kleinen Mann ist ein muskelbepackter Super-Soldat geworden, der als Geheimwaffe der Armee genutzt werden soll. Als Gegenspieler wird der durchgeknallte Nazi-Offizier Johann Schmitt (gespielt von Hugo &#8220;Agent Smith&#8221; Weaving) in Position gebracht, der eine mysteriöse Macht für seine finsteren Zwecke nutzen will.</p>
<p>Worauf das alles hinausläuft dürfte recht klar sein. Allerdings ist die Story besser und abwechslungsreicher, als man das erwarten konnte. Auch die Figuren &#8211; neben Erskine etwa Rogers Freund Barnes, ein von Tommy Lee Jones gespielter Colonel und die britische Agentin Peggy Carter (Haley Atwell) &#8211; sind gut gezeichnet. Natürlich erfüllen sie in erster Linie einen Zweck für die weitere Handlung, aber danach sieht das Geschehen nur ganz selten aus. &#8220;Captain America&#8221; punktet mit einigen richtig schönen und gar witzigen Szenen, guter Action und einem Setting, dass atmosphärisch überzeugt und &#8211; wegen des historischen Hintergrunds &#8211;  ein wenig an Großtaten wie &#8220;Indiana Jones&#8221; erinnert.</p>
<p>Vor allem aber gehört &#8220;Captain America&#8221; zu den interessanteren (mir bekannten) Comic-Helden. Als Anti-Held, der die Welt aus der Sicht der körperlich Schwachen erlebt hat, ist er ein Gegenentwurf zu vielen seiner Kollegen. Seine Geburt zum Superhelden ist im Vergleich zu der von zuletzt &#8220;Green Lantern&#8221; oder &#8220;Green Hornet&#8221; geradezu anrührend inszeniert. Wahrscheinlich hat man sich aber einfach mehr Mühe gegeben und eben nicht nur alles nach Schema F abgefilmt. Dieses Lob gebührt dann Regisseur Joe Johnston (&#8220;Wolfman&#8221;) und seinem Team.</p>
<p>Damit eines trotzdem klar ist: der Film hat so seine Schwächen und Längen, gegen Ende auch nicht mehr viele neue Ideen. Vielleicht hat er mir auch nur deshalb gut gefallen, weil die Konkurrenz die Latte zuletzt nicht gerade hoch gelegt hat. Fakt ist, dass &#8220;Captain America&#8221; mir mehr Spaß gemacht hat und mehr gelungene Szenen beinhaltet als jede andere (erstmalig verfilmte) Comic-Adaption der letzten Jahre, mit Ausnahme von &#8220;Watchmen&#8221;. Und das waren ja wahrlich nicht wenige Filme&#8230;</p>
<p>4/5</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/captain-america-the-first-avenger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Red State&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/red-state/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/red-state/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 09:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[KenntKeinMensch]]></category>
		<category><![CDATA[Kranker Scheiss]]></category>
		<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>
		<category><![CDATA[Hillbillies]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Smith]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6425</guid>
		<description><![CDATA[Mit &#8220;Red State&#8221; hat Kevin Smith (&#8220;Clerks&#8221;) einen Film gedreht, der die Erwartungen des Publikums gleich mehrfach unterläuft. Das Geschehen, das irgendwo im konservativen Hinterland der USA spielt, beginnt wie ein klassischer Horrorfilm. Die Highschool-Jungs Travis, Jared und Billy Ray planen einen kleinen Road-Trip zu einer Frau, die ihnen per Internet-Annonce Sex angeboten hat. Das Stadtgespräch &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/red-state-movie-latest-poster.jpg" rel="lightbox[6425]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6440" title="Red State" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/red-state-movie-latest-poster-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" /></a>Mit &#8220;Red State&#8221; hat Kevin Smith (&#8220;Clerks&#8221;) einen Film gedreht, der die Erwartungen des Publikums gleich mehrfach unterläuft. Das Geschehen, das irgendwo im konservativen Hinterland der USA spielt, beginnt wie ein klassischer Horrorfilm. Die Highschool-Jungs Travis, Jared und Billy Ray planen einen kleinen Road-Trip zu einer Frau, die ihnen per Internet-Annonce Sex angeboten hat. Das Stadtgespräch &#8211; ein extremistischer, schwulenfeindlicher Pfarrer und seine demonstrierenden Jünger &#8211; interessiert sie bei diesen Aussichten natürlich nicht im Geringsten.</p>
<p><span id="more-6425"></span></p>
<p>Kaum sind sie unterwegs kommt es zu einem (folgenschweren) Unfall, bei dem sie ein parkendes Auto rammen. Doch der Besitzer des Wagens hat kein Interesse daran, die Sache schnell aufzuklären, und so fahren die drei erstmal weiter. Es stellt sich raus, dass Sara, die Dame aus der Anzeige, in einem Trailer an einer Landstraße lebt &#8211; und nicht gerade die jüngste ist. Gespielt wird sie von Oscar-Preisträgerin Melissa Leo (&#8220;The Fighter&#8221;), als erstes bietet sie den etwas aufgeregten Jungs ein paar Bier zur Entspannung an.</p>
<p>Hier schlägt &#8220;Red State&#8221; dann bald den ersten Haken, wobei man das sich entwickelnde Szenario durchaus am Horizont hätte kommen sehen können. Im Mittelpunkt steht nun (Hass-)Prediger Abin Cooper, der vor seiner verschworenen kleinen Gemeinde in einem abgelegenen Anwesen eine Predigt hält. Wie es dann genau weiter geht verrate ich lieber nicht; es macht den Reiz des Films aus, sich überraschen zu lassen. Mit zunehmender Laufzeit entfernt sich der Film vom Horror-Genre, wendet sich anderen Themen (und auch Charakteren) zu und wechselt dabei die Perspektive.</p>
<p>Nicht jede Entwicklung des Films ist in sich logisch, was mich allerdings kaum gestört hat. Denn immerhin kann &#8220;Red State&#8221; den Zuschauer tatsächlich hin und wieder im positiven Sinne überraschen &#8211; was man über Horror- oder Actionfilme und auch Thriller viel zu selten sagen kann. In christlich-konservativen Kreisen der USA wird sich Smith mit seinem recht drastischen Film wenig Freunde gemacht haben &#8211; aber daran wird dem bekanntermaßen liberalen Regisseur von der Ostküste auch nicht viel gelegen haben.</p>
<p>4/5</p>
<p>PS: Der Film wird in Deutschland wohl noch im Laufe des Jahres bei Ascot auf DVD/BluRay erscheinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/red-state/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: &#8220;Green Lantern&#8221;</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/green-lantern/</link>
		<comments>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/green-lantern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 17:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nuck Chorris]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.edzards-filmriss.de/?p=6379</guid>
		<description><![CDATA[Man könnte (und muss) &#8220;Green Lantern&#8221; denselben Vorwurf machen wie den meisten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre. Dem Film fällt nichts oder nur wenig Neues ein. Fliegende Superhelden, finstere Gegenspieler, dazu eine schöne Frau und ohne Ende Spezial-Effekte. Mit Ausnahme von Nolans &#8220;Batman&#8221;-Filmen, die sich dem Sujet auf ernstere Art und Weise angenommen haben, gilt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/green-lantern-movie-poster-73884-530-784.jpg" rel="lightbox[6379]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6386" title="Green Lantern" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/green-lantern-movie-poster-73884-530-784-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>Man könnte (und muss) &#8220;Green Lantern&#8221; denselben Vorwurf machen wie den meisten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre. Dem Film fällt nichts oder nur wenig Neues ein. Fliegende Superhelden, finstere Gegenspieler, dazu eine schöne Frau und ohne Ende Spezial-Effekte. Mit Ausnahme von Nolans &#8220;Batman&#8221;-Filmen, die sich dem Sujet auf ernstere Art und Weise angenommen haben, gilt das für &#8220;The Green Hornet&#8221;, &#8220;Thor&#8221; und eine Menge andere Streifen.</p>
<p><span id="more-6379"></span></p>
<p>Also lieber gleich zuhause bleiben? Wäre eine Möglichkeit, verpassen tut man nicht viel. Allerdings taugt &#8220;Green Lantern&#8221; auch ganz gut zur Unterhaltung, wenn man sich mit der Aussicht auf &#8220;noch irgendeine Comic-Verfilmung&#8221; anfreunden kann. Der Film präsentiert uns zunächst seinen Helden Hal Jordan, der als kleiner Junge miterleben muss wie sein Vater (ein Testpilot) bei einem Absturz zu Tode kommt. Hal &#8211; im Erwachsenenalter gespielt von Ryan Reynolds &#8211; tritt in dessen Fußstapfen und ist knapp 20 Jahre später bei der gleichen Firma als Pilot gerne mal in waghalsige Manöver verwickelt.</p>
<p>&#8220;Green Lantern&#8221; erzähl parallel noch eine andere Geschichte, ohne die aus der Handlung auf Erden nichts werden könnte. Ein intergalaktischer Rat, vor unvorstellbar langer Zeit irgendwo im Universum gegründet, hat als Wächter des Friedens das &#8220;Green Lantern&#8221;-Corps ins Leben gerufen. Und der für die Milchstraße und die weitere Nachbarschaft zuständige Lantern crasht nach einem Kampf mit der bösen Macht &#8220;Parallax&#8221; auf der Erde. So landen seine Laterne und sein Ring bei Hal, der zunächst natürlich nicht viel mit seiner neuen Berufung anfangen kann.</p>
<p>Ryan Reynolds war schon in &#8220;Wolverine&#8221; als Superheld zu sehen &#8211; allerdings nicht als &#8220;Green Lantern&#8221; und eher in unterstützender Funktion. Hier ist er nun der Mittelpunkt der Story, und obwohl er seine Rolle ganz gut ausfüllt kommt bei der Geburt des Helden keine Freude auf wie etwa bei den ungleich charmanteren Anfängen von &#8220;Spider-Man&#8221; oder &#8220;Iron Man&#8221;. Das könnte aber auch am weniger guten Ausgangsmaterial liegen &#8211; das vermag ich nicht zu beurteilen&#8230;</p>
<p>An seiner Seite gibt &#8220;Gossip Girl&#8221;-Star Blake Lively seine Kollegin und (heimliche) Herzensdame, Tim Robbins spielt einen aalglatten Senator und Peter Sarsgaard dessen Sohn &#8211; einen schüchternen und frustrierten Wissenschaftler, der unfreiwillig zu &#8220;Green Lanterns&#8221; Gegenspieler wird. An der Story ist nicht viel auszusetzen, die meisten Szenen sind solide inszeniert und es geht recht flott voran. Die Szenen im Weltall &#8211; wo Hal eine Art Trainingslager für seine neue Rolle absolviert &#8211; werden von guten, aber nicht bemerkenswerten Spezial-Effekten bestimmt.</p>
<p>Mir persönlich ist das ganze einen Tick zu CGI-lastig, aber angesichts der Kräfte des Helden (ein grüner Energiestrahl, der sich in alles erdenkliche verwandeln kann) war damit zu rechnen. Der Film ist gar nicht schlecht darin, die bekannten Versatzstücke zu einem kurzweiligen Vergnügen zu machen. Aber er bietet dabei keinen Helden (oder Bösewicht) auf, den man unbedingt im Kino wiedersehen möchte. Es ginge auch locker ohne.</p>
<p>3/5</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.edzards-filmriss.de/2011/10/green-lantern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

