Laber, Laber…

Woody Allens nächster Film: Casting-News

Posted in Laber, Laber... on Juni 23rd, 2011 by edzehard – Be the first to comment

“Midnight in Paris”, der aktuelle Film von Woody Allen, wurde in Cannes hoch gelobt und ist in den USA äußerst erfolgreich – bei uns aber erst ab Mitte August zu sehen. Trotzdem gibt es laut EmpireOnline schon Neues über Allens nächsten Film zu berichten. Der Arbeitstitel lautet “The Bop Decameron”, er wird in Rom spielen und – man erwartet es nicht anders – fährt eine ganze Reihe bekannter Namen auf der Besetzungsliste auf.

Der für Fans wohl interessanteste ist der des Meisters selbst – Allen wird auch vor der Kamera zu sehen sein, das erste Mal seit “Scoop” vor 5 Jahren. An seiner Seite treten auf: Alec Baldwin, Roberto Benigni, Penelope Cruz, Judy Davis, Jesse Eisenberg, Greta Gerwig, Ellen Page und Ornella Muti. Sehr ordentlich, wie ich finde! Die Dreharbeiten sollen noch diesen Sommer starten, mit einem Release 2012 darf also gerechnet werden.

Das Prinzip “The Wrestler” – Es darf auch mal ein anderes Ende sein [SPOILERS]

Posted in Laber, Laber... on Juni 17th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Mit “The Wrestler” fing es an,  ”Black Swan” und “Country Strong” haben dasselbe Ende mehr oder weniger kopiert. Das Schema geht so: Die (Anti-)Helden dieser Filme geben alles in ihrem Metier (Wrestling, Ballett, Country-Music). Sie übertreiben und steigern sich weiter rein, obwohl ihnen klar ist, dass es längst Zeit wäre hinzuschmeissen. Bei ihrer letzten Performance geben sie noch einmal alles – und bezahlen das ganz bewusst mit dem Leben.

Vor allem “The Wrestler” bedient sich seinerseits bei bekannten Vorbildern, genauer gesagt bei “Butch Cassidy & the Sundance Kid”. Damals waren es Paul Newman und Robert Redford, die in der letzten Einstellung des Films dem Tode geweiht sind – doch gezeigt wird ihr Ableben nicht, das Bild friert vorher ein. Auch “Thelma & Louise” endet ganz ähnlich. Gegen so ein Ende spricht auch gar nichts, aber es sollte etwas weniger häufig zum Einsatz kommen. Immerhin schaffen es ganz ähnliche Filme wie etwa “Crazy Heart”  ja auch. Gerade Regisseur Darren Aronofsky, der sowohl “The Wrestler” als auch “Black Swan” gedreht hat, sollte sich für seinen nächsten Film dringend was neues ausdenken.

“Super 8″ – J.J. Abrams, Spielberg und die Nostalgie

Posted in Laber, Laber..., Trailer on Juni 14th, 2011 by edzehard – 1 Comment

Wer den Trailer gesehen hat, der weiss schon, wie ich zu der Überschrift komme. Nicht nur (aber auch), weil der Film Ende der 70er Jahre spielt denkt man an Filme wie “Unheimliche Begegnung der Dritten Art” oder “E.T.”. Typisch für Spielberg ist etwa das Setting in einer Kleinstadt und die vielen jungen Hauptdarsteller. J.J. Abrams, Erfinder von “Lost” und Regisseur des letzten “Star Trek”-Films, hat nicht nur Regie geführt sondern auch das Drehbuch geschrieben.

Und auch das klingt nach Spielberg. Eine Gruppe von Kids dreht einen Amateur-Horrorfilm (im Format Super 8, daher der Titel), als in ihrer Kleinstadt ein Zug entgleist. Sie werden Zeugen, dass sich in diesem Zug ein merkwürdiges Wesen befand, dass seitdem auf der Flucht ist. Die Ermittlungsbehörden schweigen zu den sich häufenden Vorfällen, aber das große Aufgebot von schwerem Kriegsgerät lässt Böses ahnen…

In den USA ist der Film sehr gut angelaufen. Ein IMDb-Rating von 8,1 ist sehr gut, und für einen Film ohne Stars und berühmte Vorlage sind $ 35 Mio. ein ordentliches Ergebnis am ersten Wochenende. Ich bin mal gespannt, ob sich auch hierzulande ein großes Publikum findet, dass jenseits der abgetrampelten “Pirates” und “X-Men”-Pfade nach gut gemachter Unterhaltung sucht.

Ich bin selbst kein ganz großer Freund von Spielbergs Werk aus den 70ern und 80ern (“Indiana Jones” ausgenommen), aber wenn Abrams es schaffen sollte, mit “Super 8″ eine kleine Nostalgie-Welle in Hollywood loszutreten wäre mir das allemal lieber als die nächsten 25 lauen 3-D-Spektakel – die trotzdem unweigerlich kommen werden. In Deutschland läuft der Film am 4. August an.

Leo DiCaprio im nächsten Tarantino als Bösewicht im Gespräch

Posted in Laber, Laber... on Juni 8th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Tarantinos nächster Film wird ja bekanntlich eine Neu-Erzählung von “Django” sein, wie hier schon berichtet. Nachdem bereits Will Smith für die Titelrolle im Gespräch war ist nun bei Deadline zu lesen, dass Leonardo DiCaprio ernstes Interesse an der Rolle des wichtigsten Schurken der Story hat. Das wäre doch mal eine spannende Besetzung, oder was?

Fest steht bisher nur, dass Christoph Waltz – der für “Inglourious Basterds” einen Oscar gewann – wieder dabei sein wird. Ob es in “Djano Unchained”, so der Arbeitstitel, tatsächlich zum Kampf Smith gegen DiCaprio kommt muss allerdings bezweifelt werden. Dass tatsächlich beide Superstars zusagen darf getrost als unwahrscheinlich gelten – es würde wohl den finanziellen Rahmen sprengen und gleichzeitig extrem hohe Erwartungen wecken…

Und noch ein Sequel: Sony plant zweiten “Salt”-Film mit Angelina Jolie

Posted in Laber, Laber... on Juni 7th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Der Actionthriller “Salt” gehörte letztes Jahr zu den (wenigen) ansehnlichen Blockbustern des Sommers. Mit hohem Tempo, viel Action und einer wenig plausiblen, aber ausreichenden Story schickte er Angelina Jolie auf eine Dauer-Verfolgungsjagd. Nicht das ganz große Kino, aber handwerklich solide. Nun plant Sony einen zweiten Film mit Jolie als Agentin Evelyn Salt. Das offene Ende des ersten Teils kommt den Produzenten da natürlich sehr gelegen.

Auch wenn dabei ein sicherlich wieder unterhaltsamer und kurzweiliger Film heraus kommt – und davon ist fast auszugehen – hält sich meine Begeisterung für das Projekt in Grenzen. Wenn da nicht jemand eine richtig gute Idee beisteuert, wie es storytechnisch weitergehen soll (das Niveau der “Bourne-Filme” sollte in etwa die Messlatte sein), dann kann man sich den Film auch einfach sparen…

“The Girl With The Dragon Tattoo” – Teaser/Trailer online

Posted in Laber, Laber... on Juni 2nd, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Viele Leute fragen sich, warum Stieg Larssons “Millenium”-Trilogie bereits zum zweiten Mal verfilmt wird. Die einfache Antwort lautet: Weil die schwedischen Verfilmungen zwar weltweit gelaufen sind, nicht-englischsprachige Filme aber in den USA kein Publikum finden. Also nimmt sich Hollywood der Sache noch einmal in großem Stil an.

Ich habe die Bücher gerne gelesen (besonders die ersten beiden, das dritte fand ich etwas zäh), aber mir die Filme dazu nicht angeschaut. Als “Verblendung” (deutscher Titel) als Film erschien war die Erinnerung ans Buch noch zu frisch. Wie man außerdem hört fehlt den Adaptionen ein wichtiger Teil der Story, nämlich die politische Verschwörung, die hinter dem Geschehen liegt. Sei es drum, nun geht es neu los.

Bei “The Girl With The Dragon Tattoo” wird David Fincher Regie führen, in der Hauptrolle ist James Bond .. äh Daniel Craig mit dabei. Dem Teaser/Trailer nach zu urteilen hat Fincher all sein handwerkliches Können aufgeboten, mal sehen ob das Ergebnis Ende des Jahres zu überzeugen weiss.

Dieser erste Teil der Reihe ist für eine Verfilmung wohl am besten geeignet, weil die Story weniger ausufert als in den anderen. Ich bin mal gespannt, ob sich die nachfolgenden Filme streng an die Vorlage halten werden – was schon wegen des beträchtlichen Umfangs der Bücher aber eher unwahrscheinlich ist. Fast bin ich geneigt zu bedauern, dass nicht HBO die Rechte gekauft hat und eine Serie aus dem Stoff macht…

The Descendants – Trailer online

Posted in Laber, Laber..., Trailer on Mai 26th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Regisseur Alexander Payne hat vor knapp 10 Jahren mit “About Schmidt” und “Sideways” zwei wunderbare Filme abgeliefert, ist dann aber weitgehend untergetaucht. Nun hat er seinen nächsten Film im Kasten, “The Descendants” scheint dem Trailer nach zu urteilen ebenso im dramatisch-komödiantischen Fach zuhause wie seine vorigen Filme. George Clooney spielt darin einen Familienvater, der sich nach einem Unfall seiner Frau näher mit seinen beiden Töchtern (und deren Problemen) beschäftigen muss. Leider dauert es noch eine Weile, bis der Film anläuft, zurzeit ist von Anfang 2012 die Rede…

PS: “The Descendants” basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kaui Hart Hemmings, in Deutschland unter dem Titel “Mit Deinen Augen” erschienen.

Kino in 3D – Vom Kassenschlager zum Kassengift?

Posted in Laber, Laber... on Mai 24th, 2011 by edzehard – 1 Comment

Wie ich hier schon häufig geschrieben habe finde ich die 3D-Technik fürchterlich überschätzt. Die Effekte sind schon schick, vor allem wenn sie wie bei “Avatar” sinnvoll eingesetzt sind. Das aber kommt sehr selten vor. Und das Bild ist einfach zu dunkel im Vergleich zur normalen 2D-Projektion.

Den Studios – die das sehr wohl wussten – war das egal, Filme in 3D brachten über die teureren Tickets verlässlich mehr Geld in die Kassen. Doch das könnte jetzt vorbei sein, wie Analyst Richard Greenfield laut Deadline.com behauptet. Er vertritt die These, dass der Trend mit dem just angelaufenen “Pirates of the Caribbean 4″ gekippt ist – denn dessen Einspielergebnis von $ 90 Mio. kam in den USA trotz 3D nicht an das der Vorgänger heran – obwohl die ohne 3D-Zuschläge ins Kino kamen.

Man darf gespannt sein, ob Zahlen und Umfragen belegen, dass die Mehrheit der Kinogänger genug 3D-Spektakel gesehen hat, oder ob die Preise einfach zu hoch sind. Die Studios werden sich das genau ansehen, wenn sie über mögliche 3D-Versionen ihrer Mega-Produktionen entscheiden. Spätestens nach dem Start von “Transformers 3″ dürfte klar sein, wohin der Trend geht. Denn auch dessen Vorgänger hat mit allein in 2D umgesetzten $ 108 Mio. am Startwochenende kräftig vorgelegt.

Kinovorschau Sommer 2011: Hingucker vs Weggucker

Posted in Laber, Laber... on Mai 13th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Das Gejammer ist jedes Jahr das selbe, auch von meiner Seite. Zuviele Remakes, Sequels, Prequels und sonstwie unoriginelle Filme, zuwenig neue Geschichten. Ich glaube, man muss auch dieses Jahr jammern, werde das aber im folgenden Artikel mal genauer prüfen. Im Fokus stehen hier die großen Event-Filme aus Hollywood, falls jemand die Abwesenheit kleiner und/oder heimischer Produktionen bemängeln möchte…

Den Anfang macht am 19. Mai “Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“. Nachdem in den vorigen Teilen schon kräftig die Luft raus war haben sich die Produzenten entschieden den Film in 3D zu drehen, und statt Keira Knightley und Orlando Bloom lieber Penelope Cruz ins Boot zu holen. Der Trailer sieht ähnlich wirr aus wie die letzten Filme, und von 3D halte ich ohnehin nicht viel – den werde ich also aussitzen und später mal zuhause anwerfen. Wirklich retten könnte die Reihe nur eine gute Story, aber darauf ernsthaft zu hoffen wäre wohl ziemlicher Quatsch.

Zwei Wochen später kommt nahtlos die nächste Fortsetzung: “The Hangover 2“. Die drei Hauptdarsteller sind geblieben, diesmal verschlägt es sie nach Thailand. Auf den Postern ist ein Affe sehr präsent, was auf eine relativ große Rolle für das Tier schließen lässt. Ob der Erfolg des Vorgängers wiederholt werden kann ist fraglich, sowohl was das Kommerzielle angeht als auch die Qualität. Denn “Hangover” hatte tatsächlich eine Menge Lacher zu bieten, die Latte liegt recht hoch.

Schon interessanter klingt “Source Code“, der ebenfalls am 2. Juni anlaufen wird. In dem Thriller von “Moon”-Regisseur Duncan Jones wird ein Soldat auf eine Art wiederholte Zeitreise geschickt, um einen Terroranschlag in einem Zug zu verhindern. Der Filmdienst schrieb von einer wirklich originellen Story, man sollte aber vielleicht nicht zu hohe Erwartungen aufbauen.

Wir sind schon gleich beim nächsten Sequel, oder genauer gesagt Prequel. “X-Men – Erste Entscheidung” zeigt wie Prof. X und Magneto zu den Gestalten wurden, die wir aus der Filmreihe kennen. Könnte was taugen, zumal im Trailer eine eindrucksvolle Sequenz mit einem über dem Meer schwebenden U-Boot zu sehen ist. Mit ganz viel Glück könnte die Story sogar taugen, immerhin ist mein Interesse groß genug, das im Kino heraus finden zu wollen.

Letzteres gilt in keiner Weise für “Transformers 3“, der am 30.6. anläuft. Die Blechhaufen sind diesmal in 3D und ohne Megan Fox unterwegs, man darf auf gigantische Materialschlachten hoffen. Offen ist lediglich ob Regisseur Michael Bay im dritten Teil wenigstens so tut, als gäbe es auch eine Geschichte zu erzählen, oder – wie bei Teil 2 – gleich alles für die Computerspiel-Version optimiert hat…

Am 14.7. findet dann die “Harry Potter”-Reihe mit “Die Heiligtümer des Todes – Teil 2″ ihren filmischen Abschluss. Als nicht-Fan ist mir das recht egal, aber der Film darf in dieser Aufzählung ja nicht fehlen.

Mit “Cars 2” aus dem Hause Pixar habe ich auch nichts am Hut, trotzdem läuft der am 28.7. an. Antreten wird er gegen “The Green Lantern“, die gefühlt 144. Comic-Verfilmung der letzten 10 Jahre. Ryan Reynolds spielt die Titelrolle, sehen muss ich das glaube ich nicht so dringend – aber Ende Juli kann man ja auch gut Urlaub machen!

Der August beginnt mit “Super 8“, dem neuen Film von “Lost”-Erfinder und “Star Trek”-Erneuerer J.J. Abrams. Die Story kreist um merkwürdige Vorkommnisse und tendiert dann offenbar in Richtung Science-Fiction – das könnte spannend sein, wenn der gute Mann weiss, wo er mit der bekannten Prämisse hin will. Schlimmstenfalls könnte es wie bei den Filmen von M. Night Shyamalan laufen und es passiert gar nichts, ohne dass es den Akteuren auffällt.

Mitte August kommen dann tatsächlich die Affen wieder. “Planet der Affen – Die Rebellion” ist ein Prequel der bekannten Filmreihe, die zuletzt mit Tim Burtons Version von 2001 erfolglos wiederbelebt werden sollte. Nun geht es also darum, wie es zur Herrschaft der Affen kommen konnte. Mit James Franco und Freida Pinto setzen die Macher auf junge Schauspieler, wahrscheinlich hat der Film eine Zielgruppe im Auge, die weder die Originale noch Burtons Film kennt. Ob das gut oder schlecht ist wird sich noch zeigen müssen.

Eine Woche später ist dann die gefühlt 145. Comic-Verfilmung an der Reihe. “Captain America” beehrt die Lichtspielhäuser dieser Welt, mal sehen was er so anbieten kann. Ich weiss – wie bei “Green Lantern” – herzlich wenig über die Figur, und das wird auch so bleiben. Einen Gang ins Kino mache ich von meiner Tagesform abhängig.

Am 25.8. schließlich kommt “Cowboys & Aliens” in die Kinos, bei dem Titel muss ich zum Inhalt wohl nicht viel sagen. Daniel Craig und Harrison Ford spielen die Hauptrollen, dem Trailer nach zu urteilen nimmt der Film tatsächlich einen Haufen Cowboys und konfrontiert sie mit einem UFO voller Aliens. Vielleicht sind aber auch die Aliens von den Cowboys viel irritierter als anders rum?!

Fazit

Sieben Remakes/Sequels/Prequels, zwei “neue” Comic-Adaptionen (eigentlich drei, “Cowboys & Aliens” basiert auf einer Graphic Novel) und ganze zwei Filme ohne bekanntes Franchise im Rücken (“Super 8″ und “Source Code”) – einen Innovationspreis will Hollywood offenbar wieder nicht gewinnen. Letztlich ist nur die Frage ob und wieviele von den genannten Filmen es schaffen, dass man sich gerne dran erinnert, sie auf der ganz großen Leinwand gesehen zu haben. Sollte die Strategie daneben gehen – in Zuschauerzahlen gerechnet – kommt vielleicht anno 2013 ein weniger bekanntes Programm zu Besuch, wirklich glauben tue ich das aber nicht.

Immerhin, es laufen ja nicht nur teure Blockbuster an, sondern auch kleinere Filme. Von denen wird an dieser Steller auch noch zu sprechen sein, aber nicht jetzt!

Was es beim Festival in Cannes Schönes zu sehen gäbe…

Posted in Laber, Laber... on Mai 12th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

.. wenn man tatsächlich da wäre, hat das NY Magazine zusammengestellt. Und tatsächlich möchte ich von den 12 vorgestellten Filmen fast alle gerne sehen. Nicht bei allen wird das so einfach (im Kino) funktionieren, aber die meisten sollten schon regulär in Deutschland anlaufen. Hoffentlich..

Neuer Almodovar: Teaser online

Posted in Laber, Laber... on Mai 9th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Ein Teaser gibt weniger von Inhalt eines Films preis als ein Trailer, das ist bekannt. Im Falle des Teasers für den neuen Film von Pedro Almodovar hält sich der Erkenntnisgewinn aber selbst für Teaser-Verhältnisse arg in Grenzen. Ich will ihn dennoch nicht vorenthalten, hier ist er. Sieht in erster Linie ziemlich sick aus, aber das kommt ja nicht sonderlich überraschend…

Wird Will Smith Tarantinos “Django”?!

Posted in Laber, Laber... on Mai 8th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Wie EmpireOnline unter Berufung auf den “Hollywood Reporter” hier berichtet steht Will Smith ganz oben auf Quentin Tarantinos Liste für die Besetzung der Titelrolle in seinem geplanten “Django”-Film. Cool genug für einen Tarantino-Film wäre Smith ganz sicher, unklar ist ob man bei den Gehaltsvorstellungen zusammenfindet. Wobei ja die Option einer Gewinnbeteiligung eine Lösung sein könnte, denn Gewinne fallen bei einem Tarantino-Spaghetti-Western mit Will Smith in der Hauptrolle ganz sicher an…

“Atlas Shrugged”-Verfilmung floppt grandios…

Posted in Laber, Laber... on Mai 5th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Die Verfilmung des Wälzers von Ayn Rand stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Der Roman galt als unverfilmbar, und ich kann diesem Urteil nur zustimmen, auch wenn ich das Buch nach 350 (von 1300) Seiten weggelegt habe. Es geht um Politik und Philosophie, vor allem aber um die Wirtschaft – und wie sie voranzutreiben ist. Rand ist – leicht untertrieben – eine Anhängerin des freien Marktes. Die Unternehmer und ihr Kapital sind bei ihr die (einzigen) Antreiber der Wirtschaft, die Regierung ein Haufen geldverschwendender und regulierungsbessener Nichtsnutze.

Ihren Punkt verdeutlicht sie mit einer episch angelegten Geschichte um eine Eisenbahn-Unternehmerin und einen Stahlproduzenten. Das Duo hat einen Weg gefunden, die gesamte Industrie zu revolutionieren, doch die Regierung lässt sie mit immer neuen Beschränkungen nicht gewähren – bis sie zu einer Art weltweitem Unternehmer-Streik aufrufen, um die Welt sprichwörtlich stillstehen zu lassen und den Pfeifen in Washington eine Lektion zu erteilen.

Die Story macht schon im Roman nicht viel Spaß (anders als Rands anderes Mammutwerk “The Fountainhead”), weil sie trocken und verkopft daherkommt. Eine Verfilmung wäre also definitiv eine extrem schwierige Sache geworden, unabhängig davon, wie die Macher zu ihrem Stoff und seinen politischen Aussagen stehen. Tatsächlich kursierten lange Zeit Gerüchte, Angelina Jolie hätte Interesse, bei dem Projekt eine Hauptrolle zu übernehmen. Doch anstelle eines hochkarätig besetzten Films von einem der großen Studios hat letztlich ein Aussenseiter den Film ins Kino gebracht. Mit einem unbekannten Regisseur und ebenso unbekannten Darstellern.

Mitte April lief der Film in den USA an, die Unterstützung der republikanischen “Tea Party”-Anhänger war ihm gewiss. Aber wie man es bereits aufgrund des Trailers ahnen konnte ist der Film offenbar eine lahme Seifenoper mit allzu viel hölzernem Gequatsche geworden, in dem ständig Züge durchs Bild fahren. Was mich – vor allem nachdem ich diesen Artikel bei SpiegelOnline las – bei der ganzen Sache fasziniert ist, dass die Macher allen Ernstes geglaubt haben, ein bescheidenes Budget von 20 Mio $ und ein Fernsehregisseur würden ausreichen, um den Stoff erfolgreich ins Kino zu bringen. Denn selbst wenn die “Anti-Big-Government”-Fraktion zuletzt Wahlen gewinnen konnte ist Kino immer noch in erster Linie eine Unterhaltungsform. Und wer denkt schon bei Unterhaltung an ein ideologisch aufgeladenes Epos um Stahl- und Eisenbahnbarone, in dem man keinen der beteiligten Schauspieler kennt? Offenbar niemand, wenn man den Einspielergebnissen glaubt. Aber wie kann das irgendwen überraschen?!

 

 

Quentin Tarantino dreht Spaghetti-Western: “Django Unchained”

Posted in Laber, Laber... on Mai 2nd, 2011 by edzehard – 1 Comment

Die Gerüchte kursieren schon länger, nun ist es offiziell. Quentin Tarantinos nächster Film wird “Django Unchained” heissen und damit lose auf Sergio Corbuccis Original-”Django” von 1966 basieren. Über die Besetzung ist noch nichts bekannt, mit Christoph Waltz könnte offenbar wieder zu rechnen sein, und ich wage die Prognose, dass auch Michael Madsen irgendwie dabei sein wird. Laut EmpireOnline sollen die Dreharbeiten im Herbst beginnen, ein Kinostart in 2012 ist also nicht unwahrscheinlich.

Neuer Film von Oliver Stone: “Savages”

Posted in Laber, Laber... on April 26th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Der neueste Roman des von mir neuerdings hochgeschätzten Autors Don Winslow, “Savages”, wird demnächst von Oliver Stone verfilmt. Für den Film – eine Drogen- und Entführungsstory, die in Mexiko und den angrenzenden US-Bundesstaaten spielt – haben bereits Uma Thurman und John Travolta zugesagt, ebenso wie Blake Lively, Salma Hayek und Benicio del Toro. So schreiben es zumindest die Kollegen von EmpireOnline.

Die Dreharbeiten beginnen im Juni, bis zum Filmstart werde ich den Roman sicher gelesen haben. Im Moment bin ich noch mit Winslows vorletztem Buch “The Power of the Dog” beschäftigt, das ich Freunden des gepflegten politischen Thrillers übrigens sehr empfehlen kann.