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	<title>Edzards Filmriss &#187; Laaaangweilig!</title>
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	<description>DER Filmblog. Alles andere is Quatsch!</description>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Catch .44&#8243;</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 18:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[KenntKeinMensch]]></category>
		<category><![CDATA[Laaaangweilig!]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Willis]]></category>
		<category><![CDATA[Tarantino in Scheisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Produzenten von &#8220;Catch .44&#8243; müssen gewusst haben, wie deutlich man dem Film seine Vorbilder ansieht. Die Vorbilder wiederum haben eines gemeinsam &#8211; sie stammen alle von Quentin Tarantino. Die Zeitsprünge kommen aus &#8220;Pulp Fiction&#8221;, das zentrale Blutbad aus &#8220;Reservoir Dogs&#8221;, die dauerquatschende und streitende Runde junger Frauen aus &#8220;Death Proof&#8221;. Die Frage ist, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/catch-44-poster.jpg" rel="lightbox[6827]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6828" title="Catch .44" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/catch-44-poster-208x300.jpg" alt="Catch .44" width="208" height="300" /></a>Die Produzenten von &#8220;Catch .44&#8243; müssen gewusst haben, wie deutlich man dem Film seine Vorbilder ansieht. Die Vorbilder wiederum haben eines gemeinsam &#8211; sie stammen alle von Quentin Tarantino. Die Zeitsprünge kommen aus &#8220;Pulp Fiction&#8221;, das zentrale Blutbad aus &#8220;Reservoir Dogs&#8221;, die dauerquatschende und streitende Runde junger Frauen aus &#8220;Death Proof&#8221;. Die Frage ist, ob niemand sehen wollte, dass &#8220;Catch .44&#8243; diese Filme mehr schlecht als recht kopiert. Oder ob man sich darauf verlassen hat, dass diese Stilelemente eine junge Zielgruppe auch dann ansprechen, wenn sie so gänzlich ohne Eigenleistung dargeboten werden.</p>
<p><span id="more-6827"></span></p>
<p>Vermutlich trifft letzteres zu. Wer in der Videothek (oder auf einem Download-Portal) auf eine Gangster-Story trifft, in der eine Geldübergabe schief läuft und sowohl Bruce Willis als auch Forest Whitaker mitspielen wird möglicherweise ganz unbedarft zugreifen. Viel mehr hat &#8220;Catch .44&#8243; dann auch nicht zu bieten. In der Hauptrolle ist Malin Akerman (&#8220;Watchmen&#8221;) als Stripperin Tes zu sehen. Gemeinsam mit zwei Freundinnen wird sie von einem Unterwelt-Boss eingespannt, bei einer Geldübergabe als lachende Dritte dabei zu sein. Wie schon erwähnt geht dieser Plan nicht auf.</p>
<p>Um die zentrale Situation zu erklären greift der Film zu Rückblenden, in denen auch die von Forest Whitaker gespielte Figur eingeführt wird. Dieser Kniff ist nicht neu, aber immerhin ganz gut umgesetzt. Leider fehlt es der Geschicht insgesamt an Substanz, auch an interessanten Figuren, für die man als Zuschauer Sympathien (oder Antipathien) entwickeln könnte. Das Geschehen plätschert so vor sich hin, woran ein paar vermeintliche Überraschungen gegen Ende auch nichts ändern können. Der Geschichte fehlt jegliche Eigendynamik, man kann jederzeit spüren, dass allein das Drehbuch über den Ausgang bestimmt &#8211; die Figuren sind bloß Mittel zum Zweck.</p>
<p>Für all jene, die Tarantinos Schaffen und die unzähligen, in eine ähnliche Kerbe schlagenden Filme der letzten 15 Jahre nicht gesehen haben könnte &#8220;Catch .44&#8243; einen gewissen erzählerischen Reiz haben. Für alle anderen gilt &#8220;Been there, done that&#8221; und als Fazit also: Finger weg.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Larry Crowne&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 16:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laaaangweilig!]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Roberts]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Hanks]]></category>

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		<description><![CDATA[Tom Hanks und Julia Roberts in einem Film &#8211; vor 10 oder 15 Jahren wäre das sicherlich ein großer Hit gewesen. Doch schon &#8220;Charlie Wilson&#8217;s War&#8221;, in dem ebenfalls beide gemeinsam vor der Kamera standen, war kommerziell nicht sonderlich erfolgreich. Bei der Kritik schnitt der Film schon besser ab, ich selbst zähle ihn zu Hanks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/MPW-60618.jpeg" rel="lightbox[6676]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6681" title="Larry Crowne" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/MPW-60618-202x300.jpg" alt="Larry Crowne" width="202" height="300" /></a>Tom Hanks und Julia Roberts in einem Film &#8211; vor 10 oder 15 Jahren wäre das sicherlich ein großer Hit gewesen. Doch schon &#8220;Charlie Wilson&#8217;s War&#8221;, in dem ebenfalls beide gemeinsam vor der Kamera standen, war kommerziell nicht sonderlich erfolgreich. Bei der Kritik schnitt der Film schon besser ab, ich selbst zähle ihn zu Hanks besten Filmen.</p>
<p><span id="more-6676"></span></p>
<p>Bei &#8220;Larry Crowne&#8221; hat Hanks nun auch Regie geführt, das Ergebnis ist leider nicht sehr ansehnlich. Hanks spielt die Titelrolle, einen geschiedenen Verkäufer, der seinen Job verliert &#8211; weil er keine College-Ausbildung hat. Crowne nimmt sich diesen (sinnlosen) Kündigungsgrund zu Herzen und belegt Kurse am Community College&#8221;, wo unter anderem die adrette Mrs. Tainot (Julia Roberts) unterrichtet. Man ahnt es schon, zwischen dem etwas unbeholfenen Larry und der desillusionierten Lehrerin bahnt sich was an&#8230;</p>
<p>Leider ist die zentrale Romanze des Films äußerst unglaubwürdig. Bis zum Ende mag man nicht so recht glauben, dass die beiden ein Paar werden könnten. Auch die restlichen Charaktere sind nicht gut geschrieben, sie alle können nur aus einem Drehbuch stammen, was einem aber natürlich nicht so deutlich auffallen sollte.</p>
<p>Das Szenario an sich ist nett und ganz fürchterlich harmlos. Themen wie Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Midlife Crisis werden angeschnitten, aber so zuckersüß verpackt, dass sie kaum zu erkennen sind. Für ein Feelgood-Movie wäre das in Ordnung – aber dann müsste es einfach mehr Spaß machen. Letztlich scheitern die beiden großen Stars des Films daran, ihre Figuren zum Leben zu erwecken. Man sieht nur Tom Hanks und Julia Roberts, Schauspieler, mit denen man viele Rollen verbindet. Nur eben nicht die, die sie in &#8220;Larry Crowne&#8221; spielen.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Cowboys &amp; Aliens&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 17:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laaaangweilig!]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Craig]]></category>
		<category><![CDATA[Harrison Ford]]></category>
		<category><![CDATA[Indiana Jones trifft 007]]></category>
		<category><![CDATA[Jon Favreau]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass ein Film namens &#8220;Cowboys &#38; Aliens&#8221; ziemlicher Quatsch sein könnte, vielleicht sogar sein muss, ist keine Überraschung. Der Trailer und die so simple wie potentiell lustige Idee einer Mischung aus Western und Sci-Fi haben dennoch Erwartungen in Richtung spaßiger Actionfilm mit Star-Besetzung geweckt. Daniel Craig spielt Jake Lonergan, der zu Beginn des Films ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/11/PHiXrS10PhPBmi_1_m.jpg" rel="lightbox[6613]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6617" title="Cowboys &amp; Aliens" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/11/PHiXrS10PhPBmi_1_m-202x300.jpg" alt="Cowboys &amp; Aliens" width="202" height="300" /></a>Dass ein Film namens &#8220;Cowboys &amp; Aliens&#8221; ziemlicher Quatsch sein könnte, vielleicht sogar sein muss, ist keine Überraschung. Der Trailer und die so simple wie potentiell lustige Idee einer Mischung aus Western und Sci-Fi haben dennoch Erwartungen in Richtung spaßiger Actionfilm mit Star-Besetzung geweckt. Daniel Craig spielt Jake Lonergan, der zu Beginn des Films ohne Erinnerung an die jüngere Vergangenheit in der Wüste Arizonas aufwacht. Am Arm trägt er ein merkwürdig überdimensioniertes Armband aus Metall &#8211; was es damit auf sich hat erfahren wir in der ersten Actionszene.</p>
<p><span id="more-6613"></span></p>
<p>Der Anfang von &#8220;Cowboys &amp; Aliens&#8221; ist gut gelungen. Lonergan landet in einem kleinen Kaff, wo sich rausstellt, dass auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Unter anderem ist der Rinder-Baron Dollarhyde (gespielt von Harrison Ford) hinter ihm her. Mit dessen Sohn gerät Jake bald im Saloon aneinander, dann auch mit dem Sheriff und seinen Männern. Dann machen sich die Aliens das erste mal bemerkbar und fliegen ihren Dronen einen Angriff auf die Stadt. Die Streitigkeiten zwischen Lonergan und Dollarhyde rücken erstmal in den Hintergrund, denn die Aliens haben die halbe Stadt entführt. Wohin und wieso &#8211; das sind die Fragen, die auch die Figuren umtreiben.</p>
<p>Es entwickelt sich in der Folge ein recht klassischer Western-Plot, bei dem eine Gruppe von Männern (eine mysteriöse schöne Frau, gespielt von Olivia Wilde ist auch dabei) sich auf die Reise durch die Prärie macht und dabei zahlreiche innere und äußere Konflikte bewältigen muss. Hin und wieder spielt da natürlich auch die Alien-Thematik eine Rolle, die jedoch erst ganz am Ende das Kommando übernimmt.</p>
<p>Gut möglich, dass es ein Fehler war, sich den Film im &#8220;Extended Cut&#8221; anzusehen. Die zusätzlichen 17 Minuten machen den schon in der Kinofassung sicher nicht sonderlich kurzweiligen Film zuweilen zum echten Langweiler. Die Story ist zerfahren und überfrachtet, völlig unabhängig von den zu erwartenden Logik-Schwächen des Spektakels. Die Schauspieler immerhin geben sich alle Mühe und sind treffend besetzt. Harrison Ford ist als Bürgerkriegs-Haudegen charmant und grummelig wie zu besten &#8220;Indiana Jones&#8221;-Zeiten. Daniel Craig macht als wortkarger und äußert schlagkräftiger &#8220;lonesome stranger&#8221; ein gute Figur.</p>
<p>Die Special-Effects sind schon in Ordnung, wenn auch nicht sonderlich spektakulär. Doch anders als in den &#8220;Iron Man&#8221;-Filmen findet Regisseur Jon Favreau keinen Weg, die Actionszenen sinnvoll in die Handlung einzubauen. Sehr deutlich zeigt sich das beim großen Finale, in dem an vielen Fronten gekämpft wird, ohne dass alles irgendwie zusammenpassen würde. Erzählerisch ist &#8220;Cowboys &amp; Aliens&#8221; &#8211; bis auf die starken ersten 20 Minuten &#8211; schlichtweg zu dünn und albern. In Verbindung mit der &#8220;Überlänge&#8221; ergibt das einen Film, der zu wenig Witz, Spannung und Action zu bieten hat um das Publikum bei der Stange zu halten.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Kill the Boss&#8221; (Spoilers)</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 18:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laaaangweilig!]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee schien gar nicht schlecht zu sein. Drei unzufriedene Durchschnittsangestellte wollen ihren fiesen Chefs an die Gurgel &#8211; und schreiten wirklich zur Tat. Der Film, der aus dieser Idee entstanden ist, heisst &#8220;Kill the Boss&#8221; (im Original &#8220;Horrible Bosses&#8221;) und bietet unter anderem Kevin Spacey, Jennifer Aniston und Colin Farrell als unsympathische Vorgesetzte auf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/HB_Poster.jpg" rel="lightbox[6374]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6393" title="Kill the Boss (Horrible Bosses)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/HB_Poster-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>Die Idee schien gar nicht schlecht zu sein. Drei unzufriedene Durchschnittsangestellte wollen ihren fiesen Chefs an die Gurgel &#8211; und schreiten wirklich zur Tat. Der Film, der aus dieser Idee entstanden ist, heisst &#8220;Kill the Boss&#8221; (im Original &#8220;Horrible Bosses&#8221;) und bietet unter anderem Kevin Spacey, Jennifer Aniston und Colin Farrell als unsympathische Vorgesetzte auf. Doch eine gute Komödie ist trotzdem nicht draus geworden.</p>
<p><span id="more-6374"></span></p>
<p>Spacey spielt ein arrogantes, egomanisches und hinterhältiges Alpha-Tier im Büro-Dschungel. Sein liebstes Opfer ist der nette und solide Mitarbeiter Nick (Jason Bateman), dem er lustvoll Beförderungen verweigert und freie Wochenenden versaut. Ebenfalls nicht nett ist Colin Farell als koksender Aggro-Schmierlappen, der gerade die Firma seines verstorbenen Vaters übernommen hat und der dessen Lieblingsschüler im Betrieb (Jason Sudeikis) die Hölle heiss macht. Jennifer Aniston spielt eine sexbesessene Zahnärtzin, die ihren Assistenten ohne Punkt und Komma mit Anzüglichkeiten und Übergriffen drangsaliert.</p>
<p>Das ganze Szenario ist derbe übertrieben, doch da spricht ja nichts gegen. Gerade die drei arschigen Chefs sorgen für ein paar echte Lacher. Leider sind ihre drei Opfer sehr viel weniger komisch, und letztlich absolut uninteressante Figuren. Anfangs macht es noch Spaß, ihnen beim täglichen Frust zuzusehen, aber wenn sie die Dinge dann selbst in die Hand nehmen wird &#8220;Horrible Bosses&#8221; zu einer story-technisch bekloppten und auch ansonsten sehr trägen Angelegenheit.</p>
<p>Ein paar gute Jokes stehen noch im Drehbuch, aber zuviele Szenen sind entweder komplett fehlkonstruiert oder sorgen lediglich für ein leichtes Schmunzeln. Dieselbe Geschichte, aber aus der Sicht der Bosse erzählt, das hätte wohl einen lustigeren Film ergeben. &#8220;Horrible Bosses&#8221; hat sich im Trailer und von den Plakaten her einen recht bösen Look gegeben, doch unter dem Strich entlässt er seine &#8220;fehlgeleiteten&#8221; Figuren mit hohler Warnung ins Happy End.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Fluch der Karibik &#8211; Fremde Gezeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 17:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laaaangweilig!]]></category>
		<category><![CDATA[Fluch der Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[sequel]]></category>

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		<description><![CDATA[Disneys Filmreihe um den lustigen Piraten Jack Sparrow schien mit dem dritten Teil eigentlich ausgedient zu haben. Die Luft war irgendwie raus, die Figuren machten zwar noch ein bißchen Spaß, aber statt einer unterhaltsamen Geschichte gab es nur noch Effekte satt zu sehen. Der immense finanzielle Erfolg sorgte nun trotzdem dafür, dass es einen vierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/pirates-of-the-caribbean-on-stranger-tides-poster.jpg" rel="lightbox[6315]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6320" title="Fluch der Karibik - Fremde Gezeiten" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/pirates-of-the-caribbean-on-stranger-tides-poster-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a>Disneys Filmreihe um den lustigen Piraten Jack Sparrow schien mit dem dritten Teil eigentlich ausgedient zu haben. Die Luft war irgendwie raus, die Figuren machten zwar noch ein bißchen Spaß, aber statt einer unterhaltsamen Geschichte gab es nur noch Effekte satt zu sehen. Der immense finanzielle Erfolg sorgte nun trotzdem dafür, dass es einen vierten Teil gibt. Regie führte Rob Marshall, der vor allem mit dem Musical &#8220;Chicago&#8221; Erfolge feierte.</p>
<p>Johnny Depp hat sich auch nicht lange bitten lassen, -zig Millionen Dollar sind überzeugende Argumente. Orlando Bloom und Keira Knightley hingegen sind nicht mehr dabei, ob sie freiwillig verzichteten oder das Drehbuch ihre Rollen nicht mehr berücksichtigt hat kann ich nicht sagen. &#8220;Fremde Gezeiten&#8221; beginnt in London, wo Gerüchte umgehen, ein gewisser Captain Jack Sparrow sei in der Stadt und suche eine neue Crew.</p>
<p>Ein paar Actionszenen später findet sich Sparrow auf einem Schiff wieder, allerdings nicht unter eigenem Kommando, sondern dem von Erzfeind Captain Blackbeard. An seiner Seite ist dessen schöne Tochter Angelica (Penelope Cruz), mit der Sparrow vor Jahren eine Liason hatte. Ziemlich genau in dem Moment, wenn sich Blackbeards Schiff und ein paar Konkurrenten aufmachen um einen sagenumwobenen Jungbrunnen zu finden - nach etwa zwanzig Minuten -, setzt in &#8220;Fremde Gezeiten&#8221; die große Langeweile ein, die letztlich bis zum Schluss nicht mehr aufhört.</p>
<p>Ein paar nette Actionsequenzen gibt es zwar, aber egal ob Sparrows Kaspereien und Säbel-Kämpfe, ein Angriff von Meerjungfrauen oder Expeditionen durch den Dschungel &#8211; alles ist nur Selbstzweck, Spannung kommt keine auf. Selbst niedrige Erwartungen werden von der Ideenlosigkeit des Films noch untertroffen. Willenlos und überlang bewegt sich die Story auf ihr &#8211; natürlich auf eine Fortsetzung gemünztes &#8211; Ende zu. Penelope Cruz, die ich sonst immer gerne sehe, sagt ein paar freche Sachen, ist insgesamt jedoch zu eindeutig am Reißbrett als weiblicher Gegenpart von Depps Figur entstanden, um irgendwie interessant zu sein.</p>
<p>Die Schauwerte stimmen noch, dem Auge werden ein paar schöne Bilder, Effekte und Schauspieler geboten. Depp spielt Sparrow genau wie zuvor, das ist schon lustig, aber inzwischen schlicht ein alter Hut. Der Plot kreist nur um sich selbst, zuweilen scheint es, als würden auch die Figuren (bzw. ihre Darsteller) den ganzen Mummenschanz nur bedingt ernst nehmen. Zu empfehlen ist der Film nur beinharten Fans der &#8220;Fluch der Karibik&#8221;-Reihe, wer auf der Suche nach gefälliger Unterhaltung ist wird hier nur sehr bedingt fündig.</p>
<p>2/5</p>
<p>PS: Die Kritik bezieht sich auf die 2D-Version.</p>
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		<title>Wir sind die Nacht (DVD)</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 14:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laaaangweilig!]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Vampire]]></category>

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		<description><![CDATA[Vampir-Filme haben seit einigen Jahren Hochsaison im Kino. Die &#8220;Twilight&#8221;-Reihe bricht regelmäßig Rekorde, aber auch anspruchsvolle Filme wie &#8220;Let the Right One In&#8221; und &#8220;Durst&#8221; beschäftigen sich mit den Blutsaugern. Nun gibt es mit &#8220;Wir sind die Nacht&#8221; auch einen (neuen) deutschen Beitrag zum Thema, der sich zwischen die Stühle setzt. Er zielt weder so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/Wir_sind_die_Nacht_Poster_01.jpg" rel="lightbox[6142]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6155" title="Wir sind die Nacht" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/Wir_sind_die_Nacht_Poster_01-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Vampir-Filme haben seit einigen Jahren Hochsaison im Kino. Die &#8220;Twilight&#8221;-Reihe bricht regelmäßig Rekorde, aber auch anspruchsvolle Filme wie &#8220;<a title="zur Rezension" href="http://www.edzards-filmriss.de/2010/07/so-finster-die-nacht-dvd/">Let the Right One In</a>&#8221; und &#8220;<a title="zur Rezension" href="http://www.edzards-filmriss.de/2010/04/durst-dvd/">Durst</a>&#8221; beschäftigen sich mit den Blutsaugern. Nun gibt es mit &#8220;Wir sind die Nacht&#8221; auch einen (neuen) deutschen Beitrag zum Thema, der sich zwischen die Stühle setzt. Er zielt weder so gnadenlos auf pubertierende Teens und Tweens wie &#8220;Twilight&#8221; noch bringt er den dramatischen Anspruch der beiden anderen Streifen mit.</p>
<p><span id="more-6142"></span></p>
<p>Nina Hoss spielt Louise, die Jahrhunderte-alte Anführerin einer dreiköpfigen, rein weiblichen Vampir-Clique. Jennifer Ulrich ist die eher stille Charlotte, Anna Fischer gibt die lautstarke Berliner Vampir-Göre Nora. Die Story beginnt mit der jungen Rumtreiberin Lena (Karoline Herrfurth), die beim Besuch eines abgelegenen Clubs von Nora erst charmant umgarnt und schließlich gebissen wird. Nun also in Quartett-Besetzung machen die vier das Nachtleben unsicher, leben dabei nobel im Hotel und fahren mit Luxus-Karossen durch die Stadt.</p>
<p>Rein visuell ist &#8220;Wir sind die Nacht&#8221; gelungen, die Bilder sind stylisch, man hat sich angemessen morbide Schauplätze gesucht. Das geschlossene Stadtbad Lichtenberg dient als Disko, außerdem wurde im Plänterwald, am Bahnhof Zoo, am Teufelsberg und im &#8220;Tropical Island&#8221; südlich von Berlin gedreht. Das ist alles nett anzusehen und muss sich vor größeren Produktionen (laut Wikipedia lag das Budget bei ca. 6,5 Mio) nicht verstecken.</p>
<p>Nun zu den weniger gelungenen Aspekten. Da wäre zum einen das fast vollständige Fehlen einer Backstory der Vampire. Es gibt laut Nora nur noch &#8220;etwa 100&#8243; weltweit, und ausschließlich Frauen, weil sich die Männer wohl zu dumm angestellt haben. Wo sie herkommen und was sie für die Zukunft so planen erfährt man nicht. Die bekannten Vampir-&#8221;Fakten&#8221; müssen dem Publikum reichen. Einziger nennenswerter nicht-Vampir der Story ist der junge Polizist Tom (Max Riemelt), der ein Auge auf Lena geworfen hat. Deren zum Scheitern verurteilte &#8220;Romanze&#8221; spielt sich leider nur knapp oberhalb von Soap-Opera-Niveau ab.</p>
<p>Ein weiteres Problem sind die Dialoge, die zuweilen schon unfreiwillig komisch sind. &#8220;Wo sind denn deine Freunde&#8221; fragt Nora die offensichtliche Einzelgängerin Lena da etwa, und auch an anderen Stellen klingt das arg holprig. Immerhin, ein paar ganz gute Sprüche sind auch dabei &#8211; für den Tarantino-Gedächtnis-Award qualifizieren die sich aber auch nicht. Auch die Story ist nicht sonderlich überzeugend, die Ladies driften so durch die Gegend als wüssten die Drehbuchautoren nichts mit Ihnen anzufangen. Die Darstellerinnen geben sich Mühe, doch ihre Figuren bleiben sehr künstlich. Oberflächlich betrachtet ist &#8220;Wir sind die Nacht&#8221; ein schicker Film geworden, es mangelt aber doch deutlich an Substanz. Man könnte ihn auch &#8211; Vorsicht Schenkelklopfer! &#8211; als blutleer bezeichnen&#8230;</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Fremd Fischen (Something Borrowed)</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 16:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie es so meine Art ist habe ich mir mal wieder einen Film angesehen, von dem ich mir hätte denken können, dass er nichts für mich ist. Aber &#8220;Something Borrowed&#8221; ist nicht nur nichts für mich, ich kann mir nicht vorstellen für wen der Film überhaupt was sein soll. Er versagt in allen entscheidenden Kategorien. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/Fremd_Fischen_poster_big.jpg" rel="lightbox[6101]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6104" title="Fremd Fischen (Something Borrowed" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/Fremd_Fischen_poster_big-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a>Wie es so meine Art ist habe ich mir mal wieder einen Film angesehen, von dem ich mir hätte denken können, dass er nichts für mich ist. Aber &#8220;Something Borrowed&#8221; ist nicht nur nichts für mich, ich kann mir nicht vorstellen für wen der Film überhaupt was sein soll. Er versagt in allen entscheidenden Kategorien. Er ist weder romantisch oder lustig, noch sind die Figuren interessant oder überzeugend. Er schafft sich einen dramaturgischen Versuchsaufbau und weiss dann nicht viel damit anzufangen.</p>
<p><span id="more-6101"></span></p>
<p>Das Szenario geht so. Rachel (Ginnifer Goodwin) und Darcy (Kate Hudson) sind &#8220;best friends forever&#8221;. Wobei die eine &#8211; Rachel &#8211; etwas schüchtern ist, die andere &#8211; Darcy &#8211; ein egoistisches Party-Girl. Darcy steht kurz vor der Hochzeit mit dem schmucken Anwalt Dex (Colin Egglesfield), der mit Rachel zur Uni gegangen ist. Natürlich ist Rachel schon immer in Dex verknallt gewesen, und wie sich bei der Party zu ihrem 30. Geburtstag rausstellt fand Dex sie auch immer total dufte &#8211; die beiden landen zusammen im Bett.</p>
<p>Es folgt eine langweilige Ausarbeitung der Problematik, in der Dex den zaudernden Bräutigam-in-spe gibt, Darcy mit ihren Hochzeitsplänen fortfährt und Rachel nicht weiss, wie sich ihrer Freundin (und Dex) gegenüber verhalten soll. Auch der Rat ihres besten Freundes Ethan bringt sie nicht weiter. &#8220;Fremd Fischen&#8221; holt aus dieser Konstellation in erster Linie peinliche und dämliche Situationen raus, mit ebenso dämlichen Dialogen. Während für das Publikum schnell klar ist, dass Darcy eine dumme Gans ist, braucht Rachel fast zwei Stunden, um zu einem ähnlichen Schluss zu kommen.</p>
<p>Für ein romantisches Drama ist die Story zu dünn, für eine Komödie mangelt es an Einfällen. Es bleibt ein sich schleppendes Beziehungs-Durcheinander, bei dem man für keine Figur echte Sympathien entwickelt. Gegen diese langweilige Fehlzündung wirken sogar die jüngsten Jennifer Aniston/Gerard Butler-RomComs wie spritziges gute-Laune-Kino. Und das verheisst nichts Gutes..</p>
<p>1/5</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Priest</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 18:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Müllhaufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gehe mal davon aus, dass die meisten meiner regelmäßigen Leser ohnehin nie auf die Idee gekommen wären, sich diesen Film anzugucken. Und ich kann sagen, das ist auch die einzig richtige Haltung. Ich weiss nicht, welcher noch so schmalen Zielgruppe ich &#8220;Priest&#8221; überhaupt empfehlen könnte. Vielleicht den Fans der Graphic Novel-Vorlage von Min-Woo Hyung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/07/Priest-movie-poster-thumb-450x669-20984.jpg" rel="lightbox[6014]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6018" title="Priest" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/07/Priest-movie-poster-thumb-450x669-20984-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a>Ich gehe mal davon aus, dass die meisten meiner regelmäßigen Leser ohnehin nie auf die Idee gekommen wären, sich diesen Film anzugucken. Und ich kann sagen, das ist auch die einzig richtige Haltung. Ich weiss nicht, welcher noch so schmalen Zielgruppe ich &#8220;Priest&#8221; überhaupt empfehlen könnte. Vielleicht den Fans der Graphic Novel-Vorlage von Min-Woo Hyung, aber ich könnte fast wetten, dass die auch enttäuscht wären.</p>
<p><span id="more-6014"></span></p>
<p>Im Szenario des Films hat eine speziell ausgebildete Priester-Kaste den Kampf der Menschen gegen die Vampire gewonnen. Während die Vampire eingekerkert wurden hat die Kirche den Sieg genutzt und eine totalitäre Herrschaft des Klerus etabliert. Den Priestern hat sie quasi ihre Lizenz entzogen &#8211; die werden nicht mehr gebraucht und fristen ein ödes Dasein. Die Titelfigur &#8220;Priest&#8221; (Paul Bettany) wird in Cathedral City von Hicks, einem Sheriff aus der Einöde außerhalb der Stadtmauern, aufgesucht. Der eröffnet ihm, dass seine Nichte von Vampiren entführt wurde.</p>
<p>Natürlich will &#8220;Priest&#8221; sofort eine Rettungsmission starten, doch Monsignor Orelas (Christopher Plummer), Oberhaupt der Kirche, lässt ihn nicht ziehen. Schließlich, so seine Begründung, gebe es ja keine Vampire mehr. Als &#8220;Priest&#8221; trotzdem mit Hicks die Stadt verlässt schickt Orelas vier weitere &#8220;Priests&#8221; hinterher, um ihn wieder einzufangen. Man kann sich vorstellen, wie das weiter geht. Die beiden Helden ziehen durch die Wildnis, suchen Anhaltspunkte, bekämpfen Vampire, erfahren von finsteren Machenschaften, geraten in Gefangenschaft, befreien sich und schlagen zum Wohle der Menschheit zurück.</p>
<p>Jupp, so sieht es aus. Das ganze sieht nicht mal schlecht aus. Nur ist jede Action-Szene, jeder Dialog, jedes Monster, einfach ALLES in anderen Filmen schonmal und auch besser zu sehen gewesen. Etwa in &#8220;Book of Eli&#8221;, &#8220;Underworld&#8221;, &#8220;Blade&#8221; und zig weiteren Streifen. &#8220;Priest&#8221; bietet ein Sammelsurium bekannter Horror/Vampir/Fantasy/Endzeit-Versatzstücke, das einfach nur unnötig ist. Man kann vom Film sicher keine großen Sprünge erwarten, aber die völlige Abwesenheit von eigenen Ideen ist schon dreist.</p>
<p>Die Darsteller spulen das Programm recht leidenschaftslos ab, müssen zur Strafe aber reihenweise rammdösige Dialoge aufsagen. Dass der Film sich dann am Ende noch ganz offensichtlich für eine Fortsetzung in Stellung bringt kann ebenfalls nur als Realitätsverlust und/oder Frechheit seitens der Produzenten gewertet werden.</p>
<p>1/5</p>
<p>PS: Ich habe die 2D-Version gesehen. Wer meint in 3D wäre bestimmt alles besser: viel Erfolg!</p>
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		<title>Take Me Home Tonight (DVD-Import)</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 15:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[KenntKeinMensch]]></category>
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		<category><![CDATA[80s]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Faris]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Take Me Home Tonight&#8221; ist der misslungene Versuch, einen &#8220;neuen&#8221; 80er-Jahre Kultfilm zu schaffen. &#8220;Der Volltreffer&#8221;, &#8220;Ferris macht Blau&#8221; und wie sie alle heißen, bei diesen Vorbildern bedient sich der Film, vor allem in seiner Mixtur aus Drama und Partyfilm &#8211; und natürlich durch das 80er-Jahre-Setting. College-Absolvent Matt (Topher Grace) lebt wieder bei seinen Eltern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/07/takemehometonght.jpg" rel="lightbox[5746]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5766" title="Take Me Home Tonight Filmposter" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/07/takemehometonght-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>&#8220;Take Me Home Tonight&#8221; ist der misslungene Versuch, einen &#8220;neuen&#8221; 80er-Jahre Kultfilm zu schaffen. &#8220;Der Volltreffer&#8221;, &#8220;Ferris macht Blau&#8221; und wie sie alle heißen, bei diesen Vorbildern bedient sich der Film, vor allem in seiner Mixtur aus Drama und Partyfilm &#8211; und natürlich durch das 80er-Jahre-Setting. College-Absolvent Matt (Topher Grace) lebt wieder bei seinen Eltern, jobbt ziellos in einer Mall und trauert der verpassten Chance nach, seine Flamme aus Highschool-Zeiten zu einem Date einzuladen.</p>
<p><span id="more-5746"></span></p>
<p>Da trifft es sich natürlich gut, dass genau die in Person von Tori (Teresa Palmer) auch wieder in Los Angeles lebt und eine Karriere als Bankerin begonnen hat. Matt bekommt also seine zweite Chance, und er setzt alles in Bewegung, um sie nicht zu vermasseln. An seiner Seite stehen dabei seine Schwester Wendy (Anna Faris) und sein Kumpel Barry (Dan Fogler). Letzterer hat soeben &#8211; völlig zurecht &#8211; seinen Job als Autoverkäufer verloren und schon eine Idee, wie er es seinem Chef heimzahlen kann.</p>
<p>Die drei starten in die Nacht, Ziel ist eine Privatparty von Wendys Freund, bei der auch Tori erwartet wird. &#8220;Take Me Home Tonight&#8221; folgt den Figuren dann durch die turbulente Nacht, in der sich unerwartete Entwicklungen ergeben. Wobei &#8220;unerwartet&#8221; nicht ganz zutreffend ist, denn man ahnt schnell, in welche Richtung sich das Geschehen entwickeln wird. Den bekannten Zutaten aus Sex, Drogen, Weltschmerz und Versagensangst kann der Film keine interessanten neuen Seiten abgewinnen.</p>
<p>Die zuweilen Slapstick-haft übertriebenen Comedy-Szenen treffen zu selten ins Schwarze, die Romanze zwischen der schicken Blondine Tori und dem intelligenten, aber schüchternen Matt hat von der inneren Logik her einen mächtig langen Bart. Der Anfang des Films macht noch einigermaßen Spaß, später wird es abwechselnd (zu) albern oder dramaturgisch und schauspielerisch hölzern. Wem ein &#8220;fetziger&#8221; Eighties-Soundtrack und ein paar Lacher reichen, dem ist mit &#8220;Take Me Home Tonight&#8221; gedient, alle anderen können sich den Film getrost schenken.</p>
<p>2/5</p>
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		<title>Arthur</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 19:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Müllhaufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht muss man das Original gesehen haben, um zu verstehen, was für ein Film &#8220;Arthur&#8221; werden sollte. Der Film von 1981 mit Dudley Moore in der Titelrolle gilt als Komödienklassiker &#8211; diesen Status wird die Neuauflage mit Russell Brand, Helen Mirren und Jennifer Garner wohl eher nicht erreichen. Von der ersten Szene an fragt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/06/arthur-movie-poster.jpg" rel="lightbox[5710]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5714" title="Arthur Filmposter" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/06/arthur-movie-poster-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Vielleicht muss man das Original gesehen haben, um zu verstehen, was für ein Film &#8220;Arthur&#8221; werden sollte. Der Film von 1981 mit Dudley Moore in der Titelrolle gilt als Komödienklassiker &#8211; diesen Status wird die Neuauflage mit Russell Brand, Helen Mirren und Jennifer Garner wohl eher nicht erreichen. Von der ersten Szene an fragt man sich, was das Geschehen eigentlich soll, sieht leicht ungläubig mit an, wie es einfach immer weiter geht, ohne dass sich der Film noch fangen könnte.</p>
<p><span id="more-5710"></span></p>
<p>Russell Brand spielt den unfassbar reichen Erben Arthur, einen sorglosen, kindischen Playboy. In seinem dekadenten Luxusapartment am Central Park lässt er es sich gutgehen, gibt Partys, nimmt Box-Unterricht bei Evander Holyfield und lässt sich von seiner Nanny Hobson (Helen Mirren) umsorgen. Weil er dabei eine Menge schlechter Schlagzeilen macht zieht seine Mutter, eine unnahbare Konzernchefin, die Notbremse.</p>
<p>Arthur soll ihre Assistentin Susan (Jennifer Garner), die resolute Tochter eines Bauunternehmers, heiraten und an deren Seite ein halbwegs normales Leben führen. Andernfalls wird ihm der Geldhahn zugedreht. Alles andere als glücklich mit dieser Aussicht, aber unfähig, ohne Reichtum auszukommen, fügt sich Arthur &#8211; unter Protest. Teil des Protests ist die hübsche Naomi, mit der er trotz der hoffnungslosen Situation anbandelt.</p>
<p>&#8220;Arthur&#8221; ist als eindeutig als Star-Vehikel für Russell Brand (&#8220;Forgetting Sarah Marshall&#8221;, Get Him To the Greek&#8221;) angelegt, und der lässt im Laufe des Films ordentlich das Kind im Manne raus. Das kann der Kerl auch sehr gut, damit ist er bekannt geworden. Man ist sogar manchmal geneigt, Sympathie für ihn zu empfinden, aber nicht oft genug, um wirklich mitfühlen zu können. Doch das Drumherum ist absolut unstimmig, das Szenario wirkt nie auch nur im Ansatz echt genug, um wenigstens als loser Rahmen für eine Komödie zu taugen.</p>
<p>&#8220;Arthur&#8221; ist eine Art Nummernrevue, die sich recht willenlos über das Publikum ergiesst und nur ganz selten mal erkennen lässt, wie sie eigentlich gemeint sein könnte. Die gar nicht so wenigen guten Jokes des Films versickern in der holprigen Story, die Figuren benehmen sich immer gerade so, wie die Szene es verlangt. Man glaubt sprichwörtlich <em>im falschen Film</em> zu sitzen und hat damit so recht wie selten zuvor.</p>
<p>2/5</p>
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