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	<title>Edzards Filmriss &#187; Großes Kino!</title>
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	<description>DER Filmblog. Alles andere is Quatsch!</description>
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		<title>Filmkritik: The Artist</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Selten so gelacht!]]></category>
		<category><![CDATA[Oscars]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt fast jedes Jahr zur Oscar-Saison einen Film, der irgendwie anders ist und den deshalb (oder trotzdem) alle mögen. Vor ein paar Jahren war das &#8220;Slumdog Millionaire&#8221;, letztes Jahr &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;, dieses Jahr ist es &#8220;The Artist&#8221;. Und das verwundert auch nicht wirklich, als Stummfilm anno 2012 hat er ein Alleinstellungsmerkmal, dass anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/the-artist-poster.jpg" rel="lightbox[7305]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7314" title="The Artist" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/02/the-artist-poster-225x300.jpg" alt="The Artist" width="225" height="300" /></a>Es gibt fast jedes Jahr zur Oscar-Saison einen Film, der irgendwie anders ist und den deshalb (oder trotzdem) alle mögen. Vor ein paar Jahren war das &#8220;Slumdog Millionaire&#8221;, letztes Jahr &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;, dieses Jahr ist es &#8220;The Artist&#8221;. Und das verwundert auch nicht wirklich, als Stummfilm anno 2012 hat er ein Alleinstellungsmerkmal, dass anderen Filmen abgeht.</p>
<p>Der Film des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius erzählt die (fiktive) Geschichte des Stummfilm-Stars George Valentin (Jean Dujardin). Man schreibt das Jahr 1927, in dem Valentin auf dem Höhepunkt seines Erfolgs ist. Zufällig lernt er die junge Schauspielerin Peppy Miller (Bérénice Bejo) kennen, die beiden flirten intensiv miteinander – aber Valentin ist (unglücklich) verheiratet. Die beiden verlieren sich wieder aus den Augen. Peppy arbeitet sich zum neuen Star in Hollywood empor, für Valentin geht es bergab. Der Tonfilm ist groß im Kommen, doch der Star will von den <em>Talkies</em> nichts wissen.</p>
<p><span id="more-7305"></span></p>
<p>Ob &#8220;The Artist&#8221; ein außergewöhnlich guter Stummfilm ist kann ich nicht so genau sagen, ich habe in meinem Leben vorher <a title="zur Rubrik &quot;Filmklassiker&quot;" href="http://www.edzards-filmriss.de/category/filmklassiker/">erst drei gesehen</a>. Sicher ist, dass der Film witzig und rührend ist, und seine Hauptdarsteller äußerst charmant. Jean Dujardin kann mit dem <em>kompletten</em> Gesicht lächeln, aber auch vortrefflich Trübsal blasen. Bérénice Bejo schmeisst sich mit Hingabe in klassische Hollywood-Stummfilmposen, lacht, tanzt und leidet – verleiht ihrer Figur dabei aber auch eine sehr sympathische Bescheidenheit.</p>
<p>Das Drehbuch strotzt vor Witz und Einfällen, schafft es aber, dass die eigentliche Geschichte darüber nicht in den Hintergrund gedrängt wird. In zwei kurzen (und großartigen) Szenen setzt bei &#8220;The Artist&#8221; kurz normaler Ton ein, ansonsten ist ein schöner Soundtrack zu hören. Weil der nicht einmal besonders laut läuft und der Film einige absolut stille Momente hat, sitzt man im Kino häufiger mal da und traut sich kaum zu rühren – geschweige denn Chips zu knabbern.</p>
<p>Das Bildformat von 4:3 ist heutzutage sehr ungewöhnlich, passt aber natürlich ins historische Bild. Die Bilder wurden technisch ein bißchen auf alt getrimmt, etwas verwaschen und nicht ganz gestochen scharf, auch das sicher eine Verneigung vor der Ära, die &#8220;The Artist&#8221; so liebevoll portraitiert.</p>
<p>Ob diese gelungene Hommage einen Oscar verdient hat, darüber wird in Hollywood längst gestritten. Denn für einige Kritiker besitzt er zuwenig Anspruch und Tiefe, um für den größten Preis der Branche in Frage zu kommen. Mir persönlich ist diese Debatte recht egal – der Film bietet perfekte Unterhaltung, mehr muss wie ich finde auch nicht (immer) sein. Und wenn man sich die Oscar-Gewinner der letzten Jahre anguckt wird ohnehin schnell klar, dass keineswegs immer die besten Filme &#8211; oder die für die Entwicklung des Kinos bedeutendsten &#8211; gewonnen haben.</p>
<p>4/5</p>
<p>PS: Da ich gestern Buster Keatons &#8220;The General&#8221; gesehen habe, und den Film (von 1926!) ein ganzes Stück besser fand als &#8220;The Artist&#8221; gibts einen Punkt weniger als die ursprünglichen 5/5.</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Beginners&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 19:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Plummer]]></category>
		<category><![CDATA[Ewan McGregor]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Mills]]></category>
		<category><![CDATA[Spätes Coming-Out]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr verpasst habe ich &#8220;Beginners&#8221;, obwohl ich ein großer Fan von &#8220;Thumbsucker&#8221; bin, dem vorigen Film von Mike Mills. Wie es scheint war dessen Stärke nicht ganz zufällig das große Einfühlungsvermögen in die Charaktere, denn auch &#8220;Beginners&#8221; besticht vor allem durch die gelungenen Figuren und ihre starken Darsteller. Der Film beginnt damit, dass Oliver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/beginners-movie-poster.jpg" rel="lightbox[7143]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7153" title="Beginners" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2012/01/beginners-movie-poster-195x300.jpg" alt="Beginners" width="195" height="300" /></a>Letztes Jahr verpasst habe ich &#8220;Beginners&#8221;, obwohl ich ein großer Fan von &#8220;<a title="zur Rezension" href="http://www.edzards-filmriss.de/2006/10/thumbsucker/">Thumbsucker</a>&#8221; bin, dem vorigen Film von Mike Mills. Wie es scheint war dessen Stärke nicht ganz zufällig das große Einfühlungsvermögen in die Charaktere, denn auch &#8220;Beginners&#8221; besticht vor allem durch die gelungenen Figuren und ihre starken Darsteller. Der Film beginnt damit, dass Oliver (Ewan McGregor) dem Publikum im Off-Kommentar erzählt, wie sich sein Vater Hal nach dem Tod seiner Frau im Alter von 75 Jahren als schwul geoutet hat. Nicht viel später hat Hal für seinen Sohn noch eine wichtige Nachricht: er leidet an unheilbarem Krebs.</p>
<p><span id="more-7143"></span></p>
<p>&#8220;Beginners&#8221; erzählt von der schwierigen Beziehung zwischen Vater und Sohn, die Oliver natürlich durch das späte Coming-Out seines Vaters noch einmal unter neuen Vorzeichen aufarbeiten muss. Dabei hat der Film kein Interesse daran, eine oder mehrere Figuren zu verurteilen, er zeichnet vielmehr (aus Olivers Sicht) den ungewöhnlichen Weg nach, den sie (zusammen) gegangen sind. Hals Homosexualität ist da nur ein Thema von vielen, der Film geht angenehm unaufgeregt damit um. Das gilt auch für Olivers Reaktion auf den &#8216;Boyfriend&#8217; seines Vaters, einen Fitnesstrainer im selben Alter wie er selbst.</p>
<p>Die Geschichte entfaltet sich im Wechsel aus Rückblenden in Olivers Kindheit und Jugend, in die jüngere Vergangenheit und der Gegenwart – in der Oliver eine Beziehung mit der französischen Schauspielerin Anna (Melanie Laurent) führt. Seine Bindungsangst &#8211; eine Folge der recht leidenschaftslosen Ehe seiner Eltern &#8211; wird dabei ebenso zum Problem wie die beiden gemeinsame Tendenz zum Schwermut.</p>
<p>Trotz der vielen ernsten Themen ist &#8220;Beginners&#8221; kein düsterer Film geworden. Zu sehr ist er (wie der Titel schon sagt) an Anfängen und den (wenigen) positiven Aspekten interessiert, etwa der zaghaften Annäherung zwischen Oliver und Anna. Beginnen tut diese in einer der schönsten Szenen: er ist bei einer Motto-Party als Sigmund Freud verkleidet, sie legt sich wortlos aber bestimmt auf seine Couch. Es sind solche leisen, aber sorgfältig komponierten und mit feinem Gespür inszenierten Szenen, die den Film zu einem echten Vergnügen machen – vorrausgesetzt, man lässt sich offen auf die Geschichte ein.</p>
<p>4/5</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Contagion&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 14:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Seuche]]></category>
		<category><![CDATA[Soderbergh]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht mit einem Husten los. Dann kommen Kopfschmerzen dazu, man fühlt sich schlapp und kann sich kaum auf den Beinen halten. Schließlich macht das Herz schlapp &#8211; die Erkrankten sterben. So etwa ist der übliche Krankheitsverlauf bei den Menschen, die sich in Steven Soderberghs &#8220;Contagion&#8221; mit dem fiktiven Virus MEV-1 anstecken. Der Film erzählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/cont.jpeg" rel="lightbox[7005]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7010" title="Contagion" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/cont-199x300.jpg" alt="Contagion" width="199" height="300" /></a>Es geht mit einem Husten los. Dann kommen Kopfschmerzen dazu, man fühlt sich schlapp und kann sich kaum auf den Beinen halten. Schließlich macht das Herz schlapp &#8211; die Erkrankten sterben. So etwa ist der übliche Krankheitsverlauf bei den Menschen, die sich in Steven Soderberghs &#8220;Contagion&#8221; mit dem fiktiven Virus MEV-1 anstecken. Der Film erzählt verstörend nüchtern vom Ausbruch einer globalen Seuche und dem Kampf von Medizinern und hohen Beamten, die Situation in den Griff zu bekommen.</p>
<p><span id="more-7005"></span></p>
<p>Soderbergh hat für seinen Film eine Menge Stars verpflichtet, doch &#8220;Contagion&#8221; ist alles andere als Starkino. Matt Damon spielt einen Familienvater, dessen Ehefrau zu den ersten Opfern gehört, Jude Law einen zwielichtigen Blogger, der die offizielle Berichterstattung über die Seuche anzweifelt, Kate Winslet eine Ärztin in Diensten der Anti-Seuchen-Einheit einer Gesundheitsbehörde, in der auch die Figur von Lawrence Fishburn arbeitet, ebenfalls dabei sind Marion Cotillard, Gwyneth Paltrow, John Hawkes und Bryan Cranston.</p>
<p>In kühlen und stylischen Bildern, unterlegt von einem ebenso kühlen, elektronischen Soundtrack fängt &#8220;Contagion&#8221; die Katastrophe ein. Er konzentriert sich dabei aber nicht auf herzzerreißende Einzelschicksale, sondern beleuchtet die Situation aus der Sicht des inneren Zirkels des Krisenstabs. Welche Städte müssen abgesperrt werden? Was erzählt man der Bevölkerung? Wem gelingt es zuerst, ein Gegenmittel zu entwickeln? In welcher Reihenfolge sollte ein Gegenmittel verteilt werden? Dem Film gelingen dabei einige großartige, intensive Szenen, auch dank der sämtlich sehr zurückhaltend spielenden Darsteller.</p>
<p>&#8220;Contagion&#8221; ist keine leichte Kost, denn auch wenn der Film nicht bewusst auf die Tränendrüse drückt ist sein Thema doch wenig erbaulich. Ein wenig erinnert Soderberghs Inszenierung dem Roman &#8220;Die Pest&#8221; von Albert Camus, in dem ebenfalls eine Seuche als unkontrollierbare Naturgewalt über die Menschen hereinbricht und jedem Einzelnen nur die Hoffnung bleibt. Weil &#8220;Contagion&#8221; so nüchtern und dokumentarisch ausfällt kann er sowohl als Warnung als auch (in Teilen) als Anleitung verstanden werden, was im Ernstfall zu tun sein könnte&#8230;</p>
<p>4/5</p>
<p>PS: Der Film ist (auch) in einer 3D-Fassung rausgekommen. Wie und ob die dritte Dimension bei einem Drama wie &#8220;Contagion&#8221;  eingesetzt werden kann würde mich schon sehr interessieren, leider lief er in Berlin nirgendwo im Original UND in 3D&#8230;</p>
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		<title>Die besten Filme des Jahres 2011</title>
		<link>http://www.edzards-filmriss.de/2011/12/die-besten-filme-des-jahres-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 17:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
		<category><![CDATA[Listen]]></category>
		<category><![CDATA[Besten Filme 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Top 10 Filme 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier die 10 Filme des Jahres, die mir am besten gefallen haben. Platz eins dürfte niemanden verwundern. Ich finde meine Wahl selbst ein wenig langweilig, zumal der Film gefühlt vor zwei Jahren anlief. Aber er war ganz hervorragend und soll auch entsprechend gewürdigt werden. Die Überraschung des Jahres war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier die 10 Filme des Jahres, die mir am besten gefallen haben. Platz eins dürfte niemanden verwundern. Ich finde meine Wahl selbst ein wenig langweilig, zumal der Film gefühlt vor zwei Jahren anlief. Aber er war ganz hervorragend und soll auch entsprechend gewürdigt werden.</p>
<p>Die Überraschung des Jahres war für mich &#8220;Planet der Affen &#8211; Prevolution&#8221;, weil er es geschafft hat der totgeglaubten Reihe neues Leben einzuhauchen und eine stimmige Idee zu entwickeln – damit war nicht wirklich zu rechnen nach Tim Burtons miesem Remake von 2001. Den Sprung in diese Liste hat der Film nur knapp nicht geschafft.</p>
<p>Neu ist in diesem Jahr eine kleine Auflistung meiner liebsten Performances von Schauspielern, jeweils Haupt- und Nebenrolle männlich/weiblich. Das sind aber ganz sicher NICHT meine Tipps für die Oscar-Verleihung!</p>
<p><span id="more-5161"></span></p>
<p><strong><em>Die Top-10 Filme 2011</em></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/02/the_kings_speech_movie_poster.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5045" title="The King's Speech" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/02/the_kings_speech_movie_poster-205x300.jpg" alt="The King's Speech" width="205" height="300" /></a>1. The King&#8217;s Speech<br />
</strong>An &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221; führt kein Weg vorbei, der Film überzeugt mit seinen leisen Tönen auf der ganzen Linie. Trotz des Zweiten Weltkriegs, der im Hintergrund lauert, umschifft er allzu patriotische Gewässer &#8211; das hätte eine US-Produktion wohl nicht hinbekommen. Man kann bei dem Film auf ganzer Linie von &#8220;entwaffnendem Charme&#8221; sprechen.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/midnight-in-paris-poster.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6307" title="Midnight in Paris" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/08/midnight-in-paris-poster-203x300.jpg" alt="Midnight in Paris" width="203" height="300" /></a>2. Midnight in Paris<br />
</strong>Ich gebe es gerne zu, Filme von Woody Allen finden sehr häufig den Weg in meine Top 10 des Jahres. Das liegt aber meiner bescheidenen Ansicht nach vor allem daran, dass Allen einige der schönsten Geschichten zu erzählen hat. Und &#8211; wie bei &#8220;Midnight in Paris&#8221; &#8211; problemlos die perfekte Besetzung für seine Stoffe zusammentrommeln kann. In diesem Fall ist es Owen Wilson, der &#8211; eigentlich mitten in einem Karrieretief voller peinlicher Komödien &#8211; eine sehenswerte Leistung zeigt. Natürlich in einer Rolle, die Woody Allen vor 20 Jahren locker noch selbst gespielt hätte.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/07/never-let-me-go-poster.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5818" title="Alles Was Wir Geben Mussten (Never Let Me Go)" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/07/never-let-me-go-poster-209x300.jpg" alt="Alles Was Wir Geben Mussten (Never Let Me Go)" width="209" height="300" /></a>3. Alles was wir geben mussten<br />
</strong>Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Kazuo Ishiguro kommt vielleicht nicht ganz an die Vorlage heran. Aber trotzdem erzählt der Film eine der besten Geschichten des Kinojahres &#8211; spannend, verstörend, emotional überzeugend. Und dabei geprägt von einem gemächlichen Erzählton, der in weniger gelungenen Filmen zweifellos schnell in Langeweile umgeschlagen wäre. Schade, dass ihn trotz der durchaus prominenten Besetzung kaum jemand gesehen hat.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling1.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6875" title="Drive" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling1-202x300.jpg" alt="Drive" width="202" height="300" /></a>4. Drive<br />
</strong>Eine der großen Überraschungen des Jahres ist dieser packende und stylische kleine Thriller vom dänischen Regisseur Nicolas Winding Refn. Ryan Gosling spielt darin einen wortkargen Stuntfahrer, der in eine Auseinandersetzung zwischen Gangstern gerät. Anfangs fast hypnotisch und in aller Ruhe, später mit aller Macht (und viel Brutalität) erzählt &#8220;Drive&#8221; eine gar nicht so neue Geschichte auf eine ganz wunderbare, überzeugende und intensive Art.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/03/rubber.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5254" title="Rubber" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/03/rubber-212x300.jpg" alt="Rubber" width="212" height="300" /></a>5. Rubber<br />
</strong>Zugegeben, &#8220;Rubber&#8221; ist ganz großer Quatsch. Aber das ändert nichts daran, dass er großen Spaß macht und unglaublich witzig ist. Nicht jeder wird drüber lachen können, aber das ist mir &#8211; genau so wie den Machern &#8211; schlichtweg egal. Nicht einfach stumpfer Trash sondern ein cleveres Spiel mit Erzählkonventionen und den Erwartungen des Publikums. Schade, dass der Killerreifen Robert sicher nicht für einen Oscar nominiert wird. Überzeugende Performance!</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/11/carnage.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6626" title="Der Gott des Gemetzels" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/11/carnage-220x300.jpg" alt="Der Gott des Gemetzels" width="220" height="300" /></a>6. Der Gott des Gemetzels</strong></p>
<p>Roman Polanski ist nicht gerade bekannt für Komödien – obwohl er mit &#8220;Tanz der Vampire&#8221; vor über 40 Jahren schon mal Erfolg in dem Fach hatte. Nun hat er aus dem Theaterstück &#8220;Der Gott des Gemetzels&#8221; den vielleicht lustigsten Film des Jahres gemacht. Wie sich da Christoph Waltz, Kate Winslet, Jodie Foster und John C. Reilly in die Wolle kriegen ist ein großes Vergnügen.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Mission-Impossible-Ghost-Protocol-Poster.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6946" title="Mission Impossible - Phantom Protokoll" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Mission-Impossible-Ghost-Protocol-Poster-202x300.jpg" alt="Mission Impossible - Phantom Protokoll" width="202" height="300" /></a>7. Mission: Impossible – Phantom Protokoll<br />
</strong>Explosiv, unterhaltsam und witzig – der vierte Teil der Reihe um Super-Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) verbindet hervorragende Action mit vielen spannenden und virtuos inszenierten Szenen, in denen vier Agenten nichts geringeres tun müssen als die Welt vor einem Atomkrieg zu bewahren. In drei (mit dem ersten Teil vergleichbaren) großartigen Episoden rund um die Welt entfaltet sich ein Plot, der streng genommen so seine Lücken hat. Trotzdem hat kaum ein Film dieses Jahr so spielend gezeigt, warum Kino immer noch sehr, sehr viel Spaß machen kann. Die Mischung aus atemberaubenden Stunts, guten Ideen und Humor geht wunderbar auf – pure entertainment at its best.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-melancholia-movie-poster-404x600.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6429" title="Melancholia" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-melancholia-movie-poster-404x600-202x300.jpg" alt="Melancholia" width="202" height="300" /></a>8. Melancholia<br />
</strong>Wenn im Kino die Welt untergeht hat eigentlich immer Roland Emmerich seine Hände im Spiel. Doch nun macht Regisseur Lars von Trier ernst und erlaubt sich und seinem Publikum auch keinen Ausweg, keine Hoffnung mehr. In &#8220;Melancholia&#8221; endet die Geschichte der Erde mit einem Knall. Das Katastrophenszenario ist hier aber nicht auf Action gemünzt, sondern gibt den Rahmen in einem Psychodrama vor, das von zwei unterschiedlichen Schwestern erzählt. Ein überwältigender Film, wenn auch nicht ohne kleinere erzählerische Unstimmigkeiten.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Margin-Call-Poster-1.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6918" title="Der Große Crash - Margin Call" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Margin-Call-Poster-1-197x300.jpg" alt="Der Große Crash - Margin Call" width="197" height="300" /></a>9. Margin Call<br />
</strong>In der Ruhe liegt im Falle dieses Independent-Films die Kraft. Stimmungsvoll, spannend und mit großartigen Schauspielern erzählt er von einer Bank (angelehnt an Lehman Brothers) deren Abteilungsleiter und Bosse nach und nach über den wahren Stand der Dinge in ihrem Unternehmen aufgeklärt werden. Gelungen vor allem wegen der konsequenten Inszenierung, die langweilige Schuldzuweisungen und einfache Erklärungen vermeidet, ohne deshalb mit Kritik zu sparen. Eine ganz runde Sache, auch für Menschen mit überschaubaren Kenntnissen der globalen Finanzindustrie.</p>
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<p><strong><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/01/black-swan-movie-poster.jpg" rel="lightbox[5161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-4961" title="Black Swan" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/01/black-swan-movie-poster-202x300.jpg" alt="Black Swan" width="202" height="300" /></a>10. Black Swan<br />
</strong>&#8220;Black Swan&#8221; ist ein großartiger Film, inszeniert von einem großartigen Regisseur. Formal gehört er sicher noch weiter vorne in diese Liste. Aber wohl gerade weil der Film so virtuos gemacht ist und dabei die zentrale Ballett-Aufführung quasi in der Handlung spiegelt wirkt er arg konstruiert und lässt ein wenig Herz vermissen. Trotzdem, die Schauspieler sind großartig und die Story spannend genug, um einen absoluten Laien schadlos 100 Minuten Ballettfilm überstehen zu lassen.</p>
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<p><strong>Auch (sehr) gut waren: </strong>&#8220;The Devil&#8217;s Double&#8221;, &#8220;Hangover 2&#8243;, &#8220;Planet of the Apes&#8221;, &#8220;London Boulevard&#8221;, &#8220;Der Plan&#8221;, &#8220;Der Mandant&#8221;, &#8220;True Grit&#8221;, &#8220;Anonymous&#8221;, &#8220;The Ides of March&#8221;, &#8220;Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten&#8221;, &#8220;Contagion&#8221;, &#8220;Beginners&#8221;</p>
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<p><strong><em>Die besten Performances 2011</em></strong></p>
<p><strong>Männliche Hauptrolle</strong>: Colin Firth, &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;<br />
(Runner up: Dominic Cooper, &#8220;The Devil&#8217;s Double&#8221;)</p>
<p><strong>Weibliche Hauptrolle:</strong> Kirsten Dunst, &#8220;Melancholia&#8221;<br />
(Runner up: Carey Mulligan, &#8220;Never Let Me Go&#8221;)</p>
<p><strong>Männliche Nebenrolle:</strong> Rafe Spall, &#8220;Anonymous&#8221;<br />
(Runner up: Albert Brooks, &#8220;Drive&#8221;)</p>
<p><strong>Weibliche Nebenrolle:</strong> Carey Mulligan, &#8220;Drive&#8221;<br />
(Runner up: Ludivine Sagnier, &#8220;The Devil&#8217;s Double&#8221;)</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 14:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Guy Ritchie]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor zwei Jahren erfand Regisseur Guy Ritchie die populäre Detektiv-Figur Sherlock Holmes neu – als Helden eines Actionfilms. Gespielt von Robert Downey Jr. wandelte sich die Spürnase vom brillanten, spleenigen Denker zum extravaganten Alpha-Tier mit exzellenten Nahkampf-Techniken. Die Rechnung ging auf, der Film war bei Kritik und Publikum ein Erfolg, auch wenn Puristen mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/holm__oPt.jpg" rel="lightbox[6982]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6985" title="Sherlock Holmes - Spiel im Schatten" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/holm__oPt-205x300.jpg" alt="Sherlock Holmes - Spiel im Schatten" width="205" height="300" /></a>Vor zwei Jahren erfand Regisseur Guy Ritchie die populäre Detektiv-Figur Sherlock Holmes neu – als Helden eines Actionfilms. Gespielt von Robert Downey Jr. wandelte sich die Spürnase vom brillanten, spleenigen Denker zum extravaganten Alpha-Tier mit exzellenten Nahkampf-Techniken. Die Rechnung ging auf, der Film war bei Kritik und Publikum ein Erfolg, auch wenn Puristen mit dem &#8220;neuen&#8221; Holmes sicher so ihre Probleme hatten. Ganz ähnlich lässt sich das auch für den zweiten Teil sagen, der die Action-Schraube noch ein wenig fester anzieht und vor allem als Spektakel mit viel Klamauk überzeugt.</p>
<p><span id="more-6982"></span></p>
<p>Holmes ist in &#8221;A Game of Shadows&#8221; (Originaltitel) dabei herauszufinden, was der bösartige Professor James Moriarty (Jared Harris) im Schilde führt. Er verdächtigt ihn als Mastermind hinter einer Anschlagserie zu stecken, die anno 1891 Europa an den Rand eines Krieges geführt hat. Moriarty und Holmes begegnen sich dabei auf Augenhöhe, der Professor weiss, wer ihm da auf den Fersen ist, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen muss erstmal wieder der arme Watson (Jude Law) leiden, denn dessen Flitterwochen geraten in den eskalierenden Konflikt und sind beendet, bevor sie überhaupt angefangen haben.</p>
<p>Der Film beginnt in London und führt seine Figuren dann (meist mit dem Zug, zuweilen auch zu Pferde) quer durch Europa, bis zum Finale in den Schweizer Alpen. An der Seite von Holmes und Watson kämpft auch die Wahrsagerin Simsa (Noomi Rapace), deren Bruder in den finsteren Plot von Professor Moriarty verstrickt ist. Mit einer klassischen Detektivgeschichte hat das bunte Treiben nicht viel gemeinsam, &#8220;Sherlock Holmes &#8211; Spiel im Schatten&#8221; ist eher eine rasante Actionkomödie, in der lediglich ein paar der bekannten Genre-Zutaten zu finden sind.</p>
<p>Anders als noch im ersten Teil ist hier die Story (und die Frage nach der Auflösung derselben) nicht mehr das bestimmende Element. Der Weg ist eindeutig das Ziel. Regisseur Guy Ritchie lebt seine Vorliebe für dynamische Prügelszenen, Zeitlupen und markige Sprüche aus, in einer Actionszene fährt er gar das komplette Arsenal einer Waffenfabrik auf – inklusive Artillerie.</p>
<p>Auf der einen Seite ist es schade, dass der Film im Vergleich zum Vorgänger an Atmosphäre und auch Spannung verloren hat und sich nur selten eine Denkpause gönnt. Wem schon der erste Teil zu schrill und klamaukig war, der wird an &#8220;Spiel im Schatten&#8221; keine rechte Freude haben. Die gute Nachricht ist, dass der Film ganz hervorragend (und auch recht niveauvoll) zu unterhalten weiss. Er ist witzig, glänzt mit einfallsreichen Details und vielen guten Figuren – unter ihnen auch Stephen Fry als Sherlocks großer Bruder Mycroft Holmes.</p>
<p>Downey Jr. und Jude Law sind bereits ein eingespieltes Team, die ihre Chemie aus dem ersten Teil schadlos herüber gerettet haben. Nur weil man ihnen gerne zusieht kann die aberwitzige Geschichte funktionieren, die Strahlkraft ihrer Figuren hält den Laden zusammen. Jared Harris glänzt als Moriarty, wenngleich die Story aus dieser Figur sicher nicht das Maximum herausgeholt hat. Ein bisschen erinnert die Machart des Films an den jüngsten &#8220;Mission: Impossible&#8221;. Der Schwerpunkt liegt auf Bewegung, Action und dem humorvollen Spiel mit den Figuren. Wenn zwei so vergnügliche Stunden Film dabei rauskommen kann man den Machern kaum böse sein&#8230;</p>
<p>4/5</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Mission: Impossible – Phantom Protokoll&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 18:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atomkrieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum wir hier in Deutschland den inzwischen vierten &#8220;Mission: Impossible&#8221;-Teil nicht unter dem Originaltitel &#8220;Ghost Protocol&#8221; serviert bekommen, sondern als &#8220;Phantom Protokoll&#8221;, weiss ich nicht so recht. Sei es drum, viel wichtiger ist, dass der Film locker der beste aus der Reihe ist seit Brian De Palma anno 1996 den ersten Teil inszenierte. Obwohl &#8220;Ghost [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Mission-Impossible-Ghost-Protocol-Poster.jpg" rel="lightbox[6937]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6946" title="Mission Impossible - Phantom Protokoll" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Mission-Impossible-Ghost-Protocol-Poster-202x300.jpg" alt="Mission Impossible - Phantom Protokoll" width="202" height="300" /></a>Warum wir hier in Deutschland den inzwischen vierten &#8220;Mission: Impossible&#8221;-Teil nicht unter dem Originaltitel &#8220;Ghost Protocol&#8221; serviert bekommen, sondern als &#8220;Phantom Protokoll&#8221;, weiss ich nicht so recht. Sei es drum, viel wichtiger ist, dass der Film locker der beste aus der Reihe ist seit Brian De Palma anno 1996 den ersten Teil inszenierte. Obwohl &#8220;Ghost Protocol&#8221; nicht ohne Schwächen ist gehört er zu den besten Action- und Agentenfilmen der letzten Jahre und ist gleichzeitig (neben &#8220;Hangover 2&#8243;) der beste Blockbuster des laufenden Jahres.</p>
<p>Der Film beginnt rasant mit einer Agenten-Operation in Budapest, gefolgt von einem spektakulären Gefängnis-Ausbruch in Moskau, einem nicht minder spektakulären Einbruch im Kreml, der verheerende Folgen hat – und damit geht es für Top-Spion Ethan Hunt (Tom Cruise) erst richtig los. Sein Team besteht aus dem Computer-Spezialisten Benji (Simon Pegg, der für eine Menge Lacher sorgt), Agentin Jane (Paula Patton) und Brandt (Jeremy Renner), einem Geheimdienst-Analysten. Ihre Mission ist keine geringere als das Verhindern eines globalen Atomkriegs, den Terroristen mithilfe gestohlener russischer Abschuss-Codes auslösen wollen.</p>
<p><span id="more-6937"></span></p>
<p>Cruise, der als Produzent bei der Reihe entscheidenden Einfluss ausübt, hat sich mit Regisseur Brad Bird den richtigen Mann ins Boot geholt – obwohl der vorher &#8216;nur&#8217; Trickfilme inszeniert hat, namentlich &#8220;The Incredibles&#8221; und &#8220;Ratatouille&#8221;. &#8220;Ghost Protocol&#8221; ist rastloses und überraschend witziges Bewegungskino, dass haarsträubende Stunts und Verfolgungsjagden mit für den die Filmreihe typischen Verwirrspielen um die wahre Identität von Freund und Feind verbindet. Der fast vollständige Verzicht auf am Computer generierte Spezialeffekte ist ein großes Plus, der Film verlässt sich auf solide bis atemberaubende Stunts und Actionszenen.</p>
<p>Von der dramatischen Form her orientiert sich der Film durchaus am ersten Teil, er lässt sich recht ähnlich in größere Story-Blöcke aufteilen. Moskau, Dubai, Bombay, dazwischen nur das nötigste, um die Story am Laufen zu halten. Das funktioniert vor allem deshalb, weil man sich für alle drei Stationen richtig gute (Action-)Szenen ausgesucht hat, die klassische Agentenfilm-Motive aufgreifen und charmant variieren. Weil die Szenen in Bombay nicht ganz das Niveau von Moskau und Dubai erreichen machen die ersten etwa 90 Minuten von &#8220;Ghost Protocol&#8221; etwas mehr Spaß als das Finale. Aber das heisst keinesfalls, dass das Ende nicht funktionieren würde.</p>
<p>Mit Jeremy Renner als Brandt führt die Reihe einen überzeugenden neuen Agenten ein, eine gute Entscheidung von Cruise, nicht als alleiniges Alpha-Tier unterwegs zu sein. Dass Cruise es auch schafft seine Figur ein wenig auf die Schippe zu nehmen fällt ebenfalls positiv auf. Paula Patton ist als toughe Agentin gut besetzt, Simon Pegg funktioniert glänzend als &#8216;<a title="zum Wikipedia-Artikel 'comic relief'" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Comic_Relief_(Stilmittel)">comic relief</a>&#8216; und Computer-Nerd vom Dienst.</p>
<p>Eine Schwäche des Films ist dagegen die Story selbst, allerdings nur insofern, als dass sie vor lauter Rastlosigkeit und Konzentration auf die vier Agenten keine Zeit (und/oder keine Lust) hat, sich ernsthaft mit dem Bösewicht zu beschäftigen. Der ist deshalb eher ein klassischer McGuffin, was sicher besser ist als eine schlecht entwickelte Figur. Der Humor des Films ist ein großes Plus, fällt aber der recht düsteren Geschichte natürlich ein wenig in den Rücken &#8211; auch das ist aber nicht tragisch.</p>
<p>Am Ende macht &#8220;Ghost Protocol&#8221; die Tür zu einem fünften Teil weit auf, was aber niemanden wirklich überraschen wird. Und in dieser Form können Cruise und Kollegen auch sehr gerne wiederkommen. Bevor es soweit ist werden die Macher des neuen Bond-Films (&#8220;Skyfall&#8221; kommt im November 2012) hoffentlich auf ähnlichem Niveau nachlegen können – einen trockenen Streifen wie &#8220;Quantum of Solace&#8221; wird man ihnen sicher nicht mehr so einfach vergeben&#8230;</p>
<p>4/5</p>
<p>PS: Ich habe die 2D-Fassung des Films gesehen, gut möglich dass zumindest die Szenen am Wolkenkratzer &#8220;Burj Khalifa&#8221; in 3D noch besser funktionieren.</p>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Der große Crash&#8221; (&#8220;Margin Call&#8221;)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 18:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass ein globales Ereignis wie die Finanzkrise (auch Subprime-Krise genannt) auch in Filmen thematisiert wird ist keine Überraschung. Oliver Stone hat &#8220;Wall Street 2&#8243; gedreht und sich mit dem Großen und Ganzen auseinandergesetzt, während &#8220;The Company Men&#8221; eher von den Folgen für die Bürger erzählte. &#8220;Der Große Crash&#8221; (Originaltitel: &#8220;Margin Call&#8221;) wagt sich ins Zentrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Margin-Call-Poster-1.jpg" rel="lightbox[6909]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6918" title="Der Große Crash - Margin Call" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Margin-Call-Poster-1-197x300.jpg" alt="Der Große Crash - Margin Call" width="197" height="300" /></a>Dass ein globales Ereignis wie die Finanzkrise (auch Subprime-Krise genannt) auch in Filmen thematisiert wird ist keine Überraschung. Oliver Stone hat &#8220;Wall Street 2&#8243; gedreht und sich mit dem Großen und Ganzen auseinandergesetzt, während &#8220;The Company Men&#8221; eher von den Folgen für die Bürger erzählte. &#8220;Der Große Crash&#8221; (Originaltitel: &#8220;Margin Call&#8221;) wagt sich ins Zentrum des Geschehens, wählt allerdings im Vergleich zu Stone eine etwas bescheidenere Perspektive.</p>
<p>J.C. Chandor ist Drehbuchautor und Regisseur des Films, der von einer Investment-Bank (angelehnt an die Pleitebank Lehman Brothers) handelt, die in der Krise steckt. Ein Drittel der Angestellten muss gehen, die, die übrig bleiben, gucken sparsam. Nach Feierabend guckt sich der junge Analyst Peter Sullivan (Zachary Quinto) ein unfertiges Konzeptmodell an, das ihm sein soeben gefeuerter Boss als Abschiedsgeschenk hinterlassen hat. Was er da herausfindet versetzt ihn glatt in Panik &#8211; gemeinsam mit seinem Vorgesetzten Will Emerson (Paul Bettany) überlegt er nun, wie mit den brisanten Erkenntnissen über den Zustand der Firma umzugehen ist.</p>
<p><span id="more-6909"></span></p>
<p>Die große Stärke von &#8220;Margin Call&#8221; liegt in seiner ruhigen, fokussierten Erzählweise. Die Handlung umfasst nur einen Tag, den entscheidenden Tag, an dem aus der finanziellen Schieflage einer einzigen Bank eine globale Krise wird. Das erste Krisengespräch findet schon weit nach Feierabend um 22:00 Uhr statt, dann eskaliert die Sache immer weiter, immer mehr Banker mit immer mehr Verantwortung müssen sich zu immer späterer Stunde damit befassen. Und sie alle verlangen von Sullivan &#8211; ganz im Sinne der meisten Zuschauer &#8211; vor allem eins: dass er die Lage in verständlicher Sprache schildert.</p>
<p>Das Schauspieler-Ensemble ist gespickt mit Stars. Kevin Spacey ist dabei, er ist am ehesten die Sympathiefigur des Films, Simon &#8220;The Mentalist&#8221; Baker spielt seinen aalglatten Chef, Demi Moore ist als Chefin der Abteilung Risiko involviert, Stanley Tucci hat den Stein anfangs ins Rollen gebracht, und als Firmen-Boss fliegt per Helikopter Jeremy Irons ein. Zwischen diesen Schwergewichten, die alle äußerst überzeugend sind, schlägt sich Zachary Quinto sehr ordentlich. Aber seit der Star aus &#8220;Heroes&#8221; die Rolle als neuer Spock in &#8220;Star Trek&#8221; erobert und sich zu Eigen gemacht hat ist ihm ohnehin alles zuzutrauen. Bei &#8220;Margin Call&#8221; hat er zudem auch als Produzent fungiert.</p>
<p>Eine echte Überraschung war für mich vor allem die Tatsache, dass der Film sehr kurzweilig und niemals anstrengend daherkommt. Das liegt am guten Drehbuch, dass die räumliche Beschränktheit der Handlung an einigen Stellen gezielt aufbricht, den überzeugenden Figuren, ihren guten Darstellern und des insgesamt stimmigen Herangehensweise. Viele würden vielleicht lieber einen Film über böse Banker sehen, die leichtfertig per Knopfdruck Milliarden von Dollars verbrennen, doch &#8220;Margin Call&#8221; macht es sich &#8211; und auch dem Publikum &#8211; nicht so einfach.</p>
<p>Tendenziell sind sich dabei alle Figuren der Konsequenzen ihres Tuns bewusst. Sie unterscheiden sich eher in der Interpretation ihrer persönlichen Rolle, und in der Art und Weise, wie sie über ihre Branche denken. Dem Regisseur &#8211; Sohn eines Investmentbankers &#8211; ist auch vollkommen klar, dass sein Film die Krise und ihre Ursachen nicht mal eben so erklären kann. Von einem fehlerhaften &#8220;Modell&#8221; ist da lediglich die Rede &#8211; aber auch davon, dass keiner der Entscheider sich lange mit kritischen Fragen und unangenehmen Wahrheiten beschäftigen wollte&#8230;</p>
<p>4/5</p>
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		<title>Neues Projekt: Filmklassiker nachholen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 18:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klassiker-Projekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Um meinen Film-Horizont mal ein wenig zu erweitern werde ich mir demnächst in schöner Regelmäßigkeit ältere Filme ansehen. Der Plan sieht vor ALLE Filme aus den Top-250 der InternetMovieDatabase zu gucken, angefangen mit dem ältesten (&#8220;The Kid&#8221; von 1921). Es geht also los mit (Stumm-)Filmen von Charlie Chaplin, Buster Keaton und Murnau, von denen ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/CC_The_Kid_1921.jpg" rel="lightbox[6903]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6905" title="The Kid - Charlie Chaplin" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/CC_The_Kid_1921-193x300.jpg" alt="The Kid - Charlie Chaplin" width="193" height="300" /></a>Um meinen Film-Horizont mal ein wenig zu erweitern werde ich mir demnächst in schöner Regelmäßigkeit ältere Filme ansehen. Der Plan sieht vor ALLE Filme aus den <a title="Top 250 Filme der User von IMDB.com " href="http://www.imdb.com/chart/top">Top-250 der InternetMovieDatabase</a> zu gucken, angefangen mit dem ältesten (&#8220;The Kid&#8221; von 1921).</p>
<p>Es geht also los mit (Stumm-)Filmen von Charlie Chaplin, Buster Keaton und Murnau, von denen ich eher mal was gehört habe, als dass ich sie mir (bisher) mal am Stück angeguckt hätte. Zu jedem Film werde ich auch ein paar Sätze schreiben, allerdings keine &#8216;normalen&#8217; Kritiken mit abschließender Punktbewertung &#8211; das würde nicht passen. Für die Beiträge zum Thema richte ich eine neue Kategorie ein, ich werde dann zu gegebener Zeit drauf hinweisen. Vor Weihnachten wird es wohl nicht mehr losgehen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Filmkritik: &#8220;Drive&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 17:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carey Mulligan]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Hendricks]]></category>
		<category><![CDATA[Ron Perlman]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Gosling]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Däne Nicolas Winding Refn ist durch die Filme &#8220;Bronson&#8221; und &#8220;Valhalla Rising&#8221; bekannt geworden, die ich jedoch beide nicht gesehen habe. Wenn sie allerdings an die Virtuosität von Refns neuem Film &#8220;Drive&#8221; herankommen, dann hole ich das sicher noch nach. Ryan Gosling spielt hier einen wortkargen Stunt-Fahrer und Kfz-Mechaniker, der seine Fahrkünste gegen entsprechendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling1.jpg" rel="lightbox[6864]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6875" title="Drive" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling1-202x300.jpg" alt="Drive" width="202" height="300" /></a>Der Däne Nicolas Winding Refn ist durch die Filme &#8220;Bronson&#8221; und &#8220;Valhalla Rising&#8221; bekannt geworden, die ich jedoch beide nicht gesehen habe. Wenn sie allerdings an die Virtuosität von Refns neuem Film &#8220;Drive&#8221; herankommen, dann hole ich das sicher noch nach. Ryan Gosling spielt hier einen wortkargen Stunt-Fahrer und Kfz-Mechaniker, der seine Fahrkünste gegen entsprechendes Kleingeld auch Gaunern zur Verfügung stellt. Parallel will Werkstattbesitzer Shannon (Bryan Cranston) ihn als Fahrer in einem Stockcar-Team einsetzen. Doch dafür muss er sich erstmal von seinem zwielichtigen Partner Bernie (Albert Brooks) eine Stange Geld leihen&#8230;</p>
<p><span id="more-6864"></span></p>
<p>&#8220;Drive&#8221; beginnt langsam und atmosphärisch mit der namenlosen Hauptfigur hinter dem Steuer eines Fluchtwagens. Nur punktuell nehmen diese (trotzdem sehr spannenden) ersten Szenen mal richtig Fahrt auf, was insgesamt für die knappe erste Stunde des Films gilt. Wir sehen den &#8216;Driver&#8217; wie er stoisch und ein bißchen schüchtern seinen Jobs nachgeht, wie er seine neue, hübsche Nachbarin Irene (Carey Mulligan) und ihren kleinen Sohn kennenlernt und mit den beiden einen kleine Ausflug macht.</p>
<p>Die sich andeutende zarte Romanze zwischen den beiden, von Gosling und Mulligan ganz wunderbar zurückhaltend, nur in Andeutungen und Blicken gespielt, bekommt jedoch bald einen Dämpfer. Irenes Ehemann (Oscar Isaac) wird recht plötzlich aus dem Gefängnis entlassen, und seine Ex-Gauner-Kollegen wollen eine alte &#8220;Schuld&#8221; bei ihm eintreiben. Wohin das weitere Geschehen genau führt will ich hier mal offen lassen, wer den Trailer kennt weiss, dass sich die Situation recht dramatisch und actionreich zuspitzen wird.</p>
<p>Nachdem &#8220;Drive&#8221; die Exposition der Story gemächlich und stimmungsvoll erzählt hat drückt er schließlich ganz mächtig auf das Gaspedal. Dass er dabei nicht den Faden verliert oder in zwei ungleiche Teile zerbricht ist die große Leistung von Drehbuch und Regie. Denn auch wenn der Film endgültig vom leisen Drama zum rasanten Thriller mit vielen explosiven Momenten geworden ist bleibt sich die Inszenierung mit dem Sinn für wenig Worte, großartigem Soundtrack und äußerst stylischen Bildern treu. Auch die Charaktere bleiben interessant und werden nicht zu Marionetten der Story &#8211; auch wenn hier die ein oder andere (glaubwürdige) Überraschung lauert&#8230;</p>
<p>Kühl, zurückhaltend, dabei aber sehr intensiv &#8211; ein wenig habe ich bei dem Film an Michael Manns &#8220;Collateral&#8221; denken müssen, auch an Soderberghs &#8220;The Limey&#8221;, an &#8220;Bullitt&#8221; (schon wegen der Autos) und &#8220;Le Samurai&#8221; erinnert der Film hin und wieder. Trotzdem ist er ein originelles und eigenständiges Werk. Besonders der Ton des Films, aber auch die exzellenten Darsteller und das schlüssige, elegante Drehbuch heben &#8220;Drive&#8221; aus der Masse der vielen kleinen Action- und Gangstergeschichten heraus.</p>
<p>Durch die ziemlich euphorischen Reaktionen aus Cannes im Frühjahr habe ich schon recht hohe Erwartungen gehabt, die der Film tatsächlich noch übertroffen hat. Für Menschen, die Gewalt im Kino nicht so gerne sehen, ist &#8220;Drive&#8221; definitiv nicht geeignet. Für alle anderen gibt es einen visuell umwerfenden und packenden kleinen Thriller zu sehen, dem man nur zu gerne all die Zeit gibt, die er sich nimmt. Und das sind leider nur etwa 100 Minuten&#8230;</p>
<p>5/5</p>
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		<title>Kinovorschau Januar bis März 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 15:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edzehard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino!]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Kinojahr 2011 ist beinahe vorbei, Zeit einen Blick nach vorn zu werfen. In den ersten drei Monaten von 2012 laufen eine Menge Filme an, auf die ich mich sehr freue. Schon im Januar geht es mit Finchers Version von &#8220;The Girl with the Dragon Tattoo&#8221; los, außerdem laufen Filme von Steven Soderbergh, Martin Scorsese, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kinojahr 2011 ist beinahe vorbei, Zeit einen Blick nach vorn zu werfen. In den ersten drei Monaten von 2012 laufen eine Menge Filme an, auf die ich mich sehr freue. Schon im Januar geht es mit Finchers Version von &#8220;The Girl with the Dragon Tattoo&#8221; los, außerdem laufen Filme von Steven Soderbergh, Martin Scorsese, Alexander Payne und Clint Eastwood an. Im folgenden also mal ein kleiner und unvollständiger Blick auf den Spielplan der nächsten Monate&#8230;</p>
<p>Übrigens: Die Hunter S. Thompson-Verfilmung &#8220;The Rum Diary&#8221; mit Johnny Depp hat weiterhin keinen deutschen Starttermin&#8230;</p>
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<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/the-girl-with-the-dragon-tattoo-movie-poster-01.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6781" title="The Girl With The Dragon Tattoo Movie Poster" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/the-girl-with-the-dragon-tattoo-movie-poster-01-200x300.jpg" alt="The Girl With The Dragon Tattoo Movie Poster" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Mit Spannung erwartet wird David Finchers Verfilmung von &#8220;Verblendung&#8221;, dem ersten Teil von Stieg Larssons &#8220;Millenium&#8221;-Trilogie. Das Buch wurde zwar bereits verfilmt, doch allein dem <a title="Trailer bei apple.com" href="http://trailers.apple.com/trailers/sony_pictures/thegirlwiththedragontattoo/">eindrucksvollen Trailer</a> nach zu urteilen fährt Fincher hier deutlich mehr Star- und Inszenierungspower auf als die recht ruhige Adaption aus Schweden.</p>
<p>In &#8220;<strong>The Girl With The Dragon Tattoo</strong>&#8221; sind Daniel Craig, Stellan Skarsgard, Christopher Plummer, Robin Wright sowie Newcomerin Rooney Mara zu sehen, angesichts der spannenden Vorlage erwarte ich ehrlich gesagt vom Regisseur von &#8220;Sieben&#8221; und &#8220;Fight Club&#8221; nichts weniger als einen der besten Thriller des Jahres &#8211; auch wenn das natürlich leicht schief gehen kann&#8230; Schlauer sind wir alle am 12. Januar, wenn der Film in die deutschen Kinos kommt.</p>
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<p><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/extremely.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6784" title="Extremely Loud and Incredibly Close" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/extremely-200x300.jpg" alt="Extremely Loud and Incredibly Close" width="200" height="300" /></a>Ebenfalls eine Romanverfilmung, jedoch eine, bei der ich die Vorlage nicht kenne, ist &#8220;<strong>Extremely Loud &amp; Incredibly Close</strong>&#8220;. Das Buch von Jonathan Safran Foer handelt von den Nachwehen des 11. September 2001, Regie führt Stephen Daldry (&#8220;The Hours&#8221;).</p>
<p>Ein Blick auf die Besetzung stimmt mich ein wenig skeptisch &#8211; Tom Hanks und Sandra Bullock sind sicher nicht meine Lieblingsdarsteller, wenn es um zeitgenössische Dramen geht. Den Trailer spar ich mir denn auch gleich, am Ende verrät er ohnehin nur zuviel. Deutschland-Start ist der 19.01.2012, ich werde mal die ersten Reaktionen von Publikum und Kritik abwarten bevor ich ein Ticket löse&#8230;</p>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6786" title="Drive" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Drive-Large-Movie-Poster-Ryan-Gosling-202x300.jpg" alt="Drive" width="202" height="300" /></a>Mit einigen Vorschusslorbeeren kommen eine Woche später zwei interessante Filme raus. Zum einen &#8220;<strong>Drive</strong>&#8220;, ein Thriller mit Ryan Gosling als Stunt-Fahrer, der auf die schiefe Bahn kommt. Der Film um einen schiefgelaufenen Überfall (ganz ein neues Thema!) hat in Cannes dieses Jahr nichts gewonnen, aber offenbar jedem gefallen, der ihn gesehen hat. Ich freu mich also drauf und hoffe, dass alle Recht hatten (<a title="zum Trailer bei apple.com" href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/drive/">Trailer hier</a>).</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/the-descendants-movie-poster.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6788" title="The Descendants" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/the-descendants-movie-poster-200x300.jpg" alt="The Descendants" width="200" height="300" /></a>Zum anderen ist das &#8220;<strong>The Descendants</strong>&#8220;, der neue Film von &#8220;About Schmidt&#8221;-Regisseur Aexander Payne. Auch dieser Film ist eine Verfilmung, in diesem Fall vom wirklich sehr lesenswerten gleichnamigen Roman von Kaui Hart Hemmings. George Clooney spielt einen Vater, der nach einem schweren Unfall seiner Frau vor den Trümmern seiner vermeintlich sicheren Existenz steht. Der Film hat die US-Kritiker bisher überzeugt und gilt als Oscar-Kandidat. Ein gutes Drama sollte allemal dabei rauskommen, und dass der Film in Hawaii spielt und viele sonnige Bilder mitbringen sollte kommt im tristen Januar wahrlich nicht ungelegen. <a title="zum Trailer" href="http://trailers.apple.com/trailers/fox_searchlight/thedescendants/">Zum Trailer von &#8220;The Descendants&#8221;.</a></div>
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<div><strong>NACHTRAG: </strong>&#8220;The Artist&#8221;, ein Film über einen Stummfilmstar, der sich anno 1927 mit der Ankunft des Tonfilms arrangieren muss, läuft ebenfalls am 26.1. an. In den USA ist er von den Kritikern hochgelobt worden und gilt auch bereits als Oscar-Kandidat. (<a title="zum Trailer von &quot;The Artist&quot;" href="http://trailers.apple.com/trailers/weinstein/theartist/">Zum Trailer</a>)</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Tinker-Tailor.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6802" title="Tinker Tailor Soldier Spy" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Tinker-Tailor-300x222.jpg" alt="Tinker Tailor Soldier Spy" width="300" height="222" /></a>Der Ruf eines richtig guten Spionagethrillers eilt &#8220;<strong>Tinker Tailor Soldier Spy</strong>&#8221; voraus. Die Verfilmung eines Romans von John Le Carre (&#8220;Der Schneider von Panama&#8221;) fährt eine Art &#8216;Best of&#8217; der britischen SchauspielER auf, es wirken u.a. mit Gary Oldman, Colin Firth, Ciaran Hinds, Benedict Cumberbatch (BBCs neuer Sherlock), John Hurt und Mark Strong. Bekannte weibliche Namen sucht man hingegen vergeblich.</div>
<div>Oldman spielt einen altgedienten Agenten, der sich bei einer internen Maulwurfsjagd zu verrennen droht. Der Film spielt Anfang der Siebziger, statt Smartphones wird es also eher tote Briefkästen und andere Old School-Spionage-Gimmicks geben &#8211; Hooray! Kinostart ist am 2. Februar, den <a title="zum Trailer" href="http://trailers.apple.com/trailers/focus_features/tinkertailorsoldierspy/">Trailer gibt es hier</a>.</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/hugo_movie_poster-martin_scorsese.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6810" title="Hugo Poster" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/hugo_movie_poster-martin_scorsese-192x300.jpg" alt="Hugo Poster" width="192" height="300" /></a>&#8220;<strong>Hugo</strong>&#8221; bringt eine Woche später zwei Eigenschaften mit, die mich eher vom Kinobesuch abhalten. Es handelt sich um einen Film für Kinder, und er wurde in 3D gedreht. Was für ihn spricht ist Regisseur Martin Scorsese, der nach eigenen Aussagen von der 3D-Technik begeistert ist und &#8211; laut ersten Kritiken in den USA &#8211; einen der besten Filme des Jahres abgeliefert hat.</div>
<div>Und immerhin, <a title="Trailer von &quot;Hugo&quot;" href="http://www.imdb.com/video/imdb/vi2781978137/">der Trailer</a> macht (auch in 2D) schon Spaß. &#8220;Hugo Cabret&#8221; spielt im Paris der 30er Jahre und spielt fast ausschließlich im Innern eines Bahnhofs. Die Hauptfigur ist ein kleiner Waisenjunge, der im Bahnhof lebt und das Rätsel um seinen verstorbenen Vater auflösen will.</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/j-edgar-movie-poster.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6838" title="J. Edgar" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/j-edgar-movie-poster-200x300.jpg" alt="J. Edgar" width="200" height="300" /></a>Ein bißchen skeptisch bin ich bei Clint Eastwoods neuen Film. In &#8220;J. Edgar&#8221; spielt Leonardo DiCaprio den legendären FBI-Chef J. Edgar Hoover, und da der Mann recht alt geworden ist trägt DiCaprio ziemlich viel Makeup. Ob das gutgeht? Dazu kommt, dass ich ohnehin kein großer Freund von Bio-Pictures bin, gerade bei einer Person wie Hoover, die schon in zig Filmen zu sehen war, unter anderem zuletzt in &#8220;Public Enemies&#8221;. Mal sehen, ob Eastwood überraschen kann und die Makeup-Abteilung DiCaprio überzeugend auf alt geschminkt hat&#8230; Kinostart ist der 16. Februar, zum <a title="zum Trailer von &quot;J. Edgar&quot;" href="http://trailers.apple.com/trailers/wb/jedgar/">Trailer geht es hier</a>.</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/ghost_rider_spirit_of_vengeance.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6841" title="Ghost Rider - Spirit of Vengeance" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/ghost_rider_spirit_of_vengeance-202x300.jpg" alt="Ghost Rider - Spirit of Vengeance" width="202" height="300" /></a>Etwas überraschend wird es außerdem eine Fortsetzung von &#8220;Ghost Rider&#8221; geben. Überraschend deshalb, weil der erste Film niemandem wirklich gefallen hat. Offenbar auch Nic Cage nicht, der wieder in der Titelrolle zu sehen ist und offenbar hofft, dass das Regie-Duo Neveldine/Taylor (&#8220;Crank&#8221;) dem Stoff mehr abgewinnen kann als Mark Steven Johnson. Der Film wird &#8220;<strong>Ghost Rider &#8211; The Sprit of Vengeance</strong>&#8221; heißen und bei uns am 23. Februar anlaufen (<a title="zum Trailer von Ghost Rider 2" href="http://trailers.apple.com/trailers/sony_pictures/ghostriderspiritofvengeance/">zum Trailer</a>).</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Young-Adult-Movie-Poster-480x724.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6843" title="Young Adult" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Young-Adult-Movie-Poster-480x724-198x300.jpg" alt="Young Adult" width="198" height="300" /></a>&#8220;<strong>Young Adult</strong>&#8221; (Kinostart ebenfalls der 23.02.) ist der neue Film von &#8220;Up in the Air&#8221;-Regisseur Jason Reitman. Darin spielt Charlize Theron eine ziemlich unsympathische Frau namens Mavis, die nach Jahren in ihre Heimatstadt zurückkehrt um ihre alte Highschool-Flamme zu erobern. Das Problem: der ist längst verheiratet, hat Kinder und offenbar nicht gerade darauf gewartet von Mavis erobert zu werden. Dem<a title="zum Trailer von Young Adult" href="http://trailers.apple.com/trailers/paramount/youngadult/"> Trailer nach</a> sieht &#8220;Young Adult&#8221; nach einem etwas ungewöhnlichen Film aus, die Leichtigkeit von &#8220;Up in the Air&#8221; oder &#8220;Juno&#8221; ist jedenfalls nicht zu entdecken&#8230;</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/We_Bought_a_Zoo_Poster.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6846" title="We Bought a Zoo" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/We_Bought_a_Zoo_Poster-202x300.jpg" alt="We Bought a Zoo" width="202" height="300" /></a>Cameron Crowes erster Film seit &#8220;Elizabethtown&#8221; wird &#8220;<strong>We Bought a Zoo</strong>&#8221; heißen und ist bei uns ab dem 1. März im Kino zu sehen. Die Story basiert auf den Memoiren von Benjamin Mee, der tatsächlich mit seiner Familie einen existenzbedrohten Zoo gekauft hat. Die Hauptrollen spielen Matt Damon und Scarlett Johansson, ich bin gespannt ob es Crowe gelingt die Geschichte zu erzählen ohne in allzu seichten Gewässern zu navigieren. Der<a title="zum Trailer von &quot;We Bought A Zoo&quot;" href="http://trailers.apple.com/trailers/fox/weboughtazoo/"> Trailer</a> ist jedenfalls schon grenzwertig. Aber ich bin eben auch kein großer Fan von Feelgood-Familienunterhaltung.</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Haywire-movie-poster.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6849" title="Haywire" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/Haywire-movie-poster-203x300.jpg" alt="Haywire" width="203" height="300" /></a>Nachdem ich &#8220;Contagion&#8221; im Kino leider verpasst habe hoffe ich, dass mir das mit Steven Soderberghs nächstem Film nicht passieren wird. &#8220;<strong>Haywire</strong>&#8221; wartet mit einer All-Star-Besetzung auf, unter anderem sind Michael Douglas, Antonio Banderas, Michael Fassbender, Ewan McGregor und Bill Paxton dabei. Die Hauptrolle spielt allerdings eine Unbekannte &#8211; die Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano. Sie spielt eine Agentin die von ihren Hintermännern in eine Falle gelockt wird und das nicht auf sich sitzen lassen will. Im <a title="zum Trailer von Haywire" href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/haywire/">Trailer</a> sieht das ganze nach ziemlich rasanter Prügel-Action aus, mal sehen in wie fern Soderberghs Handschrift dabei zu erkennen sein wird. Und ob es der Quer-Einsteigerin Carano gelingt sich an der Seite derart namhafter Kollegen zu behaupten.</div>
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<div><a href="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/the-hunger-games-movie-poster.jpg" rel="lightbox[6779]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6851" title="The Hunger Games / Die Tribute von Panem" src="http://www.edzards-filmriss.de/wp-content/uploads/2011/12/the-hunger-games-movie-poster-202x300.jpg" alt="The Hunger Games / Die Tribute von Panem" width="202" height="300" /></a>Noch so ganz sicher bin ich mir im Falle von &#8220;<strong>The Hunger Games</strong>&#8220;, der in Deutschland (genau wie die Romanvorlage) &#8220;Die Tribute von Panem&#8221; heissen wird. Das ganze ist eine Art Gladiatoren-Spektakel, das in einer nicht allzu fernen Zukunft der USA spielt. Ein Haufen junger Menschen werden vor den Augen der Nation aufeinander gehetzt, ein Schelm, wer bei diesem Szenario an &#8220;Running Man&#8221; denken muss. Immerhin, der <a title="Trailer von The Hunger Games / Die Tribute von Panem" href="http://trailers.apple.com/trailers/lions_gate/thehungergames/">Trailer</a> sieht nicht verkehrt aus, ob ich den Film im Kino sehe werde ich entscheiden, wenn er anläuft: am 22. März.</div>
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