Filmklassiker: „Sherlock Jr“ & „The General“

The GeneralWährend hierzulande wohl jeder Charlie Chaplin kennt ist sein ewiger Rivale Buster Keaton nur wenigen ein Begriff. Dabei war Keaton in den 1920er Jahren ein großer Star, der bei seinen Filmen nicht nur vor der Kamera stand sondern meist auch Drehbuch und Regie übernahm. Wegen seines stoischen Gesichtsausdrucks wurde er auch „The Great Stone Face“ genannt. Soweit ich das nach zwei Filmen sagen kann hat Keaton gerne – ähnlich wie Chaplin – gutmütige, etwas tollpatschige Loser gespielt, die über sich hinauswachsen.

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Filmklassiker: „Nosferatu“ (1922)

Nosferatu (Filmplakat des Films Nosferatu der Produktionsgesellschaft Prana Film GmbH)Der erste deutsche Stummfilm der IMDB Top 250 ist F.W. Murnaus „Nosferatu“. Der Film basiert auf Bram Stokers „Dracula“, doch weil die Produzenten die Rechte am Buch nicht hatten tragen die Charaktere andere Namen. Die Grundzüge der Story sind gleich geblieben, wobei in „Nosferatu“ der Vampir noch die Pest im Gepäck hat – soweit ich weiss ist das nicht Teil des ‚Originals“.

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Filmklassiker: „The Kid“ (1921)

Charlie Chaplin in der Rolle des Tramp (1917)Der älteste Film in der Imdb-Liste der 250 besten Filme aller Zeiten ist Charlie Chaplins „The Kid“. Darin spielt Chaplin den bekannten namenlosen Tramp, mit dem lustigen Hut auf dem Kopf, dem zerrissenen Frack und den viel zu großen Schuhen. Zu Beginn des Films entledigt sich eine junge Mutter ihres Neugeborenen, weil sie sich nicht in der Lage wähnt sich um das Kind zu kümmern. Über einige lustige Umwege landet das Kind in den Armen von Chaplins Tramp – und weil gerade ein Polizist in der Nähe ist, wird er es auch nicht mehr los.

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Filmklassiker: Panzerkreuzer Potemkin

Panzerkreuzer PotemkinDer erste Film in der Reihe der Filmklassiker, die ich im Sinne einer breiteren Filmbildung mal nachholen möchte, ist Segej Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“ von 1925. Stummfilme, in denen Charlie Chaplin NICHT mitspielt, habe ich in meinem Leben nicht viele (erst recht nicht in voller Länge) gesehen, gut möglich, dass dieser sogar der erste war. Für heutige Sehgewohnheiten ist das durchaus eine Herausforderung, schon weil durchgehend äußerst ausdrucksstarke (zuweilen nervige) Musik läuft, die Emotionen und Dramatik transportieren soll.

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