Allgemein

Sherlock (BBC – Season 2)

Posted in Allgemein on Januar 25th, 2012 by edzehard – Be the first to comment

Sherlock (BBC - Season 2)Nun ist auch die zweite Staffel von BBCs “Sherlock” bereits komplett gelaufen – sind eben auch wieder nur drei Folgen gewesen. In der ersten Folge “A Scandal in Belgravia” geht es recht wild zu. Bestimmt wird die Folge von Sherlocks Beziehung zu Irene Adler, die im Besitz pikanter Fotos von Mitgliedern der königlichen Familie ist und – in bester Moriarty-Tradition – ein perfides Spiel mit dem Detektiv zu spielen scheint. Insgesamt eine sehr etwas zerfahrene Angelegenheit, die aber dennoch gut unterhält.

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Deutscher Kinostart von “The Rum Diary” steht fest…

Posted in Allgemein on Januar 19th, 2012 by edzehard – Be the first to comment

The Rum Diary“The Rum Diary” wird am 2. August 2012 in Deutschland anlaufen. Damit wird der Film (in dem Johnny Depp zum zweiten Mal in einer Hunter S. Thompson-Verfilmung zu sehen ist) hierzulande fast ein Jahr später laufen als etwa in den USA oder Großbritannien, wo er letzten Herbst startete. Man könnte Verleiher Wild Bunch fast dankbar sein, dass er überhaupt noch anläuft – offenbar wurden für die Rechte Mondpreise aufgerufen, obwohl “The Rum Diary” in den USA nicht sonderlich gut lief. Trotzdem bleibt nun die Frage, ob man wirklich bis August warten will, oder sich einfach fünf Monate vorher (am. 5. März) bei Amazon.co.uk die BluRay bestellt. So oder so – als Fan des Buches kennt man nun seine Optionen…

PS: Wer nicht weiss, wovon eigentlich die Rede ist: Hier geht es zum Trailer von “The Rum Diary”.

Millenium-Trilogie (Stieg Larsson)

Posted in Allgemein on Januar 10th, 2012 by edzehard – 1 Comment

Verblendung - Millenium-TrilogieBevor am Donnerstag David Finchers US-Version von “Verblendung” anläuft habe ich mir mal die schwedischen Verfilmungen der Millenium-Trilogie angesehen. Mein Fazit fällt recht bescheiden aus, ehrlich gesagt. “Verblendung” erzählt ohne größere Abweichungen oder Überraschungen die (äußerst spannende) Geschichte des Romans nach. Die beiden Hauptrollen sind treffend besetzt, allerdings hat man sich im Falle von Michael Blomkvist (gespielt von Michael Nyqvist) für eine fürchterlich unpassende Synchron-Stimme entschieden…

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Filmkritik: “Colombiana”

Posted in Allgemein on Dezember 9th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

ColombianaDie US-Schauspielerin Zoe Saldana wurde als Neytiri in “Avatar” bekannt, war da allerdings hinter Animation und Makeup (sie spielt ja eine Na’vi) versteckt. In “Colombiana” braucht sie keine solche Verkleidung, der Film positioniert sie als weltliche Action-Heldin in einem Szenario, dass für gewöhnlich Männern vorbehalten ist. Als kleines Mädchen muss Cataleya in Bogota mit ansehen, wie ihre Eltern im Auftrag von Drogenbaron Don Luis erschossen werden. Mit zarten acht Jahren schwört sie den Killern blutige Rache.

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Filmkritik: “In Time – Deine Zeit läuft ab”

Posted in Allgemein on Dezember 5th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

In Time - Deine Zeit läuft abDer neue Film von “Gattaca”-Regisseur Andrew Niccol ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch misslungene Filme Spaß machen können. “In Time” hat einige gute Ideen – und die sind bei Science-Fiction-Filmen ja besonders wichtig. Nur dass er es leider nicht schafft, diese Ideen stilsicher und stimmig zu entwickeln. Trotzdem macht er Spaß und bietet flotte Unterhaltung; man muss nur die weniger überzeugenden Szenen mit viel gutem Willen einfach gleich wieder vergessen.

Im Szenario von “In Time” hat Lebenszeit das Geld als Währung abgelöst. Jeder Mensch wird 25 Jahre alt, dann stoppt die biologische Uhr – es gibt also auch keine alten Menschen in dieser Welt. Aber nur wer sich durch Arbeit (oder Diebstahl) genug neue Zeit verdient, kann auch weiterleben. Wer kein neues Guthaben bekommt, für den läuft die Zeit sprichwörtlich ab. So passiert es gleich zu Beginn des Films, um dem Publikum diese unschöne Logik zu verdeutlichen.

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Filmkritik: “Wie Ausgewechselt” (“The Change-Up”)

Posted in Allgemein on Oktober 30th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Zugegeben, ich war schon arg skeptisch bevor es losging. Wenn in Hollywood-Komödien die Körper getauscht werden gibt es meist nicht viel zu lachen. Das letzte mal habe ich das in “13 Going on 30″ gesehen, da hat sich Jennifer Garner als 13-jährige im Körper einer 30-jährigen noch achtbar aus der Affäre gezogen. Nun tauschen Ryan Reynolds (“Green Lantern”) und Jason Bateman (“Horrible Bosses”) ihre sterblichen Hüllen.

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Bad Teacher

Posted in Allgemein on September 6th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Ich hatte ein wenig befürchtet, dass “Bad Teacher” alle guten Witze schon im Trailer untergebracht hat, wie das ja leider häufiger mal vorkommt. Zum Glück lag ich falsch, der Film hat tatsächlich mehr zu bieten. Cameron Diaz spielt Elizabeth Halsey, eine schicke Lehrerin, die ihren Beruf nicht sonderlich ernst nimmt. Ihre Hochzeit mit einem reichen Schnösel steht bevor, ihre Lehr-Tätigkeit wird sie sicher nicht vermissen. Doch der Plan geht nicht auf…

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“The Ides of March” – Trailer online

Posted in Allgemein, Trailer on August 5th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

George Clooneys neuester Streich als Regisseur – sein vierter nach “Confessions of a Dangerous Mind”, “Good Night & Good Luck” und “Leatherheads” – ist ein Thriller aus dem US-Politikmilieu. Der Titel bezieht sich auf die “Iden des März”, römische Feiertage, an denen sich Cäsars Ermordung ereignet haben soll. Clooney spielt selbst die Hauptrolle, einen Gouverneur im Rennen um die US-Präsidentschaft, dessen Kampagne durch einen Verrat eine dramatische Wendung nimmt – so sieht es im Trailer aus.

Mit “Good Night & Good Luck” hat Clooney bewiesen, dass er ernste Stoffe beherrscht, aus seinen politischen Überzeugungen hat er auch nie einen Hehl gemacht. Die Besetzung ist hochkarätig, mit Ryan Gosling, Philip Seymour Hofmann, Marisa Tomei, Paul Giamatti und Jeffrey Wright. Ich bin gespannt, ob der Film einen wertvollen Beitrag zum schwierigen Genre des Politikthrillers leistet. Zuletzte konnte in dieser Richtung “State of Play” überzeugen, wenn ich mich recht entsinne. In Deutschland soll der Film noch vor “The Descendants” (ebenfalls mit Clooney in der Hauptrolle) am 22. Dezember anlaufen.

Zehn Romanverfilmungen, auf die ich mächtig gespannt bin…

Posted in Allgemein, Listen on Juli 23rd, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Film-Adaptionen guter Bücher ergeben leider nicht immer großes Kino. Aber wenn die richtigen Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler involviert sind, dann besteht zumindest die Chance darauf. Bei den hier gelisteten Romanen mache ich mir recht große Hoffnungen, das zumindest ein paar echte Perlen dabei sind. Und “The Rum Diary” fehlt in der Liste, weil ich schon -zig mal über den Film geschrieben habe…

Inherent Vice (Thomas Pynchon)

Worum geht es? Um einen an den Dude erinnernden Privatdetektiv, der im Los Angeles der Späthippie-Ära in eine Menge verschachtelter Kriminalfälle verwickelt wird.

Wer verfilmt? Angeblich will Paul Thomas Anderson (“Boogie Nights”) den Stoff adaptieren, für die Hauptrolle ist Robert Downey Jr. im Gespräch.

Wann ist es soweit? Schwer zu sagen, die IMDB gibt 2014 an, was aber nichts hießen muss. Es könnte schneller gehen, oder das Projekt erledigt sich wieder – was ZU SCHADE wäre.

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Cosmopolis (Don DeLillo)

Worum geht es? Um einen jungen Milliardär, der im Verlaufe eines Tages sein komplettes Vermögen verzockt, während er in einer Stretch-Limo durch New York chauffiert wird und allerlei mysteriöse Dinge tut…

Wer verfilmt? David Cronenberg (“A History of Violence”) soll es machen, die Hauptrolle hat “Twilight”-Teenieschwarm Robert Pattinson ergattert – den ich mir in der Rolle aber durchaus gut vorstellen kann, wenn man sich die weisse Schminke mal wegdenkt..

Wann ist es soweit? Das Projekt ist konkret in der Produktion und soll vermutlich Ende 2012 ins Kino kommen. Hoffentlich bei uns nicht wieder mit einem Jahr Verspätung.

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Ubik (Philip K. Dick)

Worum geht es? Um ähh, also um .. bitte hier lesen!

Wer verfilmt? Michel Gondry (“Eternal Sunshine of the Spotless Mind”) soll und will es – mit dem Segen der Philip K. Dick-Erbin – machen. Die Besetzung steht noch nicht fest.

Wann ist es soweit? Gute Frage. Erstmal muss die Finanzierung stehen, und angesichts des Stoffes wird es nicht leicht werden, Gelder zu bekommen.

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The Man in the High Castle (Philip K. Dick)

Worum geht es? Im Szenario des Romans haben die Nazis und die Japaner den Krieg gewonnen und die USA unter sich aufgeteilt. Der Plot mischt politische Intrigen und Verwirrspiele mit persönlichen Schicksalen und einer Portion Pseudo-Religion.

Wer verfilmt? Ridley Scott hat Interesse, eine BBC-Serie aus dem Stoff zu machen und soll als Executive Producer fungieren.

Wann ist es soweit? Da es seit Monaten keine neuen Status-Bericht gibt muss man wohl froh sein, wenn die Serie überhaupt gedreht wird – bestenfalls unklar…

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A Visit from the Goon Squad (Jennifer Egan)

Worum geht es? Der Roman erzählt in vielen Fragmenten und auf verschiedenen Zeitebenen die Geschichte von knapp einem Dutzend Figuren, die alle irgendwie mit der Musikindustrie zu tun haben. Aber ob diese Form bei der Serie beibehalten wird erscheint mindestens fraglich.

Wer verfilmt? HBO will eine Serie draus machen, Jennifer Egan soll als Beraterin dabei sein.

Wann ist es soweit? Laut IMDB schon dieses Jahr, wobei damit auch nur eine Pilotfolge gemeint sein könnte. Zudem ist generell fraglich, ob ein deutscher Sender die Serie ausstrahlen würde. Käme wohl (auch) auf die Besetzung an…

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Savages (Don Winslow)

Worum geht es? Zwei junge Pot-Dealer aus Südkalifornien geraten mit einem mexikanischen Drogenkartell aneinander und müssen bald ihre gemeinsame Freundin (und Bettgefährtin) aus dessen Klauen befreien.

Wer verfilmt? Oliver Stone, mit Blake Lively, Taylor Kitsch, Aaron johnson, Uma Thurman, John Travolta und Salma Hayek.

Wann ist es soweit? Der Film wird zur Zeit gedreht und soll nächstes Jahr im September in die US-Kinos kommen – und dann hoffentlich zeitnah auch bei uns anlaufen…

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The Descendants (Kaui Hart Hemmings)

Worum geht es? Als die Gattin eines reichen Anwalt bei einem Unfall ins Koma fällt muss der sich plötzlich ernsthaft mit seinen beiden Töchtern auseinandersetzen. Dabei kommen Schritt für Schritt auch ein paar dunkle Geheimnisse der Familie ans Licht.

Wer verfilmt? “About Schmidt”-Regisseur Alexander Payne hat sich der Story angenommen, die Hauptrolle spielt ein gewisser George Clooney.

Wann ist es soweit? “The Descendants” soll bei uns im kommenden Januar anlaufen. In unserem dunklen Winter könnte das schöne Setting (der Film spielt auf Hawaii) allein schon den Eintritt wert sein.

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On the Road (Jack Kerouac)

Worum geht es? Keraoucs berühmter Roman ist eines der Schlüsselwerke der Beat-Generation und folgt zwei jungen Männern auf ihren ausschweifenden Trips quer durch die USA. Um ehrlich zu sein habe ich es nicht zuende gelesen, mal sehen ob ich das noch schaffe…

Wer verfilmt? Walter Salles (“The Motorcycle Diaries”) mit Sam Riley, Garrett Hedlund, Kristen Stewart, Kirsten Dunst, Viggo Mortensen, Amy Adams, Alice Braga und Steve Buscemi. Ein recht beachtliches Ensemble also, wobei viel von den Herren Riley und Hedlung abhängen wird.

Wann ist es soweit? 2012 soll der Film rauskommen, denkbar ist auch ein Festival-Auftritt in Cannes – dann käme er wohl erst im Herbst regulär raus.

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Beat the Reaper (Josh Bazell)

Worum geht es? Ein Assistenzarzt wird von seiner Mafia-Vergangenheit  eingeholt und kämpft verzweifelt ums überleben – während der ganz normale Wahnsinn im Krankenhaus weiterläuft. In Rückblenden erzählt der Roman die Back-Story.

Wer verfilmt? Regie soll DJ Caruso (“I am Numer Four”) führen, für die Hauptrolle ist angeblich Leo DiCaprio im Gespräch.

Wann ist es soweit? Laut IMDB anno 2014, aber da hier eigentlich noch überhaupt nichts beschlossen scheint kann man da nichts drauf geben. Es wäre schon schön, wenn es überhaupt irgendwann soweit ist.

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Motherless Brooklyn (Jonathan Lethem)

Worum geht es? Vier Jungs aus dem Waisenhaus in Brooklyn wachsen unter der Obhut eines Gangsterbosses zu dessen “Angestellten” heran. Als ihr Boss erschossen wird macht sich einer von ihnen – der am Tourette-Syndrom leidende Lionel – auf die Suche nach dem Mörder. Dabei gerät er zwischen alle Fronten und muss sich einigen schmerzlichen Tatsachen stellen..

Wer verfilmt? Edward Norton möchte – so erzählt man sich das in Hollywood – bei dem Projekt sowohl Regie führen als auch die Hauptrolle spielen. Ich hätte nichts dagegen.

Wann ist es soweit? Angeblich 2013, was aber auch nur heisst, dass der Drehstart noch nicht feststeht – und damit auch keine Sicherheit, dass der Film überhaupt gedreht wird.

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Kinosommer 2011 – Was uns noch erwartet..

Posted in Allgemein, Laber, Laber..., Trailer on Juli 22nd, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Bisher war ich diesen Sommer nicht viel im Kino. Das “X-Men”-Prequel habe ich verpasst, ebenso “Bad Teacher”. Filme wie “Fluch der Karibik 4″ oder “Transformers 3″ habe ich erfolgreich umfahren, “Der Mandant” und “Hangover 2″ habe ich mitgenommen und durchaus genossen. Nun, da mit “Harry Potter” der wohl größte Blockbuster hinter mir liegt (Kurzkritik folgt noch), ist es an der Zeit zu schauen, was der Sommer noch bringen wird. Und zwar bitte folgendes:

Am 28.7. geht mit “The Green Lantern” die x-te Comicverfilmung an den Start – und ich weiss nicht so recht, warum ich mir den Film angucken soll. Vielleicht ist mir aber langweilig nächste Woche, und ich werde berichten können/müssen, ob der Film wenigstens solide Unterhaltung mit ordentlich Action anbieten kann…

Eine Woche später, am 4. August läuft “Super 8″ an, den ich durchaus sehen will – wie an dieser Stelle schon einmal berichtet. Es folgt am 11.8. “Planet der Affen – Prevolution”. Der deutsche Titel täuscht ein wenig, der Originaltitel “Rise of the Planet of the Apes” verrät schon eher worum es geht. Das ganze ist ein Prequel, in dem wir erfahren wie und warum die Affen damals überhaupt ans Ruder gekommen sind. Und der Trailer sieht tatsächlich ganz geil aus…

“Captain America – The First Avenger” gibt sich am 18.8. die Ehre. Bis vor zwei Tagen hätte ich hier geschrieben, dass mir der Film gestohlen bleiben kann – aber so ziemlich alle Reaktionen aus den USA die ich bei Twitter und Co. aufgeschnappt habe sind positiv oder gar euphorisch. Also werde ich wohl ein Ticket lösen. Allerdings hat der Film in seiner Startwoche auch Konkurrenz:  “Crazy Stupid Love” ist eine Komödie um einen frisch geschiedenen Mann und seine Probleme mit dem Single-Dasein. Steve Carell in der Hauptrolle, außerdem Ryan Gosling (in seiner wie ich glaube ersten Komödie),Julianne Moore und Emma Stone – der Film könnte was taugen (Trailer hier). Aber dass ich drei mal ins Kino gehe ist unwahrscheinlich. Und der neue Film von Woody Allen, “Midnight in Paris”, ist natürlich gesetzt – nicht nur, weil er in den USA zum erfolgreichsten Film des kleinen Mannes avanciert ist..

 

Von Jon Favreau, dem Regisseur der ersten beiden “Iron Man”-Filme, kommt am  25.8. “Cowboys & Aliens”. Dabei geraten – wie der Titel schon verrät – ein paar Bewohner aus dem wilden Westen (unter anderem Harrison Ford) mit Aliens aneinander. Das Bindeglied ist ein von Daniel Craig gespielter Fremder, der irgendwie mit den Außerirdischen zu tun hat. Vom kleinen Western-Kaff verlagert sich die Handlung bald in ein riesiges Raumschiff – so zumindest sieht es im Trailer aus.

Zwischen all den Actionfilmen läuft dann mit “Kill the Boss” (Horrible Bosses) am 1. September eine Komödie an, in der drei frustrierte Angestellte sich zusammentun, um ihre jeweiligen Chefs zu ermorden. Die werden von Kevin Spacey, Colin Farrell und Jennifer Aniston gespielt, das ganze sieht im Trailer durchaus nach einem lustigen Film aus und auch die ersten Kritiken aus den USA klingen recht verheißungsvoll. Das 3D-Spektakel “Die Drei Musketiere” werde ich mir dagegen wohl sparen. Der Film kommt mit Orlando Bloom, Milla Jovovich und Christoph Waltz als Bösewichter daher, ich glaube aber irgendwie nicht, dass mich diese Neuauflage vom Konzept “Mantel-und-Degen-Film” überzeugen wird. Das hat bisher aber auch noch kein anderer Film geschafft..

Rango

Posted in Allgemein on Juli 15th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Normalerweise gucke ich mir Animationsfilme wie “Rango” oder die Streifen von Pixar gar nicht erst an. Ist einfach nicht mein Genre, ich komme gut ohne quatschende Fische und kochende Ratten aus. Nun habe ich eine Ausnahme gemacht, weil zu lesen war, dass “Rango” eine Art Hommage an die Spaghetti-Western der 60er Jahre sein soll – mein Interesse war geweckt.

Und tatsächlich kann man das auch so sehen. Unser Titelheld – eine von Johnny Depp gesprochene Echse – landet in einem Wüstenkaff namens “Dirt”. Dort präsentiert sich (das eigentlich gelangweilte und einsame Haustier) Rango als Vollbringer großer Heldentaten. Es dauert nicht lange, bis der Bürgermeister – eine alte Schildkröte – ihn zum Sheriff ernannt hat. Und kaum ist Rango Sheriff werden die immens wichtigen Wasserreserven der Stadt geklaut, der Fall verlangt dringend Aufklärung.

Die größte Attraktion des Films ist die lustige Titelfigur, die liebevoll animiert und mit einer passenden Persönlichkeit ausgestattet ist. Ein paar Anspielungen auf frühere Rollen von Sprecher Johnny Depp sowie die klassischen Westernelemente machen den erwachsenen Zuschauern Spaß, ebenso der von ein paar singenden Eulen vorgetragene Erzählrahmen. Für die Kids gibt es außerdem eine Menge Action und allerlei lustig aussehendes Wüsten-Getier. Insgesamt kein ganz großes Kino, aber immerhin auch für Animationsmuffel wie mich einen Blick wert.

3/5

PS: Jetzt aber nicht glauben, dass hier demnächst eine Rezension zu “Cars 2″ erscheint – wohl kaum!

Neue Buttons auf dem Filmriss…

Posted in Allgemein on Juni 17th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Aufmerksame Leser haben es schon bemerkt – es gibt zwei neue Buttons bei den Beiträgen dieses Blogs. Der eine dürfte bekannt sein, über den Klick auf das blaue “share”-Symbol landet der Artikel im Newsfeed Eurer Facebook-Seite. Der zweite Button ist neu, funktioniert aber recht ähnlich. Ein Klick auf “+1″ und man empfiehlt den Beitrag, in diesem Fall bei Google, was sich dann positiv auf die Suchergebnisse auswirken soll. Wer hier etwas gerne gelesen hat darf also eifrig klicken, wer lieber anonym bleibt lässt es einfach bleiben.

PS: Next up, was die Filme angeht: “Tree of Life” und “X-Men – First Class”, geplant für Mitte nächster Woche.

Interview mit Terry Gilliam in der FAZ

Posted in Allgemein on Juni 1st, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Terry Gilliam ist gerade mal wieder mit seinem “Don Quichote”-Projekt gescheitert, was sehr schade ist. Womit er sich die Zeit vertreibt und wie er seine bisherige Karriere einordnet ist im recht ausführlichen Interview bei der FAZ online zu lesen.

Meine erfundene Frau (Just Go With It)

Posted in Allgemein on Mai 23rd, 2011 by edzehard – Be the first to comment

Die meisten romantischen Komödien aus Hollywood gucke ich mir gar nicht erst an. Irgendwann hat man Katherine Heigl, Jennifer Aniston oder Drew Berrymore und ihre männlichen Kollegen einfach oft genug in Liebesnöten gesehen. Ohne große Erwartungen stand nun aber mal wieder eine Rom-Com auf dem Heimkino-Programm, und immerhin lässt sich sagen: Ich habe schon schlechtere Filme als “Just Go With It” gesehen.

Adam Sandler spielt den erfolgreichen Schönheitschirurgen Danny, der seit Jahren mit einem falschen Ehering unterwegs ist. Mit fadenscheinigen Stories über seine böse Ehefrau kriegt er eine Menge Frauen ins Bett, und muss sich nicht mal entschuldigen, wenn er sich dann nie wieder meldet – immerhin ist er ja verheiratet. Eine ähnliche Lügengeschichte tischt Danny auch seiner Traumfrau Palmer (Brooklyn Decker) auf, die er auf einer Party kennenlernt. Der Ehering – so seine Erklärung – sei hinfällig, seine Ehefrau ein garstiges Biest und die Scheidung schon fast abgewickelt.

Dumm nur, dass Palmer sich von Dannys Ex-Frau-in-spe persönlich versichern lassen will, dass der noch-Ehemann wieder zu haben ist. Letztlich muss seine langjährige Assistentin Katherine (Jennifer Aniston) diese Rolle übernehmen, womit das Lügengebäude noch längst nicht fertig gebaut ist – denn Kinder kommen auch noch ins Spiel…

In welche Richtung das ganze geht dürfte jedem klar sein, Spannung im klassischen Sinne kann und soll gar nicht aufkommen. Eher schon Spannung und Stimmung zwischen den Figuren, und tatsächlich funktioniert das zwischen dem charmanten Großmaul Danny und Kumpel-Typ Katherine ganz gut – da sind ein paar richtig witzige und gute Dialoge bei. Etwas dünn ist das Gerüst der Story, vor allem weil die Rolle von Traumfrau Palmer sich quasi minütlich wandeln muss, damit die Dinge ihren Lauf nehmen können. Erst ist sie sexy und clever, dann oberflächlich und naiv, am Ende ist es eine völlig unstimmige Mischung.

Ein paar ordentliche Lacher sind immerhin an Bord, so dass “Just Go With it” nur selten langweilig wird. Für einen Hingucker sorgt in der zweiten Hälfte dann noch Nicole Kidman mit einem – wohl selbstironisch gemeinten – Gastauftritt als miese egozentrische Zicke, die sich mit Anistons Figur ein paar Scharmützel liefert. Da wusste ich nicht so genau ob das im Rahmen der Story noch komisch ist, oder wegen Kidmans realem Botox-Gesicht eher traurig. Es ist auch letztlich egal, am Ende werden natürlich alle Konflikte gelöst und alle Figuren haben sich wieder lieb. In der äußerst dünn besetzten oberen Liga der romantischen Komödien spielt der Film nicht mit, aber wenigstens im fast genau so dünn besetzten Mittelfeld.

3/5

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The Fighter

Posted in Allgemein, Nuck Chorris on April 4th, 2011 by edzehard – Be the first to comment

The Fighter” verbindet zwei Genres, die ich nicht so sehr gerne mag. Einerseits das Boxer-Drama (weil es ohnehin immer dieselbe Story ist), andererseits die Filmbiografie (weil da die Fakten immer verbogen werden). Von beiden Vorwürfen kann man den Film von David O. Russell keineswegs freisprechen, doch das gute Drehbuch und die hervorragenden Darsteller machen “The Fighter” trotzdem eine sehenswerte Story.

“Irish” Micky Ward (Mark Wahlberg) ist ein talentierter Boxer im Weltergewicht, dessen Karriere Ende der 80er Jahre fast schon gelaufen scheint. Seine Familie ist nicht ganz unschuldig daran. Sein Halbbruder und Trainer Dicky (Christian Bale) kämpft mit Drogenproblemen, seine Mutter und Managerin Alice versteht nicht viel vom Geschäft. Sie alle stammen aus einfachen Verhältnissen, ihr Horizont reicht nicht über die Grenzen ihrer Heimatstadt Lowell in Massachusetts hinaus.

Nach einer Serie von Niederlagen hängt Micky die Handschuhe an den Nagel; Dicky muss in den Knast, seine Freundin Charlene trennt sich von ihm, ein komplizierter Bruch in der Hand verhindert normales Training. Doch so ganz kann er seinen Traum vom großen Erfolg nicht vergessen, und nach ein paar Jahren greift “The Fighter” noch einmal an…

Der Ausgang der Geschichte ist recht vorhersehbar, einzig die Frage ob Micky den großen Kampf am Ende gewinnen kann oder nicht bleibt spannend. Es sei denn, man ist mit dem Geschehen schon vertraut, denn das Ganze basiert auf einer wahren Geschichte. Die Stärke des Films liegt in der genauen Milieu- und Figurenzeichnung, im Realismus und den (weitgehenden) Verzicht auf “Rocky”-mäßiges Gepose.

Christian Bale, für seine Rolle mit einem Oscar ausgezeichnet, und Mark Wahlberg liefern sich als ungleiche, in Hassliebe verbundene Brüder ein starkes Duell. Melissa Leo überzeugt als sture Matriarchin des Familienclans, und konnte dafür ebenso einen Oscar in Empfang nehmen. Das Drehbuch liefert den Darstellern die vielen starken Szenen, die es braucht um die Story glaubwürdig zu machen. Hinter den genannten Stärken gerät die Tatsache, dass sich die Dinge fast zwangsläufig so entwickeln, wie sie es tun, zur Nebensache.

Trotzdem, die Neuerfindung des Rades ist “The Fighter” nicht – wer also meint, genug Boxer-Filme gesehen zu haben kann sich den Film auch schenken. Freunde des gepflegten (Sport)-Dramas kommen definitiv auf ihre Kosten und sollten schon wegen des grandiosen Darsteller-Ensembles einen Blick riskieren.

4/5

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