Kurzkritik: Altered Carbon (Serie)

Science Fiction, 2018

Creator: Laeta Kalogridis; Darsteller: Joel Kinnaman, James Purefoy, Martha Higareda, Dichen Lachman

Worum gehts?

In der Zukunft von „Altered Carbon“ sind die Menschen unsterblich geworden. Allerdings nur die reichsten unter ihnen, die munter von einer menschlichen „Hülle“ in die nächste steigen. Als einer der reichsten der Reichen beinahe ermordet wird heuert dieser einen besonderen Ermittler an – den ehemaligen Elite-Cop und aktuellen Gefängnis-Insassen Kovacs, der dafür aus dem Dämmerschlaf geweckt und in einen neuen Körper transferiert wird.

Was soll das?

Das ist mal wieder eine gute Frage. Die Serie hat eine Menge Themen und Motive, in erster Linie den „Fluch“ der Unsterblichkeit und die grundsätzliche Frage, was es bedeutet ein Mensch zu sein. Der Krimi-Plot ist nur ein Aufhänger, der das Publikum immer tiefer in die Dystopie der Serie und die geschichtlichen Hintergründe ihrer Entstehung führt.

Taugt das was?

Mein Geschmack war es nicht wirklich. „Altered Carbon“ schafft es, gleichzeitig zu viel und zu wenig anzubieten. Der Plot bewegt sich sprunghaft, auch die Figurenentwicklung kann nicht überzeugen. In der Hauptrolle schien mir Joel Kinnaman (der in „The Killing“ absolut großartig war) eher eine Fehlbesetzung zu sein. Ohne echtes Interesse für die Charaktere wird das Ganze dann zu einer temporeichen und stylischen, aber auch ermüdenden Angelegenheit.

Wo kann ich das gucken?

Aktuell nur bei Netflix.

3/5

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