Kurzkritik: Legion (Serie)

Legion PosterEine der besten neuen Serien der letzten Zeit ist definitiv „Legion“, in Deutschland auf dem  Fox Channel zu sehen. Die Serie ist ein Ableger aus dem „X-Men“-Universum, und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes namens David, der an Schizophrenie leidet. Zumindest denkt er das, bis sich in der geschlossenen Psychatrie einige mehr als nur merkwürdige Dinge abspielen. Plötzlich findet sich David im Kreise einer Gruppe von Mutanten wieder, die ihn als einen der ihren erkannt haben.

„Legion“ erzählt von Parallel-Universen, persönlichen Dämonen, fährt ‚Mindfucks‘ aller Art auf, sowie eine Task Force der Menschheit, die sich verzweifelt bemüht die Mutanten im Zaum zu halten. Es ist nicht ganz leicht, dabei den Überblick zu behalten – aber es ist anders als a  „Twin Peaks“ möglich. Man muss ohnehin nicht jede Szene verstehen, um die Stärken der Serie würdigen zu können.

Optisch im Stile der 70er Jahre gehalten, mit starken Effekten, die im Dienste der Story stehen, und dazu hervorragend gespielt überzeugt „Legion“ vor allem durch den Mut, das Publikum herauszufordern, mit phantasievollen Bildern und überraschenden Entwicklungen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, darf aber durchaus ’speziell‘ genannt werden. Mit verantwortlich für diesen Humor ist eine von Jermaine Clement („Flight of the Conchords“) gespielte und für die Kreativität der Serie exemplarische Figur, die dem Geschehen spät, aber nachhaltig ihren Stempel aufdrückt.

Wer angesichts der vielen neue Serien nicht so recht weiss, wo er anfangen soll – „Legion“ ist mehr als nur einen Blick wert, und gehört zu den wenigen neuen Shows, auf deren Fortsetzung ich mich tatsächlich freue.

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