Kurzkritik: Jack Reacher – Never Go Back

Jack Reacher Never Go Back FilmplakatThriller, USA/China 2016

Regie: Edward Zwick; Darsteller: Tom Cruise, Cobie Smulders, Robert Knepper

Tom Cruise spielt den kompromisslosen Ex-Major Jack Reacher hier bereits zum zweiten Mal, baut sich somit quasi ein zweites Action-Franchise neben der deutlich erfolgreicheren (und besseren) „Mission:Impossible“.Reihe auf.

Die Story von „Never Go Back“ führt Reacher zurück in die Army, denn eine befreundete Ex-Kollegin steckt in Schwierigkeiten, die in einer geheimen Mission in Afghanistan ihren Ursprung zu haben scheinen. Flott erzählt und handwerklich solide ist der Film gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Armee und ihren Ehrenkodex wie auch eine Kritik am „militärisch-industriellen Komplex“. Die Bösewichter selbst bedienen sich der Armee, kommen aber von außerhalb.

Das Ganze ist ziemlich schnell vorbeiziehende Unterhaltung ohne große Längen. Insgesamt wäre mehr Sorgfalt bei der Entfaltung der Story schön gewesen, doch Regisseur Zwick inszeniert hier routiniert und ohne irgendwelche Gimmicks. Ein schnurgerader Thriller ohne Ecken und Kanten, genießbar aber komplett unnötig.

2/5

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