Kurzkritik: The Neon Demon

The Neon Demon FilmplakatThriller/Drama, DÄN/FRA/USA 2016

Regie: Nicolas Winding Refn; Darsteller: Elle Fanning, Jenna Malone, Keanu Reeves

In aller Kürze: Zwischen Horrorfilm und Glamour-Groteske erzählte Aschenputtel-Story, die arg schleppend und ziellos daher kommt.

Worum gehts? Eine Teenagerin aus der Provinz taucht ein in die traumhaft-bizarre Modelszene von L.A., deren Vertreter (Agentin, Makeup-Artist, Fotograf, Kolleginnen) sie geradezu besessen in ihre Mitte nehmen.

Die gute Nachricht: Regisseur Refn („Drive“) liefert betörende bis verstörende, dabei oft eindrucksvolle Bilder.

Die schlechte Nachricht: Hinter den virtuos komponierten Bildern und den nicht immer gelungenen Schockmomenten kann man nur ansatzweise eine erzählerische Idee erkennen. „The Neon Demon“ bleibt eine Fingerübung (auf handwerklich hohem Niveau), die den Zuschauer nicht berühren kann oder will…

2/5

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