Lebenszeichen – „Deadpool“ und „Zoolander 2“

Ich habe lange nichts geschrieben hier, was mehrere Gründe hat. Um genau zu sein zwei. Erstens habe ich wenig Zeit und Lust, längere Beiträge zu schreiben, zweitens war das Filmangebot zuletzt wieder äußerst mau.

Einfach mehr über Serien zu schreiben war eine Idee, die mir in dieser Zeit kam. Aber das ist zeitlich ein Fass ohne Boden und daher unrealistisch. Ich überlege, ob ich nicht etwa bei Twitter aktiv werden sollte, um ein paar mehr kurze Einschätzungen und Kommentare absondern zu können. Streng genommen ginge das natürlich auch hier auf dem Blog….mal sehen.

Deadpool
„Deadpool“ spielt geschickt mit Genre-Konventionen, unterläuft Erwartungen und inszeniert sowohl die Figur wie den Film an sich als liebenswerten, politisch unkorrekten Underdog. Das macht Spaß, bleibt aber auch wegen der beliebigen Story (kann ich nix außergewöhnliches dran finden) kaum im Gedächtnis hängen. Als Komödie geht das insgesamt in Ordnung, ein großer Wurf oder besonders originell ist es leider nicht. Don’t believe the hype. (3/5)

Zoolander 2
Lange ist es her, aber die Erinnerung ist einigermaßen frisch – was habe ich über Teil eins gelacht. Die Fortsetzung ist – wie man bereits befürchten musste – leider ein totaler Rohrkrepierer. Es gelingt schlicht nicht, das Szenario und die Figuren noch einmal zu neuem Leben zu erwecken. Es reicht nur für eine uninspirierte, lahme Nummernrevue, die selten komisch ist und keine neuen Ideen hat. Schade, aber nicht überraschend. (2/5)