Kurzkritiken: Inside Llewyn Davis, Only Lovers Left Alive, Captain Phillips

Umzugsbedingt herrschte hier zuletzt Sendepause, nun geht es langsam weiter. Der Vollständigkeit halber reiche ich diese drei Filme mal kurz nach, bevor es nächste Woche mit „Wolf of Wall Street“ und „All is Lost“ und hoffentlich bald „12 Years a Slave“ weitergeht…

Die Coen-Brüder erzählen in ihrem neuen Film „Inside Llewyn Davis“ von einem fiktiven (lose auf Dave Van Ronk basierenden) Folksänger. Die Titelfigur tingelt anno 1961 über die Bühnen von Nachtclubs und Bars, bekommt aber irgendwie kaum ein Bein auf den Boden. Brillant gespielt, mit viel Witz, einer wunderbar rätselhaften Titelfigur und einem starken Soundtrack. 5/5

Jim Jarmuschs Vampirfilm „Only Lovers Left Alive“ kommt als Opus Magnum des internationalen Hipstertums daher, das die untoten Hauptfiguren quasi verkörpern. Ein konsequent zuende gedachtes Vampirszenario gespickt mit Anspielungen, lakonisch dargeboten, voller herrlicher Posen, in gemächlichem Tempo gespielt und dabei mit zunehmender Dauer immer betörender. 5/5

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, dass ich kein Fan von Tom Hanks bin. Doch dass der Mann ohne Frage Talent hat, beweist er in „Captain Phillips„, in dem Hanks den Kapitän eines Frachters spielt, der von somalischen Piraten gekapert wird. Packend und handwerklich überzeugend macht der Film aus der Geschichte eine gelungene Mischung aus Action- und Dokumentarfilm (denn er basiert auf wahren Begebenheiten). 4/5

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