Filmkritik: Generation Mutation

Generation MutationZombie-Horror, Deutschland 2012

Regie: Alex Lotz; Darsteller: Alex Lotz, Mario Kirschning

Viele Fans von Zombiefilmen haben schon mal dran gedacht, selbst einen Zombiefilm zu drehen. Alex Lotz hat es mit „Generation Mutation“ einfach mal gemacht. Ohne nennenswertes Budget, mit einem knappen Dutzend Mitstreiter, einer Videokamera(!) und selbst gemachten Zombiekostümen und Spezialeffkten. Die „Story“ spielt Ende der 90er in den USA (es gibt noch Riesenhandys und VHS-Kassetten), gedreht wurde aber offensichtlich in Deutschland. Zwei Freunde – einer von Ihnen großer Horrorfan – müssen sich einer Zombie-Invasion erwehren, in knapp 20 Minuten sieht man sie dabei in vielen Genre-typischen Situationen.

Große Sprünge waren ohne Budget natürlich nicht drin, doch die Crew hat viel Herz- und Kunstblut in den Film gesteckt – und das sieht man auch. Ein paar Szenen wirken arg gehetzt, aber die Takes mussten wohl meist auch schnell sitzen. Warum die Story im Wald endet habe ich nicht verstanden, aber auf dem Weg dahin divers schmunzeln müssen. Beim Finale wendet der Film dann einen recht modernen Plot-Kniff an, öffnet vielleicht auch einfach einer Fortsetzung/Weiterführung die Tür…

3/5

Der Film kann auf dieser Website umsonst heruntergeladen werden.

2 Kommentare

  • Mhhhh, ich finde die Rezension ist sehr oberflächlich und weit weg von jeglicher Objektivität!
    Liest sich fast so als hätte der Verfasser ein Remake von „Dawn of the Dead“ erwartet.
    Man sollte hier doch nicht einerlei Maß nehmen und das ganze aus einer anderen Perspektive sehen!
    Auch hätte ich mir eine etwas ausfürlichere Rezension erwünscht und ich finde das wurde hier sehr kurz & knapp abgetan.
    Meine Meinung zu dem Film ist definitiv anders und kann hier nachgelesen werden :

    http://unserekleinefilmwelt2012.phpbb8.de/sandermania-productions-f87/generation-mutation-zombie-kurzfilm-2012-t745.html

  • edzehard

    Hi, ist ja okay wenn Du den Film eines Freundes abfeiern willst. Deshalb muss ich das ja nicht auch tun. Und was soll „aus einer anderen Perspektive ansehen“ heissen? Die Perspektive dieses Blogs ist immer meine. Und nein, ich habe nicht „Dawn of the Dead“ erwartet (bin großer Fans des Remakes), sondern einen No-Budget-Splatter-Zombiefilm. Und den fand ich okay. Mehr nicht.

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