Neue Trailer: „Texas Killing Fields“ und „The Hunger Games“

Texas Killing Fields“ sieht – zumindest im Trailer – ein bisschen aus wie eine Mischung aus „Zodiac“ und „The Killer Inside Me“. An ersteren erinnert die Story (eine Reihe ungeklärter Morde spitzt sich zu), an letzteren das Setting in Texas und die düstere Stimmung. Sam Worthington und Jeffrey Dean Morgan spielen die beiden Cops auf der Spur des Killers, außerdem dabei sind Jessica Chastain, Chloe Moretz und Stephen Graham.

Das Drehbuch basiert auf wahren Gegebenheiten und stammt von einem Debutanten, ähnlich sieht es aus dem Regiestuhl aus – mal sehen ob hier zwei neue Namen in einem altbekannten Genre überraschen können. Bis jetzt ist nur ein Kinostart in den USA geplant, sollte der Film beim Filmfest in Venedig wohlwollend aufgenommen werden könnte er aber sicher auch bei uns noch in die Kinos kommen.

„The Hunger Games“ ist die Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Suzanne Collins, in Deutschland erschienen als „Die Tribute von Panem“. Der Roman erzählt von einer düsteren Zukunft der USA, in der ausgewählte Teenager zu im Fernsehen übertragenen Gladiatorenkämpfen antreten müssen. Jennifer Lawrence aus „Winter’s Bone“ und Josh Hutcherson („The Kids are Allright“) spielen die Hauptollen, der Teaser sieht ein wenig nach „Rambo“ für die Teenager aus – aber er zeigt auch nichts von der Rahmenhandlung. Der deutsche Starttermin ist der 22. März 2012.

Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten

Disneys Filmreihe um den lustigen Piraten Jack Sparrow schien mit dem dritten Teil eigentlich ausgedient zu haben. Die Luft war irgendwie raus, die Figuren machten zwar noch ein bißchen Spaß, aber statt einer unterhaltsamen Geschichte gab es nur noch Effekte satt zu sehen. Der immense finanzielle Erfolg sorgte nun trotzdem dafür, dass es einen vierten Teil gibt. Regie führte Rob Marshall, der vor allem mit dem Musical „Chicago“ Erfolge feierte.

Johnny Depp hat sich auch nicht lange bitten lassen, -zig Millionen Dollar sind überzeugende Argumente. Orlando Bloom und Keira Knightley hingegen sind nicht mehr dabei, ob sie freiwillig verzichteten oder das Drehbuch ihre Rollen nicht mehr berücksichtigt hat kann ich nicht sagen. „Fremde Gezeiten“ beginnt in London, wo Gerüchte umgehen, ein gewisser Captain Jack Sparrow sei in der Stadt und suche eine neue Crew.

Ein paar Actionszenen später findet sich Sparrow auf einem Schiff wieder, allerdings nicht unter eigenem Kommando, sondern dem von Erzfeind Captain Blackbeard. An seiner Seite ist dessen schöne Tochter Angelica (Penelope Cruz), mit der Sparrow vor Jahren eine Liason hatte. Ziemlich genau in dem Moment, wenn sich Blackbeards Schiff und ein paar Konkurrenten aufmachen um einen sagenumwobenen Jungbrunnen zu finden – nach etwa zwanzig Minuten -, setzt in „Fremde Gezeiten“ die große Langeweile ein, die letztlich bis zum Schluss nicht mehr aufhört.

Ein paar nette Actionsequenzen gibt es zwar, aber egal ob Sparrows Kaspereien und Säbel-Kämpfe, ein Angriff von Meerjungfrauen oder Expeditionen durch den Dschungel – alles ist nur Selbstzweck, Spannung kommt keine auf. Selbst niedrige Erwartungen werden von der Ideenlosigkeit des Films noch untertroffen. Willenlos und überlang bewegt sich die Story auf ihr – natürlich auf eine Fortsetzung gemünztes – Ende zu. Penelope Cruz, die ich sonst immer gerne sehe, sagt ein paar freche Sachen, ist insgesamt jedoch zu eindeutig am Reißbrett als weiblicher Gegenpart von Depps Figur entstanden, um irgendwie interessant zu sein.

Die Schauwerte stimmen noch, dem Auge werden ein paar schöne Bilder, Effekte und Schauspieler geboten. Depp spielt Sparrow genau wie zuvor, das ist schon lustig, aber inzwischen schlicht ein alter Hut. Der Plot kreist nur um sich selbst, zuweilen scheint es, als würden auch die Figuren (bzw. ihre Darsteller) den ganzen Mummenschanz nur bedingt ernst nehmen. Zu empfehlen ist der Film nur beinharten Fans der „Fluch der Karibik“-Reihe, wer auf der Suche nach gefälliger Unterhaltung ist wird hier nur sehr bedingt fündig.

2/5

PS: Die Kritik bezieht sich auf die 2D-Version.

Rum Diary – Trailer online

Es hat lange genug gedauert, bis Johnny Depps zweiter Film als Hunter S. Thompsons Alter Ego tatsächlich gedreht wurde. „The Rum Diary“ ist seit Mitte letzten Jahres fertig, läuft aber in den USA erst in diesem Oktober an. Nun ist auch der erste Trailer raus, der Film scheint ganz gut gelungen zu sein. Wobei unklar bleibt, ob es auch die ernsten Passagen des Romans in die Adaption geschafft hat… Ebenso unklar ist leider der deutsche Starttermin – hoffentlich lässt der Verleih den Film nicht bis nächstes Jahr liegen!

 

Midnight in Paris [Spoilers]

Gil (Owen Wilson) ist ein gut bezahlter Autor von Hollywood-Drehbüchern, der sich nebenbei an seinem ersten richtigen Roman versucht. Mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams) und deren reichen Eltern weilt er einige Zeit in Paris, wo er schon immer gerne leben wollte. Inez allerdings kann sich weder ein Leben ausserhalb der USA vorstellen, noch scheint sie die literarischen Ambitionen ihres Verlobten wirklich zu unterstützen.

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Fast & Furious 5 (Fast Five)

Man kann davon ausgehen, dass sich das Publikum von „Fast Five“ aus Menschen zusammensetzt, die wissen, worauf sie sich eingelassen haben. Immerhin ist das bereits der fünfte Teil der Reihe, und er bietet mehr oder weniger dasselbe, wie die Teile vor ihm auch.

Paul Walker und Vin Diesel geben als Brian O’Connor und Dom Toretto Vollgas, an ihrer Seite werden schöne Frauen und sprücheklopfende Nebenfiguren präsentiert. Für „Fast Five“ haben sich die Produzenten eine Story einfallen lassen, die sich kräftig bei „Ocean’s Eleven“ und „Robin Hood“ bedient. Für ein wenig Abwechlung sorgt die Tatsache, dass der Film in Rio de Janeiro spielt.

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Neue Trailer: „Abduction“ und „Bunraku“

Die Story von „Abduction“ sieht ein wenig nach dem ersten „Bourne“-Film aus, nur dass die Hauptfigur gut zehn Jahre jünger ist. Taylor Lautner (bekannt als Indianer/Werwolf aus der „Twilight“-Reihe) spielt Teenie Nathan, der nicht der ist, für den er sich selbst hält. Kaum hat er das erkannt implodiert sein Leben und es beginnt eine temporeiche Hetzjagd durch die USA. So zumindest suggeriert es der Trailer. Mit Jon Hamm, Sigourney Weaver und Alfred Molina sind ein paar schauspielerische Schwergewichte dabei, der Film startet bei uns Mitte Oktober.

Bunraku“ wiederum sie aus, als wäre er für all jene gemacht, die auf eine Fortsetzung von „Sin City“ und „Kill Bill“ warten. Der Film spielt in einer Welt ohne Schusswaffen, in der u.a. Josh Hartnett, Woody Harrelson und Demi Moore in einen Kampf gegen einen von Ron Perlman gespielten Bösewicht geschickt werden. Visuell sieht das nach den genannten Vorbildern aus (Trailer hier), ob die Story stimmig und das Niveau ähnlich hoch ist muss wohl bezweifelt werden. Schon deshalb, weil er hierzulande Ende Oktober gleich auf DVD erscheinen wird – nie ein Zeichen von großem Vertrauen des Vertriebs in einen Film. Erst recht wenn so namhafte Schauspieler dabei sind. Aber wer weiss, vielleicht macht das Schwert- und Faustkampf-Spektakel ja richtig Spaß. Ich werde es jedenfalls ausprobieren!

Neue Trailer: „Underworld 4“, „Machine Gun Preacher“ und „Trespass“

Nachdem sie das Prequel „Aufstand der Lykaner“ ausgesessen hat ist Kate Beckinsale im vierten Teil von „Underworld“ wieder mit von der Partie. Ihr hautenger Latex-Anzug steht ihr dem Trailer nach zu urteilen immer noch sehr gut, der Plot von „Awakening“ kreist um die Eskalation von Gewalt zwischen Vampiren, Lykanern und Menschen. Könnte durchaus Spaß machen, wobei ich mir die 3D-Variante sicher sparen werde. Die Filmreihe war bisher so dunkel, dass unterbelichtete 3D-Bilder überhaupt keinen Sinn machen…

Von Marc Forster, dem Regisseur von „Monster’s Ball“ und dem letzten Bond-Film, kommt „Machine Gun Preacher“ mit Gerard Butler in der Titelrolle. Erzählt wird die (auf wahren Begebenheiten beruhende) Geschichte von Ex-Biker und Gang-Mitglied Sam Childers, der im Sudan ein neues Leben beginnt. Weil er mit gutem Willen allein gegen die Warlords nichts ausrichten kann greift er bald zur Waffe, um den Bau eines Waisenhauses durchzusetzen. Wie der Film (Trailer hier) mit dem heiklen Thema umgeht und ob er jenseits des klassischen Betroffenheitskinos seine Qualitäten hat, ist die Große Frage. Nach dem Filmfestival in Toronto (8.-18.9.) werden wir mehr wissen…

Im Thriller „Trespass“ stehen erstmals Nicolas Cage und Nicole Kidman gemeinsam vor der Kamera. Der Trailer verrät meiner Ansicht nach viel zu viel über den Plot (fiese Gangster stürmen das Haus eines reichen Familienvaters), welcher wiederum so oder ähnlich schon einige Male von Hollywood verfilmt worden ist. Mal schauen ob Regisseur Joel Schumacher („Falling Down“) ein paar Überraschungen im Gepäck hat. Mindestens ein handwerklich grundsolides Spannungskino sollte schon dabei rauskommen. Wobei dieses Sub-Genre schon schwierig ist, selbst David Fincher ist mit „Panic Room“ wie ich finde letztlich gescheitert..

Ridley Scott dreht neuen „Blade Runner“

Ob Prequel oder Sequel, das ist noch unklar. Aber fest steht, dass „Blade Runner“-Regisseur Ridley Scott höchstpersönlich bei der Neuauflage/Weiterführung des Films auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. Nach seinem inoffiziellen „Alien“-Prequel „Prometheus“ macht sich Scott also noch einmal an seine alten Filme ran. Ein Drehbuch existiert wohl noch nicht, mal sehen in welche Richtung das Projekt gehen wird – erst dann kann man näheres zur Frage sagen, ob das ganze eine gute oder schlechte Idee ist….

Planet der Affen – Prevolution

Seit sich Tim Burton vor etwa 10 Jahren an einem Remake des ersten Teils versucht hat und damit jämmerlich scheiterte durfte die „Planet der Affen“-Reihe als erledigt gelten. Nun wäre aber Hollywood nicht Hollywood, wenn man nicht früher oder später die alten Klassiker (und Kassenschlager) wieder neu unters Volk bringen wollte. Tatsächlich ist das mit dem Prequel „Rise of the Planet of the Apes“ überraschend gut gelungen – vor allem deshalb weil ein echter Neuanfang gewagt wurde und eine gute Idee hinter dem Projekt steht.

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Alles Erlaubt (Hall Pass)

Es ist schwer zu glauben, dass „Alles Erlaubt“ von den selben Regisseuren kommt, die mit „There’s Something About Mary“ eine der schönsten Komödien der 90er gedreht haben. Peter und Bobby Farrelly scheint danach der Stoff ausgegangen zu sein, denn weder „Shallow Hal“ noch „Stuck On You“ konnten überzeugen, und „Hall Pass“ (Originaltitel) ist gar eine äußerste quälende Angelegenheit geworden.

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„Drive“ – Trailer online

Für Freunde der gepflegten Autoverfolgungsjagd wie gemacht ist der Trailer zu „Drive“. Der Film handelt von einem Stunt-Fahrer, der in einen Überfall verwickelt wird und auf der Abschussliste der Mafia landet. Klingt nach typischer B-Movie-Action, aber der Film hat in Cannes den Preis für die beste Regie gewonnen und sollte also etwas mehr anbieten können als nur durchdrehende Reifen…

In der Hauptrolle ist der eigentlich eher in Dramen beheimatete Ryan Gosling („Half Nelson“, „The Notebook“) zu sehen, an seiner Seite spielen Carey Mulligan („An Education“), Christina Hendricks („Mad Men“) und Ron Perlman („Hellboy“). Bei uns wird der Film erst Ende Dezember anlaufen, in den USA und UK bereits nächsten Monat – auf die Reaktionen bin ich schon mal gespannt.

Win Win

Der neue Film von Thomas McCarthy ist ein gelungenes Indie-Drama, das aber leider nicht an seine letzte Regie-Arbeit „The Visitor“ heran kommt. Paul Giamatti („Sideways“) spielt den Anwalt Mike Flaherty, dessen Kanzlei in einer Kleinstadt irgendwo in New Jersey nicht sonderlich gut läuft. Um seine Finanzen aufzubessern übernimmt er die Vormundschaft für den wohlhabenden alten Leo (Burt Young), einen seiner Klienten. Doch die Sache erweist sich nicht als der erhoffte einfache Nebenverdienst, denn bald steht Leos Enkelkind Kyle vor der Tür. Von seiner Mutter allein gelassen möchte er bei seinem Opa leben, doch den hat Mike gerade in einem Heim untergebracht.

Mike, der nebenbei an der High School als Wrestling-Trainer arbeitet, entdeckt bald Kyles großes Talent in dieser Sportart. Doch kaum sind die ersten Erfolge gefeiert kompliziert sich die Lage durch das überraschende Auftauchen von dessen Mutter cindy (Melanie Lynskey). „Win Win“ erzählt seine Geschichte in leisen und nuancierten Tönen, getragen vom unaufdringlichen Spiel seiner Darsteller. Während Kyle, Leo und Cindy von ihrer Vergangenheit eingeholt werden, verzichtet der Film darauf, die schwierige Familiengeschichte vor dem Zuschauer auszubreiten. Er konzentriert sich auf die Gegenwart und damit auf Mike, der einen Weg finden muss, mit dem alle Beteiligten leben können – auch er selbst.

Als unprätentiöses Drama funktioniert „Win Win“ ganz wunderbar. Die Charaktere sind interessant und glaubwürdig, die Story ist mitfühlend und stimmig erzählt, auch wenn das Szenario schon ein wenig konstruiert aussieht. Wer Independent-Dramen mag wird sicher seine Freude dran haben. Ein großer Wurf ist er trotzdem nicht, dafür fehlt es an echten Überraschungen und großen Momenten. Paul Giamatti spielt vielleicht einfach zu oft sympathische Loser, die vom Leben auf die Probe gestellt werden. Zwar findet McCarthy – der auch das Drehbuch schrieb – ein schönes Ende für seinen Film, aber ich habe das Gefühl, dass man die Figuren und ihre Geschichte recht schnell wieder vergessen wird.

3/5

Black Dynamite (DVD)

Den Blaxploitation-Filmen der 70er Jahre, in denen lässige afro-amerikanische Helden („Shaft“, „Foxy Brown“) im Ghetto-Milieu aufräumten, setzt „Black Dynamite“ ein nicht ganz ernst gemeintes Denkmal. Der Film schickt seinen omnipotenten Titelhelden auf einen Rachefeldzug gegen die Mörder seines Bruders – wobei ihn die Prügeleien tatsächlich bis ins Weiße Haus führen.

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Kino-Vorschau 2012

Ein Blick in die Zukunft verrät, dass man in Hollywood weiter auf Sequels, Prequels und andere bekannte Stoffe setzt. Und trotz rückgängiger Umsätze mit dem Format wird fast alles auch in 3D produziert. Hier mal eine kleine Aufzählung der Groß-Projekte, die uns nächstes Jahr erwarten.

The Amazing Spider-Man
Der letzte „Spider-Man“-Film hat nicht viel Spaß gemacht. Irgendwie war Regisseur Sam Raimi wohl die Lust vergangen, und auch die Darsteller waren keine rechte Freude mehr. Ist auch egal, hat man sich wohl seitens der Produzenten gedacht, und stellt nun eine neue Reihe auf die Beine. Es geht also von vorne los, Andrew Garfield („The Social Network“) ist der neue Spider-Man. Der erste Trailer sah im Kino dem ersten Film sehr ähnlich, nur dass andere Schauspieler mitmachen – und das ganze natürlich in 3D gedreht wurde.
Voraussichtlicher Starttermin: Sommer 2012

Ghost Rider – Spirit of Vengeance (3D)
Der erste Teil war ein Schuss in den Ofen, locker eine der miesesten Comic-Adaptionen überhaupt. Für die Fortsetzung sind nun die „Crank“-Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor zuständig, Nic Cage bleibt der Reihe treu. Mal sehen ob sie eine gute Idee haben, was man aus dem brennenden Kerl und seinem Feurstuhl noch rausholen kann. Die Skepsis überwiegt…
Voraussichtlicher Starttermin: Februar 2012


The Dark Knight Rises

Eine der wenigen Fortsetzungen, der ich gespannt entgegen blicke ist Christopher Nolans dritter „Batman“. Der Teaser sieht schon mal gut aus, die Stimmung ist mächtig düster. Es darf als wahrscheinlich gelten, dass die Reihe um den Fledermausmann weiter die Standards im Comic-Genre setzt – auch wenn Nolan sich gegen 3D entschieden hat. Wobei die Erwartungen nach den Mega-Erfolg von „The Dark Knight“ natürlich extrem hoch sind.
Voraussichtlicher Starttermin: August 2012

 

 

The Avengers (3D)
Das komplette Marvel-Universum bekommen wir in „The Avengers“ aufgetischt. Captain America, Thor, Hulk und Iron Man geben sich die Ehre, gespielt von Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo und Robert Downey Jr.. Auch Scarlett Johansson wird wie schon in „Iron Man 2“ als Black Window dabei sein, ebenso Sam L. Jackson als Nick Fury und Gwyneth Paltrow als Pepper Potts. Sie alle raufen sich offenbar zusammen, um gegen einen übermächtigen Feind zu kämpfen. Wer die Comics kennt kann gerne in den Comics ergänzen, wer das wohl sein wird. Ick weeß et nich!
Voraussichtlicher Starttermin: Mai 2012

The Hobbit Pt I (3D)
Es hat ja eine ganze Weile gedauert, bis die Rechtsstreitigkeiten um die „Hobbit“-Adaption gekklärt waren. Und dann sprang irgendwann – weil es sich immer noch weiter hin zog – Guillermo Del Toro als Regisseur ab, Peter Jackson – der eigentlich nur als Produzent fungieren sollte – übernahm. Nun haben die Drehbarbeiten begonnen, Ende 2012 wird der erste Teil anlaufen. Ich habe ja nach den drei „Herr der Ringe“-Filmen erstmal für eine ganze Weile genug Hobbits und Konsorten gesehen, aber ich bin sicher da draußen gibt es eine Menge Fans, die gespannt wie die Flitzebogen auf diesen Film warten…
Voraussichtlicher Starttermin: Dezember 2012

Bond 23
Ähnlich wie der „Hobbit“ geriet auch Bond bei dem Konkurs von MGM beinahe unter die Räder. Jetzt aber ist alles klar, Drehbeginn soll im Herbst diesen Jahres sein, ein Jahr später läuft der dritte Film mit Daniel Craig als James Bond an. Sam Mendes („American Beauty“) wird Regie führen, hoffentlich macht er es besser als zuletzt Marc Forster mit „Quantum of Solace“. Javier Bardem soll den Bösewicht spielen, das klingt schon mal gut, welche Bondgirls dabei sind wird man sicher auch noch erfahren.
Voraussichtlicher Starttermin: Oktober 2012

Clash of the Titans 2 (3D)
Der erste Film dieser Reihe konnte nicht ganz die Erwartungen erfüllen, aber hat offenbar genug Geld in die Kassen gebracht um ein Sequel zu bekommen. Wie man so hört haben sich die Produzenten und Schauspieler vorgenommen, den Vorgänger deutlich zu übertreffen, aber was sollen sie auch anderes erzählen. Teil eins hat mir im Heimkino durchaus Spaß gemacht, und da wird auch der nächste Teil der Götter-Saga landen.
Voraussichtlicher Starttermin: März 2012

Men in Black 3 (3D)
Will Smith hat seit „Sieben Leben“ (2008) keinen Film mehr gedreht, nach dann knapp vier Jahren Pause wird er sein Comeback ausgerechnet in einer Fortsetzung geben. Ich habe per se nichts gegen die „Men in Black“-Filme, aber ich hätte auch keinen neuen gebraucht. Kommen wird er trotzdem, und natürlich in 3D. Tommy Lee Jones ist auch wieder dabei, das ganze dürfte ein nett gemachter Spaß werden, den ich mir im Kino aber eher sparen werde…
Voraussichtlicher Starttermin: Mai/Juni 2012

The Bourne Legacy
Es geht weiter mit den „Bourne“-Filmen, aber ohne Jason Bourne. Offenbar hat der neue Film – sicher der Auftakt zu einer neuen Reihe – auch nichts mit den Büchern von Robert Ludlum mehr zu tun. Regie wird Tony Gilroy („Michael Clayton“) führen, die Besetzung mit Edward Norton, Rachel Weisz und Jeremy Renner klingt vielversprechend.
Voraussichtlicher Starttermin: August/September 2012

„The Ides of March“ – Trailer online

George Clooneys neuester Streich als Regisseur – sein vierter nach „Confessions of a Dangerous Mind“, „Good Night & Good Luck“ und „Leatherheads“ – ist ein Thriller aus dem US-Politikmilieu. Der Titel bezieht sich auf die „Iden des März“, römische Feiertage, an denen sich Cäsars Ermordung ereignet haben soll. Clooney spielt selbst die Hauptrolle, einen Gouverneur im Rennen um die US-Präsidentschaft, dessen Kampagne durch einen Verrat eine dramatische Wendung nimmt – so sieht es im Trailer aus.

Mit „Good Night & Good Luck“ hat Clooney bewiesen, dass er ernste Stoffe beherrscht, aus seinen politischen Überzeugungen hat er auch nie einen Hehl gemacht. Die Besetzung ist hochkarätig, mit Ryan Gosling, Philip Seymour Hofmann, Marisa Tomei, Paul Giamatti und Jeffrey Wright. Ich bin gespannt, ob der Film einen wertvollen Beitrag zum schwierigen Genre des Politikthrillers leistet. Zuletzte konnte in dieser Richtung „State of Play“ überzeugen, wenn ich mich recht entsinne. In Deutschland soll der Film noch vor „The Descendants“ (ebenfalls mit Clooney in der Hauptrolle) am 22. Dezember anlaufen.

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