Thomas Pynchons „Inherent Vice“ als Film?!

Irgendwie werden zur Zeit eine Menge Romane verfilmt, die ich auch tatsächlich gelesen habe. Da kommt Mitte April etwa „Alles, was wir geben mussten“ (Roman von Kazuo Ishiguro), außerdem hoffentlich sehr bald „The Rum Diary“ (von Hunter S. Thompson) und auch eine Adaption von Don DeLillos „Cosmopolis“ ist unterwegs, wie ich hier schon berichtet habe. Nicht zu vergessen Philip K. Dicks „Ubik“, das offenbar unter der Regie von Michel Gondry verfilmt wird.

Und nun lese ich bei Deadline.com, dass Paul Thomas Anderson („Boogie Nights“) tatsächlich vor hat „Inherent Vice“ (deutscher Titel „Natürliche Mängel) ins Kino zu bringen. Robert Downey Jr. soll an der Hauptrolle Interesse haben, was ganz gut passen würde. Der Roman ist eine ziemlich wirre Drogen- und Entführungsgeschichte, die anno 1969 in Los Angeles spielt.

Hauptfigur ist Doc Sportello, ein kiffender Detektiv, der in alle möglichen Fälle verwickelt wird, die irgendwie miteinander zusammen hängen. Ein sehr gutes Buch, für die Verhältnisse von Thomas Pynchon sehr einfach zu lesen und definitiv auch für eine Verfilmung geeignet. Bleibt nur zu hoffen, dass der Plot nicht zu sehr eingedampft wird. Ich bin ja sonst eher für kurze Filme, aber dieser darf sich (wie jeder wirklich gute Film) gerne viel Zeit nehmen.

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