Cop Out – Geladen und Entsichert (DVD)

Die 80er-Jahre Polizei-Komödien „Beverly Hills Cop“ und „Nur 48 Stunden“ standen ganz offensichtlich Pate für diesen schief gelaufenen Versuch, dem Genre neues Leben einzuhauchen. Bruce Willis spielt sich quasi selbst (also einen mit allen Wassern gewaschenen Bullen, hier Jimmy genannt), Tracy Morgan ist Jimmys Partner Paul – ein sehr emotionaler, etwas trotteliger, aber liebevoller Kerl.

Die beiden versauen eine Untersuchung – natürlich ohne selbst schuld zu sein – und werden suspendiert. Weil Jimmys Tochter heiraten wird will der seinen wertvollsten Besitz zu Geld machen: eine Baseball-Trading-Card. Leider wird der Laden just in dem Moment überfallen, in dem das gute Stück auf dem Tresen liegt. Der Schlamassel geht nun richtig los, vermischt sich mit dem Drogendeal vom Anfang und bietet den beiden die Möglichkeit sich als Cops zu beweisen. Weitere Figuren gibt es dabei natürlich auch, aber keine erwähnenswerten…

Die Story ist also nicht der Rede wert. Der Humor des Films zündet auch nicht, zu oft hat man ähnliche Filme gesehen, zu schlecht sind die Pointen, zu bemüht die Versuche politisch unkorrekte Jokes zu reißen. Der Soundtrack bietet eine weitere Überdosis 80er, was wohl halb ironisch gemeint war, aber letztlich genau ins schäbige Gesamtbild passt. Regisseur Kevin Smith („Clerks“, „Dogma“) verfilmt hier erstmalig ein Drehbuch, das nicht von ihm selbst stammt, bleibt zu hoffen, dass er sich das zukünftig spart.

Schon die erste Szene, in der Paul einen Zeugen verhört, funktioniert in keiner Weise. Die Witze sind unkomisch und/oder peinlich, die Chemie zwischen den Hauptdarstellern funzt nicht, man möchte glatt gleich wieder ausmachen. Und genau das würde ich auch jedem raten. Besser früh als spät.

1/5

Neue Liste geplant – Die Top-10 Filme für den Sonntagabend

Es gibt eine da eine Art inoffizielles Genre von Filmen, wie ich finde. Und zwar jene Streifen, die bevorzugt mehrmals pro Jahr um 20:15 Uhr am Sonntagabend bei Pro7 oder RTL laufen – man kennt sie schon, bleibt aber trotzdem gerne noch mal hängen. Es sind nicht gerade die besten Filme aller Zeiten (deshalb werden auch keine Filme aus meinen Top-100 dabei sein), aber unterhaltsame Evergreens der letzten 20 Jahre, die einfach bestens geeignet sind, einem die Zeit zu vertreiben. Ein Film der Liste wird ganz sicher „Staatsfeind Nr. 1“ mit Will Smith sein, ich mache mich mal auf die Suche nach neun weiteren Kandidaten…

(Vorschläge gerne hier in die Comments!)

Friendship! (DVD)

Wie ich gerade im Archiv nachgeschaut habe ist „Friendship!“ die erste Rezension eines deutschen Filmes in diesem Jahr. Mehr muss man über mein Verhältnis zum deutschen Kino eigentlich nicht wissen. Immerhin ist der Film kein Griff ins Klo gewesen, sondern hat durchaus Spaß gemacht. Tom (Matthias Schweighöfer) und Veit (Friedrich Mücke) sind zwei junge Burschen, die nach dem Ende der DDR in die USA fliegen, um ihre neu gewonnene Reisefreiheit zu genießen. Ohne gefüllte Reisekasse, aber mit selbst gedrehten Super8-Trashfilmen machen sie sich auf nach New York – für ihr eigentliches Ziel San Francisco hat das Geld nicht gereicht.

„Friendship“ entwickelt sich zu einem gut gelaunten Road-Movie-Märchen, in dem die Unbedarftheit (oder Unbekümmertheit) seiner Helden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu allerlei lustigen Situationen führt. Das Prinzip ist bekannt, nicht erst seit es mit „Borat“ auf die Spitze getriebenen wurde. Die Hauptdarsteller spielen locker auf, das Drehbuch legt den Fokus nicht auf Realismus, sondern auf Humor – eine gute Entscheidung. Und schöne Bilder aus diversen Ecken der USA gibt es natürlich auch. Gegen Ende wird es dann – leider – doch noch mal ernst. Eine Frau gerät zwischen die beiden Jungs (der Klassiker), und das eigentliche Ziel der Reise findet kein Happy-End.

Die Stärken des Films liegen eindeutig im Zusammenspiel der Hauptfiguren, in den Dialogen und dem flotten Tempo. Nicht jeder Witz zündet, ein paar Klischees hätte man weglassen dürfen. Die Story ist ein gutes Gerüst für das muntere Treiben, sollte aber nicht zu genau hinterfragt werden. Das Drehbuch mischt die „Ossis auf Achse“-Thematik mit Untertönen a la „Das Leben der Anderen“, was sicher keinen Innovationspreis verdient (genau so wenig wie die Tagline „Die ersten Ossis in Amerika“…). Für ein paar Lacher ist „Friendship!“ schon gut, darf dann aber getrost auch wieder vergessen werden.

3/5

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Tom Hanks und Sandra Bullock demnächst im selben Film?

Die Verfilmung von Jonathan Safran Foers Roman „Extrem Laut und Unglaublich Nah“ wird laut Deadline.com gerade von gleich zwei Studios vorbereitet. Warner und Paramount wollen angeblich Tom Hanks und Sandra Bullock dafür ins Boot holen. Der Roman behandelt das Verlust-Trauma eines 9-jährigen Kindes nach dem 11. September 2001. Weil besagtes Kind auch der Ich-Erzähler des Buches ist gilt die Adaption als schwierig, mal sehen was sich Regisseur Stephen Daldry („The Hours“) da einfallen lässt. „Extremely Loud and Incredibly Close“ (Originaltitel) wäre die erste Zusammenarbeit von Hanks und Bullock, eine Menge Aufmerksamkeit wäre dem Film damit sicher. Ob die beiden Mainstream-Größen auch künstlerisch eine gute Wahl sind wird sich zeigen…

Salt

Ein Duell mit Sly Stallones Testosteron-Kracher „The Expendables“ hat der deutsche Verleih „Salt“ dann doch nicht zugemutet, der Film läuft eine Woche eher an und ist also bereits im Kino zu sehen. Irgendwie fast schade, es hätte mich interessiert, wer den Kampf um die Gunst des Publikums gewonnen hätte. Die Prämisse des Films ist sicher den meisten von den Trailern her bekannt. Ein ominöser Russe schaut beim CIA vorbei und erzählt dort seelenruhig, dass eine Doppelagentin namens Evelyn Salt ein Attentat auf den russischen Präsidenten plant.

Er erzählt das nicht etwa irgendwem, sondern einer CIA-Agentin namens Evelyn Salt (Jolie), die erst einigermaßen überrascht ist – und dann spektakulär die Flucht ergreift. Ihre Kollegen sind ihr bald auf der Spur. Unter ihnen ist Ted Winter (Liev Schreiber), ihr Vorgesetzter, der an ihre Unschuld glaubt. Weniger wohl gesonnen ist der für Gegenspionage zuständige Agent Peabody (Chiwetel Ejiofor), der sie im Zweifel auch erstmal erschießen würde, bevor Schlimmeres passieren könnte…

Nach wenigen Minuten entwickelt sich „Salt“ zu einer atemlosen Hetzjagd, in der die Heldin durch allerlei wagemutige Tricks ihren Jägern entkommt und immer einen Schritt voraus scheint. Bis zum Ende gibt Regisseur Phillip Noyce („Die Stunde der Patrioten“) Vollgas, es kracht, scheppert und ballert ohne Ende. Die Story ist ganz auf die Hauptdarstellerin zugeschnitten, Angelina Jolie füllt ihren Part dabei überzeugend aus. „Überzeugend“ in dem Sinne, dass sie als weiblicher James Bond (oder auch Jason Bourne) stets zuletzt lacht – und man es ihr das abnimmt. Das sich fast etwas altmodisch entwickelnde Szenario ist nur bedingt glaubwürdig. Stören tut das aber nicht, denn Film und Story wissen um ihre Stärken und Schwächen – letztere werden meist gekonnt überspielt, nur stellenweise ist die Grenze zum Trash in Sichtweite.

Fans von Agentenfilmen (und/oder Angelina Jolie) kommen definitiv auf ihre Kosten, wenn auch wenig bis keine neuen Ideen zum Zuge kommen. Bei der Inszenierung gibt es nichts zu bemängeln (Höhepunkt ist die Beerdigung des US-Vizepräsidenten), die Story macht Spaß und ist gut durchdacht. Nicht jede Szene ist in sich gelungen, insgesamt betrachtet hat mir die erste Hälfte von „Salt“ mehr Spaß gemacht als die zweite. Die Mischung aus pixelfreier Action, Spannung (bezüglich der Frage was genau Salt/Jolie denn im Schilde führt) und solide geschriebenen und gespielten Figuren stimmt – es reicht für einen Platz im oberen Mittelfeld der jüngsten Hollywood-Großproduktionen.

4/5

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Neue Trailer: „Due Date“ und „Black Swan“

Ich habe noch keine Zeit gefunden mir sie anzusehen, aber deshalb muss ich diese Trailer ja niemandem vorenthalten. Da wäre zum einen „Black Swan“, ein Drama aus dem Ballett-Milieu. Klingt nicht so wirklich nach meiner Art von Film, doch weil Darren Aronofsky Regie geführt hat und er mit u.a. Natalie Portman, Vincent Cassel und Winona Ryder auch interessant besetzt ist werde ich zumindest dem Trailer mal zwei Minuten meiner Zeit schenken.

„Due Date“ hat ebenfalls eine Menge bekannte Gesichter zu bieten, etwa Robert Downey Jr, Juliette Lewis, Jamie Foxx und Alan Arkin, dazu der durch „The Hangover“ bekannt gewordene Zach Galifianakis. Gute Komödien sind ja ein sehr seltenes Vergnügen, mal sehen ob „Due Date“ sich diese Bezeichnung verdient (zum Trailer).

PS: Der Trailer zu „Black Swan“ sieht interessant aus, wenn auch ein bißchen nach „DVD reicht auch“, „Due Date“ macht einen recht konventionellen Eindruck und ist auch eher was für zuhause…

The Ghost Writer (DVD)

Roman Polanski war zuletzt sehr präsent in den Medien, gerade erst hat die Schweiz das Auslieferungsgesuch der USA endgültig abgelehnt. Der neueste Film des Regisseurs ging angesichts des ewigen Justiz-Hickhacks fast ein wenig unter, obwohl er im Februar auf der Berlinale seine Premiere feierte und nun bereits auf DVD zu haben ist. „The Ghost Writer“ erinnert daran, dass Polanski mal als „Hitchcocks Nachfolger“ gefeiert wurde. Denn elf Jahre nach dem stimmungsvollen aber inhaltsleeren „Die 9 Pforten“ hat er mit dem „Ghost Writer“ mal wieder einen Thriller gedreht. Die Story basiert auf Robert Harris‘ gleichnamigem Roman.

Die Exposition der Handlung ist folgende: Ein (im Film namenlos bleibender) Schriftsteller (Ewan McGregor) wird engagiert, um die Memoiren des ehemaligen britischen Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan) fertig zu schreiben. Das Manuskript braucht noch eine professionelle Überarbeitung, die der vorige „Ghost Writer“ nicht zu ende bringen konnte – er kam unter mysteriösen Umständen ums Leben. Kaum auf Langs abgelegenen Domizil an der Atlantik-Küste in Cape Cod angekommen verkompliziert sich die Lage. Lang wird beschuldigt, im Anti-Terror-Kampf Folter befohlen zu haben, der Fall macht Schlagzeilen, eine Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof droht.

Lang ist bemüht, weiterhin den „elder statesman“ zu spielen, der sich keiner Schuld bewusst ist, aber dieses Bild beginnt zu bröckeln. Seine Frau Ruth (Olivia Williams) lebt scheinbar nur noch neben ihrem Gatten her, der eine innige Beziehung zu seiner persönlichen Assistentin Amelia (Kim Catrall) pflegt. Und der „Ghost Writer“ macht ein paar überraschende Entdeckungen bezüglich Langs Studien-Vergangenheit in Cambridge. Wohin die Geschichte führt bleibt relativ lange unklar – der Film stellt politische Verwicklungen neben persönliche, bis die Grenzen langsam verwischen…

Der Ton erinnert wie oben bereits erwähnt eindeutig an Hitchcock, den Meister des modernen Thrillers. Polanski konzentriert sich zunächst ganz auf die Exposition, erzählt ruhig und ohne unnötige Ablenkung. Dabei gewinnt der Film schnell, aber beinahe beiläufig, an Komplexität. Das moderne Haus in Cape Cod spielt ebenso eine heimliche Hauptrolle wie die verlassenen Strände und das schlechte Wetter. Nach etwa einem Drittel der Handlung kommt auch rein physikalisch Schwung in die Sache – große Explosionen oder wilde Verfolgungsjagden sollte man aber besser nicht erwarten.

Um zu erkennen, dass Tony Blair das „Vorbild“ für die Figur von Adam Lang war braucht man kein Politik-Diplom. Die Story ist eindeutig in der Realität verankert, funktioniert aber auch wenn man den Parallelen keinen so großen Stellenwert einräumt. Denn in erster Linie ist „The Ghost Writer“ kein politisches Statement, sondern gekonntes, spannendes und hervorragend gespieltes Spannungskino. Mal sehen ob Polanski – inzwischen 76 Jahre alt – seine neu gewonnene Freiheit nutzt um seinem Thriller-Portfolio noch einen Film dieses Kalibers hinzuzufügen. Ich hätte nichts dagegen.

4/5

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Berlins Filmgeschäft boomt – Babelsberg und Tarantino sei Dank!

Dass die Filmstudios in Potsdam-Babelsberg bei Berlin international (wieder) eine Rolle spielen ist bekannt – spätestens seit Tarantino für „Inglourious Basterds“ aufgerauscht ist und Brad Pitt samt Gattin im Gepäck hatte. „The Reader“, „Valkyrie“ oder „The Ghost Writer“, sie alle wurden in Babelsberg gedreht, und haben dem Standort zu einem ansehnlichen Image verholfen. Einen genaueren Blick auf das Geschäft wirft die NY Times in diesem Artikel, auf den mich mein ‚gran hermano‘ aufmerksam gemacht hat. Danke dafür!

Paper Man (DVD-Import)

Jeff Daniels spielt den mental instabilen Schriftsteller Richard, der sich in einem abgelegenen Haus an der Küste an seinem zweiten Roman versucht. Von seiner Frau entfremdet widmet er seine Zeit dem imaginären Freund „Captain Excellent“ (ein blondierter Ryan Reynolds in billigem Superman-Kostüm) und der realen Teenagerin Abby (Emma Stone). Zwischen Richard und Abby entwickelt sich eine Art Freundschaft, die beiden einsamen Seelen teilen bald ihre Geheimnisse miteinander.

Den beiden Hauptdarstellern ist es zu verdanken, dass „Paper Man“ seine gelungenen Momente hat. Sie spielen ihre Figuren mit einer gewissen Leichtigkeit und Sinn für Humor, und umspielen soweit möglich die Tücken des Drehbuchs. Die liegen vor allem darin, dass die Story kein echtes Fundament besitzt. Die Charaktere scheinen nur für den Film zu existieren, ohne eine Vergangenheit und Verbindungen zur Realität. Wie etwa Richard über zwanzig Jahre mit einer Ärztin verheiratet sein und dabei seinen imaginären Freund geheimhalten konnte ist schwer vorstellbar.

Auf dem Papier klingt die Story besser, als sie wirklich ist. Richards kleine Aussetzer und seine Marotten sind nett anzusehen, aber sie ergeben kein stimmiges Bild. Abbys Vergangenheit – die langsam ans Licht kommt – erklärt ihr Verhalten auch nur bedingt. Die doppelte „Coming-of-Age“-Geschichte, in der beide Figuren sich dem Ernst des Lebens stellen müssen findet kein überzeugendes Ende, nur einen schönen Ausweg. Es macht gar weitgehend Spaß, sich das ganze anzusehen, aber überzeugen kann der Film letztlich weder als Drama noch als Komödie.

3/5

The Joneses (DVD-Import)

Nicht erst seit „American Beauty“ sind die amerikanischen Suburbs ein beliebter Schauplatz moderner Hollywood-Dramen. Das Fernsehen hat sich mit „Weeds“ und „Desperate Housewives“ damit beschäftigt, im Kino eine ganze Reihe von Filmen, von Indie-Dramen wie „The Chumscrubber“ bis zur Jim-Carrey-Komödie „Fun With Dick and Jane“. Nun geben sich im Regie-Debut von Derrick Borte die „Joneses“ die Ehre, eine echte Vorzeige-Familie, bestehend aus Daddy Steve (David Duchovny), Mama Kate (Demi Moore) und den Teenager-Kids Mick (Ben Hollingsworth) und Jenn (Amber Heard).

Sie ziehen zu Beginn des Films in das schönste Haus eines noblen Vororts. Gleich drei schicke Audis haben sie im Gepäck, eine Inneneinrichtung vom allerfeinsten und High-Tech-Entertainment auf dem Stand von Übermorgen. Die Nachbarn sind schwer beeindruckt von dem ganz offensichtlichen Glück der „Joneses“. Nach kurzer Zeit lässt der Film das Publikum wissen, was es bereits ahnt – da stimmt irgendwas nicht mit der vermeintlichen Idylle. Ich lasse die Details hier mal weg, auch wenn der Trailer sie munter ‚ausplaudert’…

Nach diesem Neustart versucht sich der Film erst einmal als Mischung aus Satire und Komödie, mit ein paar dramatischen Untertönen. Die Konsumlust geht munter weiter, neue Golfschläger, neue Autos, neue Klamotten, neue all-inclusive-Reiseanbieter, die Joneses geben mächtig Gas. Doch es tun sich auch die ersten Risse auf in der falschen Idylle, das Konstrukt beginnt zu bröckeln – nach innen ebenso wie nach außen. Schließlich spitzen sich die Ereignisse soweit zu dass die Fassade endgültig einstürzt. Spätestens hier wird klar, dass der Film den Spagat zwischen Gesellschaftskritik, Komödie und Drama nicht überzeugend hinbekommt.

Die Idee der Story ist nicht schlecht, die hemmungslose Konsumsucht der oberen Mittelklasse bietet genug Angriffsfläche für satirische Kommentare. Doch es fehlt hier an Konsequenz. Die Charaktere entdecken doch noch ihr Herz, lernen recht banale Lektionen des Alltags und stehen am Ende geläutert da. Womit alle anderen Ebenen des Films letztlich ins Leere gelaufen sind und nur der Unterhaltung dienlich waren. Das ergibt einen zwar kurzweiligen, aber angesichts des guten Beginns enttäuschenden Film. An den Schauspielern liegt es jedenfalls nicht, Duchovny und Co. haben sichtlich Spaß an ihren Rollen, können aber am Ende nicht überspielen, dass die Story in zu seichte Gewässer gerät.

3/5

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Die 10 besten Agentenfilme (OHNE Bondfilme) der letzten 15 Jahre

Wieso genau ich auf die Idee gekommen bin eine Liste mit den 10 besten Agentenfilmen der letzten 15 Jahre zu machen – und dabei auf Bondfilme zu verzichten – weiß ich nicht genau. Vielleicht haben die Jungs von „Inception“ mir den Gedanken im Traum eingepflanzt, und jetzt haben wir den Salat. Immerhin, es sind gute Filme darunter, und auch viele die man sich gut ein zweites oder drittes Mal anschauen kann. Ich werde jedenfalls in Bälde noch mal „München“ gucken, mal sehen ob mich die Erinnerung trügt oder nicht…

UPDATE: Eine sehr schöne Liste mit 20 hervorragenden Agentenfilmen gibt es auch bei den Kollegen von Salon.com.

Hier die Liste in alphabetischer Reihenfolge:

The Bourne Ultimatum
Der bisher letzte Teil der „Bourne“-Reihe bietet alles, was es für einen guten Agententhriller braucht. Eine Menge Ortswechsel, falsche Identitäten, Verrat, Verfolgungsjagden – das ganze Programm. Anders als die meisten Blockbuster dieser Tage kann der Film dabei auf eine gut durchdachte und spannende Story zurückgreifen. Ich bin (anders als Regisseur Paul Greengrass) kein großer Fan des Handkamera-Gewackels, aber bei diesem Film spare ich mir mein Gemecker darüber. Er funktioniert einfach zu gut. [Film kaufen]

 

 

Burn After Reading
Diese Agenten-Farce der Coens nimmt sich selbst nicht allzu ernst – das deutet schon der Titel an. Eine CD mit vermeintlich geheimen und wichtigen Daten fällt zwei etwas unbedarften Menschen in die Hände, mit fatalem Ausgang. CIA. die Russen und andere Gruppierungen werden in die Story verwickelt, ohne dass je einer wirklich wüsste, was eigentlich genau Phase ist. Die Welt der Geheimnisträger wird zur Kulisse einer ebenso lustigen wie verworrenen Geschichte, wie sie nur die Coens so inszenieren können. Ein erfrischend anderer Agentenfilm. [Film kaufen]

 

 

The Good German
Steven Soderberghs „The Good German“ ist eine Hommage an „Der Dritte Mann“, Alfred Hitchcock und die alten Noirs aus den 40er Jahren. Er schickt George Clooney als Journalisten Jake Geismer in das Berlin von 1945, der Krieg ist gerade vorbei, die Potsdamer Konferenz in vollem Gange. Jede Seite hat ihre eigene Agenda, Geismer gerät bald zwischen die Fronten – während er nach seiner verflossenen Liebe sucht (Cate Blanchett als Tochter eines Raketenforschers). Konsequent auf alt getrimmt besitzt „The Good German“ nicht nur den Look eines alten Schinkens, sondern auch die erzählerische Klasse der besten von ihnen. Nur das Erzähltempo ist ein bisschen flotter als anno dazumal… [Film kaufen]

 

Mission: Impossible
Auch in Brian DePalmas „Mission: Impossible“ zeigt sich, dass es auf die richtigen Zutaten ankommt. Ein spannendes Szenario, eine geheimnisvolle Liste als MacGuffin, ein paar gute Nebenfiguren und mächtig viel Bewegung. Von Prag über Paris nach Langley und weiter nach London treibt das Geschehen, und auch wenn der Film so seine Macken hat – der Weg ist das Ziel, und die Reise bietet feinste Unterhaltung. [Film kaufen]

 

 

 

München
Steven Spielbergs „München“ basiert auf historischen Tatsachen – zumindest bis zu einer gewissen Grenze. Eine Gruppe von Mossad-Agenten macht sich nach dem Attentat der Olympiade 1972 auf die Suche nach den Hintermännern und reist dafür um die halbe Welt. Die Fronten sind hier – unüblich bei Agentenfilmen – recht schnell geklärt, doch „München“ bezieht seine Spannung aus der äußerst realistischen Darstellung und die quasi-dokumentarische Erzählweise. Geschichtliches Vorwissen sollte man allerdings mitbringen, um die Story bewerten zu können. [Film kaufen]

 

The Quiet American
Ein Fan des Romans von Graham Greene bin ich ja schon länger. Um so erfreulicher, dass es auch eine gute Verfilmung des Stoffes gibt. Kurz vor Beginn des Vietnam-Kriegs gerät ein erfahrener britischer Reporter in eine Undercover-Operation des US-Geheimdienstes. Das politische Drama vermischt sich dabei immer mehr mit dem persönlichen – es geht natürlich um eine Frau. nicht ganz ein klassischer Agentenfilm, aber einer der sich des Themas aus einer sehr interessanten Perspektive annimmt und dabei sein Publikum doch nicht vergisst. [Film kaufen]

 

 

Spartan
Dieser feine Thriller von David Mamet handelt von der Entführung der Tochter des US-Präsidenten. Doch wer bei dem Stoff einen klassischen Action-Reißer erwartet wird enttäuscht. Mamet entwickelt die Handlung voller Überraschungen, ohne sich um die Konventionen des Genres zu kümmern. Viele Motive des Films sind altbekannt, aber die großartigen Dialoge, die rastlose Inszenierung und die entscheidenden Kniffe sind ganz klar dem Regisseur (und Drehbuchautor) Mamet zuzuschreiben. Sein bisher bester Film, mit einem glänzend spielenden Val Kilmer in der Hauptrolle. [Film kaufen]

 

Syriana
Einen scharfen und kritischen Blick auf die Machenschaften des US-Geheimdienstes (und Militärs) im Nahen Osten wagt „Syriana“. Obwohl kein Genre-Film im engeren Sinne (zu viele politische Untertöne) funktioniert er auch als reiner Agententhriller, der sich dazu ausgiebig nicht nur den Geheimdienst-Operationen sondern auch den Auftraggebern im Hintergrund und ihren Motiven widmet. Und ganz nebenbei ist „Syriana“ der mit weitem Abstand beste Film der letzten Jahre, der sich (vor Ort) mit dem Thema Irak/Naher Osten auseinander setzt. [Film kaufen]

 

 

The Spanish Prisoner
Ein weiterer Film von David Mamet, der auf dieser Liste nicht fehlen darf. Ein Angestellter eines Großkonzerns fürchtet um den Lohn für die geleistete Forschungsarbeit und bietet sie auf dem „Markt“ an. Kaum hat er sich versehen ist das FBI involviert und er in keiner Weise mehr Herr des Geschehens. Wer es nicht mag, von einem Film an der Nase herum geführt zu werden sollte „The Spanish Prisoner“ meiden, für alle anderen hat der Film eine Menge Einfälle und Überraschungen zu bieten. [Film kaufen]

 

 

The Tailor Of Panama
Es ist 007 höchstpersönlich (in Gestalt von Pierce Brosnan), der in dieser Agentengeschichte für beste Laune sorgt. Als überambitionierter und zwangsversetzter Spion nötigt er einen ebenso teuren wie verschuldeten Schneider zur Kooperation – sprich zur Spitzelei. Die Geschichte wächst allen Beteiligten bald mächtig über den Kopf, sehr zur Freude des Publikums. Sowohl die Schauspieler (Geoffrey Rush, Jamie Lee Curtis, Brendan Gleeson) als auch die Story können restlos überzeugen, Regie-Altmeister John Boorman hat ganze Arbeit geleistet. [Film kaufen]

Kinofahrplan Herbst 2010

Wie hier bereits erwähnt ist von diesem Kinosommer nicht mehr allzu viel zu erwarten. Anders als befürchtet wird es bis Ende des Jahres doch noch mehr als nur ein oder zwei interessante Filme geben, wer wissen möchte welche das sind, der lese nun einfach weiter…

Im September läuft zunächst der neue Film mit George Clooney an. „The American“ verspricht solide Unterhaltung und einen konsequenten Siebziger-Jahre-Touch. Außerdem gilt, dass Filme in denen Clooney mitspielt, selten ungenießbar sind.  Wenn man mal von „Batman & Robin“ absieht, und der ist ja nun schon 13 Jahre her. Außerdem interessant Ben Afflecks zweiter Kinofilm (nach „Gone, Baby, Gone“), in dem er selbst an der Seite von Jon Hamm, Blake Lively, Chris Cooper, Rebecca Hall und Jeremy Renner zu sehen ist. Der Film heisst „The Town„, spielt in Boston und ist Krimi, Drama und Love-Story in einem, wenn ich richtig informiert bin. Die Romanverfilmung „Eat Pray Love“ bringt eine ganze Reihe illustrer Namen zusammen, darunter Julia Roberts, Javier Bardem, Billy Crudup, James Franco und Richard Jenkins. Die Handlung kreist um eine Frau in der Sinnkrise (Roberts), die auf Weltreise geht.

Der Oktober bringt uns David Finchers Verfilmung des Facebookschen Gründungsmythos, mitspielen tun dabei Jesse Eisenberg („Zombieland“) und ein gewisser Justin Timberlake. Ob „The Social Network“ Spaß machen wird kann ich auch nach den ersten Trailern nicht wirklich vorhersagen, für zwei Stunden Unterhaltung sollte es tendenziell wohl reichen. Auch „The Road“ von John Hillcoat kommt auf seine alten Tage noch ins Kino – mit einem Jahr Verspätung, aber deshalb nicht weniger sehenswert (siehe hier). Die Actionkomödie „RED„, prominent besetzt mit Bruce Willis, Helen Mirren, John Malkovich und Morgan Freeman, verspricht kurzweilige Unterhaltung durch wenig ernst gemeintes Geballer zwischen einem Haufen Ex-Agenten und einem High-Tech-Killer, der ihnen aus unbekannten Gründen auf den Fersen ist.

Die große Attraktion des Novembers ist der neue „Harry Potter“-Film, vorausgesetzt man verfolgt die Saga seit diversen Jahren. Außerdem um die Gunst des Publikums buhlt „Somewhere„, der neue Film von Sofia Coppola, von dem ich hier schon mal geschrieben habe. Ein zünftiges Spektakel bietet dann (hoffentlich) Robert Rodriguez mit „Machete„, in dem ein ehemaliger Staatspolizist einen Rachefeldzug startet. Wie in diesem relativ simplen Szenario Platz für mit Robert De Niro, Jessica Alba, Michelle Rodriguez, Tim Roth, Lindsay Lohan und Steven Seagal (!) besetzte Rollen gefunden wurde, das wird man sich dann wohl „vor Ort“ ansehen müssen Das US-Indie-Drama „The Kids Are All Right„, in den Staaten bei Publikum und Kritik sehr beliebt, wird ebenfalls an den Start gehen. Darin machen sich zwei Teenager auf die Suche nach ihrem biologischen Vater – zum Unwillen ihrer Mütter, selbstverständlich.

Neben den genannten Filmen laufen natürlich noch eine Menge weitere an. Tony Scott hat nach „The Taking of Pelham 123“ gleich noch einen Action-Film mit einem Zug UND Denzel Washington in den Hauptrollen gedreht, „Unstoppable“ dürfte in ähnlichem B-Movie-Territorium zuhause sein. Die Komödie „Due Date“ bringt Robert Downey Jr., Zach Galifianakis („The Hangover“) und Michelle Monaghan („Kiss Kiss Bang Bang“) in einem Road-Movie zusammen. „Takers“ ist ein Actiondrama, dass mit Hayden Christensen und Paul Walker wenig vielversprechend („wenigversprechend“?) besetzt ist, von Matt Dillon mal abgesehen. Joel Schumachers „Twelve“ soll „Gossip Girl“-Star Chace Crawford im Kino etablieren, er spielt einen jungen Drogendealer in einem – wie man so hört – äußerst düsteren Film aus dem Milieu der reichen New Yorker Kids.

Soweit so, so gut. Die ganz große Begeisterung mag angesichts des Angebots nicht aufkommen, aber es wird immerhin auch kein kinofreier Herbst werden. Insbesondere auf „The Town“, „The American“ und „Machete“ freue ich mich wirklich, bei den anderen Streifen werden wohl Tagesform und Wetter entscheiden, ob sie wirklich den Gang ins Kino lohnen.

Der Nebel – The Mist (DVD)

Normalerweise verfahre ich mit Horrorfilmen wie folgt: ich leihe sie nicht aus, kaufe keine, gucke sie nicht im Kino und erst recht nicht im Fernsehen. Weil Ausnahmen die Regel bestätigen und das Wetter in Berlin dieser Tage zu wünschen übrig lässt habe ich mir doch mal wieder einen angesehen, und zwar die Stephen-King-Verflimung „The Mist“. Inszeniert hat die Geschichte Frank Darabont, der seit „The Green Mile“ und „Die Verurteilten“ quasi als Spezialist für King-Adaptionen gelten darf. Die Story spielt in einer kleinen Stadt im Nordosten der USA (wie eigentlich alle Stories des Autors), die über Nacht von einem unheimlichen Nebel heimgesucht wird.

Eine Gruppe von Bewohnern der Stadt ist gerade im Supermarkt, als klar wird, dass der Nebel nicht einfach nur die Sicht behindert – Menschen fallen ihm zum Opfer, mysteriöse Kreaturen bewegen sich darin, Telefone und Radios geben den Geist auf. Die Menschen im Supermarkt versuchen mit der schwierigen Situation umzugehen, werden jedoch bald auf eine harte Probe gestellt, denn der Nebel drängt mit aller Macht in ihren Rückzugsort. Es kommt bald zur Spaltung der Gruppe. Die einen folgen einer religiösen Spinnerin (Marcia Gay Harden), die vom Ende der Welt schwafelt, die anderen scharen sich um David Drayton (Thomas Jane) und versuchen irgendwie zu entkommen.

Die Stärke des Films liegt eher in der Beobachtung der Gruppendynamik, die Horror-Sequenzen sind zwar guter Durchschnitt, aber auch schon zig mal da gewesen. Nicht alles stimmt, was Dramaturgie und innere Logik angeht, es reicht aber, um das interessante Szenario unterhaltsam auszuloten. Zum Ende geht dem Film dann deutlich die Luft aus, da hilft auch das durchaus überraschende Finale nicht. Insgesamt ein gelungener Film, der weitgehend Spaß macht. Das gewisse Etwas fehlt allerdings, weshalb man sich „The Mist“ auch problemlos sparen kann.

3/5

Das A-Team

Aus der Rubrik „Blockbuster, die die Welt nicht braucht“ kommt nun das „A-Team“ in die Kinos. Und wenn ich schreibe „die die Welt nicht braucht“ ist das ja nicht zwingend etwas schlimmes. Welchen Blockbuster braucht die Welt schon, „Sherlock Holmes“ oder „Fluch der Karibik 2“? Doch wohl kaum… Im Falle des „A-Teams“ muss ich allerdings ein härteres Urteil fällen, was die Daseinsberechtigung angeht.

Denn – aus der Sicht von jemandem, der als Kind gerne die Serie geguckt hat – die Leinwand-Fassung enttäuscht komplett. Die neuen Darsteller sind noch das kleinste Problem, drei der vier Rollen sind treffend besetzt. Die Ausnahme ist Sharlto Copley als Murdock, denn aus dem liebenswerten Spinner ist hier ein echter Irrer geworden, ohne dass es nötig gewesen wäre.

Liam Neeson und Bradley Cooper als Hannibal und Face sind gut getroffen und entsprechen (soweit ich mich erinnern kann) etwa ihren Vorgängern, Quinton „Rampage“ Jackson ist okayisch als B.A., kommt aber nicht wirklich an Mr T heran. Ein viel größeres Problem ist die Story. Es wird leider keine typische „A-Team“-Episode auf Kinolänge gestreckt und mit ein paar mehr Kniffen versehen – was ich mir gewünscht hätte, und wovon ich ehrlich gesagt auch wie selbstverständlich ausgegangen bin.

Stattdessen ist das Ganze ein „Prequel“, erzählt also die Vorgeschichte der vier Soldaten. Wie sie sich treffen (albern), wie sie zusammen Heldentaten vollbringen (noch am ehesten guckbar), wie sie reingelegt werden (laaaangweilig), und wie sie dann auf der Flucht ihre Namen reinwaschen wollen (08/15-Actionthriller auf RTL2-Niveau). Jessica Biel als Face’s Ex-Freundin und Patrick Wilson als schmieriger CIA-Agent sind die einzig nennenswerten weitere Figuren, wobei „nennenswert“ schon eine wohlmeinende Beschreibung ist.

Es kommt aber noch schlimmer. Regisseur Joe Carnahan („Smokin‘ Aces“) vertraut – zurecht – seiner Story kein Stück, und inszeniert deshalb eine hektische und lärmende Hetzjagd auf der Flucht vor sich selbst. Leider gelingen ihm dabei keine sehenswerte Actionszenen. Die Effekte sind guter Durchschnitt, an Ideen mangelt es jedoch deutlich.

So stellt der Film letztlich niemanden so richtig zufrieden. Die Kids von heute, deren Kenntnis der TV-Serie überschaubar sein dürfte, haben schon bessere Actionfilme gesehen und werden sicher nicht nach einem zweiten Teil lechzen. Und die Freunde der Serie – auf deren Nostalgie-Anwandlungen die Produzenten sicher gehofft haben – bekommen einfach nicht genug serviert. Somit erleidet der Film das gleiche Schicksal wie eine Menge TV-Adaptionen vor ihm. Das Publikum riskiert mal einen Blick, will aber hinterher nicht noch mehr davon…

2/5

„Eastern Promises 2“ – Cronenbergs Russenmafia kommt zurück

Wie bei EmpireOnline zu lesen ist hat sich Regisseur David Cronenberg entschieden sein Gangsterdrama „Eastern Promises“ (hier als „Tödliche Versprechen“ gelaufen) fortzusetzen. Vincent Cassel und Viggo Mortensen werden ihre Rollen wohl wieder aufnehmen, die Handlung dann aber nicht mehr in London, sondern zurück in der Heimat (sprich Russland) spielen.

Ist ja eher ungewöhnlich, dass ein Film mit mittlerem bis niedrigem Budget, der auch nicht soo sonderlich erfolgreich war, eine Fortsetzung bekommt. Bei David Cronenberg habe ich aber die Hoffnung, dass er tatsächlich die Geschichte weiter erzählen möchte und nicht nur nach dem Geld schielt. Warten wir mal ab, erstmal steht bei dem kanadischen Regisseur ja die Don DeLillo-Verfilmung „Cosmopolis“ an – und der hat noch keinen Drehstart-Termin…

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