Zombieland

Ähnlich wie Vampire durch die „Underworld“- und vor allem die aktuelle „Twilight“-Saga eine Art Comeback geschafft haben, sind auch die Zombies seit einigen Jahren wieder da. Im gut gemachten „Dawn of the Dead“-Remake von 2004 etwa, in der „Resident Evil“-Trilogie, oder in Danny Boyles „28 Days Later“. Wie der Name schon sagt sind sie auch in „Zombieland“ mit von der Partie. Die gesamte USA wird darin von blutrünstigen Untoten bevölkert, nur ein paar versprengte Menschen konnten sich das Virus noch vom Leibe halten.

Unter ihnen ist der Teenager Columbus (Jesse Eisenberg), der bald auf den selbsternannten Outlaw Tallahassee (Woody Harrelson) trifft. Beide haben im Laufe der Zeit gewisse Regeln für die erfolgreiche Abwehr von Zombie-Attacken entwickelt, die zu Beginn des Films in herrlich albernen und brutalen Bildern ausgebreitet werden. Die beiden fahren über den Highway gen Westen, denn, so geht die Legende, irgendwo dort gibt es noch Zombie-freie Gebiete. Erstmal begegnen sie dabei aber zwei jungen Damen (Emma Stone und „Little Miss Sunshine“ Abigail Breslin).

„Zombieland“ hat im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres keine politischen oder gesellschaftskritischen Untertöne. Die Story kreist um die vier Figuren (und eine fünfte, die ich aber nicht verraten werde) und ihren Kampf gegen die allgegenwärtigen Zombies. Der Anfang ist dabei am besten gelungen, im Mittelteil sind einige Längen drin, das Ende bietet noch mal ordentlich Gemetzel. Das Rezept des Films ist so einfach wie gelungen, das Gespür der Inszenierung für Figuren, lustige Dialoge, Timing und Action lässt kaum zu wünschen übrig. Das macht „Zombieland“ nicht zu einem großem Film, aber zum handwerklich nahezu perfekten Unterhaltungsstreifen für alle Freunde des gepflegten Zombiefilms.

4/5

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