The Incredible Hulk

Ang Lees erste Kinoversion von Hulk war nicht so der erhoffte Erfolg, da dachte sich das Studio: Dann machen wirs eben nochmal. Edward Norton ist als Hulk dabei, Liv Tyler als Tochter des bösen Generals und Tim Roth als überambitionierter Hulk-Jäger. Von den Effekten her sind tatsächlich Fortschritte zu sehen, ein paar gute Actionszenen fallen beim „Incredible Hulk“ jedenfalls ab. Das Problem des Films ist die lahme Story. Abgesehen von den bekannten Konflikten kommt hier nichts spannendes hinzu, schlimmer noch: Es wird nicht ersichtlich, was die Produzenten mit ihrem grünen Helden/Monster eigentlich anfangen wollen.

Hulks Dilemma im Film (er will nicht mehr so fürchterlich wütend werden) kann ja schon deshalb nicht gelöst werden, weil er dann nicht mehr Hulk wäre und seinen Reiz verlöre – dumm gelaufen auch. Schnell macht sich daher eine gewisse Teilnahmslosigkeit breit, die auch von ein paar Witzchen und anständigen Akteuren nicht verhindert werden kann. Wie es aussieht ist der Hulk ausschließlich deshalb wieder da, damit Kasse gemacht wird. Das wird wohl niemanden in eine tiefe Sinnkrise stürzen, man sollte es aber im Kopf behalten, bevor man hier übtriebene Erwartungen aufbaut.
6/10

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