Beowulf

Altenglische Heldengeschichten sind nicht so ganz meine Sache. Und so kam ein Gang ins Kino bei „Beowulf“ nicht in Frage, zumal diese moderne Verbindung der Animation/Nachbearbeitung von echten Schauspielern in Verbindung mit Bluescreen-Hintergründen (siehe „Polar Experess“) nicht so mein Fall ist. Nun habe ich mir den Film eben zuhause reingezogen und war schon nach wenigen Szenen erstaunt über die Brutalität des Geschehens, wenn das häßliche Urmonster Grendel in bester Splatter-Manier die Leute auseinander reißt und zu Schaschlik verarbeitet. Die Heldengeschichte wartet zudem mit prominenten (unterschiedlich stark nachbearbeiteten) Schauspielern auf, u. a. Angelina Jolie, Anthony Hopkins, John Malkovich und Ray Winstone. Für Fantasyfreunde, denen der neue „Hobbit“ nicht schnell genug gedreht werden kann (bad news here: Mutterkonzern TimeWarner quatscht New Line ins Konzept und Budget wie man hört…) ist „Beowulf“ aber sicher eine Reise wert. (Männliche) Fans von Angelina Jolie dürfen sich (zumindest im Directors Cut) auf einige äußerst hüllenlose Szenen freuen, die ohne die nachträgliche Verpixelung sicher nicht gedreht worden wären. Insgesamt unterhaltsam, wenn man seine Erwartung etwas runterschraubt (oder an Fantasy-Stoffe generell keine sonderlich hohen knüpft), wobei die 3-D Version im Kino sicherlich mehr Spaß macht.
6/10

Ein Kommentar

  • Teeseeen

    edzardo…nur zur info…da sind keine schauspieler nachbearbeitet, sondern erst als 3d model umgesetzt und danach per motion capture animiert. man sieht am ende nur die bewegungen und die stimme der echten schauspieler sonst gornischt und alles plastik 3d…nix verpixelt…you know?

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