I am Legend

Mit Will Smith als Hauptdarsteller, ein paar gelungenen Special Effects und täuschend echten (weil z. T. tatsächlich ‚on location‘ gedrehten) Bildern eines post-apokalyptischen, entvölkerten New Yorks hat „I am Legend“ zweifellos nicht viel falsch gemacht. Der Film sieht gut aus, schafft es trotz einiger recht deutlicher Zombie-Szenen als beinahe jugendfrei durchzugehen, ist nicht zu lang und auch nicht weilig. Hut ab! Dass die Story bei näherem Hinsehen in wenigen Nanosekunden total zerbröselt fällt erst spät auf, weil die Schauwerte und die kleineren und größeren Schrecksekunden diese Tatsache lange verschleiern können. Unter dem Strich ist der Film daher sowas wie ein sympathischer und kurzweiliger Little-Brainer mit viel Musik von Bob Marley, ordentlich ‚product placement‘ und ohne größere Verfehlungen. Will Smith hat inzwischen so hohe Sympathiewerte und eine solche Leinwandpräsenz (wer hat eigentlich dieses Wort erfunden?), dass man ihm ohne zu Murren stundenlang dabei zusieht, wie er entweder mit sich selbst oder mit seinem Köter labert – während ansonsten lange Zeit eigentlich überhaupt nichts passiert. 7/10

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