Transformers

„You know….for Kids!“ – dieses Zitat stammt zwar aus „Hudsucker“, wäre aber auch eine treffende Tagline für Michael Bay’s neuestes 150 Mio. $-Vehikel gewesen. Basierend auf zu allem möglichen Gedöns umbaubaren Spielzeug-Autos geht es um nichts weniger als um die Rettung der Erde. Zuständig dafür ist Durchschnitts-Teenie Sam (Shia LaBoeuf), dessen erstes Auto (ein klappriger Camaro) sich als einer der guten „Transformers“ entpuppt – während die bösen schon dabei sind, das US-Militär platt zu machen. Zwischen unzähligen Einstellungen, die das Militär und die Ami-Schlitten im besten Lichte präsentieren ist kein Zeit für Klimaschutz; wohl aber für eine sich anbahnende Love-Story, John Turturro als Geheimdienst-Special-Weiß-der-Geier-Schergen und mächtig viele Explosionen. Erstaunlicherweise gelingt es dem nicht gerade für seine Erzählkunst bekannten Regisseur sogar, seiner Geschichte eine in all ihrer Naivität durchaus stimmige Form zu geben (man könnte fast meinen Co-Produzent Steven Spielberg hätte mal für einen Abend das Skript mit nach Hause genommen). Was ihn leider nicht daran hindert, die ein oder andere Action-Szene in die Länge zu ziehen und „Transformers“ so auf eine Länge von 150 Min. anschwellen zu lassen. Wie oben bereits erwähnt richtet sich der Film vor allem an Kinder/Teenies und natürlich alte Fans der originalen „Transformers“. Alle anderen können dem Treiben wohl besser unbesehen eine Null aufschreiben oder wahlweise fünfe gerade sein lassen.
5/10

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